Unterschenkelschaftfrakatur =Bruch des Unterschenkels
Ein junger Mann erhält beim Fußballspielen versehentlich von seinem Gegner einen Schlag auf das Schienbein und erleidet eine Unterschenkelschaftfraktur. Es bestehen Schmerzen im Bereich des Schienbeins und ein Bluterguss. Zeichen einer Nerven - oder Muskelschädigung liegen nicht vor. Man entschließt sich, nach Einrichten des Bruches eine Operation mit Einführen eines Verriegelungsnagels durchzuführen. Unter fortwährender Thromboseprophylaxe lernt der junge Mann mit einem Krankengymnasten das Gehen an Stöcken. Bereits nach 5 Tagen kann er, versehen mit einem Kompressionsstrumpf, das Krankenhaus bereits verlassen. Er bekommt zu diesem Zeitpunkt noch regelmäßig Schmerztabletten. Das Bein wird auch immer wieder hoch gelagert und gekühlt. 12 Tage nach der Operation werden die Fäden entfernt. Der Patient darf sein Bein mit 20 kg teilbelasten, 2 Wochen später mit 40 kg und – nach Prüfen des Röntgenbildes – weitere 2 Wochen danach voll. Röntgenuntersuchungen erfolgen nach 2. 4 und 6 Wochen. Gleichzeitig wird mit der Durchführung der Krankengymnastik begonnen. Glücklicherweise erholt sich der Patient rasch und alles läuft nach Plan. Mit dem Fußballspielen will er schweren Herzens jedoch längere Zeit pausieren.
Ihr Bericht zum Thema Unterschenkelschaftfrakatur =Bruch des Unterschenkels
Ihre Angaben sind freiwillig. Wenn Sie nicht Ihren Namen angeben möchten, geben Sie bitte 'anonