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Refluxkrankheit

Refluxkrankheit

Von Refluxkrankheit spricht man, wenn Magensäure in die Speiseröhre fließt. Man nennt das auch gastroösophagealen Reflux(GERD). Da die Schleimhaut der Speiseröhre nicht genügend stabil für den sauren Mageninhalt ist, können durch den Rückfluss Schleimhautschäden und Reizungen der Speiseröhre auftreten, die schließlich bis hin zu Krebs führen können. Die typische Behandlung besteht in der Gabe von Protonenpumpeninhibitoren. Allerdings sollten diese auch nicht unreflektiert eingenommen werden. Häufig kann man Beschwerden bereits mit Antacida wie z.B. Talcid lindern. Die Behandlung sollte von einem Gastroenterologen festgelegt werden nach Durchführung einer Magenspiegelung. Er kann entscheiden, ob eine Gefahr besteht und eine Dauertherapie notwendig ist oder nicht. Antacida können auch zusätzlich sinnvoll sein, wenn die PPI – Einnahme die Symptome nicht ausreichend lindert. Wichtig bei der Therapie ist es, auf eine gesunde Ernährung mit wenig Süßigkeiten, nicht zu starken Gewürzen und vor allem nicht zu viel und nicht zu spätem Essen zu achten.

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