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Osteoporose

Fachartikel zum Thema Osteoporose

Kurz und bündig

Die Osteoporose ist eine schwere Erkrankung, die zu Behinderung und vorzeitigem Tod führen kann. Da die Behandlungsmöglichkeiten vorhanden, aber in ihrer Wirkung begrenzt sind, ist die Vorbeugung von großer Bedeutung.

Knochenentkalkung = Osteoporose

Osteoporose

Stellen Sie sich eine Sandburg vor, die von Kindern gebaut wird. Das Meer reicht nahe an die Sandburg heran und versucht mit seinen Wasserausläufern, die Sandburg abzutragen.
Die Kinder bringen ständig Nachschub und drücken den neuen Sand wieder fest.
Fehlt der Nachschub, baut das Meer nach und nach die Sandburg ab.


Die Osteoporose ist eine Störung des Gleichgewichtes zwischen Knochenan- und -abbau. Hierfür sind verschiedene Faktoren verantwortlich, wie z.B. Bettlägrigkeit, Nährstoffmangel oder hormonelle Störungen. Es kommt zu einer verminderten Tätigkeit der knochenaufbauenden Zellen durch Stoffwechselstörungen, Mangelernährung oder mangelnde Bewegung und damit mangelnder Aktivierung des Knochenaufbaus.
Die Osteoporose ist eine Erkrankung des gesamten Skelettsystems d.h. sämtlicher knöcherner Anteile in unserem Körper.
Die gesamte Knochenmasse ist erniedrigt und der Aufbau des Knochens ist gestört.
Ein normaler Knochen hat eine sogenannte Knochenarchitektur, d. h. einen ganz bestimmten Aufbau aus Knochenbälkchen, der dem Knochen seine Festigkeit gibt.
Man kann sich das vorstellen wie das Gerüst eines Hauses.
Bei der Osteoporose ist dieser Aufbau zerstört, was zu einer erhöhten Knochenbrüchigkeit führt. Damit steigt das Risiko, einen Knochen zu brechen.
Eine erbliche Belastung der Erkrankung ist anzunehmen.
In Deutschland schätzt man etwa 4 Mio. Osteoporosekranke.
Man kann davon ausgehen, dass etwa die Hälfte der Erkrankten nicht erfasst und nur jeder vierte behandelt wird.
Etwa jede dritte Frau erkrankt nach der (Menopause) an Osteoporose, jeder fünfte Mann über 50 Jahre ebenfalls.
Man schätzt, dass in Deutschland alle zweieinhalb Minuten ein neuer Wirbelbruch auftritt.
Der volkswirtschaftliche Schaden geht pro Jahr in die Milliarden.
Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass 20% der Frauen, die einen Knochenbruch erleiden, innerhalb des nächsten Jahres erneut einen Knochenbruch bekommen.
Auf Grund der Entwicklung der Alterspyramide mit zunehmender Überalterung unserer Gesellschaft kann man davon ausgehen, dass sich diese Problematik verstärken wird.
Immer mehr Menschen werden an Osteoporose erkranken. Dies bedeutet für viele Menschen einen starken Verlust an Lebensqualität bis hin zu Siechtum. Als Folge von Knochenbrüchen nehmen vor allem im höheren Alter die Gefahren zu daran zu sterben und pflege- oder – hilfsbedürftig zu werden. So werden z.B. 12 Monate nach einem Hüftbruch nur etwa 24% der Erkrankten wieder völlig beweglich, alle Anderen behalten einen dauernden Schaden oder sterben sogar.
Auch die starken Schmerzen, die mit Osteoporose verbunden sind, tragen zum Verlust der Lebensqualität bei. Durch die Folgen der Wirbelkörperverbiegung mit zunehmendem Rundrücken werden auch andere Organe belastet wie z.B. die Lunge. Durch die geringere Lungenausdehnungsfähigkeit als Folge der Erkrankung kann sie Schaden nehmen.
Allein die Tatsache, dass 75% der Frauen nach der Menopause Rückenschmerzen haben sollte zu, denken geben.
Äußerlich zu erkennen ist die Osteoporose am zunehmenden Rundrücken, an der Abnahme der Körpergröße, am Zusammensitzen des Körpers mit fehlender Taille und am Tannenbaumphänomen (Falten am Rücken, die einen tannenbaumartigen Verlauf haben).

Wie wird eine Osteoporose festgestellt

Zunächst sollte man bei chronischen Rückenschmerzen, die nicht spontan besser werden, an eine solche Erkrankung denken und diese durch einen Arzt abklären lassen.
Auch Menschen, die sehr stark an Körpergröße verlieren, müssen daraufhin untersucht werden. Krankhaft ist ein Größenverlust von mehr als 4cm im Laufe des Lebens.
Auch Menschen, die einen Knochenbruch erleiden ohne einen entsprechenden Unfall gehabt zu haben, müssen dringend untersucht werden.
Die derzeit zuverlässigste Untersuchungsmethode ist die DXA – Messung.

Wer hat ein erhöhtes Risiko?

