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Aderhautmelanom

Die Aderhaut (Uvea) ist eine schwammartige Schicht, die den Augapfel innen auskleidet. Sie setzt sich nach vorn in die Regenbogenhaut ( Iris ) fort. Zwischen beiden liegt lediglich der Strahlenkörper mit den Ziliarmuskeln.
Das Aderhautmelanom ist ein anfangs flach wachsender Tumor, der sich zunehmend wölbt, wobei er die über ihm liegende Netzhaut abhebt. Er sitzt überwiegend am hinteren Augenpol und ist in 90 % der Fälle einseitig. Es hat eine Neuerkrankungsrate von ca. 6 von 1 Mio. Menschen.

Ursache

unbekannt

Beschwerden

Anfangs bestehen keine Beschwerden. Allmählich kann es zu einer Sehminderung kommen, zu einer Augendrucksteigerung und schließlich kann der Tumor durch die knöcherne Augenhöhle brechen und metastasieren, was sich dann in Beschwerden des betroffenen Organs äußern kann. Bei Diagnosestellung haben ca. 1 % der Patienten Metastasen.

Feststellen der Erkrankung

Der Augenarzt kann den Tumor mit der diaskleralen Durchleuchtung entdecken, die mit einer Lampe durchgeführt wird und nicht schmerzhaft ist.. Eine Ultraschalluntersuchung kann ebenso notwendig werden wie eine Fluoreszenzangiographie oder eine Diagnosestellung mit radioaktivem Phosphor. Bei der Ultraschalluntersuchung wird ein sehr kleiner Schallkopf von außen auf das Auge aufgesetzt und mit Schallwellen ein Bild erzeugt, das dem Untersucher eine Aussage erlaubt. Bei der Fluoreszenzangiographie spritzt man einen Farbstogg, Fluoreszein, in die Vene. Dieser gelangt über den Blutweg auch in die Blutgefäße des Auges die dann fotografiert werden können. Die Verteilung der Blutgefäße sagt etwas über eventuell vorhandenes Tumorwachstum aus.

Behandlung

Bei kleinen Tumoren kommt eine transpupilläre Thermotherapie ( Laserbehandlung ) oder Kältebehandlung mit einem Kältestift ( -70°C ) in Frage. Bei etwas gößeren Tumoren kann man eine Bestrahlung durchführen, die in wenigen großen Zentren von außen mit Protonen angewandt wird, sehr aufwendig, aber für den Behandelten nicht schmerzhaft isst, allerdings eine vorherige Operation zur Markierung des Strahlungsgebietes erfordert, oder die Bestrahlung erfolgt von innen mit Puthenium 106 oder Jod 125 je nach Tumorgröße ( Jod 125 ist energiereicher und wird bei Tumoren über 6 mm verwendet ). Dabei werden kleine Strahlenträger in einer Operation auf die Lederhaut aufgenäht ( Brachytherapie ). Seltener muss das Auge entfernt werden ( Enukleation ). Eine Entfernung nur des Melanoms ist prinzipiell möglich, wegen der starken Durchblutung des Tumors jedoch sehr schwierig und nur mit Absenkung des Blutdruckes und der Temperatur des Patienten durchführbar, was eine abgesehen vom Tumor absolut gute Gesundheit und Stabilität des Betroffenen erfordert und deshalb selten durchgeführt wird. Eine Chemotherapie ist bei Metastasen möglich, aber nicht sehr erfolgreich. Neuere Therapien befinden sich derzeit noch im Versuchsstadium. Für das Fortschreiten der Erkrankung scheint es keine zu bevorzugende Therapie zu geben. Die Entscheidung für oder gegen eine Therapieform ist abhängig von Größe, Lage des Tumors und Allgemeinzustand des Patienten.

