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Tuberkulose

Die Erkrankungsrate an Tuberkulose beträgt etwa 10 auf 100000 Einwohner in Deutschland und nimmt langsam jährlich ab. Von der Erkrankung sind überdurchschnittlich häufig Patienten betroffen, die im Ausland geboren sind. Nach dem Bundesseuchengesetz gehört die Tuberkulose zu den meldepflichtigen Erkrankungen.

Ursache

Ursache der Erkrankung ist eine Infektion mit dem Mycobakterium tuberculosis (ganz selten andere Formen von Mycobakterien). Die Erkrankung wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Etwa 5% der Angesteckten erkranken auch wirklich an Tuberkulose. Die Erkrankung kann sofort oder erst Jahrzehnte später nach der Infektion auftreten.

Beschwerden

Im Vordergrund der Beschwerden stehen unspezifische Symptome, wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Leistungsminderung, Nachtschweiß, sowie diskret erhöhte Temperatursteigerungen. Anfangs können Reizhusten oder leichte Brustschmerzen bestehen.
Risikopatienten sind vor allem Personen mit nicht aktiven Lungenherden, die einer Infektion ausgesetzt sind (Exponierte) und familiär belastete Personen, die in schlechten sozialen Verhältnissen leben, Alkoholiker, Diabetiker, Patienten mit anderen schweren Grunderkrankungen (z.B. Aids), oder Menschen aus Ländern mit hoher Tuberkuloseerkrankungsrate.

Feststellen der Erkrankung

Mit einer Tuberkolinprobe einem Stempeltest, kann abgelesen werden, dass im betreffenden Organismus eine Ansteckung mit Tuberkulose stattgefunden hat. Der Test ist jedoch erst etwa 6 Wochen nach der Infektion positiv. Er dient also nicht zum Ausschluss oder Nachweis einer akuten Tuberkulose. Hierzu wird eine Speichel- oder Bronchial-Schleim-Probe benötigt. Dort kann man Tuberkelbakterien unter dem Mikroskop oder in einer Kultur nachweisen. Im Röntgenbild sind zwar Herde sichtbar. Eine Diagnose kann jedoch nicht gestellt werden, da auch Herdbefall aufgrund anderer Erkrankungen möglich ist.

Behandlung

Um die Tuberkelbakterien zu vernichten, wird zunächst eine vierfache Chemotherapie benötigt. Nach etwa einem Monat wird dann die Speichelprobe negativ, d.h. hier sind dann meist keine Tuberkelbakterien mehr nachweisbar. Die Lungentuberkulose ist dann nicht mehr offen, d.h. nicht mehr ansteckend. Nach normalerweise zwei Monaten erfolgt eine Anschlussbehandlung von vier Monaten mit einer zweifach Kombination chemotherapeutischer Mittel. Tuberkulosemedikamente haben im Allgemeinen ein hohe Erfolgsquote, wenn sie konsequent eingenommen werden. Hauptprobleme bei der Behandlung sind eventuelle unregelmäßige Einnahmen, bzw. Nebenwirkungen von Medikamenten, wie z.B. Unverträglichkeiten mit Übelkeit, Blutbildveränderungen etc. Daher ist eine regelmäßige Überwachung notwendig und eine enge Zusammenarbeit zwischen Patient und Arzt dringend erforderlich. Die Erkrankung gilt dann als ausgeheilt, wenn mindestens drei negative bakterielle Ergebnisse im Abstand von vier bis acht Wochen vorliegen und die Therapie zu Ende geführt wurde. Die Überwachung sollte anschließend noch weitere zwei Jahre erfolgen, da es gelegentlich zu Rückfällen kommen kann, die dann ebenfalls eine weitere Behandlung über einen längeren Zeitraum (meist 12 Monate) erfordern.

Vorbeugung bei Kontakt mit Offentuberkulösen

Dies ist in Mitteleuropa in der Regel nicht notwendig. Man führt in diesen Fällen Tuberkulinproben bis zwei Monate nach Beendigung der Auseinandersetzung mit den Tuberkelbakterien durch. Wird ein zuvor tuberkulin-negativer Patient tuberkulin-positiv, kommt eventuell eine vorbeugende Chemotherapie mit meist einem Mittel (je nach Fall für drei bis sechs Monate) in Frage. In seltenen anderen Fällen, z.B. bei einer Behandlung mit immununterdrückenden Medikamenten können unter Umständen auch noch vorbeugende chemotherapeutische Behandlungen notwendig sein.

Medikamente

Zu den üblicherweise verordneten Medikamenten gehören:
Isoniazid (INH)
Das Mittel ist im Allgemeinen gut verträglich. Selten kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Auch Blutbildveränderungen (z.B. Leberwert-Erhöhungen) treten auf. Daher ist eine Überwachung des Blutbildes und eine Urinüberwachung notwendig. Selten kann es zu Erkrankungen von Nerven kommen. Diese erfordern eventuell eine nervenärztliche Mitbehandlung. Ganz selten treten Entzündungen im Bereich der Sehnerven auf. Bei Störungen im Bereich des Auges ist daher immer eine augenärztliche Untersuchung erforderlich.
Rifampicin (RMP)
Dieses Medikament wird üblicherweise mit INH kombiniert. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören hier Blutbild-Schädigungen oder auch vorübergehende Leberwerterhöhungen. Da das Mittel über Leber und Niere ausgeschieden wird, kann es auch zu Nierenversagen führen, vor allem bei unregelmäßiger Einnahme. Da das Medikament zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten führen kann, ist immer eine ärztliche Überwachung notwendig.
Streptomycin (SM)
Nebenwirkung dieses Medikaments kann eine Schädigung des 8ten Hirnnerven sein, bis hin zum Hörverlust, sowie ebenfalls Blutbild und Nierenprobleme.Pyrazinamid (PZA)Neben den unter INH beschriebenen Nebenwirkungen kommt es häufiger zu Magen- Darmbeschwerden und Gelenksbeschwerden. Ethambutol (ENB)Hauptproblem ist hier sicher, die -wenn auch seltene- Schädigung des Sehnerven, sowie eine Mitbetroffenheit von Nieren, Leber und selten Nerven.
Prothionamid (PTH)
Dieses Mittel ist ein Ersatzmittel, wenn ein anderes Mittel nicht gegeben werden kann. Es kann zu Schädigungen von Nerven und seelischen Beeinträchtigungen und Depressionen kommen. Die Haut kann in Mitleidenschaft gezogen werden. Wie bei allen anderen Mitteln ist die Leber zu überwachen.

Komplikationen

Folgende Organe können von der Tuberkulose befallen werden:

  • Herzbeutel
  • Hirnhäute
  • Knochen
  • der Genitalbereich
  • Nieren und abgleitende Harnwege
  • Lymphknoten Haut

Erfahrungsberichte (0) zum Thema „Tuberkulose“

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  1. Hallo und guten Morgen, ich habe eine geschlossene TBC mit kleinstem Granulom auf der Lunge. Ich soll durch mein Rheuma nun ein Immunsupressiva erhalten. Zuvor muss ich mit der Therapie Isozid 300mg über 9 Monate täglich anfangen.
    Ich nehme noch andere Medikamemte ein undvwollte nachfragen, wie und in welchen abständen ich sie nehmen soll.
    1. Pantropazol 20mg
    2. Aspirin 100mg
    3. Astorvasatin 10mg
    Darf ich weiterhin meine Vitamine (D3, Zink und Folsäure) zu mir nehmen?
    Ich wurde da leider nicht beraten. Danke

    Liebe Mel,

    die Nahrungsergänzungen sind kein Problem. Atorvastatin nehmen Sie abends, alles andere verträgt sich miteinander und kann kombiniert werden. Gute Besserung und liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  2. Meine Mutter ist seit Februar an Tuberkulose erkrankt.
    Sie war jedoch vor der Diagnose mehrere Jahre antriebslos und wollte nicht zum Arzt.
    Durch ihre tuberkulose wiegt sie jetzt nur noch 35 kg und ihr linker Lungenflügel ist beschädigt. Es haben sich dort Kavernen gebildet. Wird meine Mama es überleben? Sie hat trotz einer 4 fachen Therapie Symptome wie Husten und ab und zu Nachtschweiß

    Liebe Leserin,

    so sehr wir Ihre drängende Frage verstehen, kann Ihnen hierüber nur der behandelnde Arzt Ihrer Mutter Auskunft geben. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  3. Hallo,
    Mein Mann hatte Lungen Sarkodoise in Juli 2020, hatte Cortison bis Dezember genommen, danach war die Symptome wieder da. In dieses Jahr März wurde festgestellt, dass er Lymphozyten Tuberkulose hat. Er nimmt seit 3 Wochen die Tuberkulose Medikamente. In den ersten zwei Wochen waren die Symptome (Husten, Nachtschweiß) gemildert aber jetzt hat er wieder starke Schwitzen in der Nacht, manchmal Husten, Schmerzen in Rippen). Ich mache Sorge um Ihn. Ist es normal, dass er wieder diese Symptome kriegt?

    Liebe Leserin,

    normal ist das sicher nicht, kann aber Symptom der Tuberkulose sein oder mit der Behandlung zusammenhängen. Zur Sicherheit sollte sich Ihr Mann nochmal an seinen Arzt wenden. Er wird ihn abhören und vermutlich eine Blutkontrolle durchführen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  4. Guten Tag,
    mein Vater hatte in den 40ern (als Kind) einen Verdacht auf TBC und später Anfang der 70er Jahren wohl eine offene Tuberkolose, die aber nie thematisiert wurde. Meine Familie musste sich damals öfters einmal beim Gesundheitsamt melden und es wurde jeweils die Lunge geröntgt – bei mir ging das bis ins Grundschulalter, weil ich bei diesen "Pricktests" in der Schulzeit immer positiv testete. Allerdings wurde zum Glück nie etwas konkretes gefunden und ich habe auch keine Beschwerden bis heute.
    Nun wurde vor kurzem bei meiner Mutter (79) aufgrund einer Vorsorgeuntersuchung an der Lunge geröntgt und es wurden Schatten gefunden. Es wurde dann im Krankenhaus ein CT gemacht und Metastasen etc. wurden ausgeschlossen (sie hatte bereits zweimal Brustkrebs in der Vergangenheit). Die Ärzte gehen von einer verkapselten TB Erkrankung aus (wahrscheinlich Ansteckung über meinen Vater) und sie soll alle vierteljahre zum Röntgen kommen um zu sehen, ob sich das verändert. Ich habe nun gehört, dass solche Erkrankungen mit der Einnahme von einem Antiobiotika für 6 Monate behandelt werden. Ihre Lungenärztin hat sowas aber nicht erwähnt.
    Meine Frage ist eigentlich, ob aufgrund des Corona Virus eine Gefahr besteht, dass sich im Ansteckungsfall das verkapselte TBC in ein offenes umwandeln kann bzw. ob sie in jedem Fall eine höhere Riskogefahr hat bzw. sich der Krankenheitsverlauf aufgrund dieser Vorerkrankung deutlich verschlimmern würde gegenüber eines "gesunden" und lediglich älteren Patienten. Leider hat sich ihre Ärztin diesbezüglich überhaupt nicht geäußert. Sie wurde gegen Pneumokokken geimpft bzw. aufgefrischt (allerdings auch erst nachdem sie die Ärztin diesbezüglich aufmerksam gemacht hatte).
    Vielen Dank für eine kurze Einschätzung.
    Viele Grüße,
    Tom B.

    Lieber Herr Tom B.,

    natürlich hat Ihre Mutter aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankung ein an sich schon hohes Risiko bezüglich Corona. Die verkapselte TB zeigt, dass ihre Abwehrlage gut ist, denn es hat sich um die Tuberkelzellen eine Kapsel gebildet, so dass die Tuberkulose-Erreger im Körper keinen Schaden anrichten können und deshalb eine Behandlung auch nicht notwendig ist, denn die Antibiotika würden gar nicht an den Ort des Geschehens kommen. Eine schlechte Abwehrlage könnte jedoch möglicherweise die Situation ändern und die Tuberkulose wieder aktiv werden lassen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  5. Hallo.

    Nach 8 Wochen Husten war ich zum Hausarzt und im Lungenzentrum und es wurde erstmal chronische Asthma diagnostiziert und bekam einen Spray der geholfen hat und das Hustenreiz und Atemnot gingen weg. Jedoch nach 3 Wochen als die Blutergebnisse ankamen, war Tuberkulose positiv im Blut, aber nicht im Auswurf und nicht im Röntgenbild. Jetzt muss ich 6 Wochen auf meinem Termin für CT warten. Habe gelesen, dass man Tuberkulose im Auswurf und Röntgenbild sieht. Man hat mir gesagt ich solle mir erstmal keine Sorgen machen. Jedoch mache ich mir da Tuberkulose im Blut positiv war. Gibt es die Möglichkeit dass dieses Blutergebnis falsch ist? Verstehe nicht so ganz ob ich Tuberkulose habe oder nicht. Ich habe jetzt eine ziemlich lange Wartezeit bis zu CT und bin sehr unruhig.

    Würde mich auf einer Antwort sehr erfreuen!

    Liebe V.,

    was genau wurde im Blut festgestellt? Man kann auch TB-Antikörper im Blut haben, die auf eine abgelaufene Tuberkulose hinweisen. Wenn Sie akut krank wären oder gar ansteckungsfähig würde Ihr Arzt Sie nicht einfach ohne Therapie lassen. Deshalb fragen Sie bitte beim Hausarzt nochmals genau nach, was man wo festgestellt hat. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  6. Liebes Team.
    Trage den TB-Erreger in mir, wurde deshalb auch 6 Mte. behandelt. Ist für mich wg. dem Corona-Virus besondere Vorsicht geboten? Mein Immunsystem ist seit der Behandlung sehr schwach, habe momentan auch wieder einen unklaren Infekt mit Temperatur. Ebenso ist mein Vit-D Spiegel total im Keller.

    Liebe(r) Leser(in),

    natürlich ist bei allen Infektionen Vorsicht bei Ihnen geboten, aber auch kein Grund für Panik. Den Vitamin D – Spiegel sollten Sie durch Ihren Arzt auf optimale Werte anheben lassen, denn Vitamin D spielt eine große Rolle im Immunsystem. Vielleicht können Sie für Ihre Darmflora noch etwas tun. Ansonsten sollten Sie genug schlafen, genug trinken, gesund essen, sich regelmäßig an der frischen Luft bewegen und sich von großen Menschenmengen oder Infizierten fern halten. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  7. Ich hatte Monate lang starkes Husten. Über ein halbes Jahr. Gleichzeitig habe ich auch Rheuma Erkrankung. Der Arzt meinte das der Husten durch bestimmte Medikamente weg gehen würde. Was sich weiter gezogen hatte starke Rücken schmerzen brachten mich zum Krankenhaus nach Stationär aAufnahme. Es würd durch Blut röntgen ct mrt tuberkulose festgestellt,,, erst wusste ich nicht was das ist später mit und mit würde mir alles aufgeklärt. Ich war schockiert.

    Jetzt bin ich aktuell seid 20 Tagen im Krankenhaus. Und mein Auswurf ist noch positiv. Jedenfalls nehme ich jeden Tag tuberco Medikament Antibiotika ein.

    Meine Frage ich habe eine offene tbc wie lange ist mann laut Erfahrung im durchnicht ansteckend 1 Monat oder 2 Monat wie was zeigen die studien

    Lieber Herr A.,

    standen Sie wegen der Rheumaerkrankung unter Immunsuppressiva oder weshalb kam es zu einer Tuberkulose? Normalerweise ist man ca. 2-3 Wochen nach Beginn der Antibiotikatherapie nicht mehr ansteckend, was jedoch nicht heißt, dass man gesund ist. Man muss in der Regel 1/2 Jahr weiter behandelt werden. Die Wirkung der Antibiotika ist abhängig vom Immunsystem und es gibt auch Resistenzen, daher ist eine allgemeine Antwort nicht möglich, sondern das Ansprechen auf die Therapie ist individuell. Wir wünschen Ihnen jedenfalls von Herzen, dass Sie schnell gesund werden. Gute Besserung

    Ihr Biowellmed Team

  8. Hallo,
    bei meinem Vater wurde eine offene TBC diagnostiziert, diese wird im Moment behandelt.
    Wir 2 Erwachsene und 2 Kinder (6 und 8 Jahre alt) haben einen negativen Quanti-Feron Test.
    Jetzt soll unser 6 jährige Kind präventiv behandelt werden. Können Sie uns bitte sagen, wie so eine Präventivbehandlung aussieht? Welche Medikamente und wie lange die Einnahmen erfolgen soll? Und sollte das 8 jährige Kind nicht auch behandelt werden?

    Liebe Leserin,

    wegen des noch nicht so gut funktionierenden Immunsystems von Kindern wird normalerweise bei Kindern unter 5 Jahren eine Chemotherapie mit INH(gewichtsadaptiert) für mindestens 8 Wochen durchgeführt oder bei Kindern, die ein erhöhtes Risiko haben. Sie sollten Ihren Arzt nochmals nach dem genauen Grund fragen, weshalb bei Ihrem jüngeren Kind behandelt wird. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

    Vielen Dank für Ihr Antwort!
    Eine Mama von 2 Kinder

  9. Hallo,

    ich bin 24 Jahre alt, Raucher (unter 10 Zigaretten am Tag) und fühle mich schon etwas länger sehr unwohl: Anfang Dezember hatte ich Husten. Dieser ist bis heute, also Ende Juni 2019, nie ganz verschwunden. Hatte immer wieder Erkältungsschübe mit den klassischen Symptomen, die bis auf den Husten nach einiger Zeit wieder verschwunden sind. Meine letzte Erkältung hatte ich Anfang Mai, seit dieser plagen mich neben dem Husten immer wieder Symptome wie Abgeschlagenheit, hoher Puls und Brustschmerzen und generelles Unwohlsein und auch öfters mal ein Rauschen im Ohr. Hin und wieder Atemnot habe ich schon seit Ende März. Habe bis Ende Mai insgesamt drei Bluttests gemacht, bei dem Allgemeinarzt und in der Ambulanz, die aber unauffällig waren. Ebenso das EKG. Mittlerweile bin ich wieder einigermaßen leistungsfähig, habe aber nach wie vor leichten Husten, hin und wieder Brustschmerzen, und auch, eher seit kurzem, hin und wieder Rücken- und Schulterschmerzen. Der Lungenarzt meinte letzte Woche, dass ich so etwas wie Asthma hätte und hat mir Atemsprays verschrieben. Auf einen weiteren Bluttest und eine Röntgenaufnahme verzichtete er. Er vermutete zudem, dass ich mir mal einen Virus eingefangen habe, der mein Unwohlsein hervorgerufen hätte. Die Rückenschmerzen konnte er sich aber auch nicht so ganz erklären. Diese machen mir aber sorgen, da es sich so anfühlt als ständen sie mit der Lunge in Verbindung. Könnten diese vom ständigen, krankheitsbedingten, Liegen kommen oder gar mit dem Asthma in Verbindung stehen? Sind es Symptome, die auf eine Tuberkulose hindeuten könnten? Mein Allgemeinarzt ist derzeit im Urlaub. Würden Sie mir empfehlen nochmal einen Arzt (wenn ja, welchen?) aufzusuchen?

    Lieber Leser,

    wir gehen davon aus, dass man ein Röntgenbild der Lunge angefertigt hat und somit eine Tuberkulose ausgeschlossen ist. Wenn Sie so etwas wie Asthma haben, liegt möglicherweise eine Überempfindlichkeit der Bronchien vor, was einiges erklären kann. Ein Lungenarzt sollte eine zuverlässige Diagnose stellen. Wegen der Rückenschmerzen sollten Sie sich noch an einen Orthopäden wenden. Wenn der Husten auch nach Anwendung der Sprays nicht besser wird, sollte man über ein low dose CT der Lunge nachdenken. Wichtig ist vielleicht auch noch, welchen Beruf Sie ausüben? Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  10. Hallo ich habe das TBC Bakterium in mir und muss nun eremfat 600mg. 3 Bis 4 Monate ein mal täglich zu mir nehmen.

    Meine Frage ist da bald Silvester vor der Tür steht ob man da nicht mal was trinken (Alkohol) darf, oder ob es wirklich so wahrscheinlich ist mit Nebenwirkungen zu rechen.

    L.g.

    Lieber Leser,

    Sie sollten Alkohol momentan besser meiden. Es könnte sich sehr negativ auswirken, zumal auch das Immunsystem durch Alkohol beeinträchtigt wird und Sie deshalb 2 Probleme damit bekommen
    könnten. Lieber wieder gesund werden und auf Alkohol verzichten. Man kann auch ohne fröhlich sein. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  11. Hallo,
    bei mir wurde TBC diagnostiziert. Ich nehme seit nunmehr einer Woche die vierfach Antibiotika"kombi". Ich habe nun sehr schlechten Appetit. Teilweise Übelkeit. Außerdem fühle ich mich schwach auf den Beinen. Kommen die Symptome von den Medikamenten oder der Krankheit an sich?

    Viele Grüße

    Liebe(r) Leser(in),

    sehr wahrscheinlich von den Medikamenten. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Zum Einen sollte man überprüfen, ob Sie die Medikamente gut vertragen, zum Anderen kann man Ihnen eventuell ein Mittel zur besseren Verträglichkeit geben. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  12. bei mir wurde eine geschlossene TB auf der Lunge festgestellt und es steht nun eine 6 montl. Behandlung mit 6 Antibiotika an.
    Ich habe über die vielen Nebenwirkungen dieser Medis gelesen.
    Was kann ich vorbeugend dagegen tun?
    Vielen Dank für ihre Antwort im Vorraus

    Liebe(r) Leser(in),

    vorbeugend können Sie mit gesunder Ernährung, Bewegung und Vermeiden von Genussgiften viel tun. Das Wichtigste ist jedoch, dass Sie sich genau an die ärztlichen Vorschriften halten und auch die Kontrollen regelmäßig einhalten, damit man bei etwaigen Nebenwirkungen sofort reagieren kann. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  13. Hallo,
    ich hatte Kontakt zu einem Pat. mit offener TBC. Da Diagnose nicht bekannt war, wurde keine zusätzl. Hygieneschutzmaßnahmen vorgenommen.
    Interferon – Gamma Bluttest positiv
    Röntgenbild "auffällig"
    CT diskrete Pleurakuppenschwielen beidseits
    Sputum, Bronchialsekret: alle Ergebnisse neg.
    TBC-SCHUTZIMPFUNG VORHANDEN (GEBURT)

    Therapie seit 10 Wochen mit Isozid, Eremfat, Pyrafat u. EMB fatol. Jetzt bei Diagnoseabschluss wurde auf Isozid und Eremfat reduziert. Auf meine Frage warum, da ja alles neg. ist, bekam ich als Antwort: Es ist nicht auszuschließen, dass ich niemals TBC hatte.
    Das Problem: ich habe von den Medi`s erhebliche Nebenwirkungen. Wie sehen sie das? Soll ich mir eine Zweitmeinung einholen?

    Vielen Dank für die Antwort
    MfG
    Schwester aus der Krankenpflege

    Liebe Schwester,

    der Bluttest ist sehr zuverlässig, auch bei Geimpften und zeigt eine latente oder aktive Infektion an. Eine Unterscheidung zwischen beiden ist nur durch weiter führende Untersuchungen möglich wie z.B. Bronchoskopie mit Gewinnung von Bronchialsekret. Die Ergebnsisse sind jedoch auch nicht immer zuverlässig. Aber das scheint uns momentan das Einzige, um wirklich Tuberkulosebakterien nachzuweisen. Da zumindest eine latente Infektion vorhanden ist, ist die Behandlung begründet. Alles andere wäre nicht zu verantworten. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  14. Mitte Oktober 2017 musste ich morgens an 2 Tagen Blut husten. Also so richtig und nicht mit ein bisschen Blut im Sputum. Als jemand, der eigentlich nie zum Arzt ging, war das erstmals der Anlaß, mich und meinen Körper ernst zu nehmen und ging zu meinem Hausarzt. Da ich keine Erkältung hatte und auch sonst nicht husten musste, war dieser dann doch besorgt und ordnete sofort ein CT an. Als mäßiger bis mttelstarker Raucher (15 pro Tag) war bei mir sicherlich ab und zu ein bisschen Hüsteln vorhanden, was für mich hier jedoch keine Rolle spielte.
    Noch bevor der Befund vom CT vorlag, waren für mich die darauf folgenden Nächte eine Qual. Schlafen ging nur noch auf der rechten Seite oder am besten im Sitzen. Die Luft wurde knapp.
    Ansonsten ging es mir gut, hatte Appetit und nahm auch nicht ab.
    Der Befund ergab einen Pleuralerguss (Wasser unterhalb der Lunge) links; Infiltrate und den Verdacht auf ein Bronchialkarzinom in der Größe 11x11x14 mm.
    Also sofort ab zum Pneumologen und einen Tag später in eine nach meinem Empfinden TOP-Klinik, die ich nur wärmstens empfehlen kann. Das Emil-von-Behring Krankenhaus in Berlin-Zehlendorf mit seiner eingegliederten Lungen-Fachabteilung ehemals Berlin Heckeshorn.
    Dort hat man mich zunächst per Punktuation von dem Erguss etwas befreit und dann eine Thoraxkoskopie gemacht. Dabei wurde eine geschlossene Tuberkulose entdeckt und ich wurde isoliert. Nach Beginn der 4-fach Medikation wurde ich mittlerweile entlassen und hoffe auf ein negatives Ergebnis der Differenzialdignose eines Malignoms. Auf eine Bronchioskopie wurde zunächst verzichtet, um die TBC nicht offen zu machen.
    Nun meine Frage: Neben den normalen Leberproblemen bei der Medikation sowie der Schwäche usw. habe ich mal hier, mal da im Lungenbereich ein Stechen, dann mal wieder ein Pieksen oder auch Ziehen. Kann das von der "Arbeit" der Medikamente kommen oder ist da doch noch mehr?

    Lieber Leser,

    die Beschwerden können noch von der Punktion, vom Brustkorb oder von der ursächlichen Erkrankung kommen. Machen Sie Ihren behandelnden Arzt bitte beim nächsten Besuch darauf aufmerksam. Man muss jetzt das Ergebnis zunächst abwarten. Ihnen auf jeden Fall gute Besserung und vielen Dank für Ihren Bericht

    Ihr Biowellmed Team

  15. Danke. Bin ich infiziert mit TBC bzw. habe ich diese Lungenerkrankung oder habe ich wie viele Menschen nur dieses Bakterium nur in mir? Lg

    Liebe S.,

    Sie hatten irgendwann Kontakt mit dem Bakterium. Mehr kann man dazu nicht sagen. Alles andere ist Aufgabe Ihres Arztes. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  16. Hallo, ich habe einen quantiferontest Machen lassen, dabei kam raus das ich TBC Bakterium habe, aber nicht ansteckend. Der Arzt erklärte mir das es nichts schlimmes ist, das viele Menschen damit rumlaufen. Heißt das jetzt für mich, das ich nicht erkrankt bin sondern dieses Bakterium habe? Kann das durch Hashimoto kommen bzw. ist durch hashlmto dass Immunsystem geschwächt? Lg

    Liebe S.,

    der Test sagt nur aus, dass Sie vor 8 oder mehr Wochen Kontakt mit einem Tuberkulosebakterium hatten. Durch eine Röntgenaufnahme der Lunge kann man dann eine Tuberkulose ausschließen. Jeder Mensch hat ständig mit Bakterien Kontakt. Meistens erkrankt man nicht, weil das Immunsystem Antikörper produziert, die solche Bakterien abwehren. Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung, d.h., das Immunsystem ist aktiv, greift jedoch körpereigenes Gewebe an. Es liegt eine Fehlfunktion vor, aber keine mangelnde Funktion. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  17. Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen…

    Letztes Jahr Ende September erhielt meine Mutter nach wochenlanger Wartezeit die Diagnose Tuberkulose, es wurde eine Chemotherapie begonnen, bei der täglich zunächst 12 Medikamente eingenommen werden mussten.

    Anfang November hatte Mama dann schlechte Leberwerte und zu wenig weiße Blutkörperchen, was mit den Nebenwirkungen der Chemo erklärt wurde.

    Kurz darauf brach sie mit Schmerzen zusammen, es wurde eine Galkenkolik festgestellt, operiert und eine Wocge später ist sie ohne wieder voll zu Bewusstsein zu kommen an einer Blutvergiftung und Organversagen gestorben.

    Im Krankenhaus wurde festgestellt, dass zusätzlich eine akute myelonische Leukämie vorlag.

    Meine Frage, auf die ich nirgends eine Antwort finde: Kann die Leukämie durch die Chemo hervorgerufen worden sein? Kommt so etwas häufiger vor? Im Krankenhaus sagte der Arzt, bevor die Leukämie bekannt war:"An Tuberkulose stirbt man nicht".

    Die Ärzte sagen, die Leukämie sei ganz zum Schluss dazu gekommen. Das kommt mir so absurd vor. Wäre es nicht logischer, wenn die TBC erst wegen einer bestehenden Leukämie ausgebrochen wäre?

    Ich bin über jede Antwort dankbar, auch über Hinweise, an welcher Stelle ich vielleicht sonst Antworten auf meine Fragen erhalten kann.

    Liebe(r) Leser(in),

    zwar können Chemotherapeutika eine Leukämie auslösen, das ist jedoch sehr selten der Fall. Für die meisten Leukämien findet sich keine nachweisbare Ursache. Man müsste jetzt wissen, wie das Blutbild Ihrer Mutter vor Therapie der Tuberkulose war, um Ihre Frage zu beantworten. Wir verstehen, dass Sie nach Antworten suchen, zumal der Verlauf doch sehr dramatisch war. Ob das Wissen jedoch mehr Ruhe in Ihr Seelenleben bringen würde, ist zweifelhaft, denn medizinische Maßnahmen werden immer nach dem aktuellen Wissens- und Kenntnisstand zu einer Erkrankung erfolgen und dieser ist leider nicht immer vollkommen. Wir wünschen Ihnen von Herzen viel Kraft, um den Tod Ihrer Mutter zu verarbeiten. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  18. Meine Mutter hat eine Tuberkulose.
    Schätzungsweise lt. der Ärzte erst seit knapp 4 Wochen
    Sie liegt in einem isolierten Zimmer im Krankenhaus.

    Da sie aufgrund ihrer langjährigen Krebserkrankung seit 2 Monaten erfolgreich eine Chemo macht, ist das natürlich eine neuer Schrecken.

    Gibt es überhaupt eine Möglichkeit einer Verbesserung oder gar Heilung der Tuberkulose in ihrem Fall, da sie die Chemo-Theraphie dauerhaft weiterführen soll, und durch die Chemo das Immunsystem dauerhaft in einem geschwächt Zustand ist?

    Vielen Dank!

    Liebe Sunshine,

    leider können wir darauf keine allgemiengültige Antwort geben, denn diese ist stark abhängig von Erkrankung, Zustand Ihrer Mutter und Art der Chemotherapie und auch individuellem Immunsystem. Wir wünschen das Beste für Ihre Mutter. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  19. Hallo,
    Ich habe eine Frage an alle die tbc hatten und resultierend daraus eine medikamentöse Behandlung hibter sich haben.
    Mein Mann hatte im jahr 2013 Kontakt zu einer Person der offene Tbc hatte. So Wurde mein Mann auch Träger der tbc Bakterien. Er wurde mit eremfat 600 und isozid knapp 1 jahr behandelt. Ebenso wurde mein damals 1 jahr altes baby prophylaktisch behandelt.
    Wir hatten schon damals einen weiteren Kinderwunsch der leieder bis heute ausgeblieben ist.
    Eine urologische Behandlung bestätigte uns, dass die Spermien zu 100 % unbeweglich sind. Da er richtig brennende schmerzen hatte als er die Tabletten einnahm, führen wir das Ergebnis auf die Tabletten zurück. Hat denn noch einer solch eine Erfahrung mit eremfat und isozid gemacht.
    Über Antworten würde ich mich sehr freuen..liebe grüsse s.

    Liebe S.,

    wir haben leider dazu keine eindeutigen Daten gefunden. Vielleicht hat jedoch ein Leser ähnliche Erfahrungen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  20. Hallo ich bin letztes Jahr an TBC erkrankt trotz isozid und Antibiotika bin ich fast jeden Monat mit eitrige Bronchitis und lungendzüdung in der Klinik gewesen das seltsame dabei ist das der Erreger nur im Blut und nicht in der Lunge ist meine Frage kann der Erreger auch woanders sitzen? Vielen dank im vor raus Ralf genings

    Lieber Herr G.,

    um Ihre Frage zu beantworten, sollte man wissen, ob es sich jedesmal um spezifische Bronchitiden gehandelt hat(ausgelöst durch TBC) oder ob es ein anderer Erreger war und die Infektion "nur" durch eine geschwächte Immunabwehr hervorgerufen wurde. Wenn der Erreger nicht in der Lunge nachgewiesen wurde, kann das an der Nachweismethode liegen, die nicht absolut zuverlässig ist oder es liegt eine latente tuberkulöse Infektion vor, bei der zwar die Erstinfektion erfolgreich behandelt wurde, jedoch noch eine Erregerpersistenz im Organismus vorliegt. Hier ist natürlich auch eine Organtuberkulose möglich, wobei die Lunge das Organ ist, das in 80 % betroffen ist. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  21. Mein Bruder ist im Mai 2014 an der Tuberkulose erkrankt. Er war ca. 6 Wochen im Krankenhaus. Er hat ca. 3 Monate 4 Medikamente eingenommen, seit September 2014 2 Medikamente (Isozid und Eremfat). Da seine Leberwerte sehr schlecht waren (er trinkt Alkohol, aber nicht regelmäßig) und raucht, hat er auf Anweisung des Arztes 2 Monate Pause gemacht (Dezember und Januar). Seit Februar nimmt er wieder diese 2 Medikamente ein. Im Mai war er zur Kontrolle beim Lungenarzt ( mit Röntgen). Der Lungenarzt hat vom Rückgang des Entzündungsfeldes gesprochen. Mein Bruder und ich waren sehr zuversichtlich, dass die Therapie bald abgeschlossen werden kann. Nächster Termin beim Lungenarzt ist Ende August. Gersten war er zur CT. Die Radiologie meinte, dass der Entzündungsherd "nur" etwas zurückgegangen sei. Wir sind sehr verunsichert. Er nimmt nun mittlerweile fast 12 Monate die Medikamente. Wie lange wird die Therapie noch dauern ? Könnte es sein, dass sich mittlerweile Resistenzen entwickelt haben ?

    Liebe M.,

    das ist möglich, jedoch nicht den Medikamenten anzulasten, sondern der – aufgrund der Alkoholkrankheit Ihres Bruders – inadäquaten Therapie. Eine Tuberkulosebehandlung benötigt dringend die Mitarbeit des Patienten, sonst führt sie nicht zum Erfolg. Ihr Bruder müsste zunächst in die Therapie seines Alkoholproblems einwilligen, damit er seinen Körper nicht derart schwächt, dass eine konsequente Therapie nicht durchgeführt werden kann. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  22. Hab mich bei der arbeit mit einem mycobakterium tuberkulosis angesteckt. hauttestung und quantiferontest waren positiv. Da ich schwanger bin wurde keine Lungenröntgung vorgenommen. Nun wollen die Ärzte vor Ort eine INH Prophylaxe über neun Monate ab dem vierten Schwangerschaftsmonat vornehmen. Stehe dem ganzen skeptisch gegenüber, zumal ich von verschiedenen Medizinern verschiedene Meinungen gehört habe (in der Schwangerschaft bei Beschwerden röntgen und ansonsten INH Prophylaxe nach der Geburt).

    Liebe T.,

    das lebenslange Erkrankungsrisiko bei einer Infektion(Voraussetzung: nomrales Immunsystem) beträgt 5 – 10 % und ist insbesondere inden ersten zwei Jahren erhöht. Medikamente, andere Krankheiten oder Immunsuppression können das Risiko deutlich erhöhen. Die 9 monatige Einnahme von INH ist das Vorgehen der Wahl, um eine Erkrankung zu verhindern. Die Medikation ist individuell unter sorgfältiger Nutzen – Risiko – Abschätzung zu stellen. 'Während Schwangerschaft und Stillzeit ist größtmögliche Vorsicht geboten, da es unter Einnahme im schlimmsten Fall zu einer tödlichen Hepatitis skommen kann. Obwohl die allgemeine Fehlbildungsrate beim Fetus nicht erhöht ist, deuten die bekannt gewordenen Anomalien auf Schädigungen des ZNS hin. Neurotoxische Effekte sind für INH beschrieben, so dass ein Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden kann. Bisher sind keine anderen einschlägigen epidemiologischen Daten für INH verfügbar. Für INH lassen tierexperimentelle Studien nicht auf schädliche Auswirkungen auf die Entwicklung schließen'(Quelle: INH Agepha, Herstellerangaben). Sie sehen, die Entscheidung ist äusserst schwierig und wir können Sie nicht treffen. Wir wünschen Ihnen, dass Sie zusammen mit Ihren Ärzten die beste Lösung finden und würden uns freuen, wieder von Ihnen zu hören. Alles Gute für Ihre Schwangerschaft

    Ihr Biowellmed Team

  23. Liebes Biowellmed Team,

    Ich bedanke mich für die Antwort. In welcher hinsicht, meinen Sie ist Umdenken erforderlich? Ich bin seit 3 1/2 Monaten in Therapie und gebe mein bestes, mein Immunsystem zu stärken (Sport, gesunde Ernährung, L-Arginin soll den Heilungsprozess zusätzlich beschleuningen).

    Heilt eine Kaverne nicht immer mit Narben aus? Sind Kavernen auch Bronchiektasen? Heißt das, ich bin anfälliger auf andere Infektinskrankheiten? Wenn es doch zugeheilt ist, gibt es doch keine Ausweitungen.

    Die Therapie nehme ich sehr erst, das sie ja meine 'Lebensversicherung' ist. Laut meinen Lungenfacharzt ist schon nichts mehr am Lungenröngten zu sehen (Ist das möglich, oder wollte er mich nur beruhigen?).

    Wie diagnostiziert man eine OrganTB? Bei mir wurde eigendlich nur das Sputum, Rögtenbild und Blut kontrolliert.

    Am Wochendene 'Party machen' gehört einfach für mich dazu, genau so wie Alkohol zu trinken. Solange ich die Tabletten nehme ist Alkohol sowieso ein 'Tabu Thema' für mich, aber wenn ich vollständig geheilt bin? Sprich Therapie-Ende. Ich trinke ja nicht jeden Tag Alkohol. Und ab und zu eine Zigarette zu rauchen, wird wohl nich so schädlich sein, oder? Solange man nicht eine Schachtel am Tag raucht? (ebenfalls erst nach Therapieende.

    (verbesserung vorschlag: wäre super, wenn man auf ein thema noch antwoorten könnte)

    Beste Grüße.

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    Narben sind funktionslos gewordene Gewebsstrukturen, Bronchiektasen sind krankhafte Aussackungen der Bronchien. Wir haben Ihnen bereits – wie von Ihnen gewünscht – mögliche Auswirkungen genannt und auch die Empfehlung gegeben, einen gesunden Lebenswandel zu führen. Wir sind jedoch nicht dazu da, Ihnen Vorschriften zu machen und schließlich entscheidet jeder selbst, was er tut. Wir meinen, wenn man ein so großes – berechtigtes – Verlangen hat, gesund zu werden und zu bleiben, sollte man auch alles lassen, was dem entgegen wirkt. Das meinen wir mit Umdenken. Eine Organ – TB diagnostiziert man durch spezielle Organuntersuchungen. Diese führt man jedoch nur durch, wenn man den Verdacht hat, dass ein Organ nicht in Ordnung ist. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  24. Hallo!

    Ich bin 18 Jahre alt und bei mir wurde Anfang Oktober eine offene Lungentuberkulose festgestellt. Ich hoffe, Sie können mir ein paar Fragen beantworten, die meine Seele quälen. Ich fühle mich zu Zeit aus meinen Leben herausgerissen, und habe Angst nicht mehr so unbeschwerlich wie früher leben zu können.

    Diagnose:
    Lungentuberkulose – kavernöse Infiltrate im linken Unterlappen und rechten Oberlappen je 4cm
    mediastinale und intraperitoneale Lymphknoten-TBC
    keine Resistenz
    Ösophagusmotilitätsstörung damit hat alles begonnen.
    axiale Hiatushernie

    – Wie weit ist die Tuberkulose fortgeschritten?
    In wie weit haben die Tuberkel meine Organe 'angeknabbert'.
    Sind da nicht noch mehr Organe betroffen? Wie zb die Hirnhaut?
    Wie kann man das feststellen?

    Mein Lungengewebe hat ja jetzt quasi 'Löcher', heilt das wieder schön aus, oder sind dadurch schwere Schäden entstanden?
    Ein Lungenfunktionstest wurde auch gemacht. Ergebnis: 93% Lungenvolumen.
    Hoffe dass ich irgendwann wieder auf meine ursprünglichen 109% komme.
    Die Verminderung ist damit zu begründen, da das abgestorbene Gewebe nicht mehr am Gasaustausch teilnimmt. Ist das so richtig? Sind die Kavernen überdeckt, verkalkt oder hat sich in den Kavernen neues Gewebe gebildet. Oder wie kann man sich das vorstellen? Was davon ist wieder funktionstüchtig?

    Wenn es ausheilt, entstehen doch Narben. Sind diese Stellen dann nicht mehr funktionsfähig? Können durch Narben nicht leichter Tumorerkrankungen entstehen?
    siehe: http://derstandard.at/1293369860781/Lungenkrebsrisiko-nach-Tuberkulose-elfmal-hoeher

    Mein Arzt hat zu mir gesagt, dass Rauchen allgemein nicht gut ist, aber es keinen Unterschied macht, ob man an Lungentuberkulose (wenn die Kavernen verheilt sind) erkrankt ist oder nicht.
    Solange man kein ganze Schachtel am Tag raucht. Kann ich mich daran ohne bedenken halten?

    Außerdem habe ich Angst, dass es zu einem Rückfall im Laufe meines Lebens kommen kann.
    Wie sieht es eigentlich nach der Behandlung aus? Muss ich da pinibel auf meine Gesundheit achten? Oder darf ich auch am Wochende feiern ohne böse hintergedanken zu haben, dass ich rückfällig werde, wenn ich meinen Körper zu sehr strapaziere?
    zb wenn mein Immunsystem wieder geschwächt ist?

    Bin ich nach der Behandlung wieder so belastungsfähig und gesund, so wie früher? Mit was für Folgeschäden muss ich überhaupt rechnen?

    Ich danke Ihnen herzlichst für eine Antwort!