Gefährdet sind vor allem untergewichtige Menschen (Body Maß Index unter 20kg/m˛), Menschen die stark an Gewicht abgenommen haben, Menschen, die knochenschädigende Medikamente wie z. B. Kortison zu sich nehmen oder knochenabbauende Krankheiten haben. Gerade junge, untergewichtige Mädchen und Frauen, die ständig Hungerkuren machen, können große Schäden an ihrem Skelett anrichten. Ein erhöhtes Risiko haben Frauen, insbesondere nach der Menopause, Raucher, Menschen, die vermehrt Alkohol trinken, Frauen, die sehr spät ihre erste Regelblutung und/oder sehr früh die Wechseljahre bekamen, Menschen mit kalziumarmer Ernährung oder mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen wie z. B. akute Polyarthritis oder Menschen mit schweren Erkrankungen. Ein erhöhtes Risiko weisen auch Frauen auf, die ohne schweren Unfall einen Knochenbruch z. B. an der Hand erlitten haben, Menschen, die seit ihrem 25. Lebensjahr um 4 cm kleiner geworden sind und Menschen im Alter, die ein erhöhtes Sturzrisiko haben(z. B. aufgrund einer Nervenkrankheit). Erhöht gefährdet sind auch Typ I Zuckerkranke, Epilepsie kranke, die Phenytoin einnehmen, Menschen mit chronischen Darmerkrankungen oder chronischem Durchfall, mit fortgeschrittener Nierenschwäche, lange bestehender Überfunktion der Schilddrüse, Alkoholkranke, Menschen nach Organtransplantation, mit perniziöser Blutarmut, primärem Hyperparathyreoidismus oder Menschen unter Kortisonbehandlung, wenn länger als 6 Monate Kortison in einer Dosierung über 7,5 mg pro Tag nötig ist, Menschen, die innerhalb von 5 Jahren mehr als 10 % ihres Körpergewichtes verloren haben und Weiße bzw. Asiaten generell eher als Schwarze. Zu den Osteoporose begünstigenden Medikamenten gehören u.a. Antiepileptika, Antidepressiva, Neuroleptika, Glitazone, Glukokortikoide und Protonenpumpenhemmer bei Langzeiteinnahme. Deshalb sollte ihre Indikation immer wieder überprüft werden. TSH sollte unter einer Langzeittherapie mit L – Thyroxin über 0,3 mU/l liegen(eventuelle Ausnahme Schilddrüsenkarzinom). Sedierende oder Orthostase auslösende Medikamente erhöhen das Sturzrisiko und können schon bei leichter Osteoporose gefährlich werden.

Diagnose

Die Diagnose wird in erster Linie über eine Knochendichtemessung gestellt, da eine Knochenentkalkung im Röntgenbild erst ab ca. 30% Minderung des Kalkgehaltes sichtbar ist. Die Knochendichtemessung hat eine geringe Strahlenbelastung. Eine Röntgenaufnahme ist zusätzlich notwendig, um z. B. Knochenbrüche festzustellen.

Knochendichtemessung

Die einzig anerkannte wissenschaftliche Methode ist die DXA - Methode, bei welcher der zweite bis vierte Lendenwirbelkörper (bei jüngeren Frauen, falls hier ein erniedrigter Wert festgestellt wird auch der Oberschenkel) bzw. Schenkelhals (bei Menschen nach dem 75. Lebensjahr) mit Hilfe eines Röntgenstrahles „abgefahren“ wird. DXA (= Dual X Ray Absorptiometrie).
Der wichtige Messwert ist hier die T-Wertbestimmung, die bei einer Osteoporose unter –2,5 liegt und den Vergleich des Knochens zu einem jungen Erwachsenen darstellt. Der T – Score ist der Mittelwert der Knochendichte junger Erwachsener des jeweiligen Geschlechts.

Blutentnahme

Damit kann eine Osteoporose nicht sicher festgestellt werden, es können jedoch Abgrenzungen gegenüber anderen knochenabbauenden Erkrankungen erfolgen. Wichtig ist die Bestimmung folgender Werte: Blutbild, AP ,gamma-GT, TSH, Kalzium, Vitamin D, Kreatinin, BSG, CRP, Phosphat, Immunelektrophorese. Ein erhöhter Kalziumwert bei gleichzeitig normalem Leberwert lässt an eine Osteomalazie denken, bei einem erhöhten Kalziumwert muss Parathormon bestimmt werden und eine Kalziumerhöhung durch einen Tumor ausgeschlossen werden.