Komplikationen

Das Aderhautmelanom ist eine sehr bösartige Erkrankung. Es hat bereits bei Entdeckung häufig Mikrometastasen gebildet, weshalb die 5 Jahres-Überlebensrate nur ca. 40 % beträgt. Die Metastasen bilden sich vor allem in Leber, Gehirn, Rückenmark, Magen, Lunge, Niere und Knochen. Mikrometastasen bleiben oft lange inaktiv, weshalb es oft noch nach 20 Jahren zu einer Metastasierung kommt. Deshalb müssen Nachkontrollen lebenslang erfolgen. Außerdem sollte der Hausarzt in den ersten 5 Jahren halbjährliche, danach jährliche Kontrollen des Blutes und eine Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane durchführen

Komplikationen der Behandlung

Neben den bei jeder Operation bekannten allgemeinen Risiken wie Blutung, Bluterguss, Infektion und Narkoserisiko kann es durch die Behandlung zu einer mehr oder weniger starken Sehminderung und eventuell zum Verlust der Sehkraft oder des Auges kommen. Ziel der Behandlung ist es immer, den Tumor zu entfernen, da er sonst durch Bildung von Tochtergeschwülsten das Leben gefährdet. Dieses Ziel ist nicht immer ohne negative Folgen erreichbar. So kann es z. B. auch infolge der Bestrahlung zu einer Trockenheit des Auges kommen, zu einem Verlust der Wimpern, zu einem grauen Star oder zum völligen Verlust des Auges.

Erfahrungsberichte (0) zum Thema „Aderhautmelanom“

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  1. Ich bekam nach längeren verdrängten Sichteinschrönkungrn im Juni 22 die Disgnose Aderhautmelanom erst in der zweiten Klinik, die erste meldete mich nach der Untersuchung zur Netzhaut op. In einem Kölner Krankenhaus an. Dort wußte man nichts davon, machte aber umfangreiche Tests. Eine Assistenzärztin hatte Tumorverdacht weil endlich ein Ultraschall gemacht wurde. Man wollte mich nach Essen schicken, ich fuhr aber zur Augenklinik der Uni Bonn. Der Verdacht wurde bestätigt, Vorschlag Protonenbegabdlung oder Plättchenbestrahlung in Essen. Ich fand selber heraus, dass es auch ein Cyberknife gibt, überall mit hohen Kosten – von über 8000.- Euro, in der Uni Köln war es kostenlos. Ich ließ die Behandlung im August 22 durchführen, sehr entspannt, gute, freundliche Ärzte. Keine Op. mit Plättchen und Krankenhaus. Wie auch die Strahlenbehandlung mit Plättchen liess ,sich der Tumor nicht verkleinern s ondern er hat sich vergrößert. Das Linke bessere Auge hat grauen Star, der soll in zehn TAGEN OPERIERT WERDEN, das rechte tumorbefallene Auge ist praktisch blind, flackert unangenehm. Jetzt also die Entfernung des kranken Auges, davor habe ich nicht nur Angst wegen des Eingriffs sondern vor eventuellen befallenen Gewebe in der Augenhöhle und Metastasen. Bislang alles noch ok, Chemo in meinem Alter, 91, käme nicht mehr infrage. Da ich geistig fit bin, zwar körperliche Einschränkungen durch LWS Probleme habe, habe ich doch Freude am Leben, aber die Angst des virnmir Liegenden überschattet alles. Ich lebe alleine und genieße das im Grunde, bin mir auch kar, dass alles mal ein Ende hat. Gibt es in Bonn Nähe eine Gruppe oder Menschen mit ähnlichem Schicksal? Bitte Schreibfehler übersehen,,denn ich kann in meiner Fast Blindheit die kleine Schrift nicht lesen. Irgendwie haben mir eure Beiträge Mut gemacht. Danke!

    Liebe Ingrid,

    wir bewundern Ihren Mut und Ihre Fitness. Lassen Sie sich nicht unterkriegen. Der Geist kann Unglaubliches erreichen. Stellen Sie sich jeden Tag vor, wie gut alles wird und fühlen sich in das beste Ergebnis rein. Wir drücken Ihnen die Daumen. Eine Gruppe kennen wir nihct, aber vielleicht sind andere, die Sie anschreiben. Viel Glück. Alles Liebe

    Ihr Biowellmed Team

  2. Hallo,

    bei meinem Vater wurde Anfang August 2018 ein Aderhautmelanom festgestellt, daraufhin wurde das Auge entfernt.

