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Herzrhythmusstörungen

Fachartikel zum Thema Herzrhythmusstörungen

Kurz und bündig

Unter Herzrhythmusstörungen fasst man eine Reihe von Erkrankungen zusammen, die mit einem veränderten Herzrhythmus einher gehen.

Feststellen der Erkrankung

Bereits bei der Untersuchung kann der Arzt eventuell einen veränderten Herzrhythmus erkennen. Die Diagnose wird jedoch anhand eines EKG, eventuell Langzeit - EKG über 24 Stunden gestellt.

Was ist ein normaler Herzrhythmus?

Das Impulszentrum für elektrische Erregungen im Herzen ist der Sinusknoten. Von diesem gehen rhythmische Erregungen mit einer Häufigkeit(Frequenz) von 60 - 90 pro Minute aus. Diese erregen die Muskulatur der Vorhöfe des Herzens. Von dort wird die Erregung mit einer Verzögerung von 0,12 - 0,2 Sekunden auf die Kammern übergeleitet.

Welche Herzrhythmusstörungen gibt es?

  • respiratorische Sinusarrhythmie: abhängig von der Atmung beschleunigt sich der Herzrhythmus bei der Einatmung und verlangsamt sich bei der Ausatmung. Ursache ist der unterschiedliche Einfluss des Vagusnervs je nach Atemlage. Der Befund ist harmlos und hat keine weitere Bedeutung. Betroffen sind meist junge Menschen.
  • respiratorische Sinusarrhythmie: Abhängig von der Atmung beschleunigt sich bei der respiratorischen Sinusarrhythmie der Herzrhythmus bei der Einatmung und verlangsamt sich bei der Ausatmung.
    Ursache ist der unterschiedliche Einfluss des Vagusnervs je nach Atemlage.
    Der Befund ist harmlos und hat keine weitere Bedeutung. Betroffen sind meist junge Menschen.
  • Sinusarrhythmie: unabhängig von der Atmung. Bei dieser Störung ist die Form der Erregung normal, nur die Abstände sind unregelmäßig. Für die Blutversorgung hat die Erkrankung keine Bedeutung. Sie hat jedoch eine Ursache, die man finden sollte wie z. B. Entzündungen, verminderte Sauerstoffversorgung, altersabhängige strukturelle Herzveränderungen, KHK.
  • Sinusbradykardie: Verlangsamung der Herzschlagfolge auf unter 60 Schläge pro Minute. Sie tritt auf bei trainierten Sportlern, bei Vagotonikern(vegetativ), unter Medikamenten(Digitalis, Betablocker, Calciumantagonisten vom Verapamiltyp), zu Beginn eines sick sinus Syndroms, bei Myxödem, Gelbsucht oder erhöhtem Hirndruck. Die Therapie, falls notwendig, richtet sich nach der Ursache.
  • Sinustachykardie: Beschleunigung des Herzschlags über 90 pro Minute. Dies kommt vor bei Fieber, bei seelischer Erregung, bei körperlicher Belastung, bei Blutarmut, bei Überfunktion der Schilddrüse, bei Herzschwäche, bei Herzmuskelentzündungen, bei Lungenembolie oder beim sog. Hyperkinetischen Herzsyndrom. Die Behandlung erfolgt, falls erforderlich, je nach Grundkrankheit.
  • hypersensitiver Carotis - Sinus: Dabei kommt es zum Sinusstillstand durch Druck auf die Druckrezeptoren im Carotis - Sinus. Dies äußert sich in plötzlichem Schwindel(Blutdruckabfall) oder Bewusstlosigkeit bei Kopfbewegungen(z. B. beim Rasieren oder beim Aufhängen von Wäsche). Ursache ist eine Überempfindlichkeit des Carotisreflexes bei Arteriosklerose oder KHK. Diagnostiziert wird die Erkrankung mit dem Druck auf den Carotis - Sinus während ein EKG geschrieben wird. Kommt es zu einer Asystolie über 3 Sekunden, ist die Krankheit bewiesen. Die Behandlung besteht in einer Vermeidung der auslösenden Ursachen(keine abrupten Kopfbewegungen, keine engen Kragen) und bei Auftreten von Bewusstlosigkeit in der Einpflanzung eines Herzschrittmachers.
  • Vorhoftachykardie: Ektope, d. h. nicht vom Sinusknoten ausgehende, aus dem Vorhof stammende Erregungen treffen mit einer Frequenz von 100 - 250/min auf die Kammer. Die Ursache liegt meist in einer Unterversorgung mit Sauerstoff(z. B. Cor pulmonale). Die Behandlung richtet sich nach der Grunderkrankung. Der Carotis-Druck-Versuch ist im Gegensatz zur paroxysmalen supraventrikulären Tachykardie erfolglos.
