Suche
Close this search box.

pulmonale Hypertonie bei Überlappungserkrankung

Eine etwas über 70 jährige Patientin, die seit über 10 Jahren an einer Überlappungserkrankung MPS/MDS leidet mit fibrotischer Variante einer MDS benötigt aufgrund ihrer Anämie häufig Bluttransfusionen. Es liegt zudem eine Leukopenie und erhebliche Milzvergrößerung vor. Die Milz reicht bis in das kleine Becken. Sie befindet sich schon lange in erheblich reduziertem Allgemeinzustand, ist etwas untergewichtig und schon aufgrund der Blutarmut in ihrer Leistungsfähigkeit erheblich eingeschränkt. Sie leidet auch schon länger unter Atemnot bei Belastung, was bisher ihrer Blutarmut angelastet wurde. Plötzlich tritt bei ihr Pfeifen auf der Lunge auf und die Atemnot verstärkt sich trotz gerade erfolgter Bluttransfusion, so dass wir sie in die Klinik einweisen müssen. Dort wird eine pulmonale Hypertonie diagnostiziert, was gerade bei Knochenmarkserkrankungen nicht so selten ist. Während ihre Sauerstoffsättigung in Ruhe 91 % betrug, hatte sie nach 6 minütigem Gehen eine mittlere Sauerstoffsättigung von 86 %. Sie entwickelte beidseits Pleuraergüsse. Im Röntgen zeigte sich die Lunge mit diskreten Milchglastrübungen, was für die pulmonale Hypertonie typisch ist. Das Herz zeigte sich vergrößert. In der Rechtsherzkatheteruntersuchung lag der mittlere Pulmonalarteriendruck gering erhöht mit 34 mm Hg.Die Sauerstoffuntersättigung normalisierte sich unter einer Sauerstoffgabe von 2 Litern pro Minute. Die Patientin musste zunächst entwässert werden und erhielt wegen der pulmonalen Hypertonie Sildafenil(Revatio®). Außerdem wurde für sie ein Sauerstoffkonzentrator für zu Hause organisiert. Mit diesen Maßnahmen kommt sie zunächst zu Hause gut zurecht. Allerdings schafft sie die 6 Treppen á 8 Stufen zu ihrer Wohnung nicht und kann daher momentan das Haus nur mit Hilfe der Sanitäter verlassen. Wir hoffen, dass sich dies im Verlauf der Behandlung weiter bessert.

Ihr Bericht zum Thema pulmonale Hypertonie bei Überlappungserkrankung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ihre Angaben sind freiwillig. Wenn Sie nicht Ihren Namen angeben möchten, geben Sie bitte 'anonym' in das Feld 'Name' ein. Die anderen Felder können Sie je nach Belieben ausfüllen oder leer lassen.

Bitte haben Sie Verständnis dass wir nicht jede Frage beantworten können, da eine persönliche Beratung zu Krankheiten nicht erlaubt und auch nicht sinnvoll ist. Jede individuelle Beratung setzt eine eingehende Betrachtung der Krankheitsgeschichte und eine gründliche Untersuchung voraus. Wir veröffentlichen Ihren Bericht, da es anderen Betroffenen helfen kann, mehr Informationen zu ihrer Krankheit zu erhalten und sich dadurch mehr Möglichkeiten ergeben, Fragen an Ihren behandelnden Arzt zu stellen, um die Vorgehensweise oder Behandlung besser zu verstehen. Aus diesem Grund sind auch die Erfahrungen anderer Menschen, die an dieser Krankheit leiden, wertvoll und können dem Einzelnen nützen. Wir freuen uns daher über jeden Bericht. Die in unserem Gesundheitsportal zugänglichen unkommentierten Erfahrungsberichte von Betroffenen stellen jedoch ungeprüfte Beiträge dar, die nicht den wissenschaftlichen Kriterien unterliegen. Wir übernehmen daher keinerlei Haftung für die Inhalte der Erfahrungsberichte, auch nicht für den Inhalt verlinkter Websites oder von Experten zur Verfügung gestellter Beiträge. Wir haften auch nicht für Folgen, die sich aus der Anwendung dieser wissenschaftlich nicht geprüften Methoden ergeben. Benutzern mit gesundheitlichen Problemen empfehlen wir, die Diagnose immer durch einen Arzt stellen zu lassen und jede Behandlung oder Änderung der Behandlung mit ihm abzusprechen. Wir behalten uns auch das Recht vor, Beiträge zu entfernen, die nicht vertretbar erscheinen oder die mit unseren ethischen Grundsätzen nicht übereinstimmen. Alle Angaben oder Hinweise, die wir hier machen, sind hypothetisch, da sie nicht auf einer Untersuchung beruhen, sind nicht vollständig und können daher sogar falsch sein. Auch dienen unsere Erörterungen nur als Grundlage für das Gespräch mit Ihrem Arzt und sind niemals als Behandlungsvorschläge oder Verhaltensregeln zu verstehen. Ihr Bericht ist für die Veröffentlichung im Internet und über anderen digitalen Kanälen von Ihnen freigegeben.