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Die Wahl des passenden Kopfkissens: Unterschiede und gesundheitliche Hinweise

Wie leistungsfähig und vital der menschliche Körper bleibt, ist nicht nur von regelmäßiger Bewegung und einer gesunden Ernährung abhängig. Auch ein erholsamer Schlaf wirkt sich direkt auf das Wohlbefinden aus und sollte daher nicht zur Nebensache werden. Die Schlafumgebung ist für die Entlastung und Entspannung von Körper und Geist während der Nachtstunden ein ausschlaggebendes Kriterium. Eine angenehme Temperatur, eine gute Matratze und vor allen Dingen ein Kopfkissen, das Kopf und Nacken ergonomisch unterstützt, sind entscheidende Faktoren. Besonders die Wahl des richtigen Kopfkissens ist daher maßgeblich an der Qualität des eigenen Schlafs beteiligt.

Die Halswirbelsäule im Zentrum

Kopfschmerzen

Der Bereich der Wirbelsäule, der zwischen den Schultern und dem Kopf liegt, ist zwar recht klein, wirkt sich allerdings auf das gesamte Wohlbefinden aus. Verspannungen der Halswirbelsäule empfinden die meisten Menschen daher als besonders unangenehm, denn sie wirken sich sowohl auf die unteren Extremitäten als auch auf den Kopfbereich aus.

Wer bereits Probleme mit der Halswirbelsäule hat, sollte unbedingt das eigene Kopfkissen überprüfen, denn möglicherweise eignet es sich weniger gut als bislang vermutet. Durch die Wahl des falschen Kopfkissens können sich Halswirbelsäulen-Beschwerden jedoch auch erst einstellen. Dies macht sich durch eine Reihe möglicher Symptome bemerkbar:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Schmerzen im Schultergürtel
  • Empfindungsstörungen in Armen und Händen
  • Sehstörungen wie Flimmern vor den Augen
  • Bewegungseinschränkungen des Halses
  • Kieferschmerzen
  • Ohrensausen

Anhand dieser Symptome wird erneut deutlich, wie essenziell die Gesundheit der Halswirbelsäule für das Allgemeinbefinden ist. Mit einem guten Kopfkissen können bereits beginnende Beschwerden wieder geheilt werden und dauerhafte Einschränkungen finden Linderung. Hierfür ist es wichtig, dass die Halswirbelsäule während der Nacht in einem möglichst unbelasteten Zustand ruht. Laut www.vergleich.org wirkt sich auch die Füllung des Kissens auf die Qualität des Schlafes und die Unterstützung der Halswirbelsäule aus. Dabei sollte unbedingt zwischen unterschiedlichen Schlafpositionen differenziert werden.

Kissen für alle Schlafpositionen

Jeder Mensch nimmt in der Nacht eine bevorzugte Schlafposition ein, in der sich der Körper besonders wohl fühlt. Einfluss hierauf haben nur die wenigsten, sodass auch die Wahl des Kopfkissens unbedingt anhand eigener Gewohnheiten erfolgen sollte.

Für die sogenannten „Seitenschläfer“, die die Nacht auf der rechten oder linken Seite verbringen, eignen sich Kissen, die den Halsbereich solide unterstützen. Ein solches Kissen hat im besten Fall eine feste Struktur und ermöglicht das Freibleiben des Schulterbereichs. So wird verhindert, dass die Halswirbelsäule im Laufe der Nacht abknickt, was zu einer Verspannung der Muskeln führen würde. Kleinere Kissenformate wie 80×40 Zentimeter eignen sich für Seitenschläfer besonders gut. Gut geeignet sind auch spezielle Kissen, die über einen festen Aufbau und eine besondere Form verfügen. Sie wölben sich im Bereich der Halswirbelsäule deutlich hervor und gewährleisten so eine stets gerade Ausrichtung der Wirbel.