    Meine frage ist, gibt es mittlerweile Behandlungsmethoden die eine höhere Lebenserwartung verpichen ?

    Liebe Grüße

    K.

    Liebe K.,

    hat Ihr Vater denn Metastasen ? Was hat man Ihnen in der Klinik gesagt? Die Enukleation des Auges war ja jetzt schon die Therapie. Es laufen viele Studien zu diesem Thema, eine neue Therapie gibt es derzeit nicht. Alternativ zur Enukleation wendet man die Strahlentherapie an. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  3. Hallo zusammen vielen Dank für die Antwort er war in München in der Auge Klinik die meinten da es nach 8 wochen nicht gewachsen ist bräuchte mann es nicht bestrahlen .er möchte sich in erlangen eine 2meinung einholen .Danke bis zur nächsten Kontrolle kann es sich fergrösert u .wenn es blöd läuft gestreut haben

    Liebe N.,

    die Zweitmeinung ist sicher eine gute Idee. Alles Liebe

    Ihr Biowellmed Team

  4. Bei meinem Vater wurde aderhautmalanom festgestellt ist aber oberhalb von 8 wochen nicht gewachsen .sollte mann es bestrahlen lassen oder nicht .dies Hallo zusammen

    Liebe Leserin,

    wenn es der Allgemeinzustand Ihres Vaters zulässt, sollte das Melanom so schnell wie möglich behandelt werden. Geschieht dies nicht, kann es nicht nur zur Zerstörung des Auges führen, sondern es können auch Metastasen auftreten, die das Leben Ihres Vaters gefährden können. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  5. Liebes Biowellteam,
    Bei meiner Mutter wurde letzte Woche der Verdacht auf einen Aderhauttumor geäußert. Sie leidet an einer Maculadegeneration seit ca. 8 Jahren, behandelt mit Avastin und Lusentis. Bei 1/2 jährlichen Kontrollen war seither immer alles in Ordnung. Noch im Juni diesen Jahres war sie beim Augenarzt, der ihr bestätigte, daß alles in Ordnung sei. Nun diese Hammerdiagnose. Ich habe jetzt im Internet recherchiert und kam auf verschiedene neue Behandlungsmethoden. Die Protonenbehandlung, die Photonenbehandlung und Kälte-Wärmetherapie. Möglicherweise gibt es noch mehr.
    Nachdem ich nun eine möglichst schnelle und gute Behandlungsmethode suche und total verwirrt bin, bitte ich Sie um schnellstmögliche Beantwortung meines Briefes.
    Mit freundlichen, dankbaren Grüßen

    S.R.