Vorbeugung

Osteoporose verhindern

Wie kann eine Osteoporose verhindert werden?
An erster Stelle steht hier der Muskelaufbau durch Muskeltraining.
Die Muskulatur ist über Sehnen mit dem Knochen verbunden. Bei Muskelbewegung entsteht ein Reiz am Knochen, der die knochenaufbauenden Zellen aktiviert. Zur Vermeidung von Stürzen ist – insbesondere bei älteren Menschen – ein Koordinationstraining sinnvoll.
Außerdem sollte auf eine kalziumreiche- und Vitamin – D - reiche Ernährung Wert gelegt werden. Die Kalziumaufnahme kann z. B. ohne finanziellen Mehraufwand durch ein kalziumhaltiges Mineralwasser erfolgen, das pro Flasche ca. 500 mg Kalzium enthält. Hiermit ist gleichzeitig gewährleistet, dass genügend getrunken wird. Mit der Nahrung sollten ca. 1000 mg Kalzium pro Tag zugeführt werden. Nur wenn die Aufnahme geringer ist, ist eine tägliche Kalziumzufuhr sinnvoll, die jedoch nicht mehr als 1500 mg Kalzium pro Tag betragen sollte. Im Zweifelsfall muss der Kalziumwert im Blut bestimmt werden. Anstatt Vitamin D einzunehmen, ist ein täglicher Aufenthalt an der frischen Luft zu bevorzugen, häufig jedoch in unseren Klimazonen nicht ausreichend, was durch die Messung des Vitamin – D – Spiegels festgestellt werden kann. Auf Rauchen sollte verzichtet werden. Außerdem ist auf die ausreichende Zufuhr von Vitamin B12 und Folsäure zu achten.
Bei älteren, gebrechlichen oder sonst gefährdeten Menschen ist unbedingt auf eine Vermeidung von Stürzen zu achten. Bewährt haben sich auch Hüftprotektoren. Dies sind Polsterungen im Hüftbereich, die z. B. in Slips eingearbeitet werden.

Behandlung der Osteoporose

Wie bei der Vorbeugung der Osteoporose gelten auch hier Regeln:

  • eine gesunde Ernährung mit ausreichend Calzium und Vitamin D
  • Rauchen vermeiden
  • erhöhten Alkoholgenuss vermeiden (unter 30 g pro Tag).
  • Risikosportarten mit erhöhter Verletzungsgefahr vermeiden
  • Normalgewicht anstreben (Untergewicht vermeiden, da Menschen mit einem BMI unter 20 kg/m2 ein erhöhtes Osteoporoserisiko haben). )
  • regelmäßiges Muskeltraining.Empfohlen werden 2 x 15 Minuten wöchentliches Krafttraining. Dieses sollte durch ein Ausdauer – Intervalltraining von 1,5 Stunden pro Woche ergänzt werden, wobei 75 % im Ausdauerbereich und nur 25 % im Trainings- oder Spitzenbereich erfolgen sollte. Frauen haben generell etwa 1/3 – ? weniger Muskulatur als Männer und sind u. a. auch deshalb gefährdeter.
  • bei eindeutig nachgewiesener Osteoporose muß die Behandlung mit Medikamenten erfolgen, unter Berücksichtigung von Lebensalter, Frakturstatus, klinischen Risikofaktoren und Knochendichte:
Bei schwerer Osteoporose sind Bisphosphonate notwendig (z.B., Fosamax, Didronel, Actonel). Dies sind Phosphorverbindungen, die sich im Knochen einlagern und die knochenabbauenden Zellen stärker hemmen die knochenaufbauenden. Dadurch kommt es mit der Zeit zu einem Zuwachs an Knochenmasse.

ACHTUNG: Da sie die Speiseröhre schädigen können, ist es wichtig, sich streng an die Einnahmeregeln zu halten. Vorsicht ist geboten bei zu wenig Calzium im Blut, schweren Nierenschäden, Magenproblemen, Allergie gegen das Medikament, gestörter Blutbildung. Bei einer Nierenschwäche sollte die Kalziumkonzentration im Blut streng überwacht werden.

Bisphosphonate müssen zwei bis drei Jahre eingenommen werden. Für diese Medikamente ist eine Senkung der Knochenbruchrate bereits ein halbes Jahr nach Einnahme eindeutig nachweisbar.
Wichtig ist hierbei, dass die Medikamente auf nüchternen Magen eingenommen werden, da nur etwa 3% des eingenommenen Medikamentes über den Darm aufgenommen wird.
Nimmt man die Medikamente zusammen mit dem Frühstück ein, ist die Wirkungsrate annähernd Null.
Die Medikamente sollten mit einem großen Glas Wasser eingenommen werden. Da sie eventuell die Speiseröhre etwas reizen können, sollte man sich nach Medikamenteneinnahme nicht mehr hinlegen, um durch die Position ein Zurückfließen des Medikamentes vom Magen in die Speiseröhre zu verhindern.
Zusätzlich zu den Bisphosphonaten sollte 500 – 1000 mg Kalzium und 400 – 800 I.E. Kalzium und Vitamin D eingenommen werden.
Sollten Nebenwirkungen auftreten oder andere Gründe gegen die Medikamente sprechen, kommt Raloxifen in Frage, ein weiteres Medikament, zur Verbesserung der Osteoporose. Es gehört zu den SERMs = selektive Estrogen Receptor Modulators. Dies sind Substanzen, bei denen die unerwünschte Östrogenwirkung (z. B. an der Brustdrüse) nicht vorhanden ist, die aber sonst östrogenartig wirken. So hat Raloxifen eine fehlende Östrogenwirkung an Brust und Gebärmutter, aber eine östrogenartige Wirkung am Knochen und Lipidstoffwechsel. Dies wird erreicht durch eine starke Bindung an Östrogenrezeptoren und vermutlich eine Hemmung der Zytokinproduktion, die mit einer Hemmung der Knochen abbauenden Zellen einhergeht. Wirbelkörperbrüche können unter Raloxifen halbiert werden. Dies entspricht der Wirkung der Bisphosphonate. Der Knochendichteanstieg an der Lendenwirbelsäule ist jedoch geringer als bei den Bisphosphonaten.

