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Hüftgelenksarthrose

Kurz und bündig

Die Hüftarthrose ist eine schmerzhafte, schließlich zur Gehunfähigkeit führende, Verschleißerkrankung, die im fortgeschrittenen Stadium nur durch ein künstliches Gelenk behandelt werden kann.

Ursachen

Über- und Fehlbelastungen ( siehe unter Arthrose ), Verletzungen nach Unfällen, Knochenbrüche mit Fehlstellungen oder Fehlbelastungen, Stoffwechselerkrankungen, rheumatische Erkrankungen.

Festellen der Erkrankung

Bei der Untersuchung durch einen Arzt kann häufig schon der Verdacht geäußert werden, wenn typische Arthrosezeichen wie Gelenkreiben, Fehlstellungen und Deformierungen des Gelenks oder typische Beschwerden vorhanden sind. Gesichert wird die Diagnose durch eine Röntgenaufnahme des Hüftgelenks.

Beschwerden

Typisch ist ein Anlaufschmerz, der zu Beginn der Bewegung auftritt und bei weiterer Bewegung allmählich wieder abklingt. Auch belastungsabhängige Schmerzen treten auf. z. B. beim Gehen mit Lasten. Das Gelenk kann auch wetterabhängig mit Schmerz reagieren. Kälte und Feuchtigkeit werden meist schlecht vertragen. Mit der Zeit kommt es dann zu einer zunehmenden Steifigkeit im Hüftgelenk, zum Rückgang der Muskulatur ( weil das Gelenk geschont und falsch belastet wird ), zu Fehlhaltungen und Verformungen der Wirbelsäule, weil der Patient dem Schmerz ausweicht, zur Verformung des Gelenkes und schließlich zu solchen Schmerzen, dass Gehen nicht mehr möglich ist.

Behandlung

Die Behandlung ist abhängig vom Grad der Knorpelzerstörung und vom Alter und Zustand des Patienten.
Bei leichter Arthrose, wenn nur eine oberflächliche Knorpelschädigung vorliegt ( Grad I-II ), kann mit Krankengymnastik zur Stärkung der Gelenk führenden Muskulatur, regelmäßiger Bewegung ohne Belastung, mit warm halten des Gelenkes ( z. B. durch Kleidung oder Gelenkwärmer ), mit Elektrotherapie, Bäderbehandlung und Schmerzbehandlung viel erreicht werden. Pufferabsätze sind sinnvoll, um die Gelenkbelastung zu reduzieren. Die Einnahme Knorpel aufbauender Substanzen ( Chondroitin, Glucosamin ) kann empfohlen werden. Homöopathische oder pflanzliche Medikamente können versucht werden, um die Entzündungsprozesse und damit die Schmerzen zu verringern. An chemischen Substanzen stehen NSAR (siehe auch unter medikamentöse Behandlung rheumatischer Erkrankungen) zur Verfügung. Akupunktur bringt häufig Erleichterung. Magnetfeldtherapie kann zur Schmerzreduktion eingesetzt werden. Injektionen können Schmerzlinderung bringen. Dabei setzen Orthopäden unterschiedliche Substanzen ein wie z. B. Hyaluronsäure, eine körpereigene Substanz, die zu einer gewissen Regeneration des Knorpels beitragen kann oder Kortison, das die Entzündungsprozesse und damit die Schmerzen reduzieren kann. Übergewicht sollte vermieden werden. Sind die Schäden größer ( Stadium III: es bestehen tiefe Krater im Knorpel, nur noch ein dünner Knorpelüberzug ist vorhanden oder Stadium IV: der Knochen liegt frei, der Knorpelüberzug ist nicht mehr vorhanden ), kommt nur noch ein künstliches Hüftgelenk in Betracht. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Prothesen. Bei der am häufigsten durchgeführten Hüftgelenksendoprothese werden Oberschenkelkopf-, Oberschenkelschaft und Hüftpfanne erneuert. Bei der Druckscheibenprothese wird nur der Gelenkkopf entfernt und mit einer Schraube an eine außen am Oberschenkelhals liegende Scheibe fixiert. Die Kurzschaftprothese weist einen kürzeren Schaft auf, was eine sanftere Bohrung im Oberschenkelknochen ermöglicht. Die Prothese nach Mc Minn ist eine Prothese, bei der lediglich die Kappe des Oberschenkelkopfes entfernt und überzogen wird.