    Liebe Frau R.,

    bleiben Sie bitte zunächst ganz ruhig. Es ist nicht selten, dass ein Aderhautmelanom schon länger vorhanden ist und nicht entdeckt wurde. Wir kennen einige Patienten mit Aderhautmelanom, die seit Jahren überwacht werden und keine Probleme mehr nach der Therapie hatten. Welche Therapie angewandt werden sollte, hängtt von der Lage, Größe und Art des Aderhautmelanoms ab. Deshalb muss man zunächst eine klare Diagnose haben. Manchmal kombiniert man auch die Therapiemöglichkeiten. Die häufigste Therapie ist die Bestrahlung, mit der man meistens sehr gute Erfolge hat. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  6. Mein Mann, 49J, selbständiger Handwerker ist Anfang August 2010 am re. Auge an Aderhautmelanom erkrankt. Er hat innerhalb kurzer Zeit viel weniger auf diesem Auge gesehen und die Ärzte haben gleich die richtige Diagnose gestellt. Inzwischen wurde er in der Augenklinik in Padua (ein Dank an das dortige Team) mit der aufgenähten radioaktiven Plakette behandelt (10 Tage in Einzelzimmer), und am Tag, wo ich ihn heim geholt habe, hat er am Nachmittag schon wieder in der Werkstatt gearbeitet. Zwar sieht er auf dem Auge nur mehr 5/10, hat sich aber gut daran gewöhnt, obwohl er manche Arbeiten nicht mehr tun kann. Er ist als 100% Zivilinvalide eingestuft mit allen Vorteilen (Sozialwohnung, Behindertenparkplatz, Ticketbefreiung, verbilligten Strom usw.) und man hätte ihm eine monatl. Pension von ca. 1.500,00 € angeboten, wenn er nicht mehr arbeitet. Er verzichtet aber darauf, weil er arbeiten will und muss (wir haben eine Werkhalle mit Wohnung vor 10 Jahren gebaut u. haben 2 zu Lasten lebende Jugendliche, d.h. allerhand noch abzuzahlen).
    Nun nach 1 Jahr muss ich sagen, dass es ihm recht gut geht, er ist zwar nicht mehr so belastungsfähig wie vorher, da hat er wahrscheinlich viel zu viel gearbeitet, er hat so ca. 4 Kopfwehtage monatlich, aber insgesamt sind wir mehr als zufrieden und hoffen, dass es so weitergeht.. Er fährt z.B. mit dem Mountainbike die gleichen steilen Touren gleich schnell wie vorher, arbeitet und ist guter Laune.
    Meine Fragen:
    – die letzte Augen-Untersuchung in Padua war im Dezember 2010; wir warten auf einen Termin für die nächste Untersuchung, sie rufen uns an.
    Die Leber wurde im März 2011 untersucht, nichts Negatives gesehen.
    Finden Sie es wichtig, dass ich auf einen 'Augen'-Termin dränge?
    – was könnte der Kopfweh bedeuten? (er straht vom operierten Auge aus)
    Danke für Ihre Antwort und fr. Gr.
    eine Handwerkerfrau aus Italien

    Liebe Leserin,

    da das Aderhautmelanom (abhängig von der Tumordicke unterschiedlich häufig) Fernmetastasen bilden kann und diese vor allem in den ersten 5 Jahren auftreten, sollte man in dieser Zeit die Nachsorge regelmäßig durchführen, mindestens jährlich. Deshalb sollte Ihr Mann den Augenkontrolltermin wahrnehmen, noch seine Leberwerte bestimmen lassen und mit dem Arzt ein Schädel – CT diskutieren wegen der Kopfschmerzen. Diese könnten natürlich auch z. B. durch die verschlechterte Sehkraft und hierdurch bedingter Überanstrengung kommen oder andere Gründe haben. Ein ärztliches Gespräch würden wir empfehlen. Liebe Grüße und alles Gute für Sie

    Ihr Biowellmed Team

  7. Aderhautmelanom…..darüber weiss man so gut wie gar nichts,erst wenn es einen selber erwischt! aber das interessiert ja die Pharmaindustrie nicht,es erkranken doch bloss nur 6 von 1mio.Deshalb gibt es auch keine Chemotherapie… Leider gehörte mein VATER zu den 6 MENSCHEN dazu.Ich habe die Erfahrung mit meinem mittlerweile verstorbenem VATER gemacht.Es ist eine grausame Erkrankung,vorallem am Tag der Diagnose werden einem noch gute Prognosen prophezeit,leider ist dem nicht so.Über 1 jahr in der Uniklinik Essen wurde er behandelt,Bestrahlung mittels Protonen.Danach alle 3 mon. zur Kontrolle und jedes mal o Herr …. dass sieht ja sehr gut aus….Nur positives gehört! Heute bin ich zu dem Ergebnis gekommen,dass man nur ein VERSUCHSKANINCHEN war….wenn einem beim Tag der Diagnose gesagt wird'sie haben eine sehr bösartige Erkrankung am Auge' und danach ein OP Termin vereinbart wird und jedoch zum 3.mal wieder verschoben wird, weil ja so viele Notfälle eingetroffen sind….Dann frage ich mich um Himmels Willen was für ein Notfall??? bösartiger Tumor ist kein Notfall???? wenn wir vorher gewusst hätten,was uns in der Uniklinik Essen erwartet,hätte mein VATER sich für die Entfernung des Auges entschieden…Vielleicht wäre ER noch unter uns.Falls Metastasen im Körper vorhanden sind,gibt es keine Chemo und keine Heilung.In den ersten 5 Jahren überlebt jeder zweite:((((((

