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Schilddrüsenhormonresistenz

Fachartikel zum Thema Schilddrüsenhormonresistenz

Die Schilddrüsenhormonresistenz ist sehr selten und kann zu schwierigen Schilddrüseneinstellungen führen.

Ursachen:

Es handelt sich meist um eine autosomal dominant vererbte Erkrankung, die auf Mutationen im THRB-Gen(thyroid hormone receptor beta) zurückzuführen ist. Es gibt jedoch auch sporadische und wenige rezessive Fälle. Die Menge an produziertem Schilddrüsenhormon ist zwar physiologisch, es zeigt sich jedoch eine geringere Wirkung an den Zielorganen. Bei der peripheren Schilddrüsenhormonresistenz sprechen sowohl Körperorgane als auch die Hypophyse zu wenig auf die Schilddrüsenhormone an.

Feststellen der Erkrankung:

Üblicherweise sind T3 und T4 erhöht. TSH kann normal oder leicht erhöht sein. TSH steigt im TRH - Test jedoch nicht an.

Beschwerden:

Es können die üblichen bei Schilddrüsenüberfunktionbestehenden Beschwerden auftreten. Die Störung kann jedoch auch organbezogen bei Einzelorganen auftreten wie z.B. ein zu schneller Herzschlag.

Komplikationen:

Es kann ein Kropf auftreten infolge ständiger Stimulation der Schilddrüse durch TSH. Es können Zeichen der Überfunktion vorhanden sein.

Behandlung:

Die Behandlung ist schwierig. D-Trijodthyronin oder D-Thyroxin können versucht werden. Manchmal bleibt nur die Schilddrüsenentfernung, wobei sich auch dann die Einstellung mit Schilddrüsenhormon schwierig gestalten kann. Eventuell muss sich die Hormongabe nach den Symptomen des Patienten ausrichten, wobei man dann eventuell eine TSH - Erhöhung in Kauf nehmen muss. Ist dies der Fall, sollte jedoch regelmäßig die Schilddrüse kontrolliert werden, um ein Wachstum rechtzeitig zu erkennen.

Erfahrungsberichte zum Thema Schilddrüsenhormonresistenz

  • Neuester Erfahrungsbericht vom 21.02.2017:

    Hallo,

    ich denke es müsste auch so etwas wie Hormonresistenz an den Zellen (Rezeptoren)geben.

    Hier meine Geschichte:

    Ich habe wahrscheinlich schon seit 10-12 Jahren Hashimoto. Seit 3 Jahren diagnostiziert. Erst half auch Thiroxin, aber nach etwa 1 Jahr Einnahme nicht mehr auch bei scheinbar optimaler Einstellung nach Blutwerten. Total verzweifelt, dauermüde und mit 20kg mehr Gewicht, begab ich mich auf die suche nach Alternativen. Zusätzlich Thybon und auch Schweinehormone. Es wurde auch mit verschiedenen Dosierungen nicht besser. Erst als ich auf T3-only, also nur Thyon gesetzt wurde, spürte ich mehr Lebensenergie. Mittlerweile nehme ich ca. 180 mikrogramm Thybon am Tag. Ohne negative Wirkung. Ich messer 4 mal täglich Blutdruck, Temperatur und Puls..alles in der Norm (120/80 BD, Temperatur im Mittel bei 36,5 Grad, Puls so um 80, der könnte niedriger werden..ich arbeite mit Sport daran. Ging vorher einfach nicht. Ich war viel zu erschöpft. Ich denke, dass die Rezeptoren meiner Zellen nicht das tun, was sie sollen und das T3 nur über Diffusion in die Zelle kommt. In den USA gab es einen Arzt (Dr. John Lowe) der diese Theorie auch vertrat und so vielen Hashimoto.- und Fibromyalgiepatienten mit Resistenz helfen konnte. Mir jedenfalls hilft es...ich habe mein Leben wieder zurück. lg ------nur ein persönlicher Erfahrungsbericht--wahrscheinlich selten, aber trotzdem für mich wichtig.lg

    Liebe(r) Leser(in),

    vielen Dank für Ihren interessanten Bericht. In der Forschung ist hier gerade einiges im Umbruch. Generell ist eine Schilddrüsenhormonresistenz bekannt und man weiß, dass bei dieser ein normaler TSH - Wert keine Aussage hat und man sich bei der Behandlung an der Symptomatik des Patienten ausrichten muss. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team
  • Erfahrungsbericht vom 12.09.2015:

    Meine SD ist autoimmun vollst. zerstört. Das TSH verschwand mit meiner SD, bei zugleich normalen ft3- und ft4-Werten. Nach 4jähriger Arbeitsunfähigkeit als Musikerin und kontinuierlicher Steigerung meiner T3- und T4-Dosis jetzt wieder als Solistin tätig, dafür ft3- und ft4-Werte stark...
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