ACHTUNG: Raloxifen kann ähnliche Nebenwirkungen aufweisen wie Hormone, vor allem eine Gefährdung bezüglich Thrombose. Außerdem können wechseljahrsähnliche Beschwerden auftreten mit vermehrtem Schwitzen und Stauungen der Beine.

Ein günstiger Nebeneffekt ist allerdings die Senkung des Brustkrebsrisikos nach 4 Jahren um 72 % und eine Senkung des Blutdruckes.
Östrogene und Gestagene gehören nach den Richtlinien der Expertenkreise heute nicht mehr zum Behandlungsstandard der Osteoporose, da ihre Nebenwirkungen wie erhöhte Schlaganfallgefahr, Zunahme von Herzinfarkten oder Herzdurchblutungsstörungen, Lungenembolien, sowie eine Erhöhung des Brustkrebsrisikos die Behandlung mit diesen Hormonen einschränken und wie oben erwähnt andere Medikamente zur Verfügung stehen. Allerdings wurde bei alleiniger Östrogengabe, wie man sie bei Frauen, die keine Gebärmutter mehr haben, durchführen kann, kein erhöhtes Brustkrebsrisiko gefunden. Auch scheint Raloxifen nur zu wirken, wenn noch ein geringer Östrogenspiegel im Blut vorhanden ist. Hierüber ist jedoch eine definitive Aussage derzeit noch nicht möglich.
Bei Unverträglichkeit von Bisphosphonaten stehen als Alternative Calcitonin, das gespritzt werden oder als Nasenspray verabreicht werden muss, Östrogene, Östrogen+ Gestagen oder Tibolon zur Verfügung. Als Knochen aufbauende Substanzen können noch Parathormon und Fluoride verwendet werden. Für letztere sind Knochen aufbauende Effekte nachgewiesen, jedoch keine Senkung der Rate an Knochenbrüchen.

Das Medikament Teriparatid, ein Parathormon – Fragment, ist zugelassen bei manifester Osteoporose mit hohem Risiko eines Knochenbruchs. Es bewirkt eine Aktivierung der Knochen aufbauenden Zellen (Osteoblasten). Man muss es unter die Haut spritzen in einer Dosierung von 20µg pro Tag und darf es maximal 18 Monate lang anwenden (bei Ratten erhöhte sich bei längerer Anwendung die Rate eines bösartigen Knochentumors). Als Nebenwirkung kann dieses Medikament zu einer Blutdrucksenkung innerhalb von 4 Stunden nach Gabe mit Kreislaufkollaps führen, zu Schwindel, Kopfschmerz, Übelkeit, Wadenkrämpfen und einem Anstieg des Harnsäurespiegels. Calcium kann im Blut innerhalb von 18 Stunden ansteigen. Da unter einem erhöhten Calciumspiegel bei gleichzeitiger Anwendung von Digitalis eine Digitalisvergiftung auftreten kann, ist hier besondere Vorsicht geboten. Nicht gegeben werden darf das Medikament bei Niereninsuffizienz, bei einer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, bei einer Erhöhung der alkalischen Phosphatase, bei vorausgegangener Bestrahlung des Skeletts und bei Knochenstoffwechselstörungen außer Osteoporose.

Eine genügende Kalziumzufuhr muss zur Behandlung der Osteoporose erfolgen. Dies kann mit Mineralwasser, das reich an Kalzium ist, geschehen oder mit Kalziumpräparaten. Empfohlen wird derzeit eine tägliche Zufuhr con 1200 mg pro Tag. In einer großen Studie ließ sich nachweisen, dass die medikamentöse Kalziumgabe bei vielen Betroffenen zu einem erhöhten Risiko führt, an Nierensteinen zu erkranken. Deshalb ist die Messung des Kalziumspiegels im Blut von Bedeutung. Wird Kalzium zusammen mit pflanzlicher Nahrung eingenommen, kann es die Oxalsäure, die zur Bildung von Oxalatsteinen führt, binden und dadurch sogar zu einer Senkung des Nierensteinrisikos führen.

Wie soll die Osteoporosebehandlung überwacht werden?

Vierteljährliche Kontrollen beim Arzt sind sinnvoll. Dieser muss auch entscheiden, wie häufig Blutkontrollen notwendig sind und wie lange die Behandlung weitergeführt werden sollte. Eine Knochendichtemessung ist nur alle 2 Jahre sinnvoll. Wird hierbei eine Abnahme des Wertes festgestellt oder eine nur geringe Zunahme, kann man dennoch davon ausgehen, dass die Knochenbruchrate durch die Behandlung gesenkt wird.