    Liebe Leserin,

    wir verstehen Ihre Wut und Ihren Schmerz und hinterher ist man machmal klüger. Auch Ärzten geht das so. Man kann nur eine Entscheidung treffen, die nach bestem Wissen und Gewissen gerade richtig scheint. Ob sie das dann ist, weiß man erst hinterher. Auch müssen wir Menschen uns damit abfinden, dass Geschehnisse auf uns zukommen, die wir nicht kontrollieren können. Das ist eine schmerzliche Erfahrung, die jedoch der Realität entspricht. Man kann auf verschiedene Arten mit einer solchen Erfahrung umgehen. Am sinnvollsten scheint uns der Weg, dass wir selbst in unserem eigenen Leben und in unserer eigenen Verantwortung, jeder einzelne von uns, Möglichkeiten finden, das Leben an sich in jeder nur denkbaren förderlichen Art zu unterstützen. Alles Liebe für Sie

    Ihr Biowellmed Team

  8. Hallo liebes Biowellmed Team,

    bei meiner Schwiegermutter wurden vor kurzem beide Augen aufgrund eines grauen Star einer Laserbehandlung unterzogen. Da ihr danach das erstoperierte Auge Schwierigkeiten bereitete und sie sich jetzt deswegen noch einmal beim Augenarzt untersuchen ließ, äußerte er den Verdacht auf Netzhauttumor. Er überwies sie direkt zur Überprüfung in eine Augenklinik… Diagnose: Aderhauttumor. Ein Schock für uns alle!

    Meine Frage ist jetzt: Warum wurde das eigentlich nicht schon vor den Laser OPs festgestellt? Es gab doch Voruntersuchungen, wie kann es sein, dass das dabei nicht festgestellt wurde? Und darf bei einem Aderhauttumor (was ja nicht bekannt war) überhaupt eine Laserbehandlung gegen grauen Star durchgeführt werden? Ich habe zwar kein Fachwissen, aber ich befürchte, dass bei dieser Laserbehandlung vielleicht noch mehr Schaden bzgl. des Tumors angerichtet wurde. Ich hoffe sehr, dass sie mich beruhigen können.

