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chronische Niereninsuffizienz

Ein Patient erkrankte mit 50 Jahren plötzlich an Nasenbluten, das nicht aufhörte. Der hinzugezogene Arzt stellte einen Blutdruck von 250/150 mm Hg fest und wies den Patienten in das Krankenhaus ein. Dort stellte man eine Bluthochdruckkrankheit und bereits eine Einschränkung der Nierenfunktion
( Niereninsuffizienz Grad II ) fest. Wie der Patient dann berichtete, war bei ihm vor 1 Jahr bereits ein hoher Blutdruck festgestellt worden. Er brach jedoch die Behandlung wegen der Nebenwirkungen ( Müdigkeit und Lustlosigkeit ) ab. Schon zu diesem Zeitpunkt konnte man eine Schädigung der Gefäße ( Aortensklerose ) feststellen. Der Nierenausscheidungswert Kreatinin war mit 2,2 mg/dl bereits im krankhaften Bereich. Man konnte bereits eine Schädigung der Arterien im Auge und eine Verdickung des Herzmuskels ( Herzhypertrophie ) diagnostizieren. Der Patient wurde daraufhin erneut medikamentös mit Blutdruckmitteln behandelt. Er klagte daraufhin über Verschwommensehen, Müdigkeit, Drehschwindel und fühlte sich nicht mehr in der Lage, seinen Beruf weiter auszuüben. Er hatte damals 12 kg Übergewicht und einen Alkoholkonsum von 3 Flaschen Bier pro Tag. Auch eine daraufhin durchgeführte Kurmaßnahme konnte an seinem Zustand nichts ändern. Er zeigte auch keine Bereitschaft, an seinem Verhalten etwas zu ändern und haderte mit seinem Schicksal, machte den Ärzten Vorwürfe, dass man ihn mit derart viel Arznei voll stopfe und ihn immer noch kränker mache. Trotz vieler Beratungen und Erklärungen zum Verständnis seiner Erkrankung bestand er immer wieder auf das Reduzieren seiner Medikamente. Beruflich wurde er nach langer Arbeitslosigkeit schließlich berentet. Die Blutdruckwerte waren, auch infolge der seelischen Verfassung, sehr schwankend. Der Patient beklagte, dass er abends im Bett friere, was er mit einem hohen Blutdruck nicht gehabt habe, außerdem sei es ihm da insgesamt viel besser gegangen. Mit der Einschränkung seines Bierkonsums war er nicht einverstanden, weil er nicht fand, dass das zu viel sei. Gewicht abnehmen gelang ihm nicht. Noch 2 Jahre später berichtete er immer wieder über Schwindel und beschrieb auch, dass er deshalb schon umgefallen sei. Sämtliche Untersuchungen beim Nervenfacharzt erbrachten jedoch außer den bereits bekannten Veränderungen durch den Blutdruck keinen krankhaften Befund. Er wurde daraufhin medikamentös mit Tabletten gegen Schwindel behandelt und man einigte sich, von Seiten der Ärzte widerstrebend, auf Drängen des Patienten den Blutdruck bei Werten von 160/100 zu belassen, weil für ihn nur dann das Leben ertragbar sei, Immer wieder erfolgten Versuche, den Blutdruck besser einzustellen. Diese scheiterten jedoch. Ca. 5 Jahre später erlitt der Patient einen Herzinfarkt, konnte jedoch erfolgreich mit einer Lyse – Behandlung therapiert werden. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits deutlich erhöhte Blutfette, wollte diese jedoch nicht behandeln, da er „genug Tabletten einnehme“. Er erkannte jedoch inzwischen, dass sein Blutdruck optimal eingestellt werden musste, was jetzt auch mit seiner neuen Einstellung der Behandlung gegenüber gelang. Er hatte jetzt durchweg Blutdruckwerte um 130/80 mm Hg. Leider war jedoch die gesamte Krankheitsentwicklung nun nicht mehr aufzuhalten. Erneut 5 Jahre später waren die Nierenwerte so schlecht, dass er zur Dialyse vorbereitet werden musste. Inzwischen ist er dialysepflichtig und geht 2 x pro Woche zur Dialyse. Er wiegt inzwischen aufgrund seines schlechten Befindens 8 kg weniger als vor 10 Jahren und ist froh, dass man ihn mit der Dialyse noch am Leben halten kann, leidet jedoch unter der Müdigkeit und am reduzierten Allgemeinbefinden nach der Behandlung und an der Einschränkung seiner persönlichen Freiheit. Rückblickend erkennt er jetzt, dass er sich selbst ein Bein stellte, indem er die Ärzte als Gegner empfand, die ihn ständig nur mit Tabletten behandeln wollten. Er habe damals gedacht, man wolle ihn nur abhängig machen und habe nicht begriffen, dass ein hoher Blutdruck solche Folgen haben könne. Die Aufklärung hierüber habe er nicht ernst genommen, da er sich ja innerlich mit allen behandelnden Ärzten im Streit befunden habe. Erst die Erfahrung des Herzinfarktes und die Erkenntnis, dass ihm die Ärzte das leben gerettet haben, hätten ihm gezeigt, dass sie es wohl nicht so schlecht meinen konnten und hätten ihn veranlasst, zuzuhören, was man ihm erklärte. Von da an habe er einen anderen Zugang zu den Ärzten und zu ihrer Behandlung bekommen und konnte dann die Ratschläge auch weitgehend annehmen, zumindest habe er die Behandlung mit den Medikamenten nun gewissenhaft durchgeführt und akzeptiert, dass er eben etwas Müdigkeit in Kauf nehmen müsse. Dann erst habe er auch begriffen, dass er den Ärzten keine Schuld an seinem hohen Blutdruck geben könne und konnte akzeptieren, dass sie diesen Blutdruck nur behandeln, nicht wegzaubern konnten.

Erfahrungsberichte (0) zum Thema „chronische Niereninsuffizienz“

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  1. Hallo ich bin der Leo und wollte euch mal fragen ob ihr Erfahrungen habt mit Nieren Steine?
    Genau genommen oxalat Steine.
    Ich habe 2020 eine op hinter mir wegen einen 4mm großen Stein und jetzt habe ich in der Niere wahrscheinlich wieder ein von 3mm.

    Auflösung der Steine durch Zitronensaft ist schon lange bekannt bei uratsteine und nicht bei oxalat wie bei mir und 70% der Menschen.
    Mit Zitronensaft bewirkt man das Gegenteil.

    Gibt es positive Erfahrungen sammeln ohne Op oder Schallwellen?

    Lg

    Lieber Leo,

    die Reduktion der Risikofaktoren steht im Vordergrund der Vorbeugung:

    Krankheitsbedingte Risikofaktoren sind
    ein erhöhter Calcium-Spiegel im Serum
    Hyperoxalurie (vermehrte Ausscheidung von Oxalsäure im Urin) – bei verschiedenen Erkrankungen wie Morbus Crohn, Pankreasinsuffizienz (Bauchspeicheldrüsenschwäche) etc.
    Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenüberfunktion), muss im Blut geprüft werden
    Medikamente
    Überdosierung von Vitamin D zur Rachitis-Prophylaxe
    Ernährungstherapie
    Flüssigkeitszufuhr 2,5-3 l/Tag
    Diät mit verminderter Zufuhr von Natrium (erhöhter Natrium-Aufnahme führt zu einem erhöhter Verlust von Calcium über die Niere) und Proteinen (erhöhen die Ausscheidung von Calcium über den Urin)
    Calcium-Zufuhr auf 800-1.200 mg/Tag einstellen – Einschränkung im Verzehr von Käse und Gemüse (Brokkoli, Fenchel, Spinat, Grünkohl), calciumarmes Mineralwasser trinken
    Oxalsäurereiche/oxalathaltige Lebensmittel vermeiden (Mangold, Spinat, Rhabarber, Blockschokolade, Kakaopulver)
    Magnesiumreiche Kost wie beispielsweise Reis, Hülsenfrüchte, Spinat; magnesiumhaltiges Mineralwasser trinken (Magnesium hemmt die Bildung von Calciumoxalatsteinen)

    Falls die Notwendigkeit zur Stoffwechselkorrektur notwendig ist, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  2. Sehr geehrtes biowellmed Team,
    in meinem Arzt reicht steht typische Altersnieren mit leichter Parenchymverschmaelerung, unregelmäßige konturierung und breitem imhomogenem zentralen reflexband bei unauffälligem Pyelon. Bedeutet typische Altersnieren, dass ich eine chronische Niereninsuffizienz, also schrumpfniere habe. Ich bin erst 54 Jahre alt und habe schon viele Gelenk Operationen und ein paar blasenentzündungen hinter mir, was ich als Ursache sehe. Was bedeutet der Begriff Altersnieren? Ich konnte es leider nicht googeln. Vielen Dank schon mal im voraus für die Antwort

    Liebe Heike,

    wie alles unterliegen auch die Nieren gewissen Altersprozessen. Das Parenchym wird mit der Zeit weniger so wie unsere Muskulatur abbaut. Dasa muss nicht heißen, dass die Nieren insuffizient sind. Die Funktion kann auch von einem schmaleren Nierengewebe aufrecht erhalten werden. Man kann die Funktion anhand des Kreatininwertes oder der GFR (glomeruläre Infiltrationsrate) ablesen. Fragen Sie Ihren Arzt danach. Dann wissen Sie, ob Ihre Nieren noch die volle Leistung haben. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  3. Hallo, ich bin 29Jahre, prinzipiell ein gesunder Mensch, ich habe schon immer viel Sport gemacht und mich relativ gesund ernährt. Leider habe ich ende letztens Jahres ein Blutbild gemacht und es wurde nach mehreren Untersuchungen festgestellt, das ich eine chronische Niereninsuffizienz in Stadium 4 habe. Mein KreatininnWert liegt bei 2,8.
    Seitdem steht mein Leben auf dem Kopf. Ich versuche mich so gut es geht an alle "Regeln" zu halten. D.h kein Alkohol, keine Kippen, gesunde, kaliumarme Ernährung und so weiter.. Trotzdem fühle mich irgendwie damit allein gelassen. Habe das Gefühl es gibt nur ältere Menschen die diese Krankheit haben. Ich hab überhaupt kein Gefühl dafür, wie lange das noch gut geht, wie ich mich richtig verhalten soll oder was richtig oder falsch ist. Bislang habe ich keine Schmerzen und versuche auf meinen Körper zu hören.
    Ich komme aus Bayern und bin auf der Suche nach Menschen die eine ähnliche Situation wie ich haben, vielleicht sogar ungefähr in meinen Alter sind und auch besten eine Selbsthilfegruppe in der man sich darüber austauschen kann.
    Ich weiß nicht recht an wen ich mich wenden kann.

    Ich freue mich auf Feedback

    Liebe Sarah B,

    jede Niereninsuffizienz hat eine Ursache. Hat man diese bei Ihnen schon gefunden? Waren Sie schon bei einem Nephrologen oder in einem nephrologischen Zentrum? Wenn nein, sollten Sie das unbedingt tun. Kennt man die Ursache, kann man Ihnen vielleicht einen Rat geben. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  4. Nun habe ich Ihre Seite komplett durchgelesen. Und dennoch bleibt für mich eine Frage. Ich hoffe so sehr das ich bin Ihrer Seite eine Antwort bekomme.Ist eine chronische tubulo- unterstellen Nephritis das selbe wie eine Niereninsuffizienz? Über eine Antwort wäre ich dankbar

    Liebe*r Leser*in,

    Sie meinen vermutlich tubulo – interstitielle Nephritis. Dies ist eine chronisch entzündliche Nierenerkrankung, die sehr viele Ursachen haben kann. Das Wichtigste ist, die Ursache zu finden, damit man sie hoffentlich beseitigen kann. Von einer Niereninsuffizienz spricht man, wenn die Leistung der Niere nachlässt, d.h., wenn sie ihre Arbeit nicht mehr ausreichend erfüllen kann. Dies wiederum kann sehr viele Ursachen haben. Eine Ursache ist z.B. die tubulo-interstitielle Nephritis. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  5. Hallo,

    bei einer routinemässigen Untersuchung wurden bei mir folgende
    Blutwerte festgestellt:

    HbA1C (HPLC) 5,8 %

    Harnsäure 7,3mg/dl

    HbA1C ((IFFC)40 mmol/mol

    Kreatinin 1,2 ml/dl

    Ich habe daraufhin meine Ernährung umgestellt und keinen Alkohol mehr getrunken.

    Heute (ca.5 Wochen später) hat mein Arzt mir telefonisch mitgeteilt, dass sich meine Werte weiter verschlechtert hätten.

    Was raten Sie mir? Besteht Anlass zur Sorge?

    Ich bin im Mai 60 geworden und bis jetzt symptomfrei.

    Was raten Sie mir?

    Liebe Grüße

    J.

    Lieber J.,

    welche Blutwerte haben sich weiter verschlechtert und was nehmen Sie generell an Medikamenten, auch zeitweise, ein? Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  6. Wegen Blasenentzünding wurde ein Nierenstein festgestellt und zertrümmert. Etwa 2 Wochen später bekam ich wieder Blasenentzündung, die ich wegen Unvverträglichkeit der Antibiotika jetzt 2 Monate habe. Innerhalb von 6 Wochen ging der GFR von 81 auf 45 hinunter, Kreatinin stieg von 0,8 auf 1,3. Urologe meinte, er wolke auf Antibiotikatest warten, der erst in 1 Monat ist. Wasser habe ich keib
    ns, aber öfter Herzklopfen und Übelkeit. Besteht hier nicht die Gefahr eines Nierenversagens? Die Ärzte sind huer sehr gleichgültig.

    Liebe Frau M.F.,

    die Gefahr und das Vorgehen sind abhängig von Ihrem Alter, Ihren Medikamenten, Ihrem Gesamtbefinden und dem Verlauf. Man sollte ie Werte auf jeden Fall engmaschig kontrollieren, insbesondere auch die Entzündungswerte. Eine Blasenentzündung muss behandelt werden, allerdings sollte man dafür ein Antibiogramm durchführen, so dass die Therapie spezifisch genug ist. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  7. Hallo,bei einem Rutine Ultraschall wurde an der linken Niere unregelmäßiges Parenchym entdeckt und angeraten einen Nephrologen aufzusuchen.Was kann diese Aussage bedeuten?Liebe Grüße

    Liebe E.,

    das könnte z.B. wiederholte Nierenbeckenentzündungen als Ursache haben. Man kann jedoch allein aus dem Ultraschall keine Schlüsse ziehen. Sie sollten die gesamte Diagnostik abwarten. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  8. Liebes Biowellmed-Team,

    was genau bedeutet Atrophie Nierenparenchym bds.?
    Welche Folgen können auftreten?

    Liebe Frau F.,

    es bedeutet, dass Ihr funktionsfähiges Nierengewebe zurück geht. Das kann z.B. altersbedingt geschehen, aber auch andere Ursachen haben und kann in einer Niereninsuffizienz enden. Sie sollten Ihren Arzt darauf ansprechen, wie stark Ihre Niere betroffen ist und was genau bei Ihnen vorliegt. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  9. ich leide an chronischer Niereninsuffizienz.Mein Kreatininwert ist derzeit 19%. Nach einer Biopsie wurde mir auf grund der Diagnose eine über 6 Monate dauernde Kortisontherapie von meinem Nephrologen vorgeschlagen. Diese erfolgt so, dass ich aller 2 Monate ins Krankenhaus muß, wo eine Kortisoninfussion erfolgt und danach müsste ich 1 Tablette Kortison nehmen.
    Liebes Team, ich habe unheimliche Angst vor den graviernden Nebenwirkungen. Mein Arzt kann mir auch nicht versichern, ob sich die Nierenwerte verbessern; aber bei den Untersuchugsergebnissen könnte es durchaus anschlagen.
    Gibt es noch andere versprechende Therapien mit Erfolgsaussicht oder was würden Sie mir empfehlen.
    Lieben Dank

    Liebe H.,

    es gibt sehr viele Ursachen für eine chronische Niereninsuffizienz. Um Ihnen eine Antwort geben zu können, müssten wir zunächst den genauen medizinischen Namen Ihrer Krankheit kennen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  10. Mein nierenparenchym ist stark verschmälert , sagte mir ein urologe kürzlich . Es ging mir ein halbes Jahr recht schlecht : übelkeit , totale erschöpfung , hauterscheinungen in form von roten und blauen flecken . usw
    Ist ein Zusammenhang möglich ? Was bedeutet die Aussage nun genau ? Harmlos oder ernstzunehmen ? Was sollte ich tun ?

    Lieber T.,

    eine Verschmälerung des Nierenparenchyms weist auf eine Niereninsuffizienz hin. Man sollte zunächst Ihre Nierenwerte(Kreatinin, GFR) untersuchen. Theoretisch können Ihre Beschwerden damit zusammen hängen. Sie sollten jedenfalls gründlich untersucht werden. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  11. Liebes Biowellmed – Team,

    zu meinem Bericht vom 12.08.2017 habe ich noch eine kleine Nachfrage.

    Vorweg aber vielen Dank für die schnelle Reaktion auf meine Fragestellungen und für die Möglichkeit diese in einem solchen Forum erörtert zu können.

    Wie beschrieben liegt beim Kreatinin der GFR (CKD-EPI) bei 76,9. Diesen lasse ich jetzt in einigen Wochen nach ausreichender Flüssigkeitszufuhr überprüfen.

    Mir ist entfallen das mein Blutbild noch einen GFR-Crystatin C Wert ausweist. Nach diesem habe ich 0.70 mg/l Cystatin C und eine Filterleistung von 127 ml/min.

    Daher die Nachfrage wie dieser Wert einzuschätzen ist in Gegenüberstellung zum Kreatin GFR?

    Lieber Ch.,

    er spiegelt noch eine etwas genauere Angabe der Nierenleistung wieder. Danaach ist die Nierenfunktion leicht eingeschränkt, was jedoch auch nur eine Momentaufnahme darstellt. Die normale Filterleistung wäre 125 ml/min, d.h., Sie erreichen den Wert fast. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  12. Liebes Biowellmed – Team,

    im Rahmen einer Blutuntersuchung wurde bei mir ein Harnsäurewert von 7,3 mg/dl, ein Kreatininwert von 1,26 mg/dl festgestellt. Der GFR (CKD-EPI) wurde auf 76,9 geschätzt . Ich bin 28 Jahre alt, 185cm groß und wiege 77 kg und treibe regelmäßig Sport. Ergänzungsmittel wie Kreatin nehme ich keine.

    Das was mich verwundert ist, neben der erniedrigten Leistung, das bei einer Untersuchung vor 1 1/2 Jahren alle Werte optimal waren. Im Rahmen einer aktuellen Sonographie wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Auch Blutdruck und Cholesterin sind völlig im Normbereich.

    Daher meine Fragen:
    Was empfiehlt sich als weitere Diagnostik?
    Sollte man den GFR nochmal mit Abstand kontrollieren, weil ich vielleicht zu wenig getrunken hatte bzw könnte dies überhaupt eine solche Abweichung erklären?
    Was könnten Gründe für eine so starke Abweichungen der Leistungswerte der Niere von GFR (1/2016 – 121) zu GFR (7/2017 76,9) sein ?

    Vielen Dank für die Mühe im voraus.

    Lieber Ch.,

    Wir sehen das öfters, vor allem im Sommer und bei Sportlern aufgrund von Trinkmangel. Wir würden jetzt an Ihrer Stelle auf eine ausreichende Trinkmenge achten und die Werte kurzfristig( 4-6 Wochen) kontrollieren einschließlich der Bestimmung von Mikroalbumin im Urin. Sind die Werte dann in Ordnung, genügt eine nochmalige Kontrolle in 3 Monatetn. Stimmen die Werte dann auch nicht, sollten Sie sich nephrologisch untersuchen lassen. Liebe Grüße Ihr Biowellmed Team

  13. Hallo liebes biowellmed-Team.

    Bei mir wurde durch den Betriebsarzt vor ca. 1 Jahr ein erhöhter Harnsäurespiegel festgestellt (8,2).

    Ich war seitdem 3x beim Hausarzt zur Blutabnahme und konnte nur beim 3. Termin einen gerade Grenzwertigen Wert von 6,5 erreichen. Dies gelang mir aber auch nur durch wochenlanges Verzicht auf Fleisch und mit allen möglichen Tricks wie Sauerkirschkonzentrat oder aber Zitrone oder Apfelessig.
    Ich habe mir in dieser Zeit auch ein relativ teures Testgerät beschafft, was aber sehr gut funktioniert (beim Abgleich mit den Werten vom Blutbild gab es kaum Abweichungen).

    In der Zeit nach den Blutuntersuchungen habe ich einigermaßen normal gesund gelebt. Trotzdem ist mein Harnsäurewert ständig erhöht (meist so um die 7 – 7,5).
    Mich beunruhigt das dies ja irgendeine Ursache haben muss, wobei ich an eine Nierenschwäche oder Niereninsuffiziens denke, was mir schon ein bischen Angst macht.

    Bei meiner letzten Blutuntersuchung vor ca. einem Jahr, wo auch der Harnsäurewert um die 8 war, war der GFR Wert 118 und Creatinin 71.

    Jetzt meine Fragen:

    Ist es möglich so einen erhöhten Harnsäurewert zu haben ohne Ursachen die bei der Niere liegen?
    Ist dieser guter GFR Wert und Creatinin Wert in Kombination mit dem schlechten Harnsäurewert ein sicherer Hinweis dafür das die Niere noch einwandfrei arbeitet?
    Kann man dem GFR-Wert im Blut (ist ja errechnet) trauen?
    Ist der Wert wirklich aussagekräftig im Blutbild und steht für eine gute Filtrationsrate?

    Zusammenhängend, kann man bei mir mit diesen Blutbildwerten davon ausgehen, das die Niere wirklich noch einwandfrei arbeitet und die Harnsäure andere Ursachen haben muss?
    Bin 33 Jahre, wiege ca 70Kg, 170cm groß, wenig Muskelmasse, ordentlicher Bauchansatz und gelegentlich leicht erhöhten Blutdruck (135/85)

    Vielen Dank

    Lieber P.,

    dem GFR – Wert können Sie trauen. Die Harnsäure kann ansteigen bei Gewichtsabnahme, bei harnsäurereicher Ernährung, zu wenig trinken, durch Medikamente oder bei anderen Erkrankungen. Die häufigste Ursache ist eine falsche Ernährung(wofür Ihr Bauchansatz sprechen könnte) oder zu viel bzw. regelmäßiger Alkoholkonsum. Hier könnte eine Ernährungsberatung(bieten die Krankenkassen an) hilfreich sein. Man könnte jetzt noch die Harnsäureclearance bestimmen, um zu sehen, ob Ihre Niere zu wenig Harnsäure ausscheidet. Eine gewisse Disposition kann auch vorliegen(liegt es bei Ihnen in der Familie?), selten ist wirklich eine genetische Hyperurikämie zu finden. Zu dieskutieren ist eine medikamentöse Therapie. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  14. Liebes Team,

    bin vor kurzen aus dem KH entlassen worden.
    Hatte akutes Nierenversagen bei Gastrotenteritis mit Hyponatriämie. Wurde mit starken Krämpfen und Durchfall eingeliefert.
    Kreatinin: umol/l 162,4
    GFR 28
    Natrium 3,4, Kalium 3,4, Calcium 2,18

    Nach vielen Infusionen haben sich die Werte gebessert wie folgt
    Kreatinin:umol/l 68,2
    GFR 75

    Bin w. Über 50 1,72 m / 69 kg
    Fühle mich noch sehr schlapp, was kann ich vorbeugend tun
    damit sich die Nieren bzw. Werte bessern.
    Hatte doch bei dieser Diagnose einen Schreck bekommen.
    Kann ein Nierenversagen wieder auftreten?

    Vielen Dank im vorraus

    Liebe C.,

    das Wichtigste ist, dass Sie genug trinken(2 Liter pro Tag) und Nieren schädigende Medikamente wie z.B.NSAR(Schmerzmittel) meiden. Zusätzlich sollten Sie regelmäig bei Ihrem Arzt die Nieren kontrollieren lassen. Damit haben Sie schon viel getan. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  15. Hallo nochmal,

    vielen Dank erstmal für die schnelle und ausführliche Antwort vom 20.09.16 bzgl. meines gfr-Wertes.
    Jetzt hab ich noch eine kurze Frage zu der Thematik:

    Kann kurz vor der Blutentnahme zugeführtes Arginin in Form von nahrungsergänzungsmittel den kreatininwert beeinflussen? War bei der Blutentnahme nicht nüchtern und hatte etwa zwei Stunden vor dem arztbesuch/Blutentnahme arginin/citrullin eingenommen.

    Lieber F.,

    eher nein, wir würden Ihnen jedoch empfehlen, die nächste Blutabnahme nüchtern vornehmen zu lassen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  16. Hallo liebes Biowell-team,

    bin etwas verunsichert hinsichtlich meines GFR-Wertes.

    War eigentlich wegen einer Nebenhodenentzündung bei nem Urologen. der hat bei der Gelegenheit meine Nieren mittels Ultraschall begutachtet und hatte den Verdacht auf Nierensteine. Blutbild wurde bei der Gelegenheit routinemäßig auch gemacht. Um das Thema Nierensteine noch geanauer zu überprüfen, wurde eine Röntgenaufnahme mit Kontrastmittel durchgeführt. Der Befund war laut Urologe unauffällig. Niere funktioniert sehr gut.Auch keinerlei Anzeichen beim obligatorischen Urintest (Eiweiss, Blut)

    So nun zu den Blutergebnissen:

    glomeruläre filtrationsrate: 78
    Harnstoff: 32
    Harnsäure: 5,9
    Kreatinin: 1,12

    Im Internet liest man, dass dieser GFR-Wert von 78 bereits eine beginnende Niereinsuffizienz bedeutet.
    Mein Urologe hat den Wert gar nicht erwähnt und mein Hausarzt meinte, dass ich mir keinen Gedanken machen müsste, da der GFR-Wert tagesabhänig durchaus schwanken kann.

    Bin doch sehr verunsichert. Kann das wirklich sein, dass der Wert schwankt und er einfach nur bei der Blutentnahme grad etwas aufm Tiefpunkt war?!

    Noch ein paar Werte zu mir:

    37 Jahre, 96kg, 187cm

    Wäre sehr dankbar für ne hilfreiche Antwort.
    Vielen Dank im Voraus.

    L.Gr.

    Lieber F.,

    Nach der genaueren CdK Epi Formel liegt Ihre Gfr bei 84(statt 89). Das ist ein leicht erniedrigter Wert, der viele Gründe haben kann. Ihr Hausarzt hat in sofern recht, dass schon eine zu geringe Trinkmenge den Wert einschränken kann. Wir empfehlen Ihnen, wenn keine medizinischen Gründe dagegen sprechen, Ihre Trinkmenge auf 2Liter pro Tag zu erhöhen(bei Sport anpassen) und eine Kontrolle in 3 Monaten durchzuführen. Sollte dann der Wert immer noch erniedrigt sein, können Sie sich sicherheitshalber an einen Nephrologen wenden, der nochmal ganz genau untersucht. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  17. Entschuldigung die vielen Fragen aber mir wurde hierzu einfach nichts erklärt…

    Sie schrieben, dass wenn meine Nieren Funktion nicht eingeschränkt ist, ich auch keine niereninsuffizienz habe und ich- wenn ich jetzt Nieren gesund lebe- ich auch keine bekommen muss.
    Also haben die ibuprofen noch nicht die Nieren geschädigt. Das verstehe ich richtig oder?

    Ich habe ja immer noch die Hoffnung dass vllt gar nichts ist, weil das mrt bestens war.

    Meine Blutbilder waren immer alle in Ordnung. Nur meistens die ery leicht erhöht und manchmal Vitamin D erniedrigt.

    Calcium und Harnsäure wurde bei jedem Blutbild bisher mitgemacht. Alle Werte immer im Normbereich. Also kann die Papillenverkalkung daher nicht kommen?

    Ich lasse mir vom Hausarzt jetzt erst mal sumatriptan verschreiben.

    Sumatriptan ist nicht schädlich für meine Nieren?

    Magnesium vertrage ich leider in der kleinsten Dosierung nicht. Bekomme immer Durchfall.

    Habe mir überlegt cranberry Kapseln zu nehmen um weiteren Infekten vorzubeugen. Ist das sinnvoll?

    Vielen Dank nochmal.

    Liebe Leserin,

    Vitamin D – Mangel hat damit zu tun, dass wir über das Jahr zu wenig Sonne auf die Haut bekommen und dadurch viele Menschen einen Vitamin – D – Mangel haben. Dann sollte man diesen medikamentös beheben. Generell kann jedes Medikament Leber- oder Nierenschäden verursachen. In der Regel kann man jedoch bei seltener Anwendung nicht davon ausgehen. Deshalb haben wir Ihnen auch empfohlen, bei häufigen Migräneattacken eine Vorbeugung zu betreiben. Wenn man Magnesium nicht verträgt, wäre eine Alternative, ein magnesiumreiches Mineralwasser zu verwenden. Meist wird dieses gut vertragen. Cranberry ist als Infektvorbeugung sinnvoll. Wenn dieses nicht reicht, kann man auch einen Versuch mit Angocin oder Aqualibra durchführen, beides biologische Präparate. Sie sollten jedoch immer mit Ihrem Arzt darüber reden. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  18. Danke für die schnelle Rückantwort.

    Hatte vor ein paar Jahren eine schlimme nierenbeckenentzündung und schon unzählige blasenentzündungen. Kann eine verkalkung auch daher kommen?

    Trinken tue ich seit ein paar Jahren 2-3 Liter am Tag, habe ich mir angewöhnt.

    Meine Oma hatte oft Nierensteine, ich bisher noch nicht.

    Der zweite Nephrologe sagt ich sei selber schuld an der verkalkung. Das käme von den Tabletten.
    Habe ibuprofen immer genommen. Das half am besten gegen meine migräne.
    Habe mich aber immer an den beipackzettel gehalten.

    Stimmt das, kann das davon kommen?

    Halte meine migräne jetzt immer so aus ohne Schmerzmittel. Das ist wirklich schlimm. Kann ich denn irgendwas noch nehmen?

    Liebe Leserin,

    generell sind NSAR, zu denen auch Ibuprofen gehört, potentiell nierenschädigend. Medikamente können auch den Harn verändern und daher eher zu Nierensteinbildung führen, was jedoch eher seltener ist. Die Hauptursachen für Verkalkungen sind ein zu hoher Calciumspiegel, ein zu hoher Harnsäurespiegel oder eine zu geringe Trinkmenge. Calcium und Harnsäure kann man im Blut prüfen. Das ist auch sinnvoll. Auch eine Nierenbeckenentzündung kann Verkalkungen hinterlassen. Eine Migräne einfach auszuhalten, ist nicht sinnvoll. Eine nicht behandelte Migräne kann schlimmstenfalls zu einem Schlaganfall führen. Daher sollte man einen Migräneanfall immer möglichst sofort behandeln. Sinnvoll sind hier richtige Migränemedikamente wie z.B. Sumatriptan. Dies kann Ihr Arzt verordnen. Auch sollte man einen Migränekalender führen, da bei häufigem Auftreten von Migräne eventuell eine Vorbeugung sinnvoll sein kann. Man sollte auch versuchen, etwaige Migräneauslöser ausfindig zu machen, da man diese eventuell vermeiden kann(z.B. manche Nahrungsmittel). Immer hilfreich ist ein Versuch mit Magnesium, da die regelmäßige Einnahme Migräne verbessern, den Anfall abschwächen und die Häufigkeit verringern kann. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  19. Hallo,

    Ich bin 28 Jahre jung und habe Angst um meine Nieren. War bei mittlerweile 2 Nephrologen. Beide sagten Blut und Urin Top. Nichts auffälliges.
    Was mich jetzt aber verunsichert ist, dass der eine Nephrologe im Ultraschall eine Papillenverkalkung gesehen hat. Der andere sagte vorher alles gut.

    Was bedeutet das denn nun für mich. Habe ich eine Insuffizienz oder nicht?

    Habe nur gesagt bekommen ich solle keine Tabletten mehr nehmen (bin migränepatient), aber die Nieren Funktion sei nicht eingeschränkt…

    Ich weiss jetzt gar nicht was ich machen soll. Bin ich nun krank oder nicht?

    Soll ich noch auf andere Untersuchungen bestehen?

    Hatte vor kurzem wegen einer anderen Sache ein MRT. Dort war keine Auffälligkeit an den Nieren.. Hätte man eine Papillenverkalkung da nicht gesehen?

    Viele grüße

    Liebe(r) Leser(in),

    weshalb haben Sie Angst um Ihre Nieren? Wenn die Funktion top ist, können Sie keine Niereninsuffizienz haben. Eine Nierenpapillenverkalkung kann auftreten wenn sich der Harn staut und eine gewisse Veranlagung zur Verkalkung vorhanden ist. Dies könnte später zu Steinen führen. Viel Trinken wäre sinnvoll. Ob dies bei Ihnen jedoch wirklich vorliegt, ist fraglich, da man tatsächlich erwarten würde, dass dies im MRT sichtbar ist. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  20. Liebes Team,

    bei mir wurde Niereninsuffizienz im Stadium 3 festgestellt : Kreatinin 1.17 u. GFR 46 .
    Ursache ist eine jahrelange Nierenbeckenentzündung die leider von Ärzten nicht entdeckt wurde u. durch diese Versäumnisse ist meine Nierenfunktion eingeschränkt.
    Leider habe ich erst in einem 1/2 Jahr einen Facharzttermin bekommen.

    Meine Frage ist,kann man noch was retten ohne Dialyse ?

    Ich freue mich sehr auf eine kompetente Antwort.

    Vielen Dank für Ihr Verständnis.

    Liebe Leserin,

    wir können Sie beruhigen. Von der Dialyse sind Sie noch weit, weit entfernt und meist ist dies bei einer chronischen Nierenbeckenentzündung auch nicht erforderlich, wenn Sie regelmäßige fachärztliche Überwachung und die konsequente antibiotische Behandlung der akuten Schübe einhalten und alle nierenschädigenden Medikamente meiden. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  21. Sehr geehrtes Team ,

    zufällig wurde in 2 Kliniken eine schwere Niereninsuffizienz festgestellt ,aber leider ist dagegen nichts unternommen worden,weder von den Krankenhäusern ,Hausarzt, noch vom Nephrologen.
    Was kann ich nur machen, ich werde zunehmend schwächer u. mir geht es wirklich gesundheitl. schlecht. Ich weiß mir keinen Rat,wohin kann ich mich noch wenden ? Das Verhalten der Ärzte grenzt schon an unterlassene Hilfeleistung.

    Entschuldigen Sie bitte die Kritik an die obengenannten Ärzte ,ich weiß das das ungern gehört wird ,aber sie ist diesmal höchst angemessen.

    Liebe(r) Leser(in),

    vielleicht kann man einfach nichts dagegen unternehmen. Zunächst sollten Sie das Gespräch mit Ihrem Hausarzt suchen und auch klären, was die Ursache der Niereninsuffizienz ist. Davon hängt die Therapie ab. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  22. Sehr geehrtes Beratungsteam

    Ich habe keine Frage an Sie. Zwar leide ich seit über 20 Jahren an einer chron. Lyme Borreliose mit Hirnleistungsschwäche, Fibromyalgie, Polyneurapüathie, RLS Syndron. Letztes Jahr wurde durch Zufall eine Niereninsuffizienz Stad. III festgestellt. Ich werde von Hausarzt, Nephrologen und Zecken-Internisten hervorragend behandelt. Ich kann mit meinen verschiedensten Beschwerden umgehen und sie akzeptieren. Das geht aber nur, weil ich volles Vertrauen in meine Aerzte habe und kooperativ bin, auch über meine Gefühle rede.

    Ich habe verschiedene Ihrer Patientenberatungen gelesen und beglückwünsche Sie für die Art, den Patienten Mut zu machen, zu vertrauen und mitzumachen. Auch ein Arzt kann als 'Medikament' wirken.

