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Herzschwäche

Fachartikel zum Thema Herzschwäche

Medikamente zur Behandlung der Herzschwäche:

  • Diuretika: Sie dienen der Anregung der Harnproduktion und Verstärkung der Ausscheidung, entfernen dadurch überflüssig vorhandenes Wasser im Körper und entlasten dadurch das Herz. Sie führen daher zu häufigerem Wasserlassen. Eine Gefahr besteht durch erhöhte Mineralstoffausscheidung mit der Entwässerung. Hier sollte das Vorgehen mit dem Arzt besprochen werden. Regelmäßige Blutkontrollen sind notwendig.
  • ACE-Hemmer: Hier ist zu beachten, dass die Wirkung erst allmählich eintritt. Eine Nebenwirkung kann in Hustenreiz bestehen und in einem zu niedrigen Blutdruck. Nicht erlaubt sind ACE-Hemmer bei einer ausgeprägten Nierenschwäche sowie einer Verengung der Nierengefäße.
  • AT-II-Rezeptoren-Blocker: Diese haben eine ähnliche Wirkung wie ACE-Hemmer, lösen jedoch wohl keinen Hustenzreiz aus und sind eine Alternative zum ACE-Hemmer.
  • Betablocker: Sie wirken über eine Blutdrucksenkung, eine Minderung der Herzschlagfolge und dadurch Senkung des Sauerstoffverbrauches des Herzens. Sie wirken sich langfristig günstig aus, können aber bei der Einstellung eine Verschlechterung vortäuschen. Vorsicht ist geboten bei Asthma und Lungenerkrankungen, da Betablocker die Bronchien verengen.
  • Herzglykoside: Sie gehörten früher zur Standardbehandlung der Herzschwäche, werden heute jedoch nur noch selten für spezielle Fälle eingesetzt.
  • Aldosteronantagonisten: Aldosteron ist ein Schlüsselhormon im Renin - Angiotensin - Aldosteron - System, das an der Blutdruckregulation und an der Entstehung von Herz - Kreislauf - Erkrankaungen beteiligt ist. Aldosteronantagonisten hemmen die Bindung von Aldosteron an die Rezeptoren. Folge sind eine geringere Kaliumausscheidung eund eine verminderte Natriumwiederaufnahme, dadurch ein verminderter Wassereinstrom in die Gefäßbahn.


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