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essentielle Thrombozytämie

Eine ca. 50 jährige Patientin kommt in unsere Praxis und beklagt Hitzewallungen, Schwächegefühl und Schlafstörungen. Da wir keine anderen Ursachen finden, gehen wir von einem klimakterischen Syndrom aus, zumal die Patientin gerade in die Wechseljahre kam. Sie hat dann immer wieder Rötungen im Nebenhöhlenbereich mit Schmerzen, die wir als Sinusitis deuten und erfolgreich mit Antibiotika behandeln. Auffallend ist eine Migraine accompagne, die neu auftritt, da die Patientin bis dahin nie unter Migräne gelitten hat. Da sich dies häuft, veranlassen wir erneut eine Blutuntersuchung. Jetzt zeigen sich Thrombozyten über 2 Millionen/µl. Die Patientin wird von uns daher umgehend in eine Klinik zur Abklärung eingewiesen. Es stellt sich die Diagnose einer essentiellen Thrombozytämie heraus. Typische Genveränderungen lassen sich nicht nachweisen. Die Patientin wird zunächst mit Hydroxyurea behandelt. Hierunter fallen jedoch die Thrombozyten nicht ab. Daher wird Anagrelide eingesetzt. Hierunter fallen die Thrombozyten rasch ab und die Patientin fühlt sich gut, so dass wir auf einen weiter positiven Verlauf hoffen.

Erfahrungsberichte (15) zum Thema „essentielle Thrombozytämie“

Schreiben Sie Ihren eigenen Erfahrungsbericht

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe seit mehreren Wochen starke Schmerzen im Becken.
    Ein MRT erbrachte bei dem ursprünglichen Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs Entwarnung, jedoch wurde anhand dieses MRT sowohl eine Zyste an der Bauchspeicheldrüse, sowie an der Leber festgestellt. Des weiteren ergab das MRT Knochenmetastasen. Ein CT der Lunge im November war angeblich in Ordnung. Nun habe ich höllische Angst, daß es sich um einen Tumor, wo auch immer, handeln kann, was auch mein Hausarzt vermutet. Meine Blutwerte (keine Tumormarker bestimmt) waren bis auf Leukozyten und CRP, die leicht erhöht waren, in Ordnung.
    Welche Tumorart könnte dahinterstecken und wie sind bei Knochenmetastasen die Heilungschancen.
    Vielen Dank für Ihre Rückantwort und
    freundliche Grüße

    Lieber Leser,

    so sehr wir Ihre Beunruhigung verstehen, können wir Ihnen hier wirklich keine Auskunft geben, da es ein reines Ratespiel wäre. Sie müssen gründlich untersucht werden und sollten sich an einen Onkologen wenden. Alles Gute und liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  2. Danke die Anwort.

    Ich hatte im Jahr 2020 eine Magenspieglung, da wurde eine leichte Rötung am Antrum festgestellt. Ansonsten alles ohne Befund. Hatte dann Omeprazol 40mg. 2 Wochen. Hab extreme Schonkost über Wochen gehalten. Übelkeit und Magenbeschwerden gingen nicht groß weg. 2021 hab ich nochmal eine Magenspieglung machen lassen. Da war nichts mehr zu finden, alles ohne Befund. Auch kein Heliobacter.

    Liebe K.,

    was genau ist Ihre Frage und was hat Ihre Krankheit mit Thrombozytämie zu tun? Wir verstehen nicht ganz. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  3. Liebe K.,

    natürlich können Sie den Magen übersäuert haben und natürlich kann man einige Tage den Versuch mit Omeprazol machen. Wenn Sie öfters Alkohol trinken, sollten Sie nach dem Urlaub eine Ultraschalluntersuchung durchführen lassen, um andere Ursachen Ihrer Beschwerden auszuschließen. Gute Besserung wünscht

    Danke für die Anwort, ich trinke immer mal am Wochenende mit Freunden zwei drei Weinchen. Ich denke mal das ist alles in der Norm.

