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Analfissur

05.05.2009:

Erfahrungsbericht zum Thema Analfissur

Link zum Fachartikel Analfissur

Ich habe bereits Anfang März hier geschrieben und möchte nun, nachdem meine Analfissur OP ausgeheilt ist, berichten, dass es tatsächlich wunderbar geholfen hat. Die Ausheilungszeit war sehr hart und ich möchte das auch nie wieder erleben, aber es geht mir heute so gut, wie seit Jahren nicht mehr. Ich hatte sogar wieder eine Darmentzündung (ein Problem, was ich leider öfter habe) und diesemal blieben die schauderhaften Schmerzen im Analbereich aus, alles verlief normal und nach Abklingen der Krämpfe und des Durchfalls war ich sofort wieder gesund. Das einzige Mal, dass mir noch etwas weh tat, war nach der Abschlussuntersuchung beim Proktologen, so für drei Tage. Deshalb habe ich mich auch entschlossen die Finger von Analdlehnern zu lassen. Ich benutze nur ab und zu Wundsalbe, die ich einführe, aber nur, wenn ich merke, dass der Stuhl 'ätzend' war, ein Problem, welches ich ab und zu habe, seit meine Gallenblase entfernt wurde.
Ich kann also sagen, die OP war ein Erfolg und auch wenn es schlimm war, hat es sich gelohnt. Ich werde aber sofort wieder zum Arzt gehen, wenn ich merke es 'tut sich was', denn ich habe gelernt, dass mit diesem Problem nicht zu spaßen ist und man eher zu früh, als zu spät gehen sollte. Vor allem möchte ich jedem anraten seine Hämorrhoiden sofort behandeln zu lassen, das ist keine große Sache und oft sind die der Auslöser für weiteres Leiden. Jedenfalls fing es bei mir damit an und ich ärgere mich heute sehr, dass ich nicht schon damals vor 20 Jahren was unternommen habe. Heute kann ich nur noch milde lächeln, wenn mir jemand sagt: Ich sterbe lieber, als mir am Hintern rumfummeln zu lassen. Weil das mit dem Sterben gestaltet sich äußerst schwierig und dauert in diesem Fall auch ziemlich lange, da ist der Weg zum Spezialisten doch praktischer.
Allen gute Besserung

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Ihr Biowellmed Team

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