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Trigeminusneuralgie

 
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Trigeminusneuralgie

Frauen erkranken mit einer Rate von 5,9 pro 100 000 Einwohner pro Jahr und Männer mit einer Rate von 3,9 pro 100 000 Einwohner pro Jahr an dieser Erkrankung. Am häufigsten sind der zweite und dritte Trigeminusast allein(ca. 15 %) oder kombiniert(ca. 40 %) betroffen.

Ursache:

Es gibt eine symptomatische Form. Deren Ursache sind erweiterte Gefäße, die zu Druck auf den Nerven führen, Aneurysmen, arteriovenöse Gefäßabnormitäten, Tumore wie Neurinome, Epidermoidzysten, Meningeome und Metastasen. Auch Hirnstammverletzungen durch Infarkte, MS, Syringobulbie oder Enzephalitis können eine Trigeminusneuralgie auslösen. Nicht selten ist die Trigeminusneuralgie die Erstmanifestation von MS. In 70 - 100 % kann intraoperativ ein krankhafter Gefäß - Nerven - Kontakt nachgewiesen werden. Es kommt örtlich zum Verlust der Myelinscheide(Demyelinisierung) und dadurch auch bei Reizung nicht Schmerz übertragender Nervenfasern zu Schmerz. Bei älteren Menschen treten auch Durchblutungsbedingte Mikroverletzungen(mikrovaskuläre Läsionen) auf, die zum Verlust der Myelinscheide führen können.



Beschwerden:

Es kommt zu kurzen, extrem starken, wenige Sekunden bis zwei Minuten dauernden einschießenden Schmerzattacken, die streng an das Ausbreitungsgebiet der Äste des Trigeminusnervs gebunden sind. Sie können spontan oder nach einem Trigger auftreten. Trigger sind z. B. Kauen, Sprechen, Schlucken, Zähneputzen, Berührung im Gesicht. Besteht eine Trigeminusneuralgie länger, kann eine zweite bohrende, tiefe Schmerzkomponente auftreten, die andauernd vorhanden ist. Hiervon zu unterscheiden ist die Trigeminusneuropathie, die als Dauerschmerz nach Teilverletzungen durch zahnärztliche Eingriffe, Verletzungen, Tumoren im HNO - Bereich, Lepra etc. auftritt.

Feststellen der Erkrankung:

Wichtig ist es in erster Linie, symptomatische Ursachen auszuschließen. Hierzu ist ein NMR erforderlich, das dünnschichtig mit Flairsequenz angefertigt werden muss. Eventuell kann eine sequentielle NMR - Angiographie erforderlich werden oder, falls Herde gefunden werden, eine Liquoruntersuchung.



Behandlung:

Die Behandlung der symptomatischen Neuralgien besteht in der Behandlung der Grundkrankheit.
Die idiopathische Trigeminusneuralgie wird primär mit Antiepileptika behandelt, die die Reizbarkeit des Nervensystems vermindern. Hierzu werden Carbamazepin, Lamotrigen, Gabapentin oder Pregabalin eingesetzt. Baclofen oder Clonazepam stehen als Reservemittel zur Verfügung. Auf Phenytoin wird heute wegen der Nebenwirkung einer möglichen Kleinhirnatrophie und Zahnfleischwucherung bis auf wenige Ausnahmefälle verzichtet. Wirksamkeit und Verträglichkeit der Medikamente sind nicht kalkulierbar und müssen deshalb eventuell ausgetestet werden. Führen medikamentöse Verfahren nicht zum Erfolg, besteht die Möglichkeit einer operativen Behandlung durch die Dekompression nach Janetta. Hierbei wird ein kleines Muskelstück zwischen Nerv und Gefäß gelegt, der Nerv praktisch gepuffert. Dieses technisch nicht ganz einfache Verfahren gehört heute in spezialisierten Zentren zu den Routineverfahren, kann jedoch mit gravierenden Nebenwirkungen und Komplikationen verbunden sein. Alternativ steht die perkutane Thermokoagulation zur Verfügung, ein einfaches Verfahren, das jedoch leider mit der möglichen schweren Komplikation einer Parästhesia dolorosa, einem schweren Schmerzzustand, behaftet ist oder die Gamma-knife Radiochirurgie, die als punktgenaue Bestrahlung wirksam zu sein scheint, jedoch ein sehr teures Verfahren darstellt.
 
 
 
 
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Patientenberichte:

 
Patientenbericht vom 23.02.2011:
Was auch immer es war,es war die Hölle.
Mir hat Alex Orbito ,ein Heiler von den Philipinen, geholfen.
Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Trigeminusneuralgie.
 
Patientenbericht vom 30.01.2010:
Hallöchen!!

Ich wende mich an Sie da, ich denke das Sie kompetente Antworten wissen!!
Bei meiner
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Patientenbericht vom 13.04.2008:
Hallo, liebes biowellmed-Team,

mein Mann leidet seit November 2007 unter der TN und ist seit Januar
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Patientenbericht vom 17.03.2008:
Im April 2005 bekam ich im linken Oberkiefer, beginnend am Backenzahn, heftige schmerzen. Ein langanhaltender Druck. Mein erster Ansprechpartner wurde
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Patientenbericht vom 05.11.2007:
Mein Neurologe hat auch eine Trigeminusneuralgie bei mir festgestellt.
Meine Schmerzen sind aber nicht Blitzartig,sondern lang, tagelang.
Ist
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Patientenbericht vom 26.08.2007:
hallo,
erstmal ich entschuldige falls sie mich nicht richtig verstehen,mein Deutsch ist nicht so ganz gut,
bei mir
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