Kopfkissen

Eine weitere beliebte Schlafposition ist die Rückenlage. Einer Studie zufolge, die bei Karrierebibel.de Erwähnung findet, sind Rückenschläfer laut Forscher Samuel Dunkell sehr selbstbewusste Personen. Doch auch das stärkste Selbstbewusstsein schützt nicht vor Verspannungen, weswegen auch hier das richtige Kissen über Wohl und Wehe entscheidet. Für Rückenschläfer eignen sich Kissen, deren Aufbau nicht allzu hoch ausfällt, da der Kopf sonst während des Schlafs abknicken könnte. Mit einem Kissen in spezieller Nackenstützform sind Rückenschläfer besonders gut beraten, da es die ergonomische Formung der Wirbelsäule nachempfindet und so für natürlichen Halt sorgt. Rückenschläfer sollten ebenfalls auf große Kissen verzichten, sondern lieber zu kleineren Maßen greifen, da diese ihre Form behalten.

Bauchschläfer

Die dritte Position, die Bauchlage, ist bei 17 Prozent der Deutschen zu finden. Hier besteht bei sehr dicken Kissen die Gefahr, dass der Nackenbereich während des Schlafes dauerhaft in einer unnatürlichen Position verharren muss. Bauchschläfer wählen daher am sinnvollsten sehr flache Kissen aus. Dabei ist die Bauchlage einer der wohl kompliziertesten Schlafpositionen, wenn es um die Wahl des passenden Kissens geht, denn bei einem Positionswechsel bietet ein flaches Kissen keinerlei Unterstützung mehr. Es gibt jedoch einen Ausweg: Manche Kissen verfügen über eine sehr flexible Füllung, die sich beim Drehen oder Bewegen sofort wieder ausbreitet. In Bauchlage zeigen sie sich angenehm flach, unterstützen in der Seiten- oder Rückenlage die Wirbelsäule jedoch ebenfalls innerhalb kürzester Zeit.

Auch Allergiker brauchen ein gutes Kissen

Ist die Frage nach der Schlafposition geklärt und findet sich die passende Form, so ist der Weg zum Ziel für manche Menschen noch lange nicht geschafft. Immer häufiger zeigt sich in Schlafzimmern, dass eine Allergie gegen Hausstaubmilben und andere Allergene der Erholsamkeit des nächtlichen Schlafs ein jähes Ende bereitet. Eine erschwerte Atmung, juckende Hautstellen oder auch tränende Augen bringen Allergiker dabei um den so wichtigen Schlaf. Im gezeigten Video erhalten Interessierte weitere Informationen zu Hausstaubmilben-Allergien und möglichen Folgen.

https://www.youtube.com/watch?v=OmH7mVPpvR0

Wer das Gefühl hat, dass eine Allergie ein Grund für die eigenen Schlafprobleme sein könnte, sollte sich in die erfahrenen Hände eines Allergologen begeben, der entsprechende Tests durchführen wird. Zu empfehlen ist dann außerdem die Wahl eines allergenfreien Kopfkissens. Doch auch in solchen Kopfkissen können sich Hausstaubmilben häuslich niederlassen. Patienten, die unter einer sehr starken Allergie leiden, sollten sich daher zusätzlich für spezielle Überzüge entscheiden, die ein Eindringen der Milben verhindern. Diese Bezüge werden auf Kissen, Decke und Matratze gezogen, bevor die eigentlichen Bettbezüge Verwendung finden.

Schlussendlich wird deutlich, wie sehr sich das Kopfkissen auf die Schlafqualität auswirken kann. Um Schlafstörungen und Folgekrankheiten zu vermeiden, sollte daher jeder auf die Wahl eines hochwertigen und vor allem individuell geeigneten Kissens achten. Auch ist der regelmäßige Austausch des Kopfkissens ein Garant für einen gesunden Schlaf. Etwa alle fünf Jahre wird es Zeit für ein neues Kissen.

Eine Antwort auf „Die Wahl des passenden Kopfkissens: Unterschiede und gesundheitliche Hinweise“

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  1. Ich denke auch, das besonders Allergiker schauen müssen, womit sie keine Probleme bekommen. Und dass man auch mal Probeliegen sollte, nicht über Nacht (;)), aber mal kurz, weil manchmal merkt man ja sofort, ob etwas unangenehm ist oder nicht.

    Lieber E.,

    danke für den Tipp. Das können wir nur bestätigen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

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