Esmya®: Warnung vor Leberschäden und wichtige Hinweise

Derzeit warnt das Institut für Arzneimittel und Medizinprodukte vor der Anwendung von Esmya®. Es liegen Berichte über schwere Leberschäden nach Einnahme vor, bei denen es bis zu akutem Leberversagen kam, bei dem eine Transplantation erforderlich war. Das Präparat befindet sich derzeit in einer genaueren Prüfung.

1. Warum wird vor Esmya® gewarnt?

Bis diese abgeschlossen ist, gelten folgende Maßnahmen, um Patientinnen besser zu schützen: Es sollten keine Patientinnen mehr neu auf Esmya® eingestellt werden.

2. Was ist Esmya® und wofür wird es eingesetzt?

Bei Patientinnen, die bereits mit Esmya® behandelt wurden, sollten mindestens einmal monatlich Leberfunktionstests durchgeführt und 2-4 Wochen nach Therapieende wiederholt werden. Patientinnen, die Anzeichen aufweisen, die auf eine Leberschädigung hinweisen können (Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen, Anorexie, Asthenie, Gelbsucht etc.), sollten unverzüglich untersucht werden.

3. Maßnahmen zum Schutz der Patientinnen

Sollten die Transaminasen den oberen Normwert um mehr als das Zweifache überschreiten, sollte die Therapie beendet und die Patientin engmaschig überwacht werden. Patientinnen sollten darauf hingewiesen werden, dass sie sich unverzüglich bei ihrem Arzt melden, wenn sie Symptome einer möglichen Leberschädigung wahrnehmen.

4. Symptome, die auf Leberschäden hinweisen können

Esmya® ist für die präoperative und intermittierende Behandlung mittelschwerer bis schwerer Symptome von Gebärmuttermyomen indiziert.

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