Vorbeugung

Vermeiden von Fehl – oder Überlastungen, Tragen von Gelenk schonenden Schuhen, gesunde Ernährung, sofortige Behandlung bei Hüftverletzungen, um Folgeschäden zu vermeiden, regelmäßige Bewegung, Behandlung
anderer Erkrankungen, die sich vielleicht negativ auf die Gelenke auswirken können wie z. B. Gicht, Tragen günstiger Kleidung, um die Gelenke vor Kälte zu schützen.

Erfahrungsberichte (18) zum Thema „Hüftgelenksarthrose“

Schreiben Sie Ihren eigenen Erfahrungsbericht

  1. Liebes BIOWELL Team,

    das stimmt nicht ganz ! Der MERION HÜFTSCHAFT WAR eine Fehlkonstruktion da polierte Außenflächen sich NIE mit dem Knochen verbinden können. Mein ERFAHRERENER Chirurg wusste das aber GELD regiert die Welt !
    MfG
    W.

    1. Lieber Wolfgang,

      man kann nicht pauschal sagen, dass der Merion-Hüftschaft eine Fehlkonstruktion ist, da die Eignung einer Hüftprothese von vielen individuellen Faktoren abhängt. Generell gibt es zwei Haupttypen von Hüftprothesen: zementierte und zementfreie Prothesen.
      Die zementierte Hüftprothese wird mit einem Knochenklebstoff im Knochen befestigt und ist oft für ältere Patienten geeignet, bei denen der Knochen möglicherweise nicht so stabil ist. Die zementfreie Prothese hingegen hat eine aufgeraute Oberfläche, die das Einwachsen des Knochens begünstigt und ist besonders für jüngere Patienten geeignet, da sie bei einer eventuell notwendigen späteren Revision Vorteile bietet.
      Es ist wichtig, dass die Auswahl der Prothese in Absprache mit einem Facharzt erfolgt, der die individuelle Situation des Patienten berücksichtigt. Wenn es spezifische Berichte über Probleme mit dem Merion-Hüftschaft gibt, sollten diese im Kontext der jeweiligen klinischen Ergebnisse und Patientenerfahrungen betrachtet werden. Eine pauschale Bezeichnung als Fehlkonstruktion wäre nicht angemessen ohne detaillierte Informationen über die spezifischen Umstände und Ergebnisse. Liebe Grüße

      Ihr Biowellmed Team

  2. Hallo,
    vor 6 Jahren bekam ich urplötzlich Schmerzen in der rechten Hüfte bei jedem Schritt und nach ein paar Monaten abwarten würde es nicht wieder besser. Diagnostiziert wurde (mit damals 39 Jahren) erst ein Impingement und dann schwere beidseitige Hüftdysplasie.
    Jetzt quäle ich mich seit 6 Jahren mit den ständigen zunehmenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen herum. Erst im rechten Bein, dann im linken und jetzt seit 2 Monaten in beiden Beinen gleichzeitig immerhin habe ich jetzt die Indikation für eine Hüft-TEP links bei viertgradiger Arthrose. Rechts geht es wohl noch, aber nach all dem mich Sehnen nach dem Gelenkersatz für wieder uneingeschränkteres Bewegen und weniger Schmerzen habe ich jetzt das Gefühl was soll ich links mit Gelenkersatz wenn rechts sich kaum noch besser anfühlt. Ich bin so in den Schmerzen und der Angst gefangen, dass ich jede Hoffnung, dass das noch irgendetwas h elfen könnte, verloren habe. Immerhin hatte ich die ganzen Jahre nur einen läppischen Ibuprofen-Bedarf und die möglichst ja nicht taglich nehmen. Muss ich jetzt erst einmal eine Psychotherapie machen bevor ich mich in der Lage fühle mit einer OP ein neues Risiko aufzunehmen. Es fühlt sich nur noch an nach nichts geht mehr auch nervlich. Vielen Dank.