    Das Luft austoßen könnte ein Reflux oder auch vom Reizmagen sein? Oder wegen Ultraschall sollte man nach der Bauchspeicheldrüse schauen? Letztes Jahre wurden alle Organe geschallt und alles gut.

    Liebe K.,

    ein Reflux kann natürlich sein. Wenn eine Ultraschalluntersuchung schon erfolgt ist, hat man dabei auch die Bauchspeicheldrüse angeschaut. Dann wäre bei fortbestehender Symptomatik noch eine Gastroskopie sinnvoll. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  4. Vielen Dank für Ihre Antwort.

    Ich hätte noch eine Frage. Ich hatte vor 1,5 eine Magenschleimhautentzündung auf Grund verdorbener Lebensmittel. Hat länger gedauert bis es gut war. Hatte dann vor einem Jahr eine Magenspieglung weil ich immer mal Übelkeit usw. Hatte. Hab ich schon in jungen Jahrrn gehabt. Alles super, nichts gefunden. Reizmagen. Hab irgendwann alles wieder gegessen und getrunken. Manchmal bei bestimmten Weinsorten und zu viel fettigen Sachen war mir immer mal übel, hab ich immer gut mit Iberogast Advance und Heilerde hinbekommen. Am letzen Wochenende war es anscheinend auch zu viel Weißwein und das auf leeren Magen. Am nächsten Tag etwas übel und die restlichen Tage immer mal
    Schlecht und ich hab ab und an oben im Rachen ein minimales brennen immer mal kurz dann wieder weg. Ich weiß nicht, ob das Sodbrennen ist, hab nie Sodbrennen, deshalb beunruhigt mich das. Luft aufstoßen auch vermehrt was sich gerade wieder bessert. Leider bin ich psychisch bei Krankheiten schnell sehr ängstlich. Könnte jetzt einfach der Magen übersäuert sein? Oder schlimmeres? Ich versuche jetzt etwas Magenschonend zu essen und trinke viel Tee. Ich nehme auch wieder Heiletde. Kann man auch paar Tage mal Omeprazol 20mg um es schneller wieder in den Griff zu bekommen. Fahre heute Nacht für paar Tage im Urlaub. Bin immer gleich beunruhigt meinen Magen zu schädigen.

    Liebe K.,

    natürlich können Sie den Magen übersäuert haben und natürlich kann man einige Tage den Versuch mit Omeprazol machen. Wenn Sie öfters Alkohol trinken, sollten Sie nach dem Urlaub eine Ultraschalluntersuchung durchführen lassen, um andere Ursachen Ihrer Beschwerden auszuschließen. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  5. Hallo,