  • paroxysmale Vorhoftachykardie: Anfallsweise für Sekunden, Minuten, oft sogar Tage tritt Herzrasen mit einer Frequenz von 140 - 250/min auf, das seinen Erregungsursprung im Sinusknoten, AV - Knoten oder Vorhof hat und genauso schnell wieder verschwindet wie es gekommen ist. Häufig tritt es vegetativ bei Jugendlichen auf, jedoch auch bei Vorhofseptumdefekt oder pulmonaler Hypertonie. Die Behandlung erfolgt durch Druck auf den Carotis - Sinus. Falls dies nicht ausreicht, wird Verapamil 5 mg i.v. als Bolus verabreicht. Zur Anfallsvorbeugung kommen Betablocker oder Verapamil in Frage, bei letzterem unter Kontrolle der Leber- und Gallewerte wegen Gefahr einer Cholestase.
  • Vorhofflimmern und Vorhofflattern sind Störungen der Reizbildung im Herzen. Sie müssen behandelt werden, da sonst schwere Komplikationen drohen. Die elektrische Erregung des Herzens erfolgt normalerweise vom Sinusknoten aus und wird von dort über den rechten und den linken Vorhof zum AV - Knoten und dann über das His`sche Bündel zur Herzkammer geleitet. Die Leistung des Vorhofes trägt zu etwa 20 % zur Herzleistung bei. Beim Vorhofflimmern kommt es zu einer ungeordneten Reizbildung im Vorhof mit einer Frequenz von etwa 350 - 400 Erregungen pro Minute. Ursächlich diskutiert wird hierfür eine Erregung, die so langsam im Vorhof kreist, dass sie immer wieder auf Gewebe trifft, das erneut erregbar ist und dadurch die hohen Frequenzen entstehen. Treffen diese ungeordneten Erregungen auf den AV - Knoten, werden sie unregelmäßig an die Kammer weiter geleitet und erreichen dann aufgrund der Verzögerung im AV - Knoten Frequenzen von 40 - 180 Schlägen pro Minute. Für das Zustandekommen dieser ungeordneten Bewegungen sind überwiegend Herzkrankheiten verantwortlich, daher kommt die Erkrankung im Alter auch häufiger vor und beträgt mit 80 Jahren 6 %. Neben Herzkrankheiten wie KHK, Herzinfarkt, Herzmuskelentzündungen und vor allem Mitralklappenfehler können auch das Syndrom des kranken Sinusknotens (sick sinus), eine Überfunktion der Schilddrüse, ein schwerer akuter Blutdruckanstieg (hypertone Krise) oder eine chronische Lungenerkrankung (COPD) zu Vorhofflimmern oder Vorhofflattern führen. Es kommen jedoch auch Fälle ohne jede Ursache vor und auch familiäre Häufungen sind beschrieben. Beim Vorhofflattern sind dieselben Ursachen verantwortlich wie beim Vorhofflimmern. Es entstehen hierbei nur Flatterwellen mit einer Frequenz von ca. 250 - 350 pro Minute. Meist wird die Überleitung durch einen AV - Block gebremst, so dass die Kammern dann in einer Frequenz von 125 - 150 schlagen. Wird die Erregung vollständig übergeleitet, was bei Vorhofflattern wegen der geringeren Frequenz geschehen kann, kommt es zu lebensbedrohlichem Herzrasen. Vorhofflattern ist viel seltener als Vorhofflimmern. Manchmal spürt der Betroffene den unregelmäßigen Herzschlag. Beim Tasten des Pulses kann er festgestellt werden. Die endgültige Diagnose wird dann mit Hilfe des EKG und Rhythmusstreifen (längere Aufzeichnung des EKG) gestellt. Es müssen keine Beschwerden vorliegen. Vorhofflimmern wird manchmal auch zufällig vom Arzt entdeckt. Häufig bemerkt jedoch der Patient Herzrasen oder eine Beklemmung in der Brust bzw. eine Leistungsminderung oder Müdigkeit. Schlafstörungen kommen ebenso vor wie Atemnot. Es kann jedoch auch eine schwere Herzschwäche auftreten.