    Mit freundlichen Grüssen

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    vielen Dank für Ihre positiven Zeilen, die uns weiter anspornen. Ihnen persönlich alles Gute!

    Ihr Biowellmed Team

  23. Hallo liebes biowellmed-team!
    Bei mir wurde letztes Jahr im November auch eine chronische Niereninsuffzienz (2.stadium) festgestellt..seitdem nehme ich medikamente gegen bluthochdruck,den ich durch die nierenkrankheit bekommen habe..außerdem habe ich erhöhte cholesterinwerte,was für mein alter (18) auch nicht normal ist! Um genau festzustellen,welche Nierenkrankheit ich habe wurde im April eine Nierenbiopsie bei mir gemacht..das ergebnis:ich habe eine minimal change Glomerulonephritis!Mein nierenarzt meinte diese Krankheit wäre mit kortison zu 99,9% heilbar!Jetzt nehme ich seit Mitte April Kortison u die Nierenwerte wurden auch besser..aber bei der letzten großen Untersuchung meinte er dann er hätte sich die Ergebnisse besser vorgestellt und dass er mir nicht versprechen könnte, dass die Krankheit ganz weggeht!Was stimmt denn nun?! Könnt ihr mir da weiterhelfen? Kann man diese Nierenkrankheit heilen oder nicht? Ich hab so viele nicht tolle nebenwirkungen vom Kortison bekommen und jetzt will mein Arzt mir sagen, dass das alles umsonst war?!Dass man die Krankheit doch gar nicht heilen kann?!Außerdem hat er mir bevor die Nierenbiopsie bei mir gemacht wurde gesagt, dass man danach sagen könnte, woher es kommt, dass ich eine chronische Niereninsuffizienz habe!Jetzt sagt er mir,dass man das nicht weiß bzw nicht sagen könnte, woher das alles kommt! Das widerspricht sich doch alles irgendwie…
    Liebe grüße.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    die minimal change Glomerulonephritis kann verschiedene Ursachen haben wie z. B. Medikamente, Allergien oder immunogene(z. B. Autoimmunprozess, bei dem sich eigene Zellen gegen die Nierenkörperchen wenden). Um eine fortschreitende Zerstörung von Nierengewebe zu stoppen, ist eine gängige Therapie die Anwendung von Kortison. Spricht dieses nach 4 Monaten nicht ausreichend an, muss über eine nochmalige Biopsie diskutiert werden oder ein anderes Medikament versucht werden. Leider handelt es sich bei Ihrer Erkrankaung nicht um eine Krankheit, die 'mit Schema F' zu heilen ist. Wir wünschen Ihnen jedoch, dass man eine gute Lösung findet. Verlieren Sie nicht den Mut!

    Ihr Biowellmed Team

  24. Ich bin weiblich, 30 Jahre, Ausdauersportler und habe keine chron. Erkrankungen. Wegen akuten Nierenschmerzen und Beschwerden bei der Blasenentleerung ging ich zuerst zum Hausarzt der sonographisch einen Nierenstau bds feststellte. Beim Urologen konnte ein 'Steinleiden' ausgeschlossen werden; die Blutwerte (Nierenwerte) waren teils grenzwertig hoch, teils erhöht. Besonders der GFR Wert war besorgniserregend : Mittelgradiger Funktionsverlust Stadium 3 ! Ich 'viel aus allen Wolken' , da ich mich überwiegend vegetarisch- fettarm ernäh-re und tgl. 2-3 Liter Flüssigkeit trinke ( überwiegend Wasser). Die Dia-gnostik ist momentan noch nicht abgeschlossen, aber ich kann mich trotzdem nicht mit der Diagnose anfreunden !

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    das können wir gut nachvollziehen. Sie werden jedoch die Diagnsotik abwarten müsen. Mit einer klaren Diagnsoe kann man viel besser umgehen und sich nach den Erfordernissen richten. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  25. ich bin früher nie zum arzt gegangen. das war ein großer Fehler, wie ich heute durch meine schwere Erkrankung festellen muß. Ich leide an einer cronischen Niereninsuffizenz und cronischen Herzinsuffizienz, meine Herzkapazität betägt nur noch 20%, eine Niere ist schon vernarbt. habe eine Lungenstauung, war voll Wasser . Es ist immer noch Wasser im Körper, muß jetzt wahrscheinlich alle drei Monate ins Krankenhaus, falls ich das noch überlebe. habe zu wenig weiße Blutkörperchen, Leber ist auch nicht in Ordnung. Ich bekomme ganz schlecht Luft, bin froh, wenn der Tag zu Ende ist, möchte am liebsten nicht mehr aufwachen . Es ist eine einzige Qal. Man kann für mich nichts mehr tun, haben die ärzte gesagt. wie soll man da noch Lebensmut haben? Meine Frau versorgt mich rührend , da bin ich auch froh ,dass sie noch für mich da ist . Ich bin 71 Jahre alt , meine Frau ist 65 jahre, sie ist noch so gut drauf, sie geht so gar noch arbeiten morgens zwei Stunden und fühlt sich wohl dabei . So ist das im Leben, einer so, einer so. Ich hoffe, es war ein bißchen aufschlußreich für alle, die dies lesen. Bitte geht früh genug zum Arzt. Mit freundlichem Gruß

    Liebe(r) Besucher(in) unseres Gesundheitsportals,

    vielen Dank für Ihre eindrucksvolle Schilderung und Ihren Rat. Wir möchten an dieser Stelle ebenfalls daran erinnern, dass es viel leichter ist, eine Krankheit in einem frühen Krankheitsstadium zu behandeln als in einem fortgeschrittenen. Neulich hatten wir ein Ehepaar in unserer Praxis. Die Frau musste akut an einer Karotisstenose operiert werden, der Mann kam kurz darauf mit einem Hinterwandinfarkt in unsere Praxis. Beide hatten Sie vorher kein Interesse an Untersuchungen oder Behandlungen gezeigt. Sie hatten das Gefühl, sie brauchten das nicht. 'Das haben wir jetzt davon', sagte die Frau zu uns. 'Wir waren immer stolz und haben bei unseren Bekannten angegeben, weil wir keine Tabletten einnehmen mussten. Dabei hätten die Tabletten vieles verhindern können. Wir waren einfach dumm und haben nun den Schaden.' Damit es bei Ihnen nicht so weit kommt, raten wir Ihnen wie Familie Rissmann, rechtzeitig zum Arzt zu gehen. Und an Familie Rissmann senden wir liebe Grüße. Es ist sicher sehr schwierig, mit einer solchen Situation zu leben. Wenn man jedoch zusammenhält, ist alles erträglicher.

    Ihr Biowellmed Team

  26. Hallo,

    bei meinem Mann wurde im vergangenen Jahr eine Nieréninsuffizienz, verbunden mit Bluthochdruck festgestellt u. es steht immer wieder im Raum, das er über kurz oder lang an die Dialyse muss, wobei es mich wundert, das sein Nephrologe sich kaum für seinen Blutdruck interessiert bzw. nichts dafür tut, ihn auf die optimalen Werte zu senken!
    Wenn ich den Nephrologen frage, ob man dieses oder jenes noch tun kann, dann kommt jedesmal die Antwort, das es dafür wohl ohnehin zu spät sein würde.
    Was sollte man als Patient mit chronischer Niereninsuffizienz u. Bluthochdruck beachten, bzw. welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es u. inwieweit begeht ein Arzt einen Behandlungsfehler, wenn er dem erhöhten Blutdruck keine Beachtung zeigt u. die Niereninsuffizienz dadurch weiter bzw. wesentlich schneller fortschreitet?

    MfG

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    verständlicherweise machen Sie sich Sorgen um Ihren Mann. Generell würden wir jedoch davon ausgehen, dass die Ärzte Ihrem Mann helfen wollen und eventuell bestimmte Gründe haben, den Blutdruck nicht zu optimieren. Deshalb empfehlen wir Ihnen, nochmals den Versuch eines sachlichen Gespräches mit den behandelnden Ärzten zu machen, insbesondere zu fragen, was Sie beitragen könnten, damit es Ihrem mann besser geht und was man therapeutisch tun kann. Alle Empfehlungen haben immer allgemeinen Charakter und können für den einzelnen Patienten – abhängig von seinem Allgemeinzustand und seinen anderen Erkrankungen – völlig anders aussehen. Man würde allgemein empfehlen, den Blutdruck möglichst auf Werte von im Mittel unter 130/80 einzustellen, alle Medikamente zu meiden, die die Niere schädigen können(z. B., um nur einige zu nennen Antibiotika wie Aminoglykoside, NSAR, Kontrastmittel, Zytostatika, Lithium) oder solche, die zu einer Hemmung der Kreatininausscheidung führen. Es gibt bestimmte Blutdruckmittel, die die Niere besser zu schützen scheinen als andere wie z. B. ACE – Hemmer, AT II – Blocker, Sartane(falls man die Medikamente verträgt und die Nierenfunktion nicht so schlecht ist, dass man sie nicht mehr einsetzen kann). Man sollte bei fortgeschrittener Niereninsuffizienz die Nahrungseiweißmenge auf ca. 0,8 g Eiweiß pro Kg Körpergewicht und Tag beschränken und eine ausreichende Flüssigkeitsmenge(häufig 2 Liter pro Tag, muss jedoch mit dem Arzt abgeklärt werden)zu sich nehmen. Was wir Ihnen mit auf den Weg geben möchten ist die Nachricht, dass Sie die Ärzte zu Ihren Verbündeten machen sollten und nicht zu Gegnern, denn damit ist Ihrem Mann am wenigsten geholfen. Wenn Sie natürlich absolut der Meinung sind, dass die Ärzte Ihren mann nicht richtig behandeln, können Sie auch einen anderen Arzt aufsuchen. Wir haben ja freie Arztwahl. Alles Liebe für Ihren Mann und für Sie

    Ihr Biowellmed Team

  27. Liebes Biowellmed – Team,

    vielleicht können Sie mir weiterhelfen, da ich von den behandelnden Ärzten meines Vaters keine Auskunft bekomme.
    Mein Vater wurde von der Hausärztin im Januar ins Krankenhaus überwiesen wegen Verdacht auf Niereninsuffizienz. Er konnte nach einer Aszites-Punktion (14 Liter an einem Tag !) nur noch tröpfchenweise Wasser lassen. Am 1.KH-Tag wurde Blut abgenommen und der Kreat.Wert war 399 ! Er hatte auch die typischen Symphtome wie Erbrechen und Bauchschmerzen. Meiner Meinung lag ein Nierenversagen vor, aber die Ärzte sagten uns das nicht. 3 Tage später ist er verstorben, ich glaube, er hatte auch Wasser in der Lunge, er hatte die letzten Stunden so röchelnd geatmet. Nun würde ich gerne wissen, ob man nicht noch etwas anderes hätte tun können (ausser Infusionen, die er bekommen hat). Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    Freundliche Grüße

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,Sie können davon ausgehen, dass die Ärzte tun, was sie können, um ein Menschenleben zu erhalten. Möglicherweise hatte Ihr Vater eine Leberzirrhose und das Nierenversagen kam erst hinzu. Hierzu können Sie jedoch seine Hausärztin befragen, denn diese bekommt vom Krankenhaus einen Abschlussbericht und sie kennt vermutlich auch die Ursache, denn 14 l Aszites kommen ja nicht plötzlich über Nacht. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  28. diagnose vom nephrologen,chronische niereninsuffizienz statium 2 bis 3 unter anderem heisst es, wir empfehlen die durchführung einer abdm, was sagen diese buchstaben aus?

    Liebe(r) Besucher(in) unseres Gesundheitsportals,

    ABDM = ambulantes Blut druck monitoring, d. h. 24 Stunden Blutdruckmessung. Dabei wird dem Patienten ein Blutdruckgerät angelegt, das automatisch alle 15 Minuten den Bludruck misst über 24 Stunden. Das erlaubt eine relativ gute Aussage über die Blutdruckeinstellung. Der Blutdruck hat entscheidende Bedeutung bei der Niereninsuffizienz. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

Ihr Bericht zum Thema chronische Niereninsuffizienz

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