    ich war vor 4 Wochen im Urlaub und kam wieder und bekam ganz schlimme Halsschmerzen, konnte die ersten Tage kaum schlucken. Hab dann täglich auf Corona getestet und mit Salzwasser gegurgelt. Wurde dann auch viel besser. Bin aber dann nach einigen Tagen zum Arzt. Er meinte ein Virusinfekt und schrieb mir ein Spray für den Hals auf. Dann wurde mein Sohn Krank/Halsweh Schnupfen usw. Mir ging es wieder soweit gut und ich hab mit Sport angefangen. Plötzlich bekam ich wieder total die Halsschmerzen , bin dann direkt zum Arzt. Untersucht und meinte ein Virusinfekt. Es hätte sich ein neuer Infekt draufgesetzt und das mit dem Sport war auch vielleicht zu früh. Zwei Tage später ging es dann richtig mit den Nasennebenhöhen los, konnte Nachts kaum schlafen vor Schmerzen. Machte dann täglich Nasendusche und nahm Sinupret und was für das Immunsystem. Nach einer Woche ging es dann besser, die Nase ist nur noch etwas gelaufen. Hals besser. Aber am Sonntag, nachts hatte ich wieder etwas Halsprobleme. Bin dann Dienstags zum HNO. Seitenstränge wären gerötet und sie hat den Rachen mit einem Stab gespiegelt und meinte über dem Kehlkopf wäre es leicht gerötet. Nase wäre frei. Sie hat mir aber auch ein Spray für die Nase gegeben damit sie auch nachts frei bleibt. Jetzt hab ich natürlich total die Panik , dass ich einen stillen Reflux habe. Hab ich Netz gelesen. Weil meine Schleimhäute noch gerötet sind und auch über dem Kehlkopf leicht gerötet wäre. Die Halsschmerzen sind tagsüber in Ordnung. Trinke und lutsche viel aber nachts wenn ich mal aufwache hab ich total den trockenen Hals und dann ist es noch immer unangenehm beim Schlucken ich merke es. Ich hatte vor einem Jahr eine Magenspieglung-Reizmagen, aber alles sonst ohne Befund. Ich hatte auch zuviel Weißwein an einem Tag getrunken und jetzt ist mir auch etwas übel und ich hab das Gefühl etwas Sodbrennen zu haben. Ich vertrage Säure nicht-Übelkeit bekomme ich recht schnell mit Heilerde und Iberogast in den Griff. Natürlich bin ich jetzt total beunruhigt, ob die Rachenschleimhaut so lange gereizt sein kann und man dann immer noch Halschmerzen haben kann. Im Netz list man Halsschmerzen sind nach 2-5 Tage gut. Beim ersten Infekt haben die Halsschmerzen über 10 Tage angehaltn.Und dann kam der nächste Infekt mit Schnupfen und leichten Husten.

    Liebe K.,

    keine Panik. Wenn alle Halsschmerzen nach 5 Tagen gut wären, hätten wir Ärzte deutlich weniger Arbeit. So einfach ist das nicht immer mit unserem Körper. Wenn es in 1-2 Wochen nicht besser ist, sollten Sie nochmals zum Arzt, Blut abnehmen lassen und Befundkontrolle. Selbst wenn es ein Reflux wäre, was nicht zu Ihren Infektbeschwerden passt, wäre das ja problemlos therapierbar. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  6. Habe seit letztes Jahr meine gallenblase rausbekommen habe dann dieses jahr eine magenspiegelung da Kamm raus geringfügige chronische gastritis c hab mir nichts gedacht und habe immer wieder Bauchschmerzen in der Mitte unterhalb des brustkorp und danach auch laute darmgeräusche bekommen bin dann ins Krankenhaus und die meinten gastritis aber kann eine gastritis darmgeräusche verursachen

    Liebe*r U.,

    ja, das kann sie, aber noch eher denkt man dabei an eine Nahrungsmittelunverträglichkeit wie Laktose oder Fruktose oder an ein Problem nach Gallenblasenentfernung. Haben Sie auch Durchfall? Vielleicht wäre es angebracht, mit Ihrem Hausarzt zu sprechen, der Sie vermutlich am besten kennt. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  7. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe (ich glaube am 06.08.2020) einen Urtikaria-Bericht an Sie geschickt, welchen Sie auch kommentiert und veröffentlicht haben.
    Seitdem hat sich viel getan, viel verändert auch einiges verbessert und ich habe einen guten Weg gefunden, wie eine chronische Behandlung ablaufen kann (wohlwissend, dass es leider vermutlich nicht bei allen funktionieren wird).
    Trotzdem hätte ich meinen Bericht von damals gerne ergänzt oder aktualisiert, damit meine Erfahrungen insgesamt weiter geteilt werden könnten.
    Ist dies irgendwie möglich? Über die Seite habe ich leider nichts gesehen.
    Vielen Dank!
    Mit freundlichen Grüßen
    RS