    Die größte Gefahr besteht darin, dass sich durch die unregelmäßigen, schnellen Bewegungen und den fehlenden Blutausstoß Blutgerinnsel im Bereich der Vorhofwand bilden und mit dem Blutstrom fortgeschwemmt werden. Dadurch kann es zu sehr gefährlichen Embolien in den Blutgefäßen kommen. Bei Verstopfung einer Arterie fällt das Gebiet, das von ihr versorgt wird, aus und es kommt zum Absterben des betroffenen Bezirks. Dies kann z. B. zu einem Schlaganfall führen (25 % aller Schlaganfälle werden durch eine vom Herzen stammende Embolie ausgelöst, ca. 15 % der schweren Schlaganfälle entstehen durch Vorhofflimmern). Daher wird heute immer eine Blutverdünnung durchgeführt, wenn nicht ein ernsthafter Grund dagegen spricht. Außerdem versucht man, die Herzschlagfolge wieder zu normalisieren, um das Herz nicht zu überlasten und einen ausreichenden Blutausstoß zu erreichen. Meistens wird hierzu heute ein Betablocker eingesetzt. Je früher eine Behandlung einsetzt, desto größer ist die Chance, die Störung wieder beseitigen zu können. Daher ist eine frühzeitige Behandlung so wichtig. Dies kann nur versucht werden, wenn kein sick sinus Syndrom vorliegt und kein schwerer Mitralfehler besteht (schwerer als Stadium II). Die Beseitigung versucht man zunächst medikamentös mit einem Mittel gegen Rhythmusstörungen. Erreicht man hiermit keinen Erfolg, kann eine Elektrokardioversion (Elektroschock) versucht werden, wenn von medizinischer Seite nichts dagegen spricht. Dabei versetzt man den Patienten in Schlaf und dem Herzen von außen einen massiven Stromstoß von 10 - 100 Wsec, um für eine kurze Zeit alle Erregungen anzuhalten. Normalerweise erholt sich hiervon der Sinusknoten am schnellsten, so dass er seine normale Funktion wieder aufnimmt. Besteht das Vorhofflimmern schon länger, muss mit dem Vorhandensein von Blutpfröpfen in den Vorhöfen gerechnet werden und man verdünnt deshalb zunächst das Blut des Betroffenen, bevor man die Elektrokardioversion durchführt.
    Als Rhythmus stabilisierendes Medikament ist Amiadoron zunächst in hoher Dosierung (1500 mg in 24 Stunden), dann zum Aufrechterhalten des normalen Herzrhythmus in einer Dosierung von etwa 200 mg pro Tag das Medikament erster Wahl.
    Nach den neuen Leitlinien sollen Patienten unter 75 Jahre mit Vorhofflimmern und Gefäßrisiken wie Bluthochdruck und koronare Herzerkrankung eine Blutverdünnung(Antikoagulation mit Phenprocoumon) erhalten und auf einen INR von 2,0 - 3,0 eingestellt werden, Patienten über 75 auf einen INR von 2.0. Patienten unter 65 Jahren, die nur Vorhofflimmern haben und keine anderen Gefäßrisiken, können ASS 300 mg einnehmen, Patienten über 65 ohne weitere Risiken oder bei Unverträglichkeit von Antikoagulantien sollen ASS einnehmen.
  • paroxysmale Knotentachykardie: Die Erregung stammt aus dem AV-Knoten und hat Frequenzen von 13-220/min. Sie treten abrupt auf, z. B. vegetativ oder nach erhöhtem Kaffee oder Nikotin - Missbrauch. Die Diagnose erfolgt über das EKG, das meist einen normalen Kammerkomplex und ein negatives p in II, III und aVF unmittelbar vor oder nach dem QRS - Komplex zeigt. Die Behandlung besteht in Carotis - Druck, wenn dies nicht ausreicht in Digitalisinjektion oder Verapamil i.v.
  • supraventrikuläre Extrasystolie: Bei dieser Störung kommt es zu einer vorzeitigen, vom Vorhof ausgehenden Erregung. Der Patient nimmt dies als unregelmäßigen Herzschlag wahr. Ursache können eine Überlastung der Vorhöfe sein(z. B. Mitralstenose), Myokarditis, KHK, selten bei Digitalisüberdosierung, jedoch auch bei Herzgesunden bei körperlicher Belastung. Meist ist keine Behandlung notwendig, wenn eine behandlungsbedürftige Ursache vorliegt, wird diese behandelt, wenn der Patient darunter leidet, können Betablocker in Frage kommen.
  • ventrikuläre Extrasystolie: eine ektope, von den Kammern ausgehende Erregung, fällt vorzeitig ein. Im EKG zeigt sich ein schenkelblockartig deformierter Kammerkomplex, gefolgt von einer kompensatorischen Pause. Die Ursache kann völlig harmlos sein. Es kann jedoch auch eine Herzschädigung zugrunde liegen wie bei KHK, Myokarditis oder toxisch(Medikamente), eine Überlastung des Herzens wie bei Herzfehlern oder z. B. bei Mitralklappenprolaps. Behandelt werden müssen ventrikuläre Extrasystolen vor allem, wenn sie gehäuft auftreten, unterschiedlichen Ursprung haben(polytop) oder frühzeitig einfallen. Auch bei KHK als Ursache sind sie behandlungsbedürftig. Sie können in Kammertachykardie oder Kammerflimmern übergehen, was gefährlich werden kann. Sind sie vegetativer Ursache, gehen sie meist bei körperlicher Belastung von selbst zurück. Ansonsten muss die Grundkrankheit behandelt werden. Häufig kommen für die Behandlung Betablocker in Frage, jedoch eventuell auch andere Antiarrhythmika.
