Fersenbeinbruch

30.01.2008:

Erfahrungsbericht zum Thema Fersenbeinbruch

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Fersenbeinbruch am 30.11.07

Liebe Leser,

da ich im Internet viele schlimme Verläufe dieser Krankheit gelesen habe möchte ich etwas Mut machen.

Ich bin am 30.11.07 beim Klettern abgestürzt und habe mir das rechte Fersenbein beim Aufprall auf den Boden gebrochen. Sowohl seitlich innen gab es eine Absplitterung als auch einen Bruch in das untere Sprunggelenk (kein Trümmerbruch). Die Brüche waren nicht verschoben. Eine Operation war daher nicht erforderlich. Der Fuß war nach dem Unfall nur mäßig geschwollen.

Zunächst bekam ich einen Gips verpasst. Der behandelnde Arzt empfahl mir diesen möglichst bald durch einen Rückfußentlastungsschuh (Orthopädiefachhandel) zu ersetzen. Obwohl anfangs skeptisch, besorgte ich mir diesen Schuh und begann nach knapp 3 Woche, anfangs mit Unterstützung von Krücken wieder zu laufen. Die Höhe des Schuhs für den gesunden Fuß musste zuvor an die Höhe des Spezialschuhs angepasst werden. Die noch vorhandene Schwellung bildete sich jetzt rasch zurück. Obwohl vom Hersteller des Spezialschuhs ausdrücklich nicht empfohlen, begann ich bald mit dem Radfahren. Hierdurch erreichte ich ein gutes sowie dosierbares Muskeltraining des geschädigten Beins. Bei einer Kontrolle nach 5,5 Wochen ließen sich in den Röntgenbildern die Bruchstellen nur noch erahnen. In den folgenden 3 Wochen sollte ich den Fuß stufenweise belasten. Nach 7 Wochen unternahm ich bereits eine 2 stündige leichte Wanderung. Nach 8 Wochen konnte ich schon eine Strecke von über 10 km zu Fuß zurücklegen.

Der Zustand des Fußes ist noch nicht ganz so wie zuvor. Lange Bewegungsphasen führen zu leichten Schmerzen und diese automatisch zu einer Entlastung des Rückfußes beim Gehen, dadurch dass ich den Fuß dann nicht mehr über die Ferse abrolle. Nach meiner Erfahrung ist der Schmerz aber am nächsten Tag wieder verflogen.

Ich glaube ich, dass in meinem Fall die frühzeitige Mobilisierung des Fußes die Durchblutung gefördert und dadurch den Heilungsprozess beschleunigt hat. Jeder Fall liegt sicherlich anders. Vielleicht kann er aber dem einen oder anderen Mut machen.

Grüße.

Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

vielen Dank für Ihren positiven Bericht und weiterhin gute Besserung. Sie deuten jedoch schon richtig an, dass man nicht von einem Fall auf den anderen schließen kann, insbesondere macht es natürlich einen großen Unterschied, ob der Bruch verschoben, ein Trümmerbruch ist etc. Deshalb der Rat an alle Leser: immer Rücksprache mit dem behandelnden Arzt. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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