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Bluthochdruck

Fall 1

Eine damals 43 jährige, schlanke Patientin, sehr sportlich kam akut zu mir wegen häufigem Kopfweh. Sie hatte Herzdruck, schon zweimal nachts das Gefühl gehabt, sie bekomme keine Luft mehr und war, nachdem sie zwei Bahnen geschwommen war, völlig erschöpft.
Bei der Erstuntersuchung hatte sie einen Blutdruck von 240 / 80 und einen Puls von 138.Nachdem ein akuter Herzinfarkt im EKG ausgeschlossen war, wies ich sie in die Klinik zur weiteren Abklärung ein.
Dort stellte man eine Hochdruckkrankheit fest mit bereits aufgetretenen Folgeerscheinungen.
Der linke Herzmuskel war bereits deutlich verdickt (Linkshypertrophie) und es bestand bei Aufnahme eine Herzschwäche.
(Herzinsuffizienz) Der Augenarzt stellte bereits eine starke Verengung der Arterien im Auge fest.
Die Patientin wurde auf vier Blutdruckmittel eingestellt und nach Hause entlassen.
Am nächsten Tag fiel sie zu Hause um. Sie hatte zu Hause einen niedrigeren Blutdruck als in der Klinik und die Mittel mussten entsprechend angepasst werden.
Seither geht es der Patientin gut.
Sie lässt sich regelmäßig kontrollieren. Ihre sportliche Aktivität hat sie beibehalten können.
Nach und nach hat sich der Körper erholt, so dass wir allmählich die Blutdruckmittel leicht reduzieren können.
Erwähnenswert ist, dass ihr Bruder einen hohen Blutdruck hat, der Vater ebenfalls einen hohen Blutdruck hatte und an einer Hirnblutung gestorben ist.

Fall 2

Eine damals 55 jährige Patientin kam zu einem Routinecheckup zu mir. Sie fühlte sich gesund, hatte keine Beschwerden bis auf Hitzewallungen.
Sie hatte jetzt mit 65 Jahren aufgehört zu arbeiten und wolle einen Checkup.
Trotz Einnahme eines Beta-Blockers hatte sie einen Blutdruck von 185 / 90.Im Urin fand man eine erhöhte Eiweißausscheidung.
Sie war 169 groß und wog 81 kg, liegt also mit einem Bodymaßindex (BMI) von 28 im übergewichtigen Bereich.
Bei der Untersuchung stellte ich ein Geräusch in der Kopfschlagader (Karotis) beidseits fest. Sie hatte ein Cholesterin von 300, eine erhöhte Harnsäure, leicht erhöhte Leberwerte und leicht erhöhte weiße Blutkörperchen.
Da sie sich im Prinzip gesund fühlte, war ihr nicht ganz einfach zu erklären, dass weitere Untersuchungen notwendig sind.
Bei der folgenden Untersuchung beim Internisten wurde dann eine Verengung der Kopfschlagader rechts festgestellt, sowie eine Verdickung des linken Herzmuskels und eine Unterfunktion der Schilddrüse (auf Grund einer Autoimmunerkrankung).
Zunächst wurde eine Behandlung mit Schilddrüsenmedikamenten begonnen und der Blutdruck durch Medikamente besser eingestellt. Daraufhin empfahl ich der Patientin, die Ernährung umzustellen und Gewicht abzunehmen. Die Patientin hat z.B. bisher einen Liter Milch täglich getrunken. Wichtig erschien mir eine Reduktion tierischer Produkte und der Fettmenge. Auch sollte sich die Patientin regelmäßig bewegen. Durch die Blutdrucksenkung fühlte sich die Patientin jetzt etwas müder und zweifelte an der Richtigkeit der Medikamente. Sie kam mehrmals mit der Bitte auf mich zu, die Medikamente abzusetzen. Ich vereinbarte mit ihr, dass sie zunächst Gewicht abnimmt. Dies versuchte sie nun rigoros, indem sie ihre Ernährung völlig umstellte und sehr wenig ass. Dadurch bekam sie eine Lungenentzündung und fühlte sich insgesamt sehr kraftlos und schlecht. Erst im Laufe der Zeit lernte die Patientin, mit ihrer Krankheit zu leben und sich vernünftig zu ernähren.
Was kann man aus diesem Fall lernen ?

  1. Der hohe Blutdruck kann eine sehr heimtückische Krankheit sein, die ohne Beschwerden abläuft. Folgen können verheerend und nicht mehr rückgängig zu machen sein (z.B. Verengung der Halsschlagader).
  2. Man kann den Körper nicht mit Gewalt zwingen. Wenn ich jahrelang nicht auf gesunde Ernährung Wert gelegt habe, kann ich den Körper nicht zwingen, die Schäden innerhalb von einigen Tagen wieder zu bereinigen. Vorhandene Störungen brauchen Geduld, um wieder ins Lot gebracht zu werden.
  3. Einen optimalen Erfolg kann man nur erreichen, wenn schrittweise an der Gesundung gearbeitet wird und eine Vertrauensbasis mit dem behandelnden Arzt besteht, damit Probleme besprochen werden können.

