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Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

Fachartikel zum Thema Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

Kurz und bündig

Das Wichtigste bei der Behandlung der chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung ist das Vermeiden von akuten Schüben, die zu einer Gefährdung führen. Dies kann durch völligen Verzicht auf Alkohol, eine Diät, Zuführen von Enzymen und Beseitigung von Ursachen geschehen.

Der Verlauf der Erkrankung kann schubweise oder fortschreitend sein. Zu einer Störung der Nahungsverarbeitung kommt es erst bei einem mehr als 80 %igen Ausfall der Bauchspeicheldrüse.

Ursache

Am häufigsten sind chronischer Alkoholismus und Gallensteine, selten erhöhte Blutfette und Hyperparathyreoidismus.

Feststellen der Erkrankung

Wie bei der akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung sind im Blut während des akuten Schubes die Bauchspeicheldrüsenenzyme meistens erhöht. In 30 % der Fälle zeigt das Röntgenbild Verkalkungen im Bauchspeicheldrüsenbereich. In fortgeschrittenen Stadien besteht eine erhöhte Fettausscheidung mit dem Stuhl. Die Ultraschalluntersuchung oder das Computertomogramm können Hinweise auf die Erkrankung geben. Die Zuckerverwertbarkeit kann herabgesetzt sein oder es kann eine Zuckerkrankheit vorliegen. Chymotrypsin ist in der Stuhlprobe vermindert.

Beschwerden

Es bestehen ständige oder immer wiederkehrende Oberbauchschmerzen, die in den Rücken ausstrahlen können oder eine erhöhte Empfindlichkeit im Bereich der linken Brustseite hervorrufen können. Schmerzen können jedoch auch völlig fehlen. Häufig bestehen Völlegefühl, Übelkeit und Erbrechen. Meistens verschlimmert die Nahrungsaufnahme die Beschwerden. Daher essen die Betroffenen wenig und nehmen Gewicht ab, zumal die Nahrung durch den Enzymmangel schlecht verdaut wird ( siehe Bauchspeicheldrüseninsuffizienz ). In fortgeschrittenen Fällen sind die Erkrankten ausgezehrt und haben massige, faulig riechende Stühle.

Behandlung

Ein akuter Schub der Erkrankung wird wie die akute Bauchspeicheldrüsenentzündung behandelt. Bei der chronischen Erkrankung ist die Einhaltung einer lebenslangen Diät entscheidend. Es sollen kohlenhydrat- und eiweißreiche Speisen gegessen werden. Schwer verdauliche Speisen sind zu meiden. Alkohol ist streng verboten. Auf Medikamente, die die Bauchspeicheldrüse schädigen können, muss verzichtet werden. Schmerzen müssen bekämpft werden. Eine bestehende Zuckerkrankheit muss behandelt werden. Bei Fortbestehen der Schmerzzustände oder Komplikationen kann eine Operation erwogen werden. Bei Bestehen einer Nahrungsverwertungsstörung gelten die Regeln wie bei der Bauchspeicheldrüseninsuffizienz.

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