Kortisontherapie und Osteoporose

Es gibt verschiedene Erkrankungen, die eine Kortisonbehandlung über längere Zeit notwendig machen. 5 % der Patienten, die innerhalb eines Jahres länger als 3 Monate mit Kortison behandelt werden, erleiden einen Knochenbruch. Der Verlust an Knochenmasse ist innerhalb der ersten 6 Monate einer Kortisonbehandlung am höchsten. Muss Kortison verwendet werden, ist immer eine niedrige Dosis, wenn möglich, oder eine örtliche Behandlung z. B. als Spray wie bei Lungenerkrankungen einer systemischen Gabe in Form von Tabletten oder Spritzen vorzuziehen. Die Wirkung des Kortisons auf die Knochenmasse ist zum einen individuell unterschiedlich, zum anderen abhängig von Dauer und Höhe der Kortisonbehandlung.
Wird Cortison in einer Dosierung von über 7,5 mg pro Tag (Prednisolonäquivalent) für mehr als 6 Monate eingenommen, muss eine Osteoporosevorbeugung betrieben werden. Dies kann mit 500 - 1000mg Kalzium und 400 - 800 Einheiten Vitamin D geschehen.
Besteht bei einer solchen Therapie ein hohes Risiko mit einem eindeutigen Osteoporose-Wert bei der DXA - Messung, ist auch dann eine Bisphosphonat Therapie für zwei bis drei Jahre notwendig.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Ganz selten ist es notwendig, entsprechende Mittel über eine Infusion zu verabreichen, bzw. zu spritzen, da die derzeit sich auf dem Markt befindenden Mittel in fast allen Fällen eine sehr gute Wirkung aufweisen.

Behandlung mit Hormonen (HRT)

Hormonersatztherapie zur Behandlung der Osteoporose wird nur noch bei Unverträglichkeit von Raloxifen oder Bisphosphonaten angwandt. Obligat ist ein Zusatz von Kalzium und Vitamin D. Dabei reicht eine Behandlung mit niedriger Dosierung wohl aus. In USA ist bereits ein Präparat zugelassen mit 14 mg Östradiol ohne Gestagenzusatz zur Osteoporosevorbeugung. Bei einer niedrigen Dosierung von Östradiol ( low dose von 0,25 mg ) kommt es wohl zu keinem Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und eine Gestagenzugabe ist offensichtlich – wie neueren Studien zu entnehme ist – nicht nötig.