  • Kammertachykardie: Es handelt sich um einen von den Herzkammern ausgehenden schnellen Herzschlag mit einer Frequenz von 100 - 200/min, die die Funktion des Sinusknotens übernimmt. Sie ist immer Ausdruck einer schweren Herzkrankheit(z. B. Herzinfarkt) und führt immer zu einer Beeinträchtigung der Durchblutung von Gehirn, Herzkranzgefäßen und Nieren. Da immer die Gefahr besteht, dass die Kammertachykardie in Kammeflimmern oder Kammerflattern übergeht, muss sie sofort behandelt werden. Die Behandlung erfolgt mit Lidocain 100 - 200 mg i.v., was eventuell wiederholt werden muss. Alternativ kommen Procainamid oder Ajmalin in Frage. Greift die Behandlung nicht, darf keine Zeit verloren werden, sondern es muss eine elektrische Kardioversion durchgeführt werden(Ausnahme bei Kammertachykardie, die durch eine Überdosierung von Digitalis hervorgerufen wird, da hierdurch erst Kammerflimmern erzeugt werden könnte. In diesen Fällen stehen Diphenylhydantoin oder Betablocker zur Verfügung). Die Erkrankung erfordert immer eine sofortige Behandlung im Krankenhaus.
  • Kammerflattern: eine von den Kammern ausgehende schnelle Herzrhythmusstörung mit einer Frequenz von 200 - 300/min, die noch eine gewisse Regelmäßigkeit erkennen lässt. Die Diagnose erfolgt im EKG. Dort zeigen sich zacken- oder wellenförmige Ausschläge, die ineinander übergehen, ohne dass eine Nulllinie erkennbar ist. Die Erkrankung zeigt immer einen schweren Herzschaden an. Ursache ist eine schwere Herzschädigung wie beim Herzinfarkt, bei schwerer Myokarditis, Cor pulmonale o. ä. Es kommt zu mangelnder Durchblutung, der Blutdruck ist nicht mehr messbar, es bestehen Schock - Symptome, schließlich kommt es zum Verlust des Bewusstseins oder zum Atemstillstand. Es besteht die große Gefahr des Übergangs in Kammerflimmern, das unbehandelt immer zum Tod führt. Die Behandlung besteht nach Möglichkeit in elektrischer Kardioversion(Elektroschock) mit 200 - 400 Watt sec., ansonsten in Wiederbelebung mit äußerer Herzmassage, Intubation und künstlicher Beatmung. Dabei darf keine Zeit verloren werden, da es sonst zu bleibenden Hirnschäden kommt.
  • SA - Block:die Überleitung vom Vorhof zum AV - Knoten ist verzögert oder unterbrochen. Die Diagnose erfolgt über das EKG. Man unterscheidet den SA - Block Grad I, der im EKG nicht erkennbar ist, den SA - Block II Typ I, bei dem sich die Überleitung vom Sinusknoten zum Vorhof mit jedem Schlag verlängert. Die Ursache kann vegetativ sein, bei einer Myokarditis oder bei Durchblutungsstörungen des Herzens auftreten oder beim Sinusknotensyndrom oder medikamentös bedingt sein. Sie ist ohne größere Bedeutung. Die Behandlung besteht in der Behandlung der Ursache. Beim SA - Block II Typ II fällt plötzlich die Überleitung aus. Ursache und Therapie sind wie beim SA - Block II Typ I. Beim SA - Block III oder auch totalen SA - Block fällt die Überleitung völlig aus, bis nach längerem Herzstillstand wieder Aktionen übergeleitet werden oder ein tieferes Erregungsbildungszentrum die Schrittmacherfunktion übernimmt. Die Beschwerden können sich in Schwindel oder Ohnmacht äußern oder in einem Kreislaufzusammenbruch, der lebensgefährlich sein kann. Die Behandlung erfolgt wie oben, jedoch zusätzlich medikamentös bzw. Schrittmacherimplantation.