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    wir verstehen Ihre Ängste gut. Sie sind jung und möchten gesund sein und das Leben in vollen Zügen geniessen ohne ständig an Krankheit denken zu müssen. Wir denken, dass dies durchaus möglich ist, von Ihnen jedoch schon etwas Umdenken erfordert. Man kann es nicht schön reden. Die Tuberkulose ist eine sehr ernste Krankheit und es ist wichtig, dass Sie sich konsequent behandeln lassen, damit Sie wieder ganz gesund werden. Narben entstehen vor allem bei ungenügender Therapie und können dann z. B. zu Bronchiektasen führen, Aussackungen in den Bronchien, die wiederum neue Infektionsquellen darstellen, schließlich zu einem Lungenemphysem führen können und dann auch möglicherweise das Herz gefährden(Cor pulmonale). Deshalb lassen Sie sich bitte konsequent behandeln und untersuchen. Dann wird man auch nach Beschwerden suchen, die auf eine Organ – TB hinweisen könnten. Der Befall der Hirnhäute ist glücklicherweise selten und geht mit Symptomen einher, aufgrund derer man dann eine weitere Diagnostik veranlassen würde. Dass Rauchen das Immunsystem gefährdet, dass Raucher häufiger Lungenkrebs bekommen, wissen Sie selbst. Tatsächlich hat eine Studie auch gezeigt, dass das Risiko, an Lungenkrebs zu erkanken, auch nach einer Tuberkulose erhöht ist. Deshalb ist es für uns keine Frage. Sie sollten vollkommen aufhören zu rauchen. Auch große Mengen Alkohol gefährden Sie ebenso wie eine ungesunde Ernährung, insbesondere Mangelernährung. Es gibt genügend junge Menschen, die nicht rauchen und keinen oder wenig Alkohol trinken und das Leben absolut geniessen. Auch Sie können das. Suchen Sie sich Gleichgesinnte, dann fällt es Ihnen leichter. Manchmal zeigt einem das Leben, dass es bessere Wege als die bisherigen gibt und es ist gut, den Fingerzeig ernst zu nehmen, um größeren Schaden zu vermeiden. Es kann dann gut sein, dass man irgendwann sagt:' Das war das Beste, was mir passieren konnte'. Man sieht das jedoch oft erst in der rückwärtigen Betrachtung. Im Moment kann man sich oft ein anderes Leben oder eine Verhaltensumstellung nur schwer vorstellen. Wir empfehlen es Ihnen dringend. Begreifen Sie Ihre Krankheit als Chance, etwas zu ändern. Wir wünschen Ihnen von Herzen, dass Sie wieder ganz gesund werden und würden uns freuen, wenn Sie uns einmal wieder schreiben, wie es Ihnen geht. Alles Liebe für Sie

    Ihr Biowellmed Team

  25. Hallo!
    Bei mir zeigen sich erhöhte Leberwerte Gamma GT und GPT ohne das es dafür einen toxischen Grund gibt. Abklärung mit Leberbiobsi 2001 gab keinen eindeutigen Befund.
    Bei meiner Frau wurde 2006 nach jahrzehntelanger Odysee eine Urogenitaltuberculose diagnostiziert und behandelt.
    Im zuge dessen wurde von mir, Urin mehrerer Tage gesammelt und über mehrere Wochen 'besiedelt' außerdem wurde Lunge geröngt.
    Beides OB.

    Meine Frage : Kann es trotzdem sein das ich einen isolierten Herd in der Leber habe, der die hohen Leberwerte hervorruft?
    Meine Frau 41 hatte TB vermutlich seit Kindheit. Ich 45 bin seit 1983
    mit ihr zusammen.
    Währe dankbar für ihre Einschätzung.

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    das ist völlig unwahrscheinlich, da man dies ziemlich sicher in der Biopsie erkannt hätte, da Sie deutliche Symptome bei einem Organbefall hätten und ein Leberbefall ohnehin unwahrscheinlich ist. Sie können jedoch, wenn Sie mehr Sicherheit möchten, durch einen Tuberkulin – Hauttest oder einen immunologischen Test abklären lassen, ob Sie mit dem Tuberkulose – Erreger Kontakt hatten. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  26. ich arbeite in einem Wohnheim. Einer der Patienten ist an offener TBC erkrankt.Bis zur Diagnose ist aber wohl viel Zeit vergangen. Laut Arzt ist es so das mehrere Bereiche der Lunge geschädigt sind. Nun wurde das komplette Umfeld untersucht. Einig Ergebnisse des Bluttests stehen noch aus. Bislang sind aber zwei Mitarbeiter angesteckt und sollen medikamentös behandelt werden. Meine Frage: ist der Arbeitgeber verpflichtet, die erkrankten Mitarbeiter der Berufsgenossenschaft zu melden? Es ist doch ein Arbeitsunfall.Für die medikamentöse Behandlung muß doch die Krankenkasse nicht aufkommen, oder? Der Arbeitgeber sieht keine Notwendigkeit die Berufsgenossenschaft zu informieren. Ist das so korekkt?

    Liebe(r) Leser(in),

    für die Anerkennung als Berufskrankheit wird gefordert, dass Sie bei Ihrer Arbeit in deutlich höherem Maße ansteckungsgefährdet sind als andere Personen. Deshalb muss bezüglich Wohnheim vermutlich individuell entschieden werden. In einem Krankenhaus, einer Pflegeeinrichtung etc. läge der Fall klar. Es kommt deshalb auf Ihre Tätigkeit und die Art der Einrichtung an. Sie können jederzeit das zuständige Gesundheitsamt deshalb konsultieren. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  27. Ja danke es geht mir wieder besser habe mir eine 2 meinung eingeholt und musste sofort mit den med. Aufhören meine behandlung mit fifoldin inh 300 mg 2 mal tägl.musste nicht sein da es weder anzeichen einer offenen tbc noch anzeichen einer weiter verbreitung gibt im körper mein arzt der mich jetzt behandelt Sagte das es länger her ist und ein positiver test nichts ungewöhnliches ist das es so minimal ist .natürlich besitze ich eine schriftliche ausführung davon weiere schritte habe ich dadurch eingeleitet und an alle holt euch eine 2 meinung ein.meine psyche hat jetzt einen schaden denn mit ängsten einen menschen fast3 monate zu lassen und dies zu übersehen ist für mich keine betreung

    Liebe L.,

    wir freuen uns jedenfalls, dass Sie gesund sind. Das ist das Wichtigste. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  28. Hallo meine erfahrung ltb durch mmt test danach sofort mit rifoldin plus inh behandelt worden warum weis ich nicht kein verdacht auf offene tbc nebenwirkungen auf rifoldin schwere depressionen mit panikataken und weinkrämpfen schrecklich arzt hatte diesem zustand 4 wochen keine beachtung gegeben ich dachte ich müsste sterben meine tochter wusste nicht was mit ihrer mutter passiert echter zerfall von körper und psyche nun mit diesem fall bin ich zum patientenanwalt gegangen.

    Liebe L.,

    vielen Dank für Ihren Bericht. Wir hoffen, es geht Ihnen wieder gut. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  29. Ich habe in jungen Jahren Tuberkulose gehabt, vor einem Jahr ist sie wieder ausgebrochen, wurde aber erfolgreich mit Medikamenten behandelt. Leider haben sich Tbc-Bakterien im Fußgelenk angesiedelt (Knochentb!) Gibt es eine die bewegungserhaltene Behandlung des Fußes oder muß der Fuß nach Beseitigung der Bakterien versteift werden? Wo gibt es noch Mediziner mit Erfahrung in diesem Fachgebiet? Danke!
    L.

    Lieber L.,

    an jeder Universitätsklinik. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  30. Vor 70 Jahren hatte ich eine Tuberkulose. Die Bakterien wurden vor ca 10 Monaten wieder aktiv, mit Medikamenten aus der Lunge beseitigt. Trotzdem sind noch Bakterien im Fuß aktiv (Knochentbc.), leichte Schmerzen bei Belastungen, noch kann ich den Fuß allseitig ganz gut bewegen. Man sagte mir, dass mein Fußgelenk stillgelegt werden müsse. Wie dringend könnte dies grundsätzlich sein? Gibt es eine andere Behandlungsmetode? Ich muß meinen Fuß noch gebrauchen,z.B. Autofahren, oft Treppen benutzen etc.
    Danke im voraus für Ihre Antwort.

    Liebe(r) Leser(in),

    obwohl heutzutage medikamentös viel erreicht werden kann, ist manchmal die Operation oder Stilllegung eines befallenen Gelenkes notwendig. Dennoch kann man auch nach Gelenkversteifung noch gehen. Fragen Sie bitte nach, welches Gelenk genau versteift werden sollte und wie hinterher Ihr Bewegungsumfang ist. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  31. Hallo, ich habe seit Juni 2012 komische beschwerden. Zuerst war das alles akut-starkes Husten, besonders nachts, Brustschmerzen, etwas Fieber, Auswurf, der häufig gelb-grün war, aber innerhalb von 10 Tage am Ende Juli 2012 auch braun. Danach waren alle Symptome weniger, Brustschmerzen waren weg, Husten seltener, Auswurf gab es kaum. Aber die ganze Zeit seit dann fühle ich mich müde, es ist schon mehr als 1 Jahr vorbei und ich fühle mich nicht ganz gesund, obwohl viel besser als vor 1 Jahr. Beim Arzt war ich nie aus Angst vor Lungenkrebs. Habe nie geraucht. Kann es sein, dass ich seit Juni 2012 Tuberkulose habe? Meine momentane Beschwerden sind wenig aber genaue – Husten gibt es ab und zu, nicht viel, vieleicht 5-10 mal am Tag, Auswurf gibt es wenig eher weiß, schwitze tagsüber bei Bewegung mehr als normal, aber nachts in Ruhe kaum. Fieber, Appetitlosigkeit und Gewichtabhanme habe ich nicht. Dagegen habe seit 1 Jahr von 80 auf 87 kg zugenommen. Aber fühle ich mich schneller müde, brauche Pausen und wie gesagt ein wenig Husten der etwas weißes Auswurf produziert. Sonst hätte man sagen – ich sei gesund. Wie groß ist die Vahrscheinlichkeit Tuberkulose zu haben? Danke