Vitamin D

Wie neuere wissenschaftliche Studien zeigen, ist Vitamin D nicht nur sehr wichtig für unsere Knochen, sondern bessert auch ev. vorhandenes Zittern, ist günstig für die Muskulatur und das Gleichgewicht.
Vitamin D kann nur bedingt als Vitamin betrachtet werden, da es vom Körper selbst aus Cholesterin hergestellt werden kann (im Gegensatz zu den übrigen Vitaminen).
Die Vorstufe des Vitamin D, 7-Dehydrocholesterin, wird in der Haut gespeichert und mit Hilfe des Sonnenlichtes (UV-Strahlung) zu Vitamin D (Cholecalciferol) umgewandelt.
Für die Herstellung des Vitamins ist also Sonnenlicht von Bedeutung. Daher kann es im Winter durchaus zu Vitamin D Mangel kommen. Auch bei Menschen, die sich mit ihrer Kleidung stark verhüllen, kommt es gehäuft zu Vitamin D-Mangel.
Vitamin D wird in der Leber und im Anschluss daran in den Nieren in seine eigentlich aktive Form umgebildet.
Vitamin D regelt die Kalzium – Phosphat - Aufnahme.
Bei Vitamin D-Mangel kommt es daher zu einer Entkalkung (Entmineralisierung).
Gespeichert wird Vitamin D in der Leber und im Fettgewebe.
Die Aufnahme von Vitamin D wird von Fett aus der Nahrung und durch die Gallensäure gefördert. Kuhmilch enthält zwar viel Calcium, aber relativ wenig Vitamin D, so dass eine milchreiche Ernährung die Osteoporose nicht verhindert. Auch bei Störungen der Fettverdauung kann die Aufnahme des Vitamin D gestört sein. Durch Medikamente (z.B. gegen Epilepsie), sowie bei verschiedenen Erkrankungen (z.B. Leber-Nierenerkrankungen) kann der Vitamin D-Haushalt gestört sein.
Dunkelhäutige Menschen mit vermehrter Pigmentierung brauchen sehr viel mehr UV-Strahlung, um die gleiche Vitamin D Menge herzustellen wie hellhäutige.
Eine unkontrollierte Einnahme von Vitamin D kann zur Verkalkung von Geweben führen. Daher muss der Vitamin D-Spiegel viertel- bis halbjährlich im Blut geprüft werden.Unter unkontrollierter Vitamin D – Einnahme kommt es in ca. 0,4 % zu Nierensteinen.
Der Vitamin D Bedarf wird also hauptsächlich durch eine Eigenproduktion mit Hilfe des Sonnenlichtes gedeckt.
Lebensmittel, die Vitamin D liefern, sind Fisch und Fischerzeugnisse sowie Milch, Eier und Margarine. Da gehärtete Fette und Eier gesundheitlich in großen Mengen nicht empfehlenswert sind, sollte man seinen Vitamin D-Gehalt durch erhöhten Fischverzehr unterstützen.
Vegetarier haben eine verminderte Vitamin D-Aufnahme. Sie müssen vor allem im Winter auf eine vermehrte Vitamin D-Zufuhr achten.
Auch Krankheiten können den Vitamin D-Haushalt stören. Bei einer Störung der Bauchspeicheldrüse oder mangelnder Gallesekretion werden vermindert fettlösliche Vitamine, zu denen auch das Vitamin D gehört, aufgenommen und auch bei Leber- und Nierenerkrankungen ist mit einer Störung des Vitamin D-Gehaltes zu rechnen.
Bestimmte Medikamente (z.B. Antiepileptika) erhöhen den Bedarf an Vitamin D.
Vitamin D-Mangel führt zu einer ungenügenden Aufnahme von Kalzium und Phosphat und zu einer ungenügenden Rückgabe von Kalzium im Bereich der Niere an den Körper. Folgen davon sind eine Erniedrigung des Kalzium- und Phosphatspiegels im Blut und dadurch ein Anstieg des Parathormons, das wiederum zu verschiedensten Veränderungen im Körper führt.
Vitamin D führt zu einer verstärkten Kalkeinlagerung in den Knochen.
Vorsicht bei Vitamin D-Einnahme ist geboten bei Nieren- und Herzerkrankungen, Sarkoidose, Dialysepatienten, Parathormon – Mangel, erhöhten Blutwerten an Kalzium, verminderten Blutwerten an Phosphor und Säure. Diuretika wie Hydrochlorothiazid steigern den Blutkalciumspiegel. Dieser kann bei kombinierter Einnahme zu hoch werden, ebenso wenn Sie Lebertran oder Fischleber oft zu sich nehmen. Regelmäßige Kontrollen des Kalzium-Spiegels sind wichtig.
Die Einnahme von Calcium und Vitamin D zur Vorbeugung und zur Verhinderung von Knochenbrüchen kann derzeit nicht empfohlen werden. Eine gerade erst durchgeführte Studie an 36 282 Frauen im Alter zwischen 50 und 79 Jahren, die 7 Jahre lang 1000 mg Kalzium und 400 mg Vitamin D einnahmen, zeigte zwar eine geringfügig höhere Knochendichte bei den Studienteilnehmerinnen, die Kalzium und Vitamin D bekamen, jedoch keine Reduktion des Knochenbruchrisikos, dafür aber einen Anstieg an Nierensteinen.

Postmenopausale Osteoporose

Nach der letzten Regelblutung der Frau geht die von den Eierstöcken produzierte Östrogenmenge zurück, was zu einer verminderten Leistung der Knochen aufbauenden Zellen, die Östrogenrezeptoren besitzen und dadurch zu einem Rückgang der Knochenmasse führt. Es kommt zu einer erhöhten Aktivität an der Knochenoberfläche, was mit einem Verlust von 15 – 20 % des Knochens in den ersten 5 – 6 Jahren nach der Menopause verbunden ist. Dies entspricht einem Kalziumverlust über die Niere von 135 mg Kalzium pro Tag und führt zu einer Verdünnung knöcherner Strukturen. Östrogen fördert auch die Kalzium – Wiederaufnahme über die Niere und wirkt einer Kalziumausscheidung entgegen und steigert die Kalzium – Aufnahme im Darm. Es steigert die Produktion der Zytokine im Knochenmark, was zu einer Aktivitätsminderung der Knochen abbauenden Zellen führt, d. h. Einflüsse des Östrogensystems wirken sich immer auf den Knochen aus. Eine von 3 Frauen über 50 Jahre erleidet einen Schenkelhalsbruch. Eine von 8 Frauen über 50 Jahre erleidet einen Wirbelkörperbruch. In Deutschland leben 1,65 Millionen Frauen über 50 mit Wirbelkörperbrüchen. Die Neuerkrankungsrate in Deutschland bezogen auf das Jahr 2002 an Wirbelkörperbrüchen liegt bei 1,21 % pro Jahr, d. h. 190 000 neue Wirbelkörperbrüche pro Jahr. Übrige Brüche bei Frauen treten mit einer Neuerkrankungsrate von 1,9 %, d. h. 290 000 Brüchen pro Jahr auf, davon sind 95 000 Schenkelhalsbrüche. Man weiß, dass ein bestimmtes Verhältnis zwischen Knochen- und Muskelmasse bei Jugendlichen besteht und dass bei Beginn der Östrogenproduktion in den Eierstöcken in der Pubertät bei Mädchen ca. 15 – 20 % mehr Knochen- als Muskelmasse aufgebaut werden als bei Jungen, wohl genau die 15 – 20 %, die nach der Menopause wieder abgebaut werden.