    Liebe Grüße

    Liebe Leserin,

    wir können Sie tatsächlich beruhigen. Es wird keine negativen Auswirkungen auf den Tumor haben, im Gegenteil, man behandelt heute sogar Aderhautmelanome unter bestimmten Voraussetzungen mit Laser. Weshalb man den Tumor nicht gesehen hat, können wir Ihnen nicht beantworten. Keine Diagnostik ist eben zu 100 % sicher. Wir Menschen sind nicht perfekt(im Übrigen die Computer auch nicht). Jeder kann nur immer das Beste versuchen. Und man muss ja sehen, dass durch die Behandlung und die anschließenden Probleme jetzt vielleicht der Tumor noch gut zu behandeln ist, d. h., früher entdeckt werden konnte. Wir wünschen jedenfalls, dass alles gut geht. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  9. Hallo,
    auch mein Vater hat diese Diagnose vor Weihnachten bekommen.
    Daraufhin wurde er auf die Klinik in Essen verwiesen. Wir haben gedacht naja es geht ja alles sehr schnell mit dem Termin. Leider hat der erste Termin schon gezeigt das dies wohl doch nicht der Fall ist. Er hatte für 10.00 Uhr einen Termin und konnte die Klinik erst um 17:30 Uhr verlassen.So ging es dann bei den nächsten Terminen weiter.(Die warte Zeiten die man bei einem Termin in kauf nehmen muß betragen etwa 8 Stunden).
    Naja jetzt sollte die OP am 04.01.11 statt finden.Der erste OP Termin wurde dann abgesagt weil das Auge wohl zu gereitzt war, dafür hatten wir ja noch Verständniss. Dann wurde aber auch der zweite Termin abgesagt, diesesmal aber ohne Begründung. Auch nach mehrmaligem Fragen wußten die Ärtzte keine Antwort.
    Erst als mein Onkel dann mal denen auf die Füße getretten ist wurde er endlich am nächsten Tag operiert.
    So ist alles gut gelaufen und er kam Sonntags dann nach Hause und er fühlte er sich auch gut, bis er dann am darauffolgenden Wochenende starke Kopfschmerzen bekamund das Auge zu schwoll.
    Meine Mutter rief darauf hin einen Augenarzt an, der sagte nur er soll Ibuprofen nehmen und schlafen. Das hat er gemacht, es wurde auch erst besser bis in der Nacht zum Samstag.Meine Mutter wurde wach und höhrte ihn Weinen, sie machte das Licht an und das Auge war nicht mehr zu sehen.Sie rief sofort den Notarzt.Der Verbrachte ihn dann in die Uniklinik Bonn.Da sagte der Arzt es war eine Minute vor zwölf das Auge steht kurz vorm Platzen.Die Ärzte in Bonn haben einen Augendruck von über 48 festgestellt. Der Normale Augendruck ist viel tiefer.Dannn wurde gefragt wie mein Vater geschlafen hat, ob er flach gelegen hätte, darauf hin sagte er ja die ganze Zeit auch direkt nach der OP. Keiner hat ihm gesagt das er in einer Schräglage schlafen muß das sich kein Druck aufbauen kann auch nicht die tollen Ärzte aus Essen.
    Alles in allem ist er noch gerade so davon gekommen. Der Druck ist jetzt wieder bei 16 und das ist wohl gut sagen die Ärzte aus Bonn.
    Auf diesem Wege auch ein DANKE an die Ärzte aus der Bonner Uniklinik!!!

    Liebe Leserin,

    vielen Dank für Ihren Bericht, der hoffentlich vielen Betroffenen hilft. Ihrem Vater recht gute Besserung!

    Ihr Biowellmed Team

  10. hallo auch bei mir wurde 2007 ein aderhautmelanom festgestellt. leider war der tumor schon so gross, das mein linkes auge entfernt wurde. jetzt fängt mein rechtes auge mit den gleichen symtomen an und ich habe grosse angst , das es wieder ein aderhautmelanom ist was dann bedeuten würde ,das ich ganz erblinde. mein augenarzt hat gesagt das sowas ganz ,ganz selten gibt. aber ganz ausgeschlosen kann es nicht werden. wer kann mir helfen und hat auch solchen leidensweg hintersich???

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    wir wünschen uns von Herzen für Sie, dass Sie viele Zuschriften erhalten. Ganz dringend sollte man Sie jetzt untersuchen, um schnell herauszufinden, was die Ursache Ihrer Symptome ist, je schneller, desto besser. Alles Liebe für Sie

    Ihr Biowellmed Team

  11. Hallo auch bei mir wurde vor ca.1jahr ,ein aderhautmelanom festgestellt.Leider musste mir mein linkes Auge entfernt werden.Heute geht es mir gut und meine vierteljährlichen Nachuntersuchungen halte ich strikt ein. diesen monat ist die nächste untersuchung wieder fällig, meine angst ist wieder sehr gross. ich habe nur eine frage, welche lebenserwartung habe ich?