  • Sinusknoten - Syndrom = sick sinus Syndrom: hier handelt es sich um verschiedene Rhythmusstörungen, die eine Störung der Reizbildung oder Reizleitung im Sinusknoten gemeinsam haben. Die Ursache können Durchblutungsstörungen, Abbauprozesse(z. B. bei Bluthochdruck) oder entzündliche Erkrankungen des Herzens sein. Nicht immer kann die Ursache gefunden werden. Die Beschwerden können in Schwindel, Müdigkeit, unangenehmen Herzempfindungen und Ohnmachtsanfällen bestehen. Es kann schließlich zu einem Schlaganfall kommen. Anfangs fällt häufig lediglich ein langsamer Herzschlag(Bradykardie) auf, der eventuell mit einem schnellen Herzschlag(Tachykardie) abwechselt. Die Diagnose erfolgt durch Anamnese, Untersuchung, EKG und Langzeit - EKG. Eine medikamentöse Therapie kommt eher selten in Frage. Meist kann sich die Behandlung auf eine Beobachtung beschränken. Bei Ohnmachtsanfällen aufgrund von Bradykardien sind manchmal Schrittmachereinpflanzungen nicht zu umgehen. Ist ein Schrittmacher vorhanden, können auch antiarrhythmische Medikamente gegeben werden, die sonst beim Sinusknoten - Syndrom eher mit Vorsicht angewendet werden dürfen.
  • AV-Block: Bei dieser Krankheit besteht eine Verzögerung der Erregungsleitung im AV - Knoten, d. h. , die Erregung wird nur verzögert vom Vorhof zur Kammer geleitet. Man unterscheidet verschiedene Formen:
  • AV - Block I: Die Erregungsleitung wird im AV - Knoten verzögert. Dies zeigt sich im EKG in einer Verlängerung der PQ - Zeit oder(wenn kein Q vorhanden ist) der PR - Zeit. Ursache kann ein erhöhter Vagotonus beim Trainierten sein oder eine entzündliche, durchblutungsbedingte oder durch Abbau hervorgerufene Herzschädigung. Auch Medikamente können ursächlich sein. Beschwerden bestehen meist keine. Die Behandlung besteht, falls Medikamente die Ursache sind, in deren Reduktion oder Beseitigung, bei Herzkranken die ursächliche Behandlung.
  • AV - Block II Typ I: Es besteht eine zunehmende Verzögerung der Erregung im AV - Knoten. Dadurch werden die Intervalle zwischen Vorhof und Kammer immer länger, bis schließlich eine Erregung ganz ausfällt und sich der AV - Knoten wieder erholt(Wenckebach - Periodik). Die Ursache dieser Störung sind meist eine Herzschädigung(z. B. nach Herzinfarkt, nach Myokarditis) oder Medikamente. Die Prognose ist eher ungünstig. Die Diagnose wird im EKG gestellt. Zur Behandlung kommen Medikamente in Frage(wie z B. Atropin) und die Behandlung der Grundkrankheit.
  • AV - Block II Typ II: Bei dieser Störung verlängert sich die Erholungszeit im AV - Knoten, wodurch Kammersystolen ausfallen, so dass nur jede 2., 3. oder 4. Vorhoferregung auf die Kammer übergeleitet wird. Im EKG sieht man, dass nur jeder 3., 3. oder 4. P - Zacke eine Kammererregung folgt. Diese Form des AV - Blockes ist immer organischer Natur und ernster wie obige, hat jedoch abgesehen von der Vagotonie dieselben Ursachen. Die Behandlung erfolgt medikamentös oder, falls erforderlich, mit Herzschrittmachereinpflanzung.
  • AV - Block III: Hier ist die Überleitung zwischen Vorhöfen und Kammer unterbrochen, d. h., Vorhöfe und Kammer schlagen unabhängig voneinander. Dies erkennt man auch im EKG. Die Herzfrequenz ist auf 40 - 60 Schläge pro Minute verringert. Die Ursachen sind wie beim AV - Block II Typ II, selten auch angeboren, dann mit günstiger Prognose. Beschwerden treten infolge mangelnder Hirndurchblutung auf, was zu Ohnmachtsanfällen führt. Diese sind auch der Grund für eine Schrittmachereinpflanzung. Besteht ein akuter AV - Block, wird eventuell nur ein vorübergehender Schrittmacher benötigt, da er sich durch die Behandlung der ursächlichen Grunderkrankung wieder regenerieren kann.
  • Rechtsschenkelblock: Hierbei besteht eine Blockierung(kompletter Rechtsschenkelblock) oder Verzögerung(inkompletter Rechtsschenkelblock.) der Reizleitung im rechten Tawara - Schenkel. Die rechte Kammer wird daher verspätet von links her erregt(beim inkompletten Block von rechts her, jedoch verspätet). Während der inkomplette Rechtsschenkelblock bei Herzgesunden(vor allem Astheniker, Sportler, Vagotoniker) auftritt, jedoch auch organische Ursachen haben kann, bestehen beim kompletten Rechtsschenkelblock immer eine organische Ursache wie Durchblutungsstörung des Herzens, Lungenembolie chronische Rechtsherzbelastung oder degenerative Herzschädigungen. Die Prognose ist günstig und bedarf einer Therapie nur im Zusammenhang mit der Grunderkrankung.