    Lieber M.,

    wie kommen Sie denn auf Tuberkulose? Bei Ihrer Krankengeschichte denken wir am ehesten an einen nicht richtig behandelten und daher verschleppten Infekt, der dann auch einmal ans Herz gehen kann. Sie sollten sich schleunigst in ärztliche Behandlung begeben. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  32. Hallo liebe Leser,

    vor 10 Wochen wurde bei mir eine geschlossene TB festgestellt. Kurz vorweg ich bin durch meine HIV infektion seit 20 Jahren an Medikamente gewöhnt und hatte nie nennenswerte Nebenwirkungen. Nun nehme ich die Tabletten gegen die TB und habe leider alle Nebenwirkungen die man kriegen kann. Leider ist das schlimmste die Nervenentzündung vorallem in den Beinen. Ich kann kaum noch laufen. Wie wird das nun weitergehen, gehen die Beschwerden irgendwann wieder weg usw. Es wäre nett wenn ich Antworten bekäme.

    MFG

    K.B.

    Lieber Herr B.,

    wir vermuten, dass Sie Isoniazid einnehmen und dass Sie eventuell als Folge an einer Neuritis leiden. Isoniazid führt zu einem B6 – Mangel. Durch Substitution von B6 kann man solche Nervenschäden vermeiden. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  33. Hallo ich habe mal eine frage mir wurde gesagt das ich wohl eine alte Tuberkolose habe.. können sie mir vielleicht sagen was das für mich heisst…

    und ob das etwas gefährliches ist…

    Weil habe bis jetzt noch nix von einer alten Tuberkolose nur wenn man sie hat aber was ist nun eine alte??????

    Bitte um eine schnell Antwort mache mir sehr viele Sorgen..

    Lieber Herr Sch.,

    eine alte Tuberkulose bedeutet, dass Sie irgendwann einmal mit dem Tuberkelbakterium infiziert worden sind. Diese Infektion heilt jedoch innerhalb von ca. 6 Wochen bei ca. 90 % der Menschen aus, indem sich der Tuberkuloseherd verkapselt, ohne dass der infizierte Mensch krank wird. Dies geschieht, wenn das Immunsystem des Betroffenen gut funktioniert. Der alte Herd hat momentan praktisch keine Bedeutung für Sie, d.h., Sie können niemanden anstecken und sind selbst nicht krank. Allerdings können alte Herde wieder aktiv werden, wenn aus andderen Gründen das Immunsystem sehr schlecht ist. Dies könnte z. B. geschehen, wenn Sie an HIV oder einer anderen schweren Krankheit erkranken, immunsupprimierende Medikamente einnehmen, unterernährt sind oder sich gnadenlos überfordern. Unter normalen Umständen ist nicht damit zu rechnen. Sie sollten jedoch Ärzte immer darüber informieren, dass sie darauf achten und sollten selbst um Ihre Gesundheit bemüht sein. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  34. Hallo,

    mein Vater erkrankte an Tuberkulose aber bis zur Diagnose war es ein sehr langer schwieriger Weg. Erst wurde ihm erzählt das er Zungengrundkrebs hat und das er bestrahlt werden muss, dann hatte er Morbus Wegener und dann kam es zur Diagnose Tuberkulose. Er liegt jetzt seit knapp 3,5 Wochen in einem furchtbaren Krankenhaus und wartet auf irgendwas.
    Er wurde eingeliefert, es wurden Untersuchungen gemacht, Blut, Urin, Hauttest und es wurden bei einer Bronchoskopie Proben entnommen. Die Kommunikation und die Aufklärung in diesem KH ist sehr schlecht, mein Vater bekommt immer gesagt, wir können ihnen nix sagen, fragen sie nicht als.
    Wir wissen nicht einmal ob es überhaupt noch notwenig ist, das er im KH liegt. Man sagte ihm, dass das Sputum in Ordnung sei und das es keine ansteckende Tuberkulose ist. Er nimmt jetzt auch seit 1,5 Wochen Medikamente (morgens 8 und mittags 5), er verträg sie sehr gut aber wenn man fragt, wie lange er noch da bleiben muss, bekommt man die freche antwort – fragen sie nicht als, wir wissen nix. 2 – 8 Wochen hat man uns gesagt, vielleicht auch noch länger. Die haben wohl Proben weg geschickt und Kulturen angelegt.
    Aber ist es denn Notwendig, das er noch im Krankenhaus bleiben muss, wenn er für nicht ansteckend zählt und seine Medikamente gut nimmt und verträgt?
    (warum wir unseren vater in der klinik lassen? weil es fachlich eine gute klinik sein soll – auch wenn der rest schrecklich ist.)

    Wir sind wirklich sehr hilflos und würden uns über eine Antwort sehr freuen.

    Liebe(r) Leser(in),

    wir können natürlich nicht beurteilen, wie lange Ihr Vater noch in der Klinik bleiben muss. Es hängt von seinem Gesamtzustand ab. Es ist auch nicht sinnvoll, zu drängen, denn Ihr Vater sollte zu Hause dann auch stabil sein und wieder gesund werden. Das ist das Wichtigste. Vermutlich will man abwarten, wie die Medikamente ansprechen und wie er sie verträgt. Haben Sie Geduld. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  35. Sehr geehrte Damen und Herren, alles fing vor 10 Monaten an. Nach einem Urlaub in der Dom. Rep. habe ich permanent abgenommen, trotz sehr kalorienreicher Kost. Nach 6 Monaten waren es 10 Kilo. Am 21.11. bekam ich wahnsinnige Thoraxschmerzen rechts. Mein Arzt gab mir eine Überweisung ins Krankenhaus um eine Lungenembolie auszuschließen. Nach der BE wurde noch eine Röntgenaufnahme gemacht. Ich bekam eine Schmerzinfusion und wurde mit der Diagnose wahrscheinlich Zug bekommen und ein Rezept über Paracetamol 1000 mg 4 mal tgl, Novalgin und Voltaren ret. nach Hause geschickt. Nach 2 Wochen waren die Tbl. alle und die Schmerzen immer noch vorhanden. Hinzu kam eine dauernde Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme und Hustenreiz. Da meine Beine inzwischen aussahen wie bei einer 90jährigen ( bin 52 ) habe ich meinem Arzt gesagt, das ich nicht mehr abnehmen will, was ich tun kann. Er meinte, einige Rauchen eben lieber als zu essen. Gegen den Hustenreiz solle ich doch statt 1 Hub 2 Symbicort nehmen. Nach einer BE Mitte Januar rief er mich an und sagte, ich hätte eine Lungenentzündung. Am 29.01.2012 wies er mich in die gleiche Klinik ein und sie nahmen mich mit der Diagnose auf. Am Sonntag wurde noch ein CT gemacht und der Verdacht auf offene Tuberkulose ausgesprochen. Nach Sputum und BE-Untersuchung bestätigte sich dieser. Sie fingen mit der Rimstar Behandlung an, nach 8 Tagen hatten sich meine Leberwerte um das 5 fache erhöht. Nach 9 Tagen Zwangspause haben sie mit der neuen Behandlung mit anderer Zusammensetzung angefangen. Inzwischen habe ich 22 kg (von72 auf 50 kg) abgenommen. Nun liege ich seit 4 Wochen isoliert und sie widersprechen sich laufend, wie lange noch. Chefarzt spricht von ca 3 Wochen, die Virulogin von mehreren Monaten. Langsam bin ich nervlich ein Wrack. Übrigens der Verdacht auf Tb kam, als sie die Röntgenbilder vom November mit dem vom Januar verglichen. Nun meine Frage, hätten sie die Tb nicht schon im November erkennen müssen. Übrigens
    mein Arzt stellte wegen der massiven Schmerzen die Diagnosen: Morbus Bornholm hat eine Rippenfellentzündung ausgelöst und dann kam die Lungenentzündung. Ärgerlich ist außerdem, das wir vor 1em Jahr für den 11.4. unseren Urlaub gebucht haben und meine Mutter eingeladen haben. Ich wäre Ihnen wirklich sehr dankbar, wenn ich eine Antwort auf meine Mail bekomme.
    Mit freundlichem Gruß
    Susanne Lehmann

    Liebe Leserin,

    Ihrem Bericht nach zu urteilen, sind Sie geschwächt. Dies kann mit der Grund sein, weshalb man Sie länger stationär behalten muss. Wie lange Sie im Krankenhaus bleiben müssen, können nur die Ärzte entscheiden, die Sie behandeln, da nur sie die Probleme und das Ausmaß Ihrer Erkrankaung kennen. Eine offene Tuberkulose ist hoch ansteckend und man kann Sie nicht auf eine Reise schicken, solange die Ansteckungsgefahr noch besteht und vermutlich wäre das in Ihrem geschwächten Zustand auch nicht vertretbar. Wichtig ist jetzt, dass Sie wieder ganz gesund werden. Alles andere hat Nachrang. Sprechen Sie bitte in Ruhe mit Ihrem Ärzten. Es wird sicher eine Lösung geben. Generell kann man in einem Röntgenbild der Lunge den Verdacht auf eine Tuberkulose äussern. Die Bestätigung muss immer durch das Sputum erfolgen. In einem latenten Zustand kann das Röntgenbild auch einmal nicht aussagefähig sein. Bitte haben Sie auch Verständnis, dass wir nicht über email antworten. Wir sind ein Internetportal, das Interessen vieler Menschen dienen soll. Wir wünschen Ihnen von Herzen gute Besserung.