    Liebe Leserin,

    kein Mensch wird Ihnen sagen können, welche Lebenserwartung Sie haben. Wir kennen Patienten, die immer Angst hatten vor dem Fortschreiten Ihrer Krebserkrankung und dann plötzlich an einem Herzinfarkt verstarben oder einen tödlichen Unfall erlitten. Wir Menschen wissen nie, wie lange wir noch hier sein dürfen. Sie können sich die Statistik ansehen. Diese kann jedoch für Sie persönlich keine Vorhersage treffen. Laut Statistik ist es sehr entscheidend, in welchem Stadium das Aderhautmelanom diagnostiziert wird. Während man in frühen Stadien bei rechtzeitiger Therapie von einer Heilung ausgehen kann, sinkt die Prognose bei fortgeschrittenem Aderhautmelanom auf eine 5 – Jahres – Überlebensrate von 50 %. Wir wünschen Ihnen und allen Betroffenen, dass Sie zu den Menschen gehören, die geheilt werden konnten. Halten Sie bitte immer Ihre Nachsorgeuntersuchungen ein. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  12. Habe seit Monaten entzündete Bindehaut in beiden Augen sowie Fremdkörpergefühl. (Trockenes Auge / nur sehr geringe Menge an Tränenflüssigkeit)
    Nach wochenlanger Gabe von Augentropfen (künstlichen Tropfen) verbesserte sich im linken Auge die Situation. Das rechte Auge bleibt ohne jegliche Verbesserung. Deutlich ist, das vor allem Fernsehen und die Arbeit an einem Notebook mit dem rechten Auge sehr belastend ist. Beim linken Auge keinerlei Probleme.
    Besonders bei hellem Hintergrund repelliert das rechte Auge sofort. Das Auge brennt, es entsteht ein Gefühl von Fremdkörpern und von Druck im rechten Auge. Das linke Auge hat keinerlei Probleme.

    Es erfolgte zusätzlich eine Gabe von Isopto-Max Augentropfen ohne bisherigen Erfolg. Inzwischen habe ich 3 Augenärzte aufgesucht, ohne einen Schritt weiter zu kommen.

    Jetzt hat eine weitere Augenärztin ein Muttermal festgestellt. Da ich mir große Sorgen mache, das sich daraus daraus sich ein Aderhautmelanom entwickelt, formuliere ich diese Zeilen.
    Oberhalb der Linse im Augapfel sind tatsächlich graue bis braune Flecken zu sehen. Die Augenärztin hat lediglich mit dem üblichen Gerät in das Auge gesehen.

    Wie kann jetzt nun festgestellt werden, ob es sich um ein Aderhautmelanom oder ein Muttermal handelt. Kann ich hier auch die Forderung diese notwendigen Untersuchungen auch in einer Klinik (UKE -Hamburg) machen lassen zu dürfen. Ist der Augenarzt verpflichtet auf grund meiner Sorge einen Überweisungsschein für eine Untersuchung im UKE / Augenpoliklinik) auszustellen, oder kann er mir diese verweigern.

    Was ich nicht verstehe ist, dass 3 vorherige Augenärzte ein Muttermal nicht sehen, bzw. nicht benennen.

    Welche Untersuchungen sind notwendig, um zwischen einem Muttermal und einem Aderhautmelanom entscheiden zu können.

    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich aus einem Muttermal ein Augenkrebs entwickelt, da das Muttermal 2 x im Jahr kontrolliert werden muss.

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    Ihre Sorge ist verständlich. Man muss jedoch sagen, dass ein trockenes Auge sehr lange Pobleme machen kann und dies nicht gleich auf eine schlimme Erkrankung hindeutet. Wenn Sie jedoch besorgt sind, empfehlen wir Ihnen eine Abklärung, schon um die Angst zu beseitigen. Ob Ihnen Ihr Augenarzt eine Überweisung für die Augenklinik ausstellt, liegt auch im Ermessen des Augenarztes. Sollte er es nicht tun, haben Sie die Möglichkeit, sich selbst dort vorzustellen und müssen dann 10 € zahlen und schlimmstenfalls eine längere Wartezeit in Kauf nehmen. Zur Diagnostik eines Aderhautmelanoms ist eine Ultraschalluntersuchung erforderlich, die bei postivem Befund ein typisches Aussehen liefert. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

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