    Lieber Alex,

    das ist sehr verständlich. Sie dürfen jedoch nicht aufgeben. Wir haben zum Beispiel Patienten, die sich beide Hüften auf einmal operieren ließen und es ging wunderbar. Wir kennen eine Patientin, die sich mit etwa 70 eine Hüfte operieren ließ. Sie ist jetzt 80 und fährt immer noch Ski. Deshalb auf eine angemessene Therapie drängen, auch wenn Sie noch jung sind und wieder leben. Alles Gute

    Ihr Biowellmed Team

  3. Habe seit mehreren Monaten Schmerzen im linken Oberschenkel, Hüfte, beim Treppensteigen und Aufstehen. Beim Laufen ist es nicht so schlimm. MRT wurde gemacht. Bericht: Drittgradige Chondropathie in der Hauptbelastungszone des linken Hüftgelenks. Verdacht auf diskrete Läsion des anterosuperioren knorpeligen Labrums. Ansatztendinitis und Partialläsionen der Gluteus minimus- und Gluteus medius- Sehne am Trochanter Major mit umgebender Weichteilschwellung.
    Mein Orthopäde hat zwei ACP Doppelspritze verabreicht. Die Schmerzen wurden dadurch jedoch nicht besser, eher schlimmer

    Welche Möglichkeiten, um eine Besserung zu erlagen, gibt es
    evtl. noch?
    Über eine Nachricht würde ich mich sehr freuen.

    Liebe Frau F.,

    die Frage nach der Ursache stellt sich, nachdem auch Muskelläsionen vorliegen. Hatten Sie einmal einen Unfall? Die Therapie ist schwierig, denn den Knorpelschaden kann man nur durch Ersatz der Hüfte beseitigen. Krankengymnastik kann erleichtern und die Muskulatur stabilisieren und damit das Gelenk entlasten. Manchmal hat Laser Erfolg. Radfahren ohne Belastung(z.B. Ebike) könnte gut sein. Ansonsten bleiben nur schmerzlindernde entzündungshemmende Maßnahmen(Tabletten). Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  4. Merion Hüftschaft
    Der mir im Jahr 2004 von Herrn Prof.B…in Leebach implantierte Hüftschaft wurde mir nach jahrelangen starken Schmerzen 2012 in der ENDO Klinik Hamburg gegen einen konventionellen Hüftschaft ausgetauscht. Seitdem laufe ich ohne Probleme

    Lieber Herr St.,

    es ist immer wieder ein Phänomen mit Hüftgelenken. Wir haben Patienten, bei denen man eine nach objektiven Kriterien völlig einwandfreie Hüfte(durch mehrere Experten bestätigt) wegen Schmerzen entfernen musste und die neu eingesetzte Hüfte machte dann keine Probleme mehr. Danke für Ihren Bericht. Wir freuen uns für Sie, dass Sie nun schmerzfrei sind. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  5. Leide bereits seit mehreren Jahren unter der Coxarthrose.Vor drei Jahren wurde in der linken Hüfte der Grad 4 diagnostiziert.Jetzt geht gar nichts mehr.Jetzt bekomme ich eine Hüft TEP.Meine Frage : wie lange werde ich voraussichtlich erfahrungsgemäß nicht arbeiten können.Ich arbeite in der Gebäudereinigung, bin also ständig auf den Beinen.

    Liebe(r) Leser(in),

    wir können Ihnen nur Richtwerte liefern, denn individuell kann das ganz anders ausfallen. Normalerweise benötigen Sie bei komplikationslosem Verlauf 1 Woche stationär und anschließend 3-4 Wochen Rehabilitation. Wenn es Ihnen dann gut geht, können Sie theoretisch wieder arbeiten. Alles Gute für die Operation wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  6. Ich habe heute meinen Mrt-Befund bekommen, der wie folgt lautet:
    Es findet sich ein geringfügiger Gelenkerguss im rechten Hüftgelenk. Es finden sich leichte bis mäßige marginale Osteophyten am Hüftkopf mehr medial gelegen. In der Hauptbelastungszone keine wesentlichen Knorpelverschmälerungen in beiden Hüftgelenken nachweisbar. Es findet sich an zwei Stellen jewils eine winzige subchontrale Zyste im Hüftkopf in einer Größe von jeweils etwa 2-3 mm. Nach Kontrastmittelgabe mäßiges synoviale Mehranreicherungen im rechten Hüftgelenk.
    Beurteilung:
    Leichte bis mäßige mediale Arthrose mit geringen entzündlichgen synovialen Reizzustand rechts. Vereinzelt nur winzige subchondrale Zystchen.
    Meine Frage:
    Welches Stadium ist das. Was gibt es an Behandlungsmöglichkeiten? Kann ich mir etwas kaufen zum Aufbau der Knorpel und Knochen, um evtl. eine OP zu verhindern. Diclofinac sind keine Dauerlösung und ich kann sie auch nicht nehmen wegen meiner chronischen Magenschleimhautentzündung.