Natürlich kann die Behandlung des hohen Blutdruckes unter der medikamentösen Einstellung zunächst zu einer scheinbaren Verschlechterung des Zustandes führen. Ich versuche meinen Patienten immer wieder zu erklären, dass das Lebensgefühl eines Menschen mit niedrigem Blutdruck meist etwas anders ist als das eines Menschen mit hohem Blutdruck. Niederdruckler fühlen sich häufig müde und sind stärker abhängig von der Wetterlage, sie frieren leichter, neigen mehr zu Depressionen, da sie sich weniger dynamisch fühlen. Auch Schlafmangel können sie weit weniger gut verkraften. Dafür schonen Niederdruckler ihre Gefäße. Bei richtigem Verhalten (genügend Schlaf, viel Flüssigkeit, regelmäßige sportliche Betätigung, richtige Ernährung) können sie jedoch ein absolut gutes Leben haben und sehr leistungsfähig sein. Das gilt ebenso für Menschen mit hohem Blutdruck, die auf einen normalen Blutdruck eingestellt werden und anfangs die Blutdrucksenkung als negativ empfinden.
Eine Hungerradikaltour ist nicht die Lösung für Übergewichtsprobleme. Es ist klar, dass der Körper dann in einen schlechten Zustand kommt und daher anfälliger wird. Mit der Umstellung auf eine gesunde, pflanzenreiche Kost, kann das Körpergewicht langsam reduziert werden, was für den Körper viel verträglicher ist. hoher Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen, Cholesterinerhöhung

Fall 3

Eine damals 54 jährige Patientin kam erstmals zu mir in die Praxis.
Ich kenne ihre Schwester, die bereits seit Jahren mit ihrem hohen Blutdruck behandelt wird. Der Vater hatte einen hohen Blutdruck und erlitt einen Schlaganfall.
Bei der ersten Begegnung hatte die Patientin eine Blutdruck von 180 / 100 und berichtete über Herzklopfen und Druckschmerz im Brustkorb. Sie hatte auch Wechseljahrsbeschwerden und schlief sehr unruhig. Sie wurde zunächst von mir auf ein sanftes Blutdruckmittel eingestellt und eingehend aufgeklärt. Die Kontrolltermine hielt sie nicht wie angeboten ein. Nach eineinhalb Jahren kam sie wieder mit einem Blutdruck von 170 / 90 und berichtete mir, dass sie das Blutdruckmittel nur sehr unregelmäßig genommen hatte. Sie wirkte nervös, fahrig, hatte wenig Behandlungseinsicht. Sie bewege sich viel und wolle keine Medikamente einnehmen, weil sie Angst vor Nebenwirkungen habe. In den nächsten Jahren fanden immer wieder Gespräche statt und ich versuchte, der Patientin die Folgen des hohen Blutdruckes zu erklären. Letztes Jahr kam sie erneut mit einem Blutdruck von 201 / 98. Ich konnte sie dazu motivieren, eine geringe Dosis eines Blutdruckmittels einzunehmen. Sie erzählte mir, dass sie gerne Süßes isst. Ihr Cholesterin lag bei 232, ihr LDL-Wert bei 159, HDL bei 64, Triglyceride bei 93. Einige weitere Besuche führten jedes Mal zu Diskussionen, da die Patientin glaube nicht auf das richtige Mittel eingestellt zu sein und ihr hoher Blutdruck nervlich bedingt sei. Eine Erhöhung des Blutdruckmittels konnte sie nur schwer akzeptieren. Im weiteren Verlauf erleidet die Patientin plötzlich eine Sehstörung eines Auges. Sie sucht sofort einen Augenarzt auf, der sie an die zuständige Universitätsklinik verweist. Dort stellt man einen Verschluss der Zentralarterie des Auges fest (Hauptversorgungsgefäß des Auges). Bei der weiteren Untersuchung stellte man dann eine Verengung der rechten Halsschlagader auf Bindfadenstärke fest. Die Patientin wurde sofort in die Klinik zur Operation der rechten Halsschlagader weitergeschickt. Ihr Augenlicht auf dem befallenen Auge war jedoch nicht mehr zu retten. Hätte die Patientin noch einige Tage nach der aufgetretenen Sehstörung gewartet, hätte sie mit ziemlicher Sicherheit (durch die Minderversorgung über die Halsschlagader) einen Schlaganfall erlitten.

Was können Hochdruckkranke daraus lernen ?
Sie können wieder daraus lernen, dass erhöhter Blutdruck eine heimtückische Krankheit ist, die fortschreitet und Schädigungen in verschiedenen Organen bewirken kann. Alleine jahrelang an einem erhöhten Blutdruck „herum zudoktern“ ist nicht empfehlenswert. Jeder Arzt wird zusammen mit dem Patienten Wege suchen, die Medikamentendosis möglichst gering zu halten. Auch hier ist die Umstellung der Lebensweise (Bluthochdruck) ein wesentlicher Faktor und kann dazu beitragen. Mit zunehmender Umstellung können dann auch die Blutdruckmittel reduziert werden. Eine Nichtbehandlung kann tödlich enden oder schwere Schäden mit sich bringen, die zu einer starken Einschränkung der Lebensqualität führen.

Erfahrungsberichte (0) zum Thema „Bluthochdruck“

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  1. ich habe Hörgeräte seit langer Zeit durch die Geräte
    kam Gleichgewichtsstörung war bei Neurolge Katiologe
    MRT HNO Schwindelterapie alle nichts gefunden
    und jetzt kam noch Bluthochtruck dazu Bluthochtruck wie senken

    Lieber H.R.,

    das sollten Sie mit Ihrem Hausarzt besprechen, denn bei der Wahl der Blutdruckmedikamente müssen sehr viele Faktoren beachtet werden, die wir nicht kennen. Außerdem sollte der Blutdruck unter Therapie vor Ort überwacht werden. Viele Menschen mit Hörproblemen leiden unter Gleichgewichtsproblemen. Auch wenn man direkt nichts gefunden hat, könnte Ihr Arzt einen medikamentösen Versuch gegen dieses Problem unternehmen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  2. Misteltee gegen Bluthochdruck

    Hier auf dieser Seite habe ich den wertvollen Tipp bekommen, dass Misteltee gegen Bluthochdruck hilft. Ich selbst hatte in bei der ärztlichen Messung viel zu hohen Blutdruck (180/110) und die Ärztin sagte mir, dass ich nun ein Leben lang ACE-Hemmer nehmen müsse. Ich suchte zunächst nach Alternativen, fand hier den Tipp mit dem Misteltee, habe mir eine 300 Gramm Packung besorgt und täglich 1/2 Liter von dem Auszug getrunken. Noch bevor die Packung verbraucht war (nach ca. 5 Wochen) war mein Blutdruck im Normalbereich – auch bei der Messung in der Arztpraxis. Ich brauche nun keine Medikamente einzunehmen und bin sehr glücklich über die fantastische Empfehlung, die ich hiermit gerne weitergeben möchte.

    Liebe(r) Leser(in),

    es freut uns sehr, dass Sie damit so viel Erfolg hatten und diesen auch berichten. Man kann allerdings nicht in jedem Falle von einem solchen Erfolg ausgehen und sollte immer den Blutdruck überwachen, wenn man es versucht. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  3. Liebes Team,
    mein Mann nimmt schon seit Jahren Bisolich. Nun hat er vor 3 Tagen nachmittags plötzlich einen akuten Erstickungsanfall bekommen ,er war weder am essen , noch am trinken . Er röchelte und bekam einen knallroten Kopf. Ich redete ihm gut zu und habe ihm leicht auf den Rücken geklopft. Nach circa 3-4 Minuten konnte er endlich wieder durchatmen . Darauf rief ich unseren Hausarzt an , mein Mann sollte sofort vorbeikommen , ist gleich um die Ecke . Es wurde ein EKG gemacht, war in ordnung und der Blutdruck wurde gemessen . Er war auf 180 . Nun soll mein Mann jeden Tag eine halbe Ramilich nehmen . Ich finde aber, damit ist die Sache doch nicht erledigt…Es kann doch jederzeit ein neuer Anfall kommen , der dann anders ausgehen kann !Termine beim Kardiologen sind erst ab Januar wieder zu bekommen . Haben Sie vielleicht eine Ahnung, woher der Erstickungsanfall kommen könnte ? ( Die Lunge ist vor einem halben Jahr geröngt worden , alles in Ordnung )
    LG

    Liebe Leserin,

    die Frage ist natürlich, in welcher Verfassung Ihr Mann sonst ist. Man kann sich nicht nur am Essen oder Trinken verschlucken, sondern tatsächlich auch an der eigenen Spucke zum Beispiel. Natürlich könnte Bisoprolol eine Rolle spielen, da das Medikament jedoch schon seit Jahren gegeben wird ohne Probleme, ist das fraglich. Man sollte unabhängig von der Thoraxaufnahme einen Lungenfunktionstest durchführen, um zu sehen, ob eine Verengung der Bronchien vorliegen kann. Dies ist meistens bei Hausärzten möglich. Sollte so ein Geschehen nochmals auftreten, lassen Sie Ihren Mann notfallmäßig in die Klinik einweisen, damit man dann sofort eine gründliche Diagnostik durchführt. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  4. Hallo Team von Bioellmed,
    Ich habe eine Frage zum Bluthochdruck.
    Ich nehme morgens eine halbe Tablette Metoprololsuccinat 95 mg
    und eine halbe Ramipril und Abends zwischen 17-18Uhr eine halbe Metopol.95mg. Kann ich dann Abends mein Gläschen Rotwein trinken so gegen 20Uhr.
    Danke für Ihre Antwort

    Liebe Frau P.,

    Ihr Glas Rotwein klingt nach Gewohnheit und davon ist abzuraten. Einerseits erhöht Alkohol den Blutdruck, andererseits führt bereits eine geringe Menge Alkohol, die regelmäßig genossen wird, zu Abhängigkeit und zu möglicherweise negativen Folgen des Alkoholkonsums. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  5. Ich (32, weiblich, 165cm, 119 kg, Tendenz sinkend, seit Dez. 15 kg abgenommen) nehme seit meinem 17. Lebensjahr Metoprolol (damals noch kein Übergewicht, Hausarzt verschrieb Betablocker nach 2 Besuchen bei ihm, wo der Blutdruck jedesmal erhöht war (ca. 170 zu 100), Gewichtszunahme seither sehr stark, nehme 2 x tgl. 50mg Metoprolol ein, bei Bedarf auch mal 50mg mehr.
    Schilddrüse wurde 2002 komplett entfernt wg. Tumoren, mit 200mg L-Thyroxin mittlerweile gut eingestellt (hatte lange eine Unterfunktion).
    Habe nun seit ca. 1 1/2 Jahren folgende Probleme:
    Trotz regelmäßiger Einnahme der Betablocker immer wieder zeitweise hoher Blutdruck, dagegen aber auch zeitweise normal oder sogar niedrig. Es gibt Tage, da ist der Blutdruck optimal oder eher niedrig (110/70, messe selber am Handgelenk), dann wiederum bekomme ich richtige 'Anfälle', wo der Blutdruck ohne ersichtlichen Grund ansteigt bis auf 172/100. Vermehrt treten dabei auch Herzstolpern mit Schwindel, Angstzustände, seit neuestem auch Herzschmerzen auf. Die Zustände dauern manchmal 2 oder 3 Stunden, dabei friere ich meistens auch sehr stark. Habe dann jedesmal Angst, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen, war deswegen schon in der Notaufnahme, EKG war aber okay! Langzeit-Blutdruckmessung war okay, Langzeit-EKG auch, nur der Puls war leicht erhöht, Ultraschall vom Herz wurde auch gemacht, war auch okay.
    Nun ist es so, das diese Anfälle immer häufiger auftreten, von vielleicht 1 x in der Woche habe ich es nun schon wenigstens 3 x in der Woche oder öfter. Nervlich belastet es mich sehr stark, da ich eh psychisch belastet bin durch den Tod eines Kindes von mir vor 6 Jahren und durch viel Stress, da ich eine autistische Tochter habe.
    Heute wurde ein Bauchultraschall gemacht, da ich auch unter chronischem Durchfall leide (Magen-Darmspiegelung ist nächste Woche). Nun meinte der Arzt nach dem Ultraschall, ich hätte wohl chronisch entzündete Nieren, mit minimal Blut und Eiweiß im Urin, Harnsäure im Blut ist auch leicht erhöht, Cholesterin lag bei 132, durch Ernährungsumstellung).
    Leider hat er mich nicht weiter aufgeklärt und ist nun auch noch 2 Wochen nicht da wg. Urlaub. Hatte das Gefühl, er hat keine Zeit mehr und drängelte mich eher raus).
    Ich schiebe natürlich jetzt Panik, was ich Schlimmes haben könnte und mache mir große Sorgen.
    Könnten meine Beschwerden von den Nieren kommen? Wie wird dann behandelt? Ist sowas heilbar? Sollte ich damit lieber gleich zu einem Urologen gehen? Oder mich besser mal ins Krankenhaus legen, um mich richtig durchchecken zu lassen?!
    Ich wäre sehr dankbar für eine Antwort, damit ich weiß, was ich jetzt am besten machen soll. Bin ziemlich fertig.

    MfG

    Liebe Leserin,

    Bluthochdruck kann die Eiweißausscheidung der Nieren erhöhen. Sie können also in Ruhe abwarten, bis Ihr Hausarzt aus dem Urlaub zurück ist. Er wird dann das Notwendige in die Wege leiten. Eine Blutdruckeinstellung ist bei nervlichen Problemen oft sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich, da der Blutdruck auf Nervosität, Unruhe, Sorge und Stress reagiert. Manchmal muss man dann eine ganz individuelle Einstellung vornehmen oder auch die nervlihe Situation behandeln. Langfristig würde Ihnen eine kontinuierliche Gewichtsabnahem am besten helfen, dazu regelmäßigen Ausdauersport(z. B. nordic walking), da das auch seelisch gut entspannt. Bleiben Sie ruhig und warten Sie die ganzen Ergebnisse ab. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  6. Hallo,
    ich habe eine Frage zum Gesundheitszustand meiner 81jährigen Mutter. Sie hatte in der Vergangenheit bereits einen etwas erhöhten Blutdruck. Lebt aber schon jahrelang sehr gesund. Außerdem nimmt sie Mittel zur Cholesterinsenkung und einen Beta-Blocker. Nun sein 4 Monaten kommt sie mit dem Blutdruck gar nicht mehr klar. Sie kam an Weihnachten in Krankenhaus wegen hohem Blutdruck. Dabei stellte man einen leichten Schlaganfall und eine starke Verkalkung im Gehirn fest. Die Halsschlagader sind altersentsprechend gut. Seit dieser Zeit geht der Blutdruck trotz Nebilet, um Rami bis 120 (unterer Wert)
    dann wieder runter bis 60. Tendenziell ist er aber oft viel zu hoch.
    Dies alles ist natürlich für meine Mutter, aber auch für die Angehörigen sehr aufreibend. Ihr geht es körperlich oft sehr schlecht, aber auch seelisch leidet sie, da der Neurologe ihr sagte 'Nächstes Jahr können sie nicht mehr allein einkaufen gehen' (wegen Verkalkung).
    Ich hätte nun folgende Fragen, vielleicht können Sie uns weiterhelfen:
    Gibt es etwas den Blutdruck besser einzustellen?
    Stimmt es das der Blutdruck durch die Verkalkung im Kopf ansteigen kann?
    Ich habe etwas von 'Wu-Wei-Zi-Beeren' gelesen, die angeblich die Ver-
    kalkung reduzieren kann. Haben Sie Erfahrungen mit den Kapseln der Wu-Wei-Zi-Beere.
    Vielen Dank im voraus für Ihre Bemühungen
    mit freundlichen Grüßen.

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    Ihre Mutter ist schon 81 Jahre alt. Die starken Verkalkungen sind sicher mit keinem Medikament mehr rückgängig zu machen. Der Blutdruck ist oft in einem solchen Fall nur sehr schwer einzustellen, da auch die Gefäßregulation aufgrund der Verkalkung nicht mehr gut funktioniert. Wir empfehlen Ihnen, mit einem Neurologen zusammen zu arbeiten, da seelische Veränderungen ebenfalls einen sehr starken Einfluss auf den Blutdruck haben und bereits eine 'Beruhigung' oft entscheidend zu einer besseren Einstellung beiträgt. Außerdem sollten Sie den Blutduck Ihrer Mutter 3 x am Tag messen und notieren, damit man einen regelmäßigen Überblick hat. Viele unserer Patientinnen und Patienten haben gelernt, nach unserer Anweisung mit einem Bedarfsmedikament den Blutdruck selbst zu regulieren(z. B. mit Nifedipintropfen zusätzlich bei Bedarf). Dies ist jedoch nur möglich, wenn man sich ganz genau an die ärztlichen Anweisungen hält und immer Buch über die durchgeführten Maßnahmn führt. Andererseits erspart es den Patienten oft unnötige Krankenhauseinweisungen und Komplikationen. Nicht jeder Blutdruck ist eben mit einer Standarddosierung(täglich die gleiche Menge Medikament) einstellbar. Außerdem würden wir jede Möglichkeit wahrnehmen, Ihre Mutter körperlich und geistig anzuregen, damit sie Ihre momentanen Fähigkeiten noch möglichst lange behält und es sit sicher auch hilfreich, wenn Sie ihr zunächst die Angst nehmen und ihr erklären, dass sie selbst etwas dagegen tun kann. Angst ist ein schlechter Begleiter, um Krankheit zu lindern und ie Fähigkeit, selbst etwas ändern zu können ist das Beste, was man einem Menschen vermitteln kann. Auch hier sollte der Neurologe ein kompetenter Partner sein, der Sie entsprechend beraten kann, da er auch den Zustand Ihrer Mutter am besten einschätzen kann. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  7. Bin 58,170, 82 kg, Nichtraucher, fast Nichttrinker, einst 4 Sem. Medizin studiert, arbeite als Lehrer, müsste eigentlich die Gefahren der Hypertonie kennen. Bin trotz 82 kg dennoch nicht sonders dick, obwohl etwas zu schwer. Kein Hochdruck i.d.Familie. Ernähre mich fast tägl. mittags mit Fisch, wenig Fleisch, kaum Fett, magerem Käse, meist 1 l Milch am Tag(1,5%), habe etwas zuviel Na bzw. NaCl im Blut- woher? Von zuviel Käse? Abends 1-2 Rotweine oder 2 Bier ca. 2x / Woche beim Ausgehen. Seit Jahren ab u. zu mal wieder beim Hausarzt wegen der Hypertonie. Nebenwirkungs-Angst: habe stets Angst, dass chronische Einnahme von Antihypertonica die Leber- u. Nierenzellen schädigt. Hierzu höre ich nichts Konkretes vom Hausarzt, auch nicht von dem Oberarzt in der UNI-Klinik, der mich eingehend untersucht u. Enahexal verordnet hat. Er sagt nur: die Nebenwirkungen seien wesentlich geringer, als die Vorteile der Antihypertonica. Nun war ich schon 8 Monate nicht mehr dort- wegen der Nebenwirkungsangst u. dass er evtl. schimpft wegen Nichteinnahme! Mein Vater starb mit 87 J. an Nierenversagen u. katastrophalem Blutbild wegen jahrelanger Einnahme von Schmerzmitteln wegen Trigeminusneuralgie. Er war Nichtraucher, Nichttrinker, Landwirt, stets in frischer Luft. Mutter starb mit 89 J.; Meine Drücke: Z.B. nach Radeln 140 /110. Ohne Bewegung 150 oder 160/ 110 mm Hg. Es wurde mal ein Betablocker eingesetzt (Aprovel). Ich nahm diese nicht regelmässig wegen Schlaffheit u. dem Gefühl mangelnder Potenz. Seit 1 Jahr ACE-Hemmer vom Dr. der UNI-Klinik verordnet (Enahexal comp 10/25) 1 x morgens- aber nur 3 Monate genommen (=1 Packung). Inhalt: 1 Tabl.= 10 mg Enalaprilmaleat+ 25 mg Hydrochlorthiazid). Die Potenz sank dabei, glaube ich, kaum oder gar nicht. Allerdings ist sie seit der Nichteinnahme evtl. besser- scheint mir. Wieviel davon Einbildung ist, kann ich nicht klar sagen.
    Was soll ich tun? Nirgends ist die Belastung von Leber u. Niere, die das abbauen müssen, beschrieben. Gibt es keine Medikamente, die nur diastolisch absenken? Daran liegts doch bei mir, denn 140 / 110 nach Radeln
    ist doch systolisch O.K.!

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    gerade mit Ihrer Vorkenntnis sollten Sie wissen, dass das Schlimmste für die Niere der zu hohe Blutdruck ist. Die Auswirkungen sind u.a. unter 'Niereninsuffizienz' bei uns beschrieben. Ein zu hoher Blutdruck schädigt die Gefäße mit allen negativen Folgen. Wir können Ihnen aus Erfahrung bestätigen, dass unsere Patienten deutlich weniger Akutereignisse haben, seit wir sie strenger einstellen und überwachen. Wir können uns an einen Patienten erinnern, der mit seinem Blutdruck so umging wie Sie selbst und beim Joggen tot umfiel mit knapp fünfzig Jahren. Wir appelieren an Ihre Vernunft und Vorbildfunktion. Was würden Sie einem Schüler sagen, der seine Medikamente gegen ärztlichen Rat weglässt? Der Oberarzt der Klinik hat mit seiner Aussage vollkommen recht. Wenn Sie noch länger so weiter machen, wird es kein Zurück mehr geben, weil dann Ihre Gefäße und eventuell Ihr Herz bereits geschädigt sind. Ein Medikament, das nur diastolisch wirkt, gibt es nicht. Außerdem ist 140 mm Hg systolisch auch schon zu viel und eine Senkung kann nicht schaden. Die Ernährung scheint vernünftig zu sein. Wir empfehlen Ihnen jedoch, die Milch konsequent zu streichen und sie durch Wasser zu ersetzen. Dann sollten Sie bald Normalgewicht erreichen und haben auch noch die tierischen Fette reduziert. Vielleicht brauchen Sie dann auch noch weniger Medikament wie bisher. Bis zur Erreichung des Normalgewichts(noch besser Idealgewicht) bitten wir Sie jedoch um regelmäßige Medikamenteneinnahme. Eine Schädigung durch das Medikament ist vernachlässigbar gering, wenn Sie sich regelmäßig kontrollieren lassen. Der zu hohe Natriumgehalt könnte ein Hinweis darauf sein, dass Sie zu wenig Wasser trinken oder zu viel zusalzen. Wenn Sie immer noch Zweifel haben, sehen Sie sich das Bild einer Hochdruckniere im fortgeschrittenen Stadium an. Vielleicht hilft Ihnen das zur richtigen Entscheidung. Das wünschen wir Ihnen, weil wir überzeugt sind, dass Sie nur bei konsequenter Behandlung organgesund bleiben können. Alles Gute für Sie!

    Ihr Biowellmed Team

  8. Hallo liebes Team,

    Ich habe eine Frage, ich bin asthmatiker weiblich und nehme bludtdrucksenker,der Blutdruck überschreitet die 140/80 Bund selten. Bei einer Routine Untersuchung wurde festgestellt, dass eine herzwand 1 mm leicht verdickt ist.ist das viel? Ich bin 69 Jahre alt und und Wiege bei 178 90 Kg.
    Danke für die Antwort,
    S.

    Liebe S.,

    das ist nicht viel, aber allein daraus eine Prognose abzuleiten, wäre falsch. Nur die Gesamtschau der Befunde ist relevant. Sprechen Sie mit Ihrem Kardiologen, wie Sie Ihre Werte verbessern können. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  9. Ich, (wb., 49 J., 99 kg) habe schon sehr lange Bluthochdruck, habe anfangs mit Schüsslersalzen (Nr. 8, 20 St./Tag) den Blutdruck in Schach halten können. Seit einem halben Jahr hatte ich jedoch Werte von 220/120 tagsüber und nachts. Mein Arzt war nach der Dauerblutdruckmessung über diese Werte höchst alarmiert. Mir selber ging es auch nicht mehr gut, stande täglich wie unter Strom mit starkem Herzklopfen.
    Nehme nun seit 3 Wochen Enahexal 10mg zuerst eine viertel Tablette täglich, nun eine halbe und ab nächste Woche soll ich eine ganze Tablette morgens nehmen. Zum erstenmal habe ich diese Tabletten nun auch genommen, obwohl ich Angst vor den Nebenwirkungen habe, aber auch Angst vor Folgeerkankungen mit diesem Blutdruck habe – zumal die Wechseljahre ja auch eine Rolle spielen. Meine Frage, wie lange dauert es bis diese Tablette wirkt und meinen Blutdruck senkt? Z.Z. ist mein Blutdruck 170/105. Mein Arzt meint, dass so hoher Blutdruck nicht gleich akut gesenkt werden kann. (Verstehe ich ja auch) Mir selbst geht es im Moment besser, ich bin viel ruhiger innerlich geworden. Anmerken sollte ich noch, dass bei mir ansonsten alles o.k. ist (noch).

    Liebe Leserin,

    bitte halten Sie sich an die Anweisungen Ihres Arztes. Die Wirkung des Medikamentes tritt innerhalb von einigen Stunden ein. Ihr Arzt wird Sie so dosieren, dass Sie in einigen Tagen Ihren Sollwert erreicht haben. Das ist sehr wichtig, um Komplikationen des hohen Blutdrucks zu verhindern. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  10. hallo! bei mir wurde im märz 2011 an der linken halsschlagader eine leichte verdickung festgestellt. hatte auch erhöhte blutfettwerte. cholesterin 250. habe teilweise meine ernährung umgestellt obwohl ich fast nicht fett gesgessen habe, aber viel süsses. mein blutdruck war leicht erhöht. mit tabletten u betablockern sind die werte jetzt normal. cholesterin 140. muss aber immer noch tabletten nehmen. ich leide dazu noch unter angst u panikattacken z. z. in behandlung. meine grösste angst ist die verdickung der halsschlagader. mein arzt hat gesagt, ist nur dünne schicht, aber ich soll mich gesund er nähren u mit rauchen aufhören, das ich leider bis heute noch nicht geschafft habe. das schlimme daran ist dass meine mutter mit 52 jahren an herzinfarkt gestorben ist u ich bin 51. die angst wird immer grösser. bin 165 u wiege etwas über 65 kilo. können sie mir helfen und mich beraten. danke lg.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    vermutlich leiden Sie unter einer Wandverdickung(Intimahyperplasie?) der Halsschlagader. Hier sind hoher Blutdruck und erhöhte Fettwerte Risikofaktoren. Rauchen ist ebenfalls ein großer Gefäßrisikofaktor, zumal Ihre Mutter einen Herzinfarkt erlitten hat und damit möglicherweise ein erhöhtes familiäres Risiko besteht. Wir raten Ihnen dringend, das Rauchen einzustellen. Es geht wirklich. Viele Menschen haben es immer wieder bewiesen und sind froh über ihre neue Freiheit. Überlegen Sie doch auch mal, was Sie mit dem Geld, das Sie sparen, alles anfangen könnten. Wenn Sie sich dann noch regelmäßig an der frischen Luft bewegen, haben Sie mit Ihrer Ernährungsumstellung und medikamentösen Einstellung doch die besten Chancen, gesund zu bleiben. Dann brauchen Sie auch keine Angstzustände mehr zu haben. Ein angstfreies, gesundes Leben ist unser Rat! Starten Sie jetzt! Alles Liebe

    Ihr Biowellmed Team

  11. mein sohn (15) nimmt seit 4 jahren enahexal. wir bemerken seit einigen monaten eine zunehmende haarausdünnung. kann das mit der medikamenteneinnahme zusammenhängen und gibt es alternativen?

    MfG.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    gelegentlich kann der Wirkstoff Enalapril zu Haarausfall führen. Sprechen Sie bitte mit dem Arzt Ihres Sohnes, welches Medikament alternativ in Frage kommt. Für die Auswahl müssen verschiedene Dinge beachtet werden, deshalb können wir Ihnen keinen Vorschlag unterbreiten. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  12. Hallo Anonym !
    Kenne das Problem aus eigener Erfahrung sehr gut, denn die Symthome
    die sie hier beschreiben kenne ich aus eigener Erfahrung sehr gut.
    Erhöhte Eiweis und Harnsäurewerte sind auch zum Teil auf den Betablocker
    zurückzuführen med. Studien haben das auch schon bewiesen. Ich denke
    es handelt sich eher um ein Hormonproblem. Das heißt, in Ihrem Körper
    wird ein Hormon plötzlich frei gesetzt und bewirkt den massiven Blutdruck-
    anstieg. Viele Menschen haben auch zuvor richtige Hitzewallungen und werden vom Hals an und im Gesichtsbereich puderrot. Es gibt drei Möglich-
    keiten:
    1. Nebenniere
    2. Schilddrüse fällt bei Ihnen flach da schon entnommen
    3. Thymusdrüse
    Diese drei Organe, können Hormone ausschütten, die massive schlecht
    zu regulierende Blutdrucksteigerungen auslösen können. So lange sie ein
    Notfallmedikament haben, dies könnte zum Beispiel Nitrolingual-Spray oder
    Bayotonsin akut sein haben, sollte es möglich sein diese Anfälle zumindest
    zu kontrollieren. Als nächste Untersuchungen sollte ein CT der Nebennieren
    erfolgen mit Kontrastmittel. Da sie erst 32 Jahre alt sind, würde ich ihnen
    dringenst empfehlen, einen Nephrologen aufzusuchen der an einer Uni tätig ist. Es könnte gut möglich sein, dass hier weitere Spezialuntersuch-
    ungen notwendig werden und dies ist an einem herkömmlichen Kranken-
    haus in der Provinz nicht möglich. Da Sie hier von regelrechten Anfällen
    sprechen, schließt dies eine esstenzielle Hypertonie aus. Es kann also
    keine chronische Nierenentzündung sein.

    MfG.

  13. Habe etwas erhöhten Blutdruck ( 145/ 92 ) und nehme täglich eine Tablette Delix 5mg ein.( ca. 1,5 Jahre) Seit ca. 4 Monaten habe ich tägliche Schwindelgefühle,mal mehr wal weniger.Kann eine Umstellung auf auf eine andere Blutdrucktablette helfen?

    Liebe(r) Leser(in),

    Schwindel kann viele Ursachen haben. Man sollte deshalb zunächst heraus finden, was die Ursache Ihres Schwindels ist. Man kann dazu Ihren Blutdruck dokumentieren bei z. B. 3 x täglicher Messung, damit man sieht, ob er gut eingestellt ist. Außerdem sollten Sie sich von Ihrem Hausarzt untersuchen lassen. Er wird dann weiter entscheiden, ob eine weitere Untersuchung(z. B. HNO, Neurologe) notwendig ist oder eine Veränderung der Blutdruckeinstellung. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  14. Ich hatte im Frühjahr 2006 erhöhten Blutdruck 160/100
    Tabletten wollte ich nicht nehmen, obwohl vom Arzt verschrieben.
    Im Handbuch der Naturheilkunde von Köhnlchner stand u. a.
    Misteltee hilt. Also kaufte ich Mistelkraut und trank den Tee — morgens und abends je eine Tasse. Nach 6 Wochen war mein Blutdruck in Ordnung. Der Tee wird kalt angesetzt und muß 12 Std. ziehen.
    Meine Frau war schon am Tabletten schlucken. Sie trank dann auch den Tee und mußte nach 4 Wochen bereits aufhören, da der Blutdruck zu niedrig wurde.
    Seitdem ist der Blutdruck in Ordnung

    Arbeitskollegen hat das auch geholfen.

    Datum: Nov. 2007

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    Misteltee hat eine leicht Blutdruck senkende Wirkung. Da der Blutdruck sehr viele Ursachen haben kann, ist es nicht ausgeschlossen, dass man damit Erfolg hat. Dennoch sollte man das nur unter Vorbehalt empfehlen, denn es hilft bei weitem nicht jedem und ein zu hoher, nicht behandelter Blutdruck ist lebensgefährlich. daher darf man einen solchen Versuch allenfalls nach Rücksprache mit dem Arzt unter Kontrolle machen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  15. bis vor ca. 2 Jahren litt ich (52) eher unter niedrigem Blutdruck, kam morgens nicht in die Gänge, fror leicht und war oft müde. Seit dem Eintritt in die Wechseljahre ist mein Blutdruck vor allem morgens erhöht (ca.150/88), aber nicht immer. Ich bin vegetativ sehr labil mit Schwindel, Kopfschmerzen und innerer Unruhe, die bis zu Angstgefühlen geht. Außer Baldrian und Remifemin nehme ich nichts ein, gehe fast täglich mind. 30 Min. stramm spazieren, esse viel Salat, wenig Fleisch, wenig Süßes, Cholesterin liegt trotzdem, bei ca. 250, habe kein Übergewicht, rauche nicht. 2 Ärzte, die ich bisher konsultiert haben, sehen keinen Behandlungsbedarf. Abgesehen von den körperlichen Beschwerden habe ich doch Angst vor evtl. Folgen des höheren Blutdrucks. Was ist zu tun?

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    Ihre Frage ist so pauschal nicht zu beantworten, da es viele Möglichkeiten gibt, die viel besser zu klären sind, wenn wir Sie und ihre Einstellung kennen. Deshalb hier nur eine verkürzte Antwort, die relativ pauschal ausfällt. Aus Ihren Zeilen geht hervor, dass Sie sich nicht wohl fühlen. Dies wäre für uns ein Grund, zu handeln. Wir würden Ihnen einen Hormonstatus empfehlen, damit man feststellen kann, ob Ihre Angstzustände z. B. durch einen zu niedrigen Progesteronspiegel bedingt sind. Das natürliche Progesteron könnte man dann eventuell abends zur Einnahme empfehlen, da es zu einem besseren Schlaf verhilft und Ängste abschwächt. Zu überlegen wäre natürlich auch eine – eventuell zusätzliche – Östrogengabe, am besten über die Haut. Dann könnte man kontrollieren, wie sich Ihr Blutdruck entwickelt und könnte sehen, wie es Ihnen geht. Möchten Sie kein Hormon, könnte man sich 5-HTP überlegen, eine Aminosäure, die den Serotoninspiegel beeinflusst, Ängste mindert und besseren Schlaf bewirkt. Möchten Sie auch das nicht, wäre eine Blutdrucklangzeitmessung sinnvoll, um abzuschätzen, ob Sie ein Blutdruckmedikament einnehmen müssen. Manchen Menschen verhilft auch ein Betablocker(Blutdruckmittel) zu mehr Ruhe und einem besseren Schlaf. Wir hoffen, Ihnen Anregungen gegeben zu haben.

    Ihr Biowellmed Team

Ihr Bericht zum Thema Bluthochdruck

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