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Lungenödem

Fachartikel zum Thema Lungenödem

Kurz und bündig

Das Lungenödem ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, bei der Flüssigkeit in die Lungenbläschen eintritt und sich mit der Atemluft vermischt, wobei ein bläschenartiger Schaum entsteht. Durch die Flüssigkeit wird die Atmung stark beeinträchtigt.

Ursache

  • Herz- Kreislauf - Erkrankungen wie: Folgen eines Bluthochdrucks, Herzschwäche, akute Myokarditis, Thyreotoxikose (bei Überfunktion der Schilddrüse), nach Herzinfarkt, bei Herzklappenfehlern.
  • Bei Verletzungen im Bereich des Zentralnervensystems durch Operationen oder im Zusammenhang mit Schlaganfall, Schädelverletzungen, Hirnblutungen, Thrombosen im Gehirn, bei Kinderlähmung oder Wundstarrkrampf.
  • bei Allergien oder Vergiftungen, bei Schockzuständen, beim Absinken des osmotichen Druckes infolgez. B. Lebererkrankungen oder Hungern.
  • nach zu reichlicher Flüssigkeitszufuhr nach Operationen oder Geburten.

In all diesen Fällen kann es zu einem erhöhten Blutandrang in die Lunge kommen, die Lungenkapillaren werden durchlässiger für Flüssigkeit, die Gefäße in der Peripherie des Körpers ziehen sich zusammen, was zusätzlich eine Drucksteigerung bewirkt.

Feststellen der Erkrankung

Bereits die Anamnese und Untersuchung sowie Kenntnis der Vorerkrankungen
Geben Hinweise. Eine genaue Diagnostik mit Herzuntersuchung, Röntgenaufnahme der Lunge und Blutuntersuchung müssen rasch folgen.

Beschwerden

Der Erkrankte hat akute Atemnot, eventuell Schaum vor dem Mund oder Schaumhusten.

Behandlung

Als erste Maßnahme sollte der Kranke mit erhöhtem Oberkörper gelagert werden, so dass er fast aufrecht im Bett sitzt. Dann muss der Patient Sauerstoff über eine Nasensonde oder über eine Maske bekommen, manchmal ist eine Intubation erforderlich. Die Gabe von Nitroglyzerin kann den Lungenkreislauaf entlasten und bleibt dem Arzt vorbehalten. Alle übrigen Maßnahmen erfolgen im Krankenhaus. Dort werden zur Herzentlastung entwässernde Medikamente, zur Verminderung der Angst und Unterbrechung des Teufelskreises einer zu schnellen Atmung mit Verschlechterung des Zustandes Beruhigungsmittel verabreicht. Medikamente, die den Herzmuskel stärken, kommen zum Einsatz. Alle weiteren Maßnahmen sind abhängig von der Grunderkrankung.

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