Leseempfehlungen zum Thema Osteoporose

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Erfahrungsberichte zum Thema Osteoporose

  • Neuester Erfahrungsbericht vom 30.04.2018:

    Guten Tag, ich hatte mich erstmals 2015 gemeldet mit der Frage nach dem Erfolg von Frequenztherapie bei Osteoporose.
    Ich habe Frequenzen v. Fr. Dr. Teupe, Dorsten bekommen und mich an die Regeln gehalten, Calzium und Vit. D. in ausreichendem Maße einzunehmen. Ebenso habe ich aufgehört, Milchprodukte und Weizenprodukte zu mir zu nehmen, habe auf Schwein-und Rindfleisch verzichtet, stattdessen viel Fisch, ab und zu Geflügel oder Lammfleisch und viel frisches Gemüse zu mir genommen, auch den Zucker möglichst gemieden.
    Viel Bewegung, vor allem draußen, im Winter eine "Lichtdusche", haben meine Werte enorm verbessert, so dass auch die Schulmediziner etwas verblüfft waren.

    Es braucht eine Zeitlang Disziplin, dann kann es funktionieren, ohne Chemie. Dies ist eine individuelle Erfahrung, ich möchte aber Mut machen.

    Mit haben die vielen Berichte und Erfahrungen von Dr. Rüdiger Dahlke zum Thema (Knochen, Gelenke, Wirbelsäule, Osteoporose, vor allem aber zum Thema Milch, PeaceFood,..)geholfen, ebenso daruaf zu achten, dass die Mineralien und Vitamine, die ich zu mir nehme, auch bioverfügbar sind, d.h. vom Körper da aufgenommen werden, wo sie hin sollen. Da hilft z.B. die Homöopathie auch weiter und LaVita-Saft und Probiotika).

    Heute macht mir die Umstellung, die anfangs etwas mühsam war, richtig Spaß und Genuss...

    LG
    A.

    Liebe A.,

    vielen Dank für Ihren interessanten Erfahrungsbericht. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team
  • Erfahrungsbericht vom 02.04.2018:

    Ich habe von meinem Arzt vor einem halben Jahr 1 Prolia Spritze verabreicht bekommen. Jetzt habe ich in der Sendung"Puls" erfahren, wenn man damit aufhört werde sich die Osteoporose stark verschlimmern. Was können sie mir raten? Gibt es...
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  • Erfahrungsbericht vom 08.01.2018:

    Hallo und vielen lieben Dank für den Bericht zu diesem Beitrag. Ich habe mich noch nie mit diesem Thema befasst aber habe vor kurzem von meiner Schwester davon gehört. Bei ihr wurde eine Knochendichtemessung durchgeführt, um den Kalksalzgehalt der Knochen...
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  • Erfahrungsbericht vom 10.10.2017:

    Hallo,
    ich bin weiblich, 56 Jahre alt und habe Osteoporose (T-Wert L1-L4 sowohl 2014 als auch 2017: -3,3). Vor 3 Jahren habe ich mir bei einem Sturz auf Glatteis das linke Handgelenk gebrochen, heuer bei einem Sturz im Februar...
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  • Erfahrungsbericht vom 20.10.2016:

    ich bin 67 Jahre alt und habe Osteoporose (T-Score Hüfte -2,5,
    T-Score Wirbelkörper -3,9. Bisphosonate möchte ich keine nehmen, weil in nächster Zeit bei mir wahrscheinlich Zahnbehandlungen anstehen. Kann ich mit 67 Jahren noch Raloxifen nehmen oder bin ich...
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  • Erfahrungsbericht vom 29.09.2016:

    Meine NEBENSCHILDDRÜSEN GGEHEN ZU SCHNELL UND DER KNOCHENUMBAU. IST ZU SCHNELL ,,! Ich soll nun Spritzen gegen Osteoporose bekommen und habe aber schon Probleme mit der Niere ,2-3 !, welche Spritzen sind da richtig ? ...
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  • Erfahrungsbericht vom 10.09.2016:

    bin 73 Jahre alt und habe manifeste Osteoporose. Drei Wirbelbrüche wurden zementiert. Nebenbei habe ich Arthrose.
    Habe die 3 Monats und 6 Monatsspritze ( Imbandronat und Prolia machen lassen und hatte grauenhafte Nebenwirkungen nun ja was noch fehlt...
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  • Erfahrungsbericht vom 05.03.2016:

    Ich bin 55 Jahre alt. Mutter osteoporose, Schwester auch. Bei mir nach querfortsatzbruch L2 und L 3 nach Sturz vom Pferd Manifeste osteoporosediagnose mit - 3,8. Sei dem 2 mal aclasta. Nach dem 1. Mal Besserung um 8 %...
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  • Erfahrungsbericht vom 15.02.2016:

    bin 61 Jahre alt, w., vor vier Wochen hatte ich noch kaum Probleme, zumindest mit meinen Knochen. Drei bis viermal bemerkte ich ein mir bisher unbekanntes schmerzhaftes Ziehen im Oberschenkel/Hüftbereich beim Liegen, aber das war es auch schon. ...
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  • Erfahrungsbericht vom 17.01.2016:

