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Bauchspeicheldrüsenkrebs = Pankreaskarzinom

Erfahrungsberichte zum Thema Bauchspeicheldrüsenkrebs = Pankreaskarzinom

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Neuester Erfahrungsbericht vom 07.02.2017:

Bei meiner Mutter wurde im Jänner 2016 BDSK festgestellt, nachdem sie schon ein halbes Jahr an Bauchschmerzen und Durchfall gelitten hatte. Eine Operation war vorerst nicht möglich. Also hat sie eine Chemo bekommen. Der Tumor ist von 4 auf 1 Zentimeter geschrumpft. Es wurde nochmal versucht zu operieren, wurde aber abgebrochen. Als nächstes hat man ihr eine Bestrahlung eingeredet in Kombination mit Chemo in Tablettenform. Im Dezember 2016 war die Bestrahlung abgeschlossen. Blutwerte sehr gut, Durchfall fast weg. Die Haare sind nachgewachsen.
Nur leider hat sie jetzt vor etwa 3 Wochen Gelbsucht bekommen und auch Blut in Urin und Stuhl. Wir brachten sie ins Krankenhaus. Der Tumor ist wieder gewachsen und genauso groß wie am Anfang. Sie bekommt jetzt einen Stent für etwa 8 Wochen und darf wieder nach Hause. Ich versteh nicht, wie man sie in so einem Zustand nach Hause lässt. Zumal sie meiner Meinung nach einen ziemlich aufgeblähten Bauch hat. Kann das von den vielen Flaschen kommen, die sie ihr täglich anhängen oder steckt da mehr dahinter? Sie bekommt von den Ärzten auch keine klare Antwort. Sie will wissen, wann sie mit der Chemo weitermachen kann. Nur niemand sagt etwas. Immer nur dieser Spruch: Eines nach dem anderen.
Seelsorger waren bereits bei ihr. Sie schickt sie aber immer weg. Ich hab fürchterliche Angst. Mein Vater lässt sich auch nicht anmerken, was er denkt. Er wehrt auch alles immer nur ab und verdrängt. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.

Liebe Leserin,

leider müssen Sie sich mit den Tatsachen befassen. Ihre Mutter konnte zunächst nicht operiert werden, weil der Tumor schon zu weit fortgeschritten war und auch die Chemotherapie konnte daran nichts ändern, denn sonst hätte man die Operation nicht abbrechen müssen. Der Verlauf zeigt, dass Ihre Mutter ein nicht mehr heilbares Krebsleiden hat. Man kann allenfalls den Verlauf noch verzögern. So bitter das ist, ist es doch für Sie und IHren Vater wichtig, das zu realisieren, damit Sie Ihrer Mutter die noch verbleibende Zeit noch so angenehm wie möglich gestalten können und das ist für jeden Menschen immer in der vertrauten Umgebung am besten möglich. Deshalb handeln die Ärzte schon richtig, indem sie Ihre Mutter heim lassen, denn man kann auch im Krankenhaus zwischen den möglicherweise anstehenden Chemotherapien nicht viel tun. Wenn Ihre Mutter mit Ihnen über die Krankheit sprechen möchte, versuchen Sie ihr Hoffnung zu lassen, aber doch auch ehrlich zu sein. Wenn sie das nicht möchte, sollten Sie ihr ein solches Gespräch auch nicht aufdrängen. Mit dem Vater zu reden, wäre sicher gut. Ihnen viel Kraft und alles Liebe

Ihr Biowellmed Team


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