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Strahlenproktitis

Fachartikel zum Thema Strahlenproktitis

Bei einem 65 jährigen Patienten traten über Monate hinweg immer wieder Darmblutungen auf. Er war 10 Jahre vorher wegen Prostatakarzinom mehrere Monate lang bestrahlt worden. Die körperliche Untersuchung war unauffällig, lediglich bei der Austastung des Enddarmes zeigte sich Blut am Fingerling. Deshalb entschlossen wir uns gemeinsam, eine Darmspiegelung durchführen zu lassen. Dort zeigten sich viele Gefäßerweiterungen der Darmschleimhaut und histologisch fand man die Strahlenproktitis, eine meist unvermeidbare Folge einer Strahlenbehandlung des kleinen Beckens mit Blutungsneigung als Folge und Veränderungen der Stuhlgewohnheiten und Problemen bei der Stuhlentleerung. Der Patient wurde mit einer Argon – Beamer – Behandlung therapiert, was in den nächsten 1,5 Jahren zu einer deutlichen Besserung mit Rückgang der Blutungen führte. Da die Enddarmschleimhaut atrophisch verändert ist, ist eine heilende Behandlung nicht möglich und man muss sich auf symptomatische Maßnahmen wie Blutstillung und Regelung des Stuhlgangs und eventueller Beschwerden beschränken.

Erfahrungsberichte zum Thema Strahlenproktitis

  • Neuester Erfahrungsbericht vom 26.05.2019:

    Liebe Mitstreiter,
    2016 wurde bei mir metastasierter Prostatakrebs festgestellt.
    Therapien :
    Chemo
    2 x Strahlentherapie mit linac
    Hormontherapie Bicalutamid und Trenantone
    PSA bei o,o19
    nach Einnahme von Zytiga 500 mg und Prednison
    Jedoch ausgeprägte Proktitis mit erheblichen täglichen Blutverlusten
    HB zwischen 7 und 8
    HBO Therapie - 30 Behandlungen a 2,5 Stunden führten nur zu einer geringfügigen Verbesserung.
    Wer weiß Rat?
    Dankeschön und lg.J.

    Lieber J.,

    leider haben wir nicht viel gute Ratschläge, denn diese Erkrankung ist ein wirkliches Problem. Eventuell sollte man sich einen vorübergehenden Anus überlegen. Heute gibt es ja gute Möglichkeiten, damit zu leben und eventuell heilt dann die Proktitis unter Ruhe ab und der Darm kann später zurück verlagert werden. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team
  • Erfahrungsbericht vom 13.07.2017:

    Bei mir, 75 Jahre, wurde im Aug.2014 in der Urologie Tübingen eine radikale Prostata- OP gemacht. Nach einem Rezidive wurde 2015, auf anraten eines Arztes, der gesamte Bauchraum in der Radioonkologie in Tübingen 35x mit dem LINAC bestrahlt! ...
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  • Erfahrungsbericht vom 13.06.2017:

    April 2015 Prostata-OP wegen Karzinom.Guter Verlauf. PET-Ct ergab keine Metastasen.Trotzdem ("aus Sicherheitsgründen")
    Bestrahlung (43 mal).Anschließend keine Probleme mit Wasserlassen, keine Schmerzen,regelmäßiger Stuhlgang,aber viel Luft im Bauch.Dann allerdings,seit ca drei Monaten, Blut im Stuhl, aber keine Schmerzen und ziemlich regelmäßiger...
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  • Erfahrungsbericht vom 08.07.2016:

    Hallo zusammen,

    ich habe auch nach einer Bestrahlung nach Prostatakrebs mit deren Entfernung eine mittelgradige Strahlenproktitis.
    Blutungen habe ich kaum aber dafür Schmerzen und Brennen nach dem Stuhlgang was manchmal stundenlang dauert.
    Mir wurde jetzt...
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  • Erfahrungsbericht vom 13.04.2016:

    Hallo ! Nochmal eine frage zu meiner strahlenproktitis!

    Tritt eine strahlenproktitis in schüben auf ? Nachdem ich ca

    2 Monate nur noch ab und zu Blut im Stuhl hatte...
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  • Erfahrungsbericht vom 01.11.2015:

    Hallo ! Nochmal eine frage zu meiner strahlenproktitis!

    Kann man diese mit Ernährung positiv beeinflussen ?

    Die Meinungen gehen hier sehr auseinander !
    ...
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  • Erfahrungsbericht vom 21.05.2015:

    Hallo , ich möchte mich nochmal mit einer Frage zu meiner strahlenproktitis stellen ! Sie haben mir so nett geantwortet , das die blutungen lästig aber ungefährlich sind. Außer wenn Sie über...
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  • Erfahrungsbericht vom 23.04.2015:

    Nach einer radio-chemotherapie habe ich eine starke strahlenproktitis. Für mich am schlimmsten sind die blutungen , manchmal sehr stark und meistens täglich . Meine Fragen : wann werden blutungen gefährlich ? Gibt...
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  • Erfahrungsbericht vom 08.10.2013:

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Nun hatte ich also eine adjuvante Strahlentherapie bekommen. Da ich dabei nach anfänglichen regelmäßigen Bestrahlungen mit gleicher Zeit von allen Richtungen (ca.8.Sek) fesgtgestellt hatte, daß die Bestrahlung vion oben viel länger erfolgte...
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