    Liebe Leserin,

    im Vordergrund der Behandlung stehen Gewichtsoptimierung(je schwerer Sie sind, desto mehr Gewichtlastet auf den Hüften), Bewegung(möglichst ohne viel Gewicht auf die Hüfte zu bringen wie z. B. Aquajogging oder Schwimmen) zur Verbeseerung der Durchblutung, physikalische Maßnahmen wie Krankengymnastik, Massagen udn eventuell Wärmeanwendungen und die Beseitigung von eventuellen Fehlstellungen der Füße durch Einlagen. Magenempfindliche können Nicht – NSAR als Schmerzmittel bei Bedarf nehmen. Sie können hierauf Ihren Arzt ansprechen. Glucosamin und Chondroitinsulfat kann versucht werden, ist jedoch für das große Gelenk Hüfte meist nicht ausreichend. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  7. hallo liebes team .Meine Freundin 75 Jahre liegt zurzeit im Krankenhaus.Es hat sich eine Fistel am Oberschenkel gebildet.Sie hat vor 2 Jahren zwei künstliche Hüftgelenke bekommen.Die Ärzte meinen das in der rechten Hüfte eine Entzündung wäre und deswegen der Eiter durch die Fistel abläuft.Die Fstel ist schon entfernt worden.aber die Wunde heilt nich und es bildet sich immer wieder neuer Eiter.Die Wunde ist schon 4mal unter Narkos gespült worden.Nun ist meine Freundin die 6 Woche im Krankenhaus.Meine Frage ist ob sich nach 2 Jahren nach der Hüft OP noch eine Entzündung bilden kann.?Die Hüftpfanne hat sich auch gelockert.Die Ärzte sind auch etwas ratlos und suchen noch den Entzündungsherd.Mit lieben Gruss anonym.

    Liebe Leserin,

    Spätinfekte nach Protheseneinbau kommen leider auch noch Jahre später vor. Die Keime können während der Operation oder über Drainagen bzw. die Blutbahn in die Prothese gelangen. Therapie der Wahl ist meist ein Prothesenausbau mit Revision. Da die Prothese locker ist, wäre dies vermutlich ohnehin notwendig, falls Ihre Freundin operabel ist. Was zu tun ist, müssen immer die behandelnden Ärzte diskutieren. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  8. Ich bin 55 jahre alt und bin Angestellte. Seit Anfang 2013 habe ich nun fast dauernd schmerzen im li. Hueftgelenk. Die Kernspint ergab Abnutzung des Knorbels im Hü um ca. 1.5cm. Nehme von ca. July-Aug Schmerzmittel. Mir wurde durch den Orthopaeden mitgeteilt, dass ich um eine Hü OP nicht rumkomme. Habe nach Ernaehrungsumstellung/Zusaetze gefragt. Mein Orthopaede haelt nichts davon.
    Ich hab mich selbst informiert. Habe derzeit die 2. Krankengym und nehme Knorbelaufbauende Substanzen vom Bio-Reformmarkt, die Substanzen wie Glucosomin enthalten, auch nehme ich jeden Tag braunes Bio-Hirsemehl in meinem Muesli. Es gibt auch basische Bioprodukte die helfen den Knochen/Knorbel zu staerken bzw. aufzubauen.
    Habe eine weitere Info erhalten ueber ein Schmerztherapiezentrum. Es gibt hier eine Behandlung, die jedoch ca. 10-12 Anwendungen beinhaltet. Dies Behandlung ist jedoch sehr kostspielig, ca. 1200-1440 €. Die OP kann somit hinausgezoegert werden um ein paar Jahre.
    Derzeit brauche ich keine Medikamente, denke da ich o. g. Hilfestellende Produkte nehme u. natuerlich, da ich auch die Krankengymnastik zweimal taeglich zuhause durchfuehre, um die Muskeln zu dehnen, dies hilft sehr gut.
    Ich bin derzeit nicht bereit eine OP durchfuehren zu lassen, da ich 'erst' 55 bin und solche Gelenke 10-15 Jahre halten.
    Gruss, JS

    Liebe JS,

    solange Sie noch ohne regelmäßige Medikamente auskommen, kann man auch nicht zu einem neuen Hüftgelenk raten. Die Knorpel aufbauenden Substanzen haben am Hüftgelenk nicht all zu viel Erfolg, da es sich um ein großes Gelenk handelt, auf dem sehr viel Last liegt und der abgenutzte Knorpel mit derzeitigen Mitteln nicht wieder aufgebaut werden kann. Krankengymnastik dagegen ist sehr zu empfehlen, auch um die Statik und die Muskulatur zu erhalten, denn beides ist für eine spätere Operation auch sehr wichtig. Wir wünschen Ihnen gute Besserung.