  • linksanteriorer Hemiblock: Dabei besteht eine Leitungsunterbrechung im vorderen Faszikel des linken Tawaraschenkels. Die Diagnose wird im EKG gestellt. Ursachen sind degenerative Herzschädigungen oder eine Durchblutungsstörung des Herzens, gelegentlich Bluthochdruck oder entzündliche Herzerkrankungen. Auch beim Ostium - primum - Vorhofseptumdefekt ist diese Störung vorhanden. Eine Behandlung ist nicht notwendig. Die Behandlung des Grundleidens steht im Vordergrund.
  • Linksschenkelblock: inkompletter: Die Leitung der Erregung im linken Tawaraschenkel ist verzögert. Die Diagnose wird im EKG gestellt. Ursache ist eine Überlastung der linken Herzkammer mit nachfolgender Störung der Erregungsleitung bei Bluthochdruck und Aortenklappenfehlern. Die Behandlung besteht in der Behandlung der Grunderkrankung. -kompletter: Blockierung der Reizleitung im linken Tawaraschenkel. Die Diagnose wird im EKG gestellt. Die Ursachen sind Linksüberlastung des Herzens, Durchblutungsstörungen oder (selten) ein Abbau des Reizleitungssystems. Die Behandlung erfolgt über die Behandlung der Grunderkrankung.
  • WPW - Syndrom: Diese Störung der Herzfunktion führt häufig zu immer wieder auftretendem Herzrasen.Ursache ist eine vorzeitige Erregbarkeit der Herzkammern .Der AV - Knoten wird umgangen , die Erregung über das Kent`sche Bündel geleitet, ein außerhalb oder neben dem AV - Knoten gelegenes Reizleitungsgewebe, das Anschluss an den Herzmuskel hat. Es kann dabei zu kreisenden Erregungen kommen mit schneller Kammerschlagfolge. Die Anomalie ist angeboren.Meistens kann die Diagnose im EKG gestellt werden, das die typische Deltawelle aufweist. Es kann zu immer wieder auftretendem Herzrasen kommen, das oft schwierig zu behandeln ist und durch das Auftreten von Kammerflimmern und Vorhofflimmern (bei WPW sehr gefährlich) lebensgefährlich werden kann. Im Anfall kann es zu verstärktem Harndrang und Harnflut kommen. Mit dem Alter kann die Leitfähigkeit des Kent`schen Bündels nachlassen und damit die Neigung zu Herzrasen zurückgehen. Die Behandlung erfolgt durch Vagusreize wie z. B. Valsalva Druckmanöver (Zuhalten der Nase und gegen Widerstand durch die Nase ausatmen), Luft anhalten oder kaltes Wasser trinken, kann das Herzrasen eventuell gestoppt werden. Die Massage der Halsschlagaderaufzweigung (Carotissinus) kann ebenso erfolgreich sein, ist jedoch mit Vorsicht anzuwenden. Es sollte dabei immer eine Überwachung mit Hilfe des EKG stattfinden. Bei älteren Menschen mit Gefäßverkalkung sollte sie besser unterbleiben. Als Dauerbehandlung kommen Rhythmus stabilisierende Medikamente (Antiarrhythmika) in Betracht wie z. B. Flecainid, Propafenon, Amiodaron, Verapamil, Sotalol. Therapie der Wahl ist jedoch heute die Katheterablation, mit der über einen durch eine Vene eingeführten Katheter die Muskelfasern am Herzen, von denen die Herzrhythmusstörung ausgeht, durchtrennt werden. Auch ein Herzschrittmacher, der die zu schnellen Herzschläge bremst, kann eingepflanzt werden.
  • LGL - Syndrom = Lown - Ganong - Levine - Syndrom: es kommt zur vorzeitigen Kammererregung über eine Muskelbrücke(James - Bündel) zwischen Vorhof und Kammern. Im EKG erkennt man die Störung lediglich an einer Verkürzung der AV - Überleitung. Die Störung tritt häufiger bei Frauen auf. Diese neigen eher zu supraventrikulären paroxysmalen Tachykardien(Herzrasen). Sonst hat die Erkrankung keinen Krankheitswert. Die Behandlung besteht in der Gabe von Prajmaliumbiartrat zur Vorbeugung der Tachykardien, sonst wie beim WPW - Syndrom.

