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Mediaaneurysma

Ein 73 jähriger Mann wird von seiner Frau am Boden liegend und desorientiert aufgefunden, als diese vom Einkauf nach Hause kommt. Sie informiert sofort den Rettungsdienst, der ihren Mann in das nahe gelegene Krankenhaus bringt unter dem Verdacht eines stattgehabten Krampfanfalles oder einer Synkope. Das sofort durchgeführte Computertomogramm des Gehirns zeigt ein Mediaaneurysma, jedoch keine Subarachnoidalblutung. Der Patient wird daraufhin an die Neurochirurgie der Universitätsklinik verlegt. Dort findet man keine Lähmungen und keine gravierenden Defizite. Allenfalls die Feinkoordination ist noch etwas verlangsamt, der Seiltänzergang unsicher. In der daraufhin durchgeführten Angiographie der Hirnarterien bestätigt sich die Diagnose eines ca. 11x 8 x 9 cm großen Aneurysmas an der Mediabifurkation. Sonst finden sich keine Auffälligkeiten außer leichten Plaques der Halsschlagader. Daraufhin erfolgt ein operativer Eingriff über einen pterionalen Zugang mit Clipping des Aneurysmas auf mikrochirurgischem Weg. Der Patient verweilt anschließend 1 Tag auf der Intensivstation und kann dann bereits auf die Normalstation verlegt werden. Bereits 5 Tage später kann er die Klinik verlassen. Er fühlt sich insgesamt noch etwas erschöpft und doch mitgenommen von der überraschenden Aktion, sonst jedoch gut. In ein paar Tagen wird er eine Rehabilitation antreten. Er wird noch 6 Wochen körperliche Schonung einhalten müssen, kann dann jedoch wieder alles tun wie zuvor. Lediglich eine Kontrolle in ? Jahr ist anberaaumt.

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