    Liebe RS,

    wir freuen uns natürlich, wenn Sie Ihren Bericht ergänzen. Stellen Sie doch bitte einfach Ihren Bericht aktuell ein mit dem Kommentar Ergänzung zum Bericht vom…Vielen Dank und liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  8. Hallo liebes Team,

    es fing ca. vor 6 Wochen an, dß mir total schwindelig war. Ich habe mich kaum aus dem Haus getraut und lief tapselig rum. Das kenne ich bei mir so gar nicht. Zuhause komme ich nun klar, gehe sogar mal spazieren, aber der Rest ist immer noch nicht normal. Ich bin erst 52 und mache normal viel Sport aber so traue ich mich auch nicht zu joggen.
    Nun fand ich im Internet dei Empfehlung Schüsslersalz Nr. 5, Derr Apotheker sagt das taugt nicht eher Vetigoheel, was ist denn nun hilfreich ? Ich will nicht alles probieren ich brauche nur etwas das hilft. Könnt ihr mir was empfehlen ?

    Gruß G.

    Liebe G.,

    aus Ihrer Beschreibung geht leider nicht hervor, ob Sie bereits eine Diagnose vom Arzt haben, wenn nicht, empfehlen wir Ihnen dringend, sich zunächst untersuchen zu lassen. Erst, wenn man eine klare Diagnose hat, kann man eine Therapieempfehlung geben. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  9. Hallo liebes Team,

    ich hatte eine Frage bezüglich einer Sonographie der Halsweichteile gestellt, dass wenn veränderung an Lymphdrüsen dort beurteilt werden.

    Da bekam ich die Antwort, dass ich nochmal nachfragen solle.

    Diese Frage müsste hier doch eigentlich beantwortet werden können.

    Das man natürlich keinen Krebs oder sonstiges damit ausschliessen kann, ist mir klar. Aber ein veränderter Lymphknoten?

    LG M

    Liebe M.,

    um eine Erkrankung einzuordnen, muss man mit dem Untersucher Kontakt aufnehmen. Das kann man über das Internet nicht leisten. Wenn das so wäre, bräuchte man keine Ärzte mehr. Wir verstehen uns als Gesundheitsportal, d.h., wir beantworten alle Fragen zu bekannten Krankheiten, die wir beantworten können, sehr gerne, können aber keine Diagnosen stellen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  10. Hallo Liebes Team,

    ich war vor vier Wochen bei einer Sonographie des Halses, da hat man mehrere Lymphdrüsen festgestellt die vergrößert sind.Aber nur vergrößert sonst habe ich keine Info.

    Ich habe ein Blutbild angefertigt
    – Erythrozyten
    – Monozyten
    – Leukos
    – Thromozyten
    – Gesamteiweis
    – LDH
    – Basophile
    – Kalzium
    – Lymphozyten
    _ Eosinophile
    – Blutsenkung

    Und es war soweit alles in Ordnung.

    Eine Bauchsono wurde durchgeführt, war unauffällig.

    Wenn eine Veränderung im Hals oder an den Lymphdrüsen festgestellt hätte, dann hätte der Arzt schon direkt reagiert?

    LG
    M.

    Liebe M.,

    wir empfehlen Ihnen, nachzufragen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  11. Hallo liebes Biowell- Team,

    ich mache mir Sorgen…

    Im Mai begann es , dass ich immer einseitige Halsschmerzen bekommen habe. es gab da mal einen Tag im Juli, wo ich echt dachte ich werde krank. Hatte auch Fieber und am nächsten Tag war alles wieder normal.

    Vor zwei Monaten bin ich mit diesem Problem zu meinem Hausarzt, (ohne Fieber) Er schaute in meinem Hals und sah eine Entzündung auf der rechten Seite. Er verschrieb mir Antibiotikum und dann war erst mal gut. Dann vier Wochen später wieder eine Entzündun,g ich fühlte mich müde uns schlapp, habe das auch noch mal bei meienm HA angesprochen, er hat ein Blutbild gemacht, CRP minimal erhöt und VItamin d3 mangel. Er sagte nichts schlimmes, ich hätte rechts einen erröteten Hals und Fand auch beim abtasten der Lymhdrüsen nichts.