Erfahrungsberichte zum Thema Herzrhythmusstörungen

  • Neuester Erfahrungsbericht vom 03.08.2019:

    Hallo,seit einer Herzmuskelentzündung im Jahr 1990 leide ich unter Herzstolpern.Beim letzten Langzeit Ekg waren 6700 polymorphe ventrikuläre Extrasytolen,dabei 348 Couplets und 160 Salven von 3-5 VES.173 supraventrikuläre Extrasystolen.
    Leide unter einem Linksschenkelblock
    Medikamente nehme ich
    Metohexal succ142,5
    Ramipril10
    Indapamid1,5
    Lercanidipin 10
    Galacordin
    Spironolacton1/2
    L-Thyroxin88
    Trotzdem geht es mir nicht gut.Vielleicht sind es auch die falschen Medikamente.

    Liebe Frau D.,

    Ihnen über das Internet für dieses Problem einen Rat zu geben wäre viel zu gefährlich. Das muss sich ein Kardiologe in Zusammenschau aller Befunde, der Untersuchungsergebnisse und Ihrer Probleme ansehen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team
  • Erfahrungsbericht vom 11.06.2019:

    Avnrt oder vorhofflattern?
    Hallo liebes Forum, ich liege gerade noch im Herzzentrum, gestern noch auf intensiv...

    Ich habe das erste mal 2009 plötzliches herzrasen bekommen was nach ein paar min wieder verschwand und erst Jahre...
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  • Erfahrungsbericht vom 16.07.2018:

    Hatte im vorigen jahr 3mal in abständen vorhofflimmern was aber immer nach einigen stunden wieder von selbst weg ging! Dann bekam ich multaq400 da wurde es besser! Doch seid 3tagen habe ich wieder dolle herzrhytmusstörung! Mal schlägt mein herz normal...
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  • Erfahrungsbericht vom 02.07.2018:

    Hallo liebes Team,meine Tochter ist 30 und hat seit ein Paar Jahre.Sie hat manchmal viel Stress aber ich mache mir grosse Sorgen das eine ernsthafte Krankheit dahinten steckt,das Problem wenn ich sie darauf spreche sagt entweder sie mache sich ein...
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  • Erfahrungsbericht vom 06.02.2018:

    Hallo
    Ich leide seit über einem Jahr an VHF,regelmäßig alle 7-9Tage ,dauer zwischen 6 -20 Stunden.Es ist schon alles untersucht worden.Geringgradige Mitralklappen Insuffizienz.Ich habe keinen blutverdünner bekommen weil ich sonst keine Risiken habe und erst 56 bin.Ich habe...
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  • Erfahrungsbericht vom 31.12.2017:

    Guten Tag liebes Biowell Team,

    habe mich gerade auf Ihrer Seite umgeschaut.
    Hierbei bin ich auf einen Erfahrungsbericht vom 19.08.16 betreffend Herzrhytmusstörung gekommen. Dieser Bericht war für mich sehr interessant, da ich immer wieder...
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  • Erfahrungsbericht vom 19.08.2016:

    Hallo,
    möchte hier kurz die Erfahrung und Heilung meiner Mutter schildern. Das Thema der Herzrhythmusstörungen ist sicher sehr komplex und individuell verschieden, aber vielleicht gibt es ja ein oder zwei Personen, denen es ähnlich ergeht und bei denen daher...
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  • Erfahrungsbericht vom 18.03.2016:

    hallo liebes team bin 55 und hatte vor 12 Jahren eine Herzmuskelentzündungdadurch ist die herzspitze verdickt und es haben sich Rythmusstörungen gebildet die nicht mehr weggehen hat mir mein Kardiologe durch einen herzkatheter bestätigt.nun habe ich ich seit November letzten...
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  • Erfahrungsbericht vom 25.09.2015:

    Sehr geehrte Damen und Herren meine Mutter 66 Jahre leidet schon lange unter Herzrythmußstörungen. Manchmal schlimmer dann wird nicht so schlimm. Momentan ist es sehr schlimm. Sie rennt von einem Arzt zum anderen und keiner kann ihr helfen. Sie versucht...
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  • Erfahrungsbericht vom 25.11.2014:

    Hi, ich bin 30 Jahre alt und von Beruf Fitness Trainerin ich leide seit längerem an angstzuständen,panikattacken und cardiophobie ich verlasse meine Wohnung nicht gerne, weil ich Angst habe draußen auf der Straße die Kontrolle über mich zu verlieren,...
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  • Erfahrungsbericht vom 13.11.2014:

    Das Thema Herzrhythmusstörungen.

    Sehr geehrtes Team BIOWELLMED,

    ich möchte gerne meine "Erlebnisse" von gestern schildern und bitte sehr um einen Kommentar von Ihnen.

    Ab und zu beobachte ich bei mir eine...
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  • Erfahrungsbericht vom 17.07.2014:

    Hallo, ich bin weiblich und 44 Jahre alt und habe vom Kardiologen Procoralan 5mg 1 früh, 1 abends verschreiben bekommen. Ich habe beim 24h EKG eine Durchschnittspuls von 90. In der Praxis beim EKG war der Puls vor Aufregung bei...
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  • Erfahrungsbericht vom 30.06.2014:

    Hallo,

    ich habe einen Mitralklappenprolaps mit Insuffizienz Stufe II und leide seit nun knapp drei Jahren an paroxysmalem Vorhofflimmern.