    Ihr Biowellmed Team

  36. Hallo,
    nachdem eine Freundin an einer offenen Tuberkulose erkrankte, habe ich mich freiwillig bei dem örtlichen Gesundheitsamt gemeldet, um einen Bluttest zu machen. Leider ist der QuanitFERON Tb-Gold Test positiv ausgefallen und es wurde mir empfohlen eine 9 monatige präventive Chemotherapie mit dem Mittel Isoniazid 5-10 mg/kg Körpergewicht durchzuführen. Diese Nachricht hat mich zutiefst erschüttert, da ich generell gegen Antibiotika bin und eine 9 monatige Therapie als sehr schwierig ansehe. Zudem ich vor drei Jahren nach einer 9 tätigen Antibiotikatherapie eine schwerwiegende Hefepilzinfektion im Magen-Darmbereich hatte. Ich konnte mehrere Tage vor dieser Diagnose kaum aufstehen, weil ich nur geschlafen habe. Daraufhin musste ich auch eine 4 wöchige strikte Diät einhalten um meinen Körper zu entgiften.
    Bezüglich der latenten Tuberkulose war ich bereits bei zwei Lungenfachärzten. Bei beiden Ärzten habe ich mich nicht richtig beraten gefühlt, da beide die Nebenwirkungen von dem Medikament völlig verharmlost haben. Ein Arzt verglich den Beipackzettel mit dem eines Waschpulvers!!!
    Da keiner so genau sagen kann, wann genau die Krankheit bei meiner Freundin ausgebrochen ist, bin ich etwas skeptisch, ob ich mich überhaupt bei ihr angesteckt habe. Da ich sie etwa 3-4 Wochen vor der Krankheit nur an einem Abend auf einer Grillparty gesehen habe. Diese Party war sogar im Freien und wir standen nur nebeneinander.
    Ich weiß wirklich nicht was ich tun soll und würde mich sehr über eine Antwort freuen.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    was sollen wir Ihnen sagen. Eine latente Tuberkulose ist nicht zu verharmlosen, denn sie kann in eine aktive TBC übergehen. Um diese zu verhindern, ist es notwendig, Sie zu behandeln. Bei Kindern wurde die 9 monatige Therapie mit INH in einer Studie im Vergleich mit einer 3 monatigen Therapie mit INH/RMP – Kombinationstherapie geprüft. Dies funktionierte gut. Auch bei Erwachsenen gibt es Hinweise, dass dies eine echte Alternative sein könnte. Vielleicht wäre Ihr Arzt dazu bereit und die kürzere Therapiedauer wäre für Sie eine Alternative? Sprechen Sie mit ihm, wenn Sie möchten. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  37. Ich hoffe dem jungen Menschen eine etwas brauchbarere Antwort zu geben. Die schulmeisterhafte Antwort mit dem latent drohenden Zeigefinger wird ihm wenig helfen. Und … Sind wir ehrlich, selten gibt es Aerzte die genug Zeit und Geduld besitzen Patienten in ihrer Verzweiflung Rede und Antwort zu stehen. UNSiNNIG der Hinweis auf mögliche ungesunde Lebensweise als Krankheitsursache. Seit 20 Jahren arbeite ich als Krankenschwester, rauche nicht, trinke nicht und bin weder obdachlos noch drogenabhaengig. Trotzdem befinde ich mich seit 2 Monate mit einer offenen TBC auf der Isolierstation. Wikipedia und Doc-Net empfehle ich dem jungen Menschen als Informationsquellen. Aufgrund seiner Jugend hat er gute Chancen, das die Krankheit zum Stillstand kommt und ohne Beeinträchtigung der Lungenfunktion weiterleben kann. Rauchen würde ich micht mehr. Ex-Tuberkulosepatienten haben ein deutlich erhöhtes Risiko an Lungenkrebs zu erkranken.

    Liebe Leserin,

    vielen Dank für Ihre Stellungnahme. Wir haben nicht den Eindruck, dass wir den Zeigefinger erheben, meinen jedoch schon, dass es sinnvoll ist, in unserer Welt freundlich miteinander umzugehen und dass es auch sinnvoll ist, auf eventuelle Risiken einer Erkrankung hinzuweisen. Wenn Sie in Doc Net nachlesen, dem von Ihnen genannten Vorschlag, finden Sie als Ursachen der Erkrankung ein schwaches Immunsystem und als Gründe hierfür folgende Möglichkeiten: Mangelernährung, Stress, Alkohol, Drogen, HIV, Diabetes mellitus, Tumorerkrankungen und die Einnahme bestimmter Medikamente. Deshalb ist es unseres Erachtens wichtig, wenn man an Tuberkulose erkrankt, auf einen gesunden Lebensstil mit guter Ernährung und möglichst Vermeiden von schädigenden Einflüsseen zu achten. Medikamente können nicht alles. Es gehört immer die Mithilfe des Patienten zu einer Heilung. Natürlich gibt es auch andere Erkrankungsgründe, z. B., wenn man einer erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt ist. Wir wünschen Ihnen persönlich jedenfalls schnelle Gesundung.

    Ihr Biowellmed Team

  38. Hallo,
    ich bin 20 jahre jung und habe mich vor etwa 1 jahr mit dem scheiss mycobakterium tuberkulosis angesteckt. zur hölle mit ihm.!! also ich lag isolier im krankenhaus tuberkulose positiv eine offene sogar. das lungen ct zeigt eine 2,5 cm große kaverne im rechten lugneflügel. ich nehme seit jenem tag als ich bluthustend ins krankenhaus ging 5 verschiedene antibiotika. ich vertrage diese sehr gut teu teu teu und suche seit dem antworten darauf was ich in mir habe. ich könnte medizin studieren um es rauszufinden . also vieleicht kann mir jemand weiter helfen wenn man einen arzt fragt der ist ein depp sind alle ärtzte kommen immer die selben anworten. ich will wissen stribt der erreger zu 100% ab nach der behandlung?? wie geht das leben nach der behandlung weiter also einschränkungen??? wann werde ich sterben???? kann ein ex tuberculose kranker 100 jahre werden?? lauter solche fragen …..bitte bitte bitte

    gott segne den oder die jenigen die hier offen ehrliche erfahrungen schreiben danke bleibt gesund und munter

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt und konsequent behandelt wird, kann man vollständig geheilt werden und hat dann eine normale Lebenserwartung. Dies ist möglich, weil sich Deppen(Ärzte) damit beschäftigen, Menschen zu behandeln. Wir finden, Sie sollten dankbar sein für die Hilfe, die Sie erhalten. Tuberkulose bekommt man vor allem, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Ursachen hierfür sind vielfältig. Man sollte danach suchen und sie in Zukunft vermeiden(einseitige Ernährung, zu wenig Schlaf, schlechte Hygiene, ungesundes Leben, Alkohol etc.).
    Wir wünschen Ihnen von Herzen, dass Sie wieder ganz gesund werden und auch Ihre Einstellung gesundet. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  39. hallo vor 3,5 jahren war ich wegen einer offenen tbc im krankenhaus weil mich ein kollege angesteckt hatt.
    nun heißt es ja das man sich noch weitere 2 jahre durch das gesundheitsamt überwachen lassen muss nun bin ich aber schon über 2 jahre über den berg nur meit das gesundheitsamt das müssen sie uns überlassen.
    wie kann ich mich über solche machtansprüche gegenüber der stadt köln gesundheitsamt währen.

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    letztlich dient die Überwachung Ihrem Schutz und dem Schutz der Bürger. Wann die Überwachung nicht mehr notwendig ist, muss der Arzt des Gesundheitsamtes festlegen. Über Rechtsansprüche kann Ihnen nur ein juritisch ausgerichtetes Portal Auskunft geben. Liebe GRüße

    Ihr Biowellmed Team

Ihr Bericht zum Thema Tuberkulose

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