    Mitte September, dann wieder eine Entzündung auf der gleichen Seite, die sich wieder erholte, dann vor einer Woche auch wieder, er schaute in meinem Hals , tastete meine Lymphdrüsen ab und sagte, ich habe eine Entzündung. Die Symtome verschwanden von alleine wieder und ich habe im Moment habe ich keine Symtome , bin aber vorsichtshalber gestern zur Abklärung zum HNO Arzt gegangen. Im Hals selbst sind die Seitenstränge verdickt udn auch der Zungengrund ohne Rötung.

    Er hat einen Ultraschall gemacht und es sind tatsächlich zwei Lymphdrüsen auf der rechten Seite auffällig groß und einer auf der Linken Seite. Links ist in der Nähe Unterkiefer, rechts unterkiefer und im Hals. er sagte was von 1.6 cm.

    Er sagte , er möchte das ich nochmal wieder komme zur Kontrolle. Wenn die bis dahin nicht verkleinert sind, dann müsste man das weiter abklären. Und habe Riesen Angst,dass ich was ernstes habe. ZB Lungenkrebs oder Lymphom.

    Er fragte mich auch, ob ich ein Blutbild habe machen lassen, sowas fragt man ja nicht einfach so.

    Ängstliche Grüße
    N.

    Liebe N.,

    ein Blutbild und Elektrophorese wäe sicher nicht verkehrt. Generell machen Sie sich erst mal keine Sorgen, denn Lymphknotenschwellungen gibt es häufig, man erwischt ja schnell mal einen leichten Infekt. Dennoch bitte zur Sicherheit die Kontrollen einhalten. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  12. Liebes Biowellmed-Team,

    ich habe immer mal wieder leichtes Herzstolpern. War deswegen auch schon beim Hausarzt. Es wurde ein Kurz-EKG gemacht. Alles normal. Vor einem Jahr wurde ein Herzulltraschall gemacht, ohne Befund und vor kurzem wurden die Halsarterien angeschaut, auch ohne Befund. Vor vier Tagen war das Herzstolpern etwas länger (ca. 4 – 5 Sek.) als sonst und mir wurde auch schwarz vor Augen. Zudem ist mir seit einer Woche schwindelig. Da ich noch stille, kommt meine Periode nicht ganz regelmäßig. Am Sonntag hatte ich dieses lange Herzstolpern und am Dienstag kamen 7 Tage verspätet meine Periode. Seit Sonntag hatte ich immer wieder kurze Herzstolperer. Kann es einen Zusammenhang zwischen Herstoplpern und Periode geben? Ich hab noch nie darauf geachtet…

    Viele Grüße

    Liebe J.,

    sehr häufig treten Kreislaufprobleme oder Herzstolpern bei hormonellen Umstellungen oder Schwankungen auf. Das ist zunächst nichts Schlimmes. Sie sollten auf eine ausreichende Trinkmenge achten und sich ausreichend und gesund ernähren. Falls es nicht besser wird, sollte Ihr Hausarzt Sie zum Langzeit-EKG schicken, was man in der derzeitigen Situation jedoch nur bei dringender Notwendigkeit tun sollte, damit Sie sich und andere nicht gefährden. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  13. Sehr geehrtes Biowellmed-Team,