    Bei mir (weibl.,67J.) ist im Juli 15 eine Osteoporose festgestellt worden (kein Bruch). Im Herbst 14 wurde eine massive Dysbiose diagnostiziert, im Juli 15 dazu eine Pankreasinsuffizienz. Die Dysbiose hat sich gebessert, jedoch ernähre ich mich streng fett-, eiweiß und...
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  • Erfahrungsbericht vom 25.09.2015:

    Bei mir wurde vor ein paar Wochen Osteoporose, Werte zwischen 3-4,5, in den unteren Lendenwirbeln und Oberschenkehalsknochen festgestellt. Ebenso ein massiver Vit. D Mangel,Kalziummangel, bei operierter Schilddrüse chronischer THS-Unterwert.
    Meine Ärztin hat mir folgendes verschrieben: Calcimagon, 2xtgl, Dekcristost 20000...
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  • Erfahrungsbericht vom 03.07.2015:

    Natürliche Therapie von Osteoporose

    Hallo,
    ich möchte mich erstmal entschuldigen für meine schreib- und grammatische Fehler.
    Ich habe sehr schwierige Unfall überlebt. Ich habe mehrere Knochenbrüche und Zuckerkrankheit.Aufgrund dessen meine Mutter hat alternative Möglichkeiten gesucht...
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  • Erfahrungsbericht vom 11.02.2015:

    starke schmerzen im rechten leistenbereich
    vorhergegangen deckenplattenbruch 4und5 Lendenwirbel.

    Liebe(r) Leser(in),

    Ihre Angaben sind zu dürftig, um etwas dazu zu sagen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team...
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  • Erfahrungsbericht vom 17.04.2011:

    Hallo!

    Ich leide seit zehn Jahren an chronischen Rückenschmerzen (Zustand nach Morbus Scheuermann, Osteochondrosen an der gesamten LWS, Spondylose), jetzt im März wurde eine manifeste Osteoporose festgestellt (TH11 und TH12 Wirbel eingebrochen).
    Bin derzeit auf folgende Medikamente...
    Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Osteoporose.
  • Erfahrungsbericht vom 18.08.2010:

    Sehr geehrtes Biowellmed-Team,
    bei mir wurde im Juni 10 beim NUK (SD-Diagnositk wegen Autoimmunthyreoiditis mit Knotenbildung) ein Vitamin-D-Mangel (**16,85** RW: 40-100) festgestellt. Leider hat sich der NUK in seinem Befund zu dem Vitamin-D-Wert überhaupt nicht geäußert. Mein HA...
    Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Osteoporose.
  • Erfahrungsbericht vom 06.04.2010:

    alter: 69 j. w.
    gewicht: 58 kg
    größe: 169 cm

    OP 1979 am 4./5....
    Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Osteoporose.
  • Erfahrungsbericht vom 17.03.2010:

    hatte schon 3 wirbelköperbrüche die durch lange kortisonbehandlung zurückzuführen sind meine allgemeinen aktivitäten sind dadurch ziehmlich eingeschränkt da ich auch nur noch 5 bis maximal höchstens 10 kg kurzfristik tragen darf nun such ich leidensgenossen die mir weiterhelfen können
    ...
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  • Erfahrungsbericht vom 21.12.2008:

    sehr geehrte Damen und Herren,ich weiss nicht mehr weiter,meine mutti,77jahre alt,leidet seit 14 jahren an schwerer osteoporose,sie ist gut mit der medikation klar gekommen.seit 3monaten baut sie seelisch und geistig rapide ab,sie hat keinen appetiet und keinen lebenswillen..was ganz deprimierent...
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  • Erfahrungsbericht vom 13.09.2008:

    Bin 59 Jahre weibl., habe die Diagnose Osteoporose vor ca. 2 Wochen erhalten und
    zwar nach einer Scham-Kreuzbeinfraktur ohne jegliche bewusste äußerliche
    Beeinflussung. Das bedeutet z.Zt. seit dem 07.08.2008 Schmerzen ohne Ende......

    Werde seit 2 Wochen mit Fosavance 70...
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  • Erfahrungsbericht vom 15.04.2008:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    meine Großmutter ist 81 Jahre alt und leidet an einer schweren Form der Osteoporose. Sie nimmt ein Calciumpräparat ein und Fosamax. Trotz der Einnahme dieser Präparate hat sie extreme Schmerzen und kann in der...
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  • Erfahrungsbericht vom 06.01.2007:

    Bei mir wurde durch eine Messung der Knochendichte eine 'deutliche' Osteoporose nach WHO - Klassifizierung im Alter von 55 Jahren festgestellt.

    Dichtewert im Mittel 0,733 g/cm2

    T-Wert - 3,47

    Z-Wert - 2,97

    Von meiner Hausärztin...
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