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Hypophysenadenom

Fachartikel zum Thema Hypophysenadenom

Eine 40 jährige Frau, die seit Jahren eine zunehmende Sehverschlechterung aufgrund ihrer Kurzsichtigkeit aufweist, klagt zunehmend über schlechteres Sehen, Druck auf den Augen, Schwäche und Gewichtszunahme. Die Untersuchung ergibt eine Nebennierenschwäche und eine Erhöhung der Kortisonspiegel im Blut. Daraufhin wird sie zum Radiologen verwiesen zur Durchführung eines Computertomogramms des Schädels. Dieses zeigt einen unauffälligen Befund. Der Augenarzt, der nochmals aufgesucht wird, stellt dann einen Gesichtsfeldausfall fest. Man führt daraufhin eine Kernspinuntersuchung der Hirnanhangsregion durch und vermutet ein kleines Adenom. Die Ärzte empfehlen der Patientin die Operation durch die Nase. Nach der Operation fühlt sich die Patientin noch immer nicht gut. Die Hormondiagnostik zeigt, dass noch Reste des Tumors vorhanden sein müssen. Es erfolgt eine erneute Operation, die bis jetzt erfolgreich war. Allerdings brauchte die Patientin lange, bis sie sich von den Folgen erholte. Anfangs stieg ihr Körpergewicht stark an und sie hatte unterschiedlichste Beschwerden. Erst 2 Jahre nach der Operation normalisierten sich die hormonellen Störungen. Sie fühlt sich heute wieder gesund und hat auch ihr altes Gewicht wieder erlangt.

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Erfahrungsberichte zum Thema Hypophysenadenom

  • Neuester Erfahrungsbericht vom 20.01.2017:

    Bei mir wurde ein Hypophysenadenom von 12mm festgestellt. Der Prolaktinwert liegt bei 1370 mlU/ml. Die Neurochirurgen sagten, dass es sich nach den MRT-Bildern u dem erhöhten Prolaktinwert um ein Prolaktinom handelt. Die Endokrinotologin findet den Prolaktinwert für ein Adenom in der Größe zu gering. Was soll ich glauben? Das Adenom liegt in Richtung des linke Auges, so dass die Operateure nicht operieren wollen,zu hohes Risiko.

    Bitte teilen Sie mir Ihre Meinung mit. Vielen Dank.

    Liebe Leserin,

    was spricht dagegen, mit Dopaminagonisten zu beheandeln? Wenn es sich um einen prolaktinabhängigen Tumor handelt wird er kleiner. Operieren kann man ohnehin nicht, damit ist dies die einzige Option, die momentan zur Verfügung steht. In einigen Wochen wird man dann sehen, ob das Adenom schrumpft. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team
  • Erfahrungsbericht vom 01.05.2016:

    Hypophysenadenom - ja oder nein? Vor etwa fünf Jahren wurde von mehreren Radiologen, Endokrinologen und Neurochirurgen bei mir fälschlicherweise ein hormoninaktives Hypophysenmakroadenom diagnostiziert. Als eine OP unausweichlich schien, stellte ich dem von mir ausgewählten Neurochirurgen die Frage,...
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