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Wolhynisches Fieber (Trench Fever)

Fachartikel zum Thema Wolhynisches Fieber (Trench Fever)

Ehemals wurde das Wolhynische Fieber bei Soldaten, die im Ersten Weltkrieg kämpften, beschrieben. Das Fieber führte zu einer lang andauernden Bakteriämie(Bakterienverseuchung des Blutes), das die Betroffenen schwächte und nicht selten zum Tode führte. In den letzten Jahren trat die Krankheit in den USA wieder auf.

Ursachen

Ursache ist eine Infektion mit Bartonella quintana bzw. Bartonella henselae. Übertragen wurde es im Ersten Weltkrieg durch die Kleiderlaus und von Mensch zu Mensch weiter gereicht. Die Übertragung durch Zecken wurde bei den Infizierten in den USA vermutet(B.henselae).

Feststellen der Erkrankung

Die Infektion kann im Blut durch einen Antikörpernachweis erfolgen.

Beschwerden

Die Erkrankung führt zu einem plötzlichen hohen Fieberanfall mit Kopfschmerzen und Beteiligung der Hirnhäute, Übelkeit, Gliederschmerzen, Schwäche, Gewichtsabnahme. Inzwischen wurden auch Fälle von Endokarditis – Erkrankungen entdeckt, die durch Bordetella hervorgerufen wurden.

Behandlung

Die Behandlung wird mit Antibiotika(Erythromyzin 2g pro Tag oder Azithromycin 500 mg/Tag über meistens 4 Wochen durchgeführt.

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Erfahrungsberichte zum Thema Wolhynisches Fieber (Trench Fever)

  • Neuester Erfahrungsbericht vom 13.11.2010:

    Unter obigem Artikel(Wolhynisches Fieber-Trech Fever) schreiben Sie unter dem Punkt Beschwerden in der letzten Zeile von BORTADELLA. Sollte es hier nicht BORDETELLA heißen?
    MfG


    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    danke für Ihren Hinweis. Bordetella ist richtig.

    Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team
  • Erfahrungsbericht vom 30.03.2010:

    1943 erhielt ich in Russland einen Steckschuss ins linke Knie. Im Lazarettzug (ca. 14 Tage später) bekam ich sehr hohes Fieber und wurde in Lemberg in ein Lazarett ausgeladen. Dort stellte man fest, dass das Fieber nichts mit meiner an...
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  • Erfahrungsbericht vom 21.12.2008:

    Wie wird diese Krankheit behandelt, wenn auch noch Borellien und Erlichien, Herpes vorliegen. Es besteht hellwachsein bin morgens um 4 oder 6 Uhr. Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals, das Wolhynische Fieber wird mit Erythromycin 2 g pro Tag oder...
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  • Erfahrungsbericht vom 26.11.2008:

    Hier habe ich unter dem 31.10.08 angefragt. Es hjat sich bis heute keine Person gemeldet. Sie anworteten mir, daß Ihnen ein Fall bekannt sei. Können Sie mir huier bitte den behandelnen Arzt nehnen? Am 22.02.08 ist zu...
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  • Erfahrungsbericht vom 31.10.2008:

    Während meiner Kriegsszeit habe ich ca. 6 Monate in einem Larzerett wegen obigem Fieber gelegen. Damals ist mir gleich gesagt worden, daß ich mit dieser Krankheit mein lebenlang zu tun haben werde. So ist es auch. Sind Ihnen diesbezüglich...
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  • Erfahrungsbericht vom 22.02.2008:

    Seit einigen Jahren habe ich immer wieder im Februar Fieber für ca. 3 Wochen, zu Beginn mit Erkältungssymptomen, also Halsschmerzen und Husten (weniger Schnupfen), die mit Erkältungsmitteln weggehen. Das Fieber bleibt, weitere Symptome treten nicht auf, außer Schlappheit natürlich durch...
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