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Schlafstörungen – Tipps gegen die nächtliche Unruhe

Guter Schlaf ist unverzichtbar für die körperliche und mentale Gesundheit. In der Nacht verarbeitet das Gehirn die Eindrücke des Tages und speichert Erlerntes ab. Zudem startet der natürliche Regenerationsprozess der körpereigenen Zellen. Kurz gesagt: Schlafen macht schön und schlau. Was simpel klingt, ist für viele Menschen eine Herausforderung.

Schlaf ist nicht gleich Schlaf

Im Laufe der Nacht durchläuft der Mensch fünf Schlafphasen: Einschlafphase, Leichtschlaf, Normalschlaf, Tiefschlaf und Traum- oder REM-Schlaf. Ein Durchlauf dauert 90 Minuten und wiederholt sich vier- bis sechsmal. Ausreichend Zeit für den Körper, um die internen Prozesse in Gang zu bringen. Dieser optimale Zustand ist für rund 25 % der Menschen allerdings weit von der Realität entfernt. Probleme beim Einschlafen und häufiges Aufwachen sind nur zwei der 110 Arten von Schlafproblemen, die es laut der modernen Forschung gibt. Die gute Nachricht: Gesunder Schlaf muss kein Wunschtraum bleiben.

Die fünf wichtigsten Einflussfaktoren für eine erholsame Nacht

1. Das Raumklima

Eine Temperatur von 16 bis 18 Grad ist laut Schlafforschern ideal, um eine erholsame Nacht zu verbringen. Zudem sollte das Zimmer vor dem Einschlafen kurz gelüftet und das Bett aufgeschlagen werden. Bei empfindlichen Personen können es aber auch stark duftende Kerzen oder Raumerfrischer sein, die gesundem Schlaf im Weg stehen. Besser ist, diese im Wohnzimmer oder Flur zu platzieren.

2. Das Bett

Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor für die Schlafqualität ist die Matratze. Die Vorteile hochwertiger Modelle zeigen sich in der Qualität des verwendeten Materials sowie in der Verarbeitung. Wichtig ist, sie vor dem endgültigen Kauf ausgiebig auf Komfort zu testen. In Ehebetten sollten beide Partner ihre eigene Matratze haben, um den unterschiedlichen Schlafbedürfnissen gerecht werden zu können.

3. Die Bettwäsche

Schwitzen ist ein Störfaktor, der den Körper zum Aufwachen verleitet. Aus diesem Grund sollten im Bett ausschließlich atmungsaktive und saugfähige Stoffe zum Einsatz kommen. Das Füllmaterial der Kissen sollte ebenfalls mit Bedacht gewählt werden. Bei der Verwendung weicher Kopfkissen erhält der Nacken nicht genug Unterstützung. Er reagiert mit Schmerzen, was das Einschlafen erschwert.

4. Die Lichtquellen

Fernseher, Smartphone und Co. sind gerne genutzte aber tückische Einschlafhilfen. Sie strahlen ein blaues Licht aus, das dem Tageslicht ähnelt. Dies signalisiert dem Unterbewusstsein, dass es noch keine Schlafenszeit ist. Ein gutes Buch mit gemütlichem Leselicht ist eine sinnvolle Alternative zu den modernen Medien.

5. Die Uhren

Wer in der Nacht aufwacht, schaut automatisch auf die Uhr. An Arbeitstagen wird oft mit Schrecken festgestellt, dass es nur noch wenige Stunden bis zum Aufstehen sind. Es folgen krampfhafte Versuche, schnell wieder einzuschlafen. Dies gelingt nur selten, denn der nächtliche Zeitabgleich löst körperlichen und seelischen Stress aus. Besser ist, keine Uhren neben dem Bett zu platzieren und auch den Wecker entfernt aufzustellen.

Fazit

Schlafstörungen können unterschiedliche Gründe haben. Neben physischen Erkrankungen und seelischen Belastungen stehen oft die äußeren Umstände gesundem Schlaf im Weg. Viele dieser Einflussfaktoren können aktiv beeinflusst werden. Ein angenehmes Raumklima, der Verzicht auf moderne Medien vor dem Zubettgehen und die Verwendung hautfreundlicher Bettwäsche – beim Thema Schlafprobleme sind es oft die vermeintlich kleinen Dinge, die die größte Wirkung zeigen.

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