    Da ich letztes Jahr an einer Myokarditis litt wurde ich eingehend untersucht und alle...
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  • Erfahrungsbericht vom 23.02.2014:

    Hallo erstmal :-)

    Ich bin schon seit über 4 Wochen im Krankenhaus, da ich Extrasystolen(Rhythmusstörungen), sowie 0-3 mal am Tag AV-Blocks von 4-6 Sekunden habe.. Außerdem habe ich meist einen zu hohen Puls (Tachykardie..? )....
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  • Erfahrungsbericht vom 28.11.2013:

    hallo,
    ich habe auch einmal eine frage und zwar habe ich Herzrhythmusstörungen seit juli 2013. in dieser zeit waren es etwa 8-10 aussetzer pro tag. es wurde ein Langzeit ekg geschrieben und mir gesagt, da ist nichts ich sollte...
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  • Erfahrungsbericht vom 28.06.2013:

    Hallo,

    ich habe seit meiner kindheit einen rechtsschenkelblock (ich weiß nicht ob komplett oder inkomplett). Vor 2 Wochen bin ich von der Arbeit nach Hause gelaufen. ich bekam herzrasen und sehr schlecht luft. mein Arzt hat eine...
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  • Erfahrungsbericht vom 05.06.2012:

    Hallo, ich bin 37 Jahre alt und seit Anfang des Jahres renne ich von Arzt zu Arzt. Jetzt meine Hauptfrage:Kann ein unentdecktes Nierenproblem auch Herzprobleme auslösen?Habe seit Januar Schmerzen im Oberbauch und rechte Flanke.Ärzte stritten sich ob es Gallenblase oder...
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  • Erfahrungsbericht vom 22.02.2012:

    Guten tag,

    Ich habe ein paar fragen . Ich habe einen befund Und Mein arzt Meine es ist alles okay.
    Nun stehen paar sachen drin die ich nicht verstehe.
    Vielleicht können sie Mir helfen bitte:

    '...
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  • Erfahrungsbericht vom 09.06.2011:

    Hallo,

    habe sei ca 10 Monaten Herzrhytmusstörungen welche zunächt ca. alle 4 Wochen auftraten. ( unregelmäßig 1-5 Stunden, dann wieder völlig normal ohne weitere Beschwerden) mit leichtem Druck im Oberbauch, leichtes kitzeln im Hals, dadurch 2-3mal husten und häufigem...
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  • Erfahrungsbericht vom 14.07.2010:

    hallo
    ich wende mich heute mal an Sie,
    mit meiner auswertung meines langzeit ekgs
    ich habe die werte vorliegen und zwar seht dort:
    Durchgehender sinusrhytmus, vereinzelte polytope VES, keine pausen, SVES

    ich habe mir das m,al genau angeschaut und...
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  • Erfahrungsbericht vom 02.07.2010:

    hallo liebes team,
    ich war heute beim kardiologen und bekam ein belastungs ekg gemnacht dort hatte ich während belastung und auch in der erholungsphase sehr viele VES .
    dann wurde noch ein herzecho gemacht wo sich rausstellte das die...
    Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Herzrhythmusstörungen.
  • Erfahrungsbericht vom 10.06.2010:

    Hallo, ich bin 42 Jahre alt und habe seit 6 Jahren Herzrythmusstörungen. Manchmal spüre ich sie manchmal aber auch nicht. Es hat lange gedauert, bis mich der Arzt durch ein EKG beruhigen konnte, das es die ungefährlichen sind. Aber nun...
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  • Erfahrungsbericht vom 12.04.2010:

    Ich bin jetzt grade mal 25 jahre alt und leide seid 2 Jahren unter lebensbedrohlichen herzrhythmusstörungen. Vor 2 Jahren fiel ich ohne Vorzeichen einfach um und bekam Kammerflimmern. Durch eine erfolgreiche Reanimation und anschließendes Erholungskoma, kann ich sagen das es...
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  • Erfahrungsbericht vom 27.05.2009:

    Bin 56Jahre und hatte 1992 Nierenbeckenentzündung und bin nach einer Woche arbeiten gegangen! Schwäche und Herzklopfen waren die Folge, ich hatte eine schwere körperliche Tätigkeit! Dann kam diese entscheidende Nacht, atemnot konnte nicht schlafen und war kurzweilig weg! Am Morgen...
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  • Erfahrungsbericht vom 11.08.2008:

    Bisherige Befunde: Mitralklappenprolaps ( vermutlich angeboren 1991 festgestellt ) und inkompletter Rechtsschenkelblock ( 1998 festgestellt ). Angstpatient.
    Befindlichkeiten: Stolpern des Herzens seit 12 Jahren. Zwei Typen von Stolperern: 1. Einmalige 'Schläge', die deutlich spürbar sind. Wenn Puls gemessen, dann erfolgt...
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