    Ihr Biowellmed Team

  9. Hallo, ich bin knapp 48 Jahre alt, arbeite seit 15 Jahren in der Altenpflege und Hauswirtschaft und hatte bereits zwei BAndscheibenvorfälle, von daher seit Jahren eben Rückenschmerzen.
    Letzten Sommer fing es an, mit Schmerzen beim GEhen, in den Hüften (beide) ausstrahlend in die Oberschenkel usw.
    Auch wenn ich z.B. sitze und dann aufstehe ist erstmal ein Anlaufschmerz da, der sich dann auf 'normal' einpendelt, wenn ich eine Weile gelaufen bin.
    Längere Spaziergänge werden ganz allmählich eine Qual. Dabei war der Schmerz in den ersten Monaten nur gelegentlich zu spüren, ging auch mal wieder weg – jetzt ist er permanent da. Bei Kälte ist es mehr, bei Wärme etwas weniger.
    Ich plane jetzt doch mal zum Hausarzt zu gehn, damit er mich zum Röntgen schicken kann, denn ich befürchte eine Hüftgelenksarthrose.
    Was meinen Sie? Was kann ich tun?
    Ich gehe trotzdem regelmäßig spazieren, fahre regelmäßig Rad und gehe auch mal schwimmen. Übergewicht habe ich keines, allerdings immer hart körperlich arbeiten müssen.

    Liebe Leserin,

    wir raten Ihnen auch, sich röntgen zu lassen, denn so, wie Sie Ihre Schmerzen beschreiben, könnte die Ursache auch im Bereich des Rückens liegen(z. B. muss man in Ihrem Alter auch an eine Osteoporose denken). Bevor man jedoch einen Rat geben kann, sollte man zunächst genau die Diagnose kennen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  10. Hallo, bin 26 Jahre alt, treibe gerne Sport, habe kein Übergewicht und ernähre mich abwechslungsreich. Dennoch hat der Arzt mit Hilfe von Röntgenaufnahmen und der Kernspinttomographie den Beginn einer Arthrose an der linken Hüfte festgestellt. Welche Möglichkeiten habe ich um die Beschwerden zu behandeln? Verunsichert und pessimistisch blicke ich in die Zukunft, wenn ich im Internet nur Artikel finde, die von Hüftprothesen sprechen oder von 'Erscheinungen' die erst im hohen Alter eintreffen…

    Lieber Besucherin unser Gesundheitsportals,

    das ist verständlich. Wichtig ist, ob Sie Beschwerden habaen, denn die Diagnose einer Hüftarthrose gerade zu Beginn ist sehr schwierig und nicht unbedingt zuverlässig. Wenn Sie Beschwerden haben, sollte man nach der Ursache der beginnenden Arthrose suchen(z. B. Beinlängendifferenz), denn eventuell kann man diese behandeln. Bewegung ist unbedingt weiter anzuraten, jedoch würden wir empfehlen, stark Gelenk belastenden Sport, insbesondere mit Stoßbewegungen, zu minimieren und auf Sportarten umzusteigen, die Bewegung bei geringer Belastung bringen(z. B. Schwimmen, nordic walking, Radfahren). Außerdem sollten Sie mit Ihrem Arzt die Einnahme Knorpel schützender Substsanzen diskutieren. Alles Liebe

    Ihr Biowellmed Team

  11. Hallo,
    seit etwa 4 Monaten habe ich akute Schmerzen im Hüftbereich.
    linke Hüfte Po und der leiste. das gleiche aber nicht ständig auf der rechten Seite.
    per Röntgenaufnahme wurde eine Arthrose diagnostiziert.
    Die Behandlung beschränkt sich zur Zeit auf die Einnahme von 'Diclofenac AL retard' und ist wenig wirkungsvoll.
    Eine laboruntersuchung steht noch aus.
    Nach dem Tragen von Lasten ab 10 Kg nehmen die Schmerzen zu und klingen nach einiger Zeit wieder auf 'normales' Label ab.
    Ich bin 51 Jahre, habe früher auf dem Bau als Eisenflechter gearbeitet und die letzten 19 Jahre als Altenpfleger und in der Heilerziehungspflege gearbeitet.
    Was kann ich alternativ gegen die Schmerzen tun wie könnte eine weitere Behandlung aussehen.

