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Schlaganfall

 
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Patientenbericht
 
23.08.2006:

Patientenbericht zum Thema Schlaganfall

Link zum Fachartikel Schlaganfall

 
von eisermann aus niederwürschnitz
 
Mein vati hatte vor 3 wochen ein schlaganf. typische symptome wie lähmung, schluck und srprechstörung,... .Er ist 69 jahre alt. Die Ärzte hatten ihn schon aufgegeben. Doch vor einer woche kam besserung sowie sein allg. zustand auch therapeutisch ging es aufwärts. Er konnte auch halbwegs allein im Stuhl sitzen und essen. Doch dann kam ganz unverhofft über nacht eine blutung im gehirn, es betrifft beide seiten vom gehirn und es ist eine sehr große einblutung. Die ärzte haben uns gesagt das er es wahrscheinlich nicht überleben wird. Sie haben den verdacht auf einen 2. Schlaganfall oder auf eine überanstrengung. Mehr konnten sie noch nicht sagen. Sie können nichts machen weder mit medikamenten und noch mit operieren. Die Bluting müsste von allein weggehen. Sein blutdruck ist jedoch sehr gut und auch mit kleinen schwanckungen konstant ( 137 zu 75). Sein herzschlag jedoch sehr wacklig, teilweise steigt sein herzschlag auf 118 schläge und auch sein atmung beunruhigt mich etwas. Dann kam noch Fieber dazu von 39,8°c dazu. Er ist zur zeit kaum bei bewußtsein. Ich hätte gern ihren rat. Möchte gern wissen ob es sich lohnt weiter zu hoffen und wir noch eine chance haben oder ob wir uns wirklich damit abfinden müssen das es demnächst vorbei ist. Möchte auch gern wissen ob die blutung von allein zurück gehen kann. Ich bitte um rückantwort.

eisermann

Liebe Frau Eisermann,

die Antwort können wir Ihnen auch nicht geben, da viele Faktoren zur Beurteilung wichtig sind, nicht zuletzt die ärztliche Untersuchung, Kenntnis seiner Begleiterkrankungen, der Situation seiner Gefäße etc. Eine Gehirnblutung ist immer ein sehr schwerwiegendes Ereignis und hinterlässt fast immer gravierende Folgen. Das Blut wird vom Körper zum Teil abgebaut, zum Teil verfestigt es sich. Die Folgen der Hirnblutung hängen immer vom Allgemeinzustand des Patienten ab, von der Lage der Blutung und von Ihrer Größe. Wir haben durchaus schon Patienten mit großen Blutungen erlebt, die sich nach langer Pflege und Behandlung wieder recht gut erholt haben. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Ärzte, die Ihren Vater behandeln, Sie nicht ohne Grund auf das Schlimmste vorbereiten. Sie müssen vermutlich den Tatsachen ins Auge sehen. Die Hoffnung aufgeben sollte man jedoch erst zuletzt. Wir würden Ihnen sehr wünschen, dass es Ihrem Vater bald wieder besser geht.

Ihr Biowellmed Team
 
 
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