Suche
Close this search box.

Protinenpumoenhemmer

Protonenpumpenhemmer

Der Magen produziert pro Tag ca. 3-4 Liter Magensaft, in dem vorwiegend Salzsäure und Verdauungsenzyme enthalten sind. Salzsäure ist scharf. Um den Magen vor ihr zu schützen, produzieren die Magendrüsen einen zähen Schleim, der die Mageninnenwand schützend überzieht. Gelangt der Magensaft in die Speiseröhre, kann er diese entzünden und schädigen, da sie nicht gegen Salzsäure geschützt ist. Auch eine entzündete Magenwand bei Gastritis oder bei einem Magengeschwür kann die Reizung durch Salzsäure nicht gebrauchen. Protonenpumpenhemmer sind Säurehemmer, die die Bildung von Magensäure unterdrücken. Zu ihnen gehören Pantoprazol, Omeprazol, Lansoprazol, Esomeprazol und Rabeprazol. Sie werden verordnet bei starkem Sodbrennen, Magengeschwüren, Zwölffingerdarmgeschwüren, Entzündungen der Speiseröhre oder zum Schutz des Magens, wenn magenschädigende Medikamente eingenommen werden müssen. Im allgemeinen sind sie gut verträglich. Selten kann es zu Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Schlafstörungen, Hautveränderungen oder erhöhten Leberwerten kommen. Eine längerfristige Einnahme erhöht das Risiko für Magen-Darm-Infektionen. Der Verdacht auf die Auslösung von Osteoporose oder Demenz ließ sich bisher nicht nachweisen. Dennoch sollten die Medikamente nicht bedenkenlos geschluckt werden, wenn es nicht nötig ist. Bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder Schwangerschaft sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen. Eine schädliche Auswirkung auf das Kind wurde allerdings bisher nicht nachgewiesen. Das Medikament ist ab 12 Jahren in Deutschland zugelassen.

Ihr Bericht zum Thema Protinenpumoenhemmer

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ihre Angaben sind freiwillig. Wenn Sie nicht Ihren Namen angeben möchten, geben Sie bitte 'anonym' in das Feld 'Name' ein. Die anderen Felder können Sie je nach Belieben ausfüllen oder leer lassen.

Bitte haben Sie Verständnis dass wir nicht jede Frage beantworten können, da eine persönliche Beratung zu Krankheiten nicht erlaubt und auch nicht sinnvoll ist. Jede individuelle Beratung setzt eine eingehende Betrachtung der Krankheitsgeschichte und eine gründliche Untersuchung voraus. Wir veröffentlichen Ihren Bericht, da es anderen Betroffenen helfen kann, mehr Informationen zu ihrer Krankheit zu erhalten und sich dadurch mehr Möglichkeiten ergeben, Fragen an Ihren behandelnden Arzt zu stellen, um die Vorgehensweise oder Behandlung besser zu verstehen. Aus diesem Grund sind auch die Erfahrungen anderer Menschen, die an dieser Krankheit leiden, wertvoll und können dem Einzelnen nützen. Wir freuen uns daher über jeden Bericht. Die in unserem Gesundheitsportal zugänglichen unkommentierten Erfahrungsberichte von Betroffenen stellen jedoch ungeprüfte Beiträge dar, die nicht den wissenschaftlichen Kriterien unterliegen. Wir übernehmen daher keinerlei Haftung für die Inhalte der Erfahrungsberichte, auch nicht für den Inhalt verlinkter Websites oder von Experten zur Verfügung gestellter Beiträge. Wir haften auch nicht für Folgen, die sich aus der Anwendung dieser wissenschaftlich nicht geprüften Methoden ergeben. Benutzern mit gesundheitlichen Problemen empfehlen wir, die Diagnose immer durch einen Arzt stellen zu lassen und jede Behandlung oder Änderung der Behandlung mit ihm abzusprechen. Wir behalten uns auch das Recht vor, Beiträge zu entfernen, die nicht vertretbar erscheinen oder die mit unseren ethischen Grundsätzen nicht übereinstimmen. Alle Angaben oder Hinweise, die wir hier machen, sind hypothetisch, da sie nicht auf einer Untersuchung beruhen, sind nicht vollständig und können daher sogar falsch sein. Auch dienen unsere Erörterungen nur als Grundlage für das Gespräch mit Ihrem Arzt und sind niemals als Behandlungsvorschläge oder Verhaltensregeln zu verstehen. Ihr Bericht ist für die Veröffentlichung im Internet und über anderen digitalen Kanälen von Ihnen freigegeben.