    seit etwa 2 1/2 Jahren wurde essentielle Thrombozythämie bei mir diagnostiziert. Mit einigen Problemen wegen der Zulassung bekam ich zuerst das Medikament Xagrid verschrieben. Leider kam es dadurch immer wieder zu Blutungen und Schüben des zusätzlichen Morbus Crohns, auch Herzrasen und vielen Extrasystolen. Nach einem Jahr der Einnahme Versuch mit Syrea, nach etwa 2 Wochen Einnahme 1xtgl 500mg kam es zu Schüttelfrost und einer Proktitis. Hab es reduziert auf 4x wöchentlich 1x Syrea 500mg, damit hab ich keine Nebenwirkungen. Leider ist bei der niedrigen Dosierung keine optimale Einstellung möglich. Thrombozyten liegen ca. bei 600 000-800 000 und die Ärzte sind natürlich mit diesen Werten nicht zufrieden. Zusätzlich hatte ich vor 3 Jahren eine Lungenembolie im schweren Crohn Schub erlitten und gehöre somit zur Risikogruppe bei der ET. Durch Xarelto, Pradaxa und Eliquis kam es immer wieder zu schlimmem Problemen und Krankenhausaufenthalten. Seit einem Jahr spritze ich nun als Gerinnungshemmer Fragmin.
    Momentan versuche ich die Dosis auf 5x wöchentlich 1xSyrea zu erhöhen, merke aber viele Nebenwirkungen. Die Ärzte sind bei mir überfordert und beim letzten Gespäch bei meiner Hämatologin musste ich mir nun Sprüche über die Psyche anhören, das dies wohl der Grund sei.
    Vllt kann mir hier jemand weiterhelfen damit es zu einer Besserung kommt.
    Mit freundlichen Grüßen

    Liebe Leserin,

    Eine Lungenembolie kann tödlich sein. Um sie in Ihrem Fall zu verhindern, muss man eventuell Kompromisse eingehen. Z.B. muss ja das einmalige Auftreten von Schüttelfrost nicht unbedingt mit ihrem Medikament in Zusammenhang gestanden haben. Außerdem sollte man ganz genau wissen, welches Medikament welche Nebenwirkung verursacht hat. Ihre Hämatologin ist Spezialistin und weiß, wie Sie auf welches Medikament reagiert haben. Sie kann Ihnen sicher am besten helfen. Sie kann Ihnen jedoch die Krankheit nicht nehmen und aus ihren Möglichkeiten nur ein Angebot machen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  14. Ich habe seit Jahren einen vergrößerten Lymphknoten am Hals. Vor zwei Jahren ging ich auch im 3 Monate abstand kontrollieren, und er blieb gleich groß. Damals war er 2,3 x 1,1 cm. Der Arzt, ein Radiologe, meinte er sei sonst unauffällig und ich solle mir keine Sorgen machen. Wenn er größer wird oder sich verändert, soll ich wieder kommen.

    Nun, zwei Jahre später, ist es soweit. Eines morgens nach dem Duschen bemerkte ich eine Beule am Hals. Sie steht richtig raus. Sofort machte ich panisch wieder einen Termin. Der Befund schaut wie folgt aus:

    Größenprogredienter, homogener, echoarmer Lymphknoten im Kieferwinkel links – bei der heutigen Untersuchung 3,3 x 1,7 cm (an der Voruntersuchung 07/15 – 2,3 x 1,1 cm). Der Lymphknoten weist keine Hyperämie auf, die restlichen Halsweichteile unverändert ohne Auffälligkeiten.

    In einer Woche habe ich einen Termin in einer HNO Klinik zur Abklärung bzw. um mir den Knoten entfernen zu lassen. Ich habe jedoch panische Angst davor, bzw vor dem Befund.

    Lieber G.,

    wir denken, dass Sie eher keine Angst haben müssen. Lymphknoten in diesem Bereich sind ja nicht ganz selten. Eventuell hat sich der Lymphknoten durch eine Zahn- oder Halsinfektion gebildet und ging dann nicht mehr zurück. Das kommt nicht so selten vor. Wenn dann eine erneute Infektion auftritt, kann er sich vergrößern. Hundertprozentig kann man es natürlich erst nach der histologischen Untersuchung sagen. Wir hoffen das Beste für Sie und würden uns freuen, wenn Sie uns wieder über das Ergebnis berichten. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

Ihr Bericht zum Thema essentielle Thrombozytämie

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