    Mit freundlichem Gruß

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    die Behandlungsmöglichkeiten bei der Hüftarthrose sind leider begrenzt. Sie können natürlich Krankengymnastik machen und Lockerungsmassagen für die Hüft umgebende Muskulatur, können Knorpel aufbauende Medikamente einnehmen und biologische Präparate versuchen. Sie Können TENS – Anwendungen versuchen und sich in das Hüftgelenk spritzen lassen. Wichtig ist immer, Überlastungen(z. B. schweres Tragen) zu vermeiden und auf ausreichende Bewegung zu achten(z. B. Radfahren). Klar ist jedoch, wenn der Knorpel weit abgenützt ist, wird man an einer Schmerz und Entzündung hemmenden Medikation nicht vorbei kommen und bei ausgeprägter Hüftarthrose bleibt nur noch die Operation. Welche Variante man dabei wählt, muss individuell entschieden werden. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  12. Ich leide ebenfalls seit einiger Zeit, etwa 1 Jahr an starken Schmerzen im rechten Oberschenkel, hauptsächlich, wenn ich zur Ruhe komme. Mein Orthopäde hat eine Kapselentzündung festgestellt. Ich habe bisher 3 Spritzen bekommen, direkt in die Kapsel, das tat unsagbar weh. Die Letze Spritze ist gerade 2 Tage her und im Moment geht es mir gut, ich bin mal schmerzfrei, mal sehen wie lange.

    Lieber Leser,

    danke für Ihren Bericht und liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  13. Ich bin 48Jahre und bei mir wurde vor zwei jahren Coxarthrose festgestellt,als ich mit einer Enttündung im Hüftgelenkk zum Orthopäden ging.nach Schmerzmittelgabe wurde alles beschwerdefrei.nun habe ich seit Juni dauerhaft Schmerzen iin de Hüfte,bekomme KG und Schmerzmittel.eigentlich wird mir eine OP empfohlen,aber aufgrund meines Alters denkt man,ich solle mich erst einmal weiter mit KG und Schmerzmitteln über Wasser halten….
    Wie lange kann ich dnn bedenkenlos Diclo retard75mg 2xtgl nehmen?wird man mit 48Jahren grundsätzlich nicht operiert?

    Liebe(r) Leser(in),

    man kann natürlich auch mit 48 Jahren operiert werden, wenn die Beschwerden dauerhaft und schwerwiegend sind. Es sollten immer die Vor- und Nachteile abgewogen werden. Ständige Diclofenaceinnahme kann man sicher schon aufgrund der möglicherweise herz- und nierenschädigenden Wirkung nicht über einen langen Zeitraum empfehlen. Andereseits ist jede Operation mit Risiken verbunden und kann Komplikationen mit sich bringen und ein künstliches Hüftgelenk hält im Durchschnitt 15 – 20 Jahre. Das ist der Hauptgrund, weshalb man die Operation so lange wie möglich hinauszögert. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  14. hallo,ich habe seit ungefär 5 jahren schmerzen in hüfte und bein.
    bin nun endlich zum Arzt und bekam meine Diagnose,arthrose in der hüfte sagte mir der Arzt. mir wurde gesagt das ich um ein op nicht drum weg komme, habe iboflam und eine kälte therapy verschrieben bekommen.
    nun möchte ich wissen ob ich diese Operation sher bald machen lassen muss oder ob diese verzögert werden kann?
    mfg.
    m.r.

    Liebe Frau R.,

    das kann Ihnen am besten Ihr Orthopäde sagen, der die Aufnahmen gemacht hat und sehen kann, wie fortgeschritten die Hüftarthrose ist. Generell können Sie natürlich warten, wenn Sie mit den Schmerzen leben können. Sie müssen jedoch daran denken, dass Sie durch Schonung der Hüfte zunehmend in eine Fehlhaltung gehen werden, die letztlich dann auch zu Folgeschäden an der Wirbelsäule und anderen Gelenken führen kann, d.h. eine Hüftoperation muss sicher nicht sofort sein, bei schwerer Hüftarthrose jedoch zeitnahe. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  15. Pat. weibl., 55 Jahre, Hüft-Tep am 03.08.12
    Guten Tag,
    nach der OP und auch im Anfang der Reha habe ich sehr gute Fortschritte gemacht, die Muskulatur fühlt sich aber seit ca. 5 Tagen überlastet an. Stärkere Anlaufschwierigkeiten und nach Geh- und Stehübungen oder längerem Liegen/Sitzen im Oberschenkel- und Hüftbereich Beschwerden, die sich am Besten mit einer Mischung aus Krampf, Muskelkater und Zerrung beschreiben lassen. Die Einnahme von Arcoxia 90 habe ich vor einer Woche unterbrochen, aber nun wieder fortgesetzt.
    Frage: Ist es sinnvoll, das Medikament weiter einzunehmen, um ein moderates Training weiterführen zu können, ohne durch schmerzhafte Einschränkungen frustriert und wieder in eine unnötige Schonhaltung getrieben zu werden?
    Im Voraus herzlichen Dank für die Antwort.

    Liebe Frau F.,

    die Frage ist, was Ihre Beschwerden verursacht. Liegt es an der stärker geforderten Muskulatur, ist die Ursache in Zusammenhang mit dem Absetzen des entzündungshemmenden Medikamentes zu sehen? Wie lange nach Operation haben Sie das Medikament überhaupt genommen? Das Medikament kann auch Nebenwirkungen verursachen, deshalb ist die Frage der weiteren Einnahme nur von Ihrem Arzt zu beantworten. Bitte sprechen Sie mit ihm. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  16. Vor knapp 3 Jahren fing es an, daß ich erhebliche Schmerzen in den Muskeln des rechten Oberschenkels hatte; später auch im linken Oberschenkel; nach Sitzen oder Liegen aufstehen war kaum möglich, so zitterten meine Muskeln. Ich mußte mich immer festhalten, sonst wäre ich gefallen.

    Abgeklärt durch MRT und CT habe ich rechtsseitig eine Kapselentzündung der rechten Hüfte mit einer Weichteilentzündung bis weit ins kleine Becken, Arthrose Stufe 2, und linksseitig ebenfalls angedeutet Kapselentzündung, Arthose Stufe 4.

    Die Kapselentzündung wurde erst nach über 2 Jahren festgestellt

    Da ich erhebliche Muskelschmerzen, vor allem in den Oberschenkeln,
    habe, habe ich im November 08 eine Cortisonspritze, direkt in die rechte Kapsel, bekommen.

    Seit Februar habe ich jedoch wieder erhebliche Schmerzen und bekomme von meinem Hausarzt Schmerztabletten verschrieben.

    Wer hat Erfahrung mit Kapselentzündung, heilt das aus oder wie geht es weiter.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    eine Entzündung kann ausheilen. Da Sie jedoch auch unter einer Hüftgelenksarthrose leiden, kann es sein, dass die Hüfte keine Ruhe gibt. Dann wird früher oder später der Gelenkerssatz notwendig werden. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  17. Hallo,
    ich bin,wie ich fälschlicherweise annahm, mit 48Jahren noch kein Kandidat für Hüftgelenksarthrose. Von einem Tag auf den anderen hatte ich Schmerzen in der Leiste. Es wurde Coxarthrose festgestellt. Mit der Empfehlung mich viel zu bewegen, schickte mich der Orthopäde nach Hause. Aber was bedeutet Bewegung? Mein Hausarzt erklärte mir, dass nur ein künstliches Gelenk den Schmerz beenden kann und schon jüngere Menschen künstl.Gelenke erhalten haben. Aber wann ist der Moment der Entscheidung da?
    Vielen Dank!

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    das entscheiden Sie, wenn Sie den Schmerz nämlich nicht mehr ertragen können und Ihr Operateur. Er wird Sie erst operieren, wenn die Arthrose fortgeschritten ist. Die Hüftoperation ist durchaus auch mit Risiken verbunden und man wird so ein Operationsrisiko erst eingehen, wenn es absolut notwendig ist. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

Ihr Bericht zum Thema Hüftgelenksarthrose

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