Blasenkrebs – Früherkennung, Behandlung und Rezidivkontrolle

Diagnose von Blasenkrebs

Ein 59 jähriger Patient erkrankte vor 3 Jahren erstmals an einem Blasenkarzinom, einer Krebserkrankung der Harnblase im Stadium p T a , G 2. Es erfolgte eine über die Harnröhre durchgeführte Entfernung des Blasentumors. Die anschließende Erholung des Patienten war problemlos.

Nachsorge und Prävention von Blasenkrebs

Er hatte keine Beschwerden mehr, stellte sich jedoch routinemäßig vierteljährlich seinem Urologen zur Nachsorge vor, was sich als richtig herausstellte, nachdem er 3 Jahre später ein Rezidiv (Rückfall) des Blasenkarzinoms erlitt. Dieser erneut aufgetretene Tumor wurde von seinem Urologen bei einer routinemäßigen Cystoskopie (Blasenspiegelung) entdeckt.

Therapieoptionen bei Blasenkrebs

Erneut erfolgte eine operative Entfernung des Blasentumors endoskopisch über die Harnröhre. Auch jetzt ging es dem Patienten schon bald nach der Operation wieder gut, man entschloss sich jedoch aufgrund der Wiederkehr des bösartigen Prozesses zu einer Mitomycin-Instillationsbehandlung, bei der über die Harnröhre eine Spülung der Blase mit dem Chemotherapeutikum Mitomycin in regelmäßigen Abständen erfolgt.

Blasenkrebs und Lebensqualität

Nun hoffen wir mit dem Patienten, dass damit der Tumor ausgerottet wird und nicht mehr wiederkommt.

Leseempfehlungen:

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Eine Antwort auf „Blasenkrebs – Früherkennung, Behandlung und Rezidivkontrolle“

Wir veröffentlichen so viele Erfahrungsberichte, da es anderen Betroffenen helfen kann, mehr Informationen zu ihrer Krankheit zu erhalten. Dadurch ergeben sich mehr Möglichkeiten, Fragen an Ihren behandelnden Arzt zu stellen, um die Vorgehensweise oder Behandlung besser zu verstehen. Aus diesem Grund sind auch die Erfahrungen anderer Menschen, die an dieser Krankheit leiden, wertvoll und können dem Einzelnen nützen. Wir freuen uns daher über jeden Erfahrungsbericht.

  1. Ist das Erkrankungsstadium G2 vergleichbar mit T2?

    Liebe(r) Leser(in),

    nein, das ist nicht dasselbe. Die Einteilung anhand der T – Skala betrachtet die Eindringtiefe des Tumors(T steht für Tumor). Beim Stadium T2 bedeutet das, dass die Muskelschicht der Harnblase befallen ist. Das Grading(G) berücksichtigt die Zellveränderungen in der Gewebeprobe. Diese Einteilung trifft der Histologe, der die Gewebeprobe untersucht. G2 bedeutet: mäßig differenziert. Je bösartiger die Zellen werden, desto mehr entdifferenzieren sie sich(entarten), d. h. sie sehen anders aus als ursprünglich. Bei beiden Einteilungen gibt es die Stadien 1-4(T1-T4, G1-G4). Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

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