So gut wie alle Menschen streben im Leben nach Glück, Wohlbefinden und innerer Zufriedenheit. Doch trotz aller Bemühungen können immer wieder Phasen auftreten, in denen man sich niedergeschlagen, traurig oder antriebslos fühlt. Wenn solche Stimmungsschwankungen über längere Zeit anhalten und den Alltag dominieren, kann dies auf eine Depression hindeuten.
Doch es gibt Lichtblicke, kleine Momente und Strategien, die uns dabei helfen, unser geistiges Wohlbefinden zu steigern und der Dunkelheit zu trotzen. Wie Sie dies durch Selbstfürsorge erreichen, wofür Selen und andere Nahrungsergänzungsmittel gut sind und andere wertvolle Tipps, erhalten Sie in diesem Artikel.
1. Fördern Sie einen gesunden Lebensstil
Wie sagt man so schön: Eine gesunde Seele wohnt in einem gesunden Körper. Ein wichtiger Baustein, um Stimmungsschwankungen und Depressionen entgegenzuwirken, ist eine ausgewogene Ernährung. Untersuchungen zeigen, dass bestimmte Nahrungsmittel und Nährstoffe positiv auf unsere Gehirnchemie und somit auf unsere Stimmung und seelische Gesundheit wirken.
Achten Sie insbesondere auf folgende Nährstoffe und Nahrungsergänzungsmittel:
- Omega-3-Fettsäuren: Diese kommen zum Beispiel in Fisch und Leinsamen vor und können die Stimmung heben und Angstzustände reduzieren.
- Vitamin D: Sonnenlicht ist die beste Quelle für Vitamin D, doch gerade in den Wintermonaten kann hier ein Mangel auftreten, der zum altbekannten Winterblues führt.
- Ashwagandha: Die ayurvedische Heilpflanze gilt als natürliches Adaptogen, Stimmungsaufheller und wird in der traditionellen indischen Medizin schon seit Jahrtausenden eingesetzt. Die Ashwagandha Vorteile sind vielfältig und reichen von Stressreduktion bis hin zur Verbesserung der Schlafqualität.
- Selen: Das Spurenelement wird für die Bildung von Glückshormonen benötigt und kann somit ebenfalls einen positiven Effekt auf unsere Stimmung haben. Es kommt auch in einigen Lebensmitteln vor, wie zum Beispiel in Paranüssen.
- L-Tryptophan: Auch diese essenzielle Aminosäure ist an der Produktion von Serotonin beteiligt und kann helfen, depressive Verstimmungen zu lindern.
Zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung spielt auch regelmäßige Bewegung eine nicht unerhebliche Rolle. Durch Sport werden nämlich Endorphine freigesetzt, die das Glücksgefühl steigern und Stress reduzieren können. Auch Entspannungsübungen wie Yoga oder Meditation können dabei helfen, den Alltag besser zu bewältigen und innere Ruhe zu finden.
2. Selbstfürsorge und Selbstreflexion
Oftmals vergessen wir im hektischen Alltag, uns selbst genügend Aufmerksamkeit zu schenken und auf unsere Bedürfnisse einzugehen. Doch genau dies sollten wir nicht vernachlässigen, wenn wir das Wohlbefinden und unsere seelische Gesundheit verbessern wollen. Die Praxis der Achtsamkeit hilft uns beispielsweise, im Hier und Jetzt präsent zu sein und unsere Gedanken sowie Gefühle ohne Urteil zu beobachten und dadurch etwas Abstand zu gewinnen.
Erkennen Sie Ihre automatischen negativen Gedanken und lernen Sie, diese bewusst zu hinterfragen und in positive Bahnen zu lenken. Die Umformulierung Ihrer Gedanken ist ein mächtiges Werkzeug, um Ihre Stimmung positiv zu beeinflussen. Auch wenn es anfangs etwas schwerfällt, so lohnt es sich doch, an diesem Prozess zu arbeiten, um nicht in negative Gedankenspiralen hineingezogen zu werden.
Affirmationen sind beispielsweise positive Aussagen, die Sie sich regelmäßig vorsagen können, um das Selbstvertrauen zu stärken und positive Veränderungen in Ihrem Leben zu bewirken. Formulieren Sie Ihre eigenen oder finden Sie Inspiration online. Außerdem ist es wichtig, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und Dinge zu tun, die einem Freude bereiten, wie etwas Wellness, Hobbys oder Zeit mit Freunden – gerade in Zeiten, in denen man sich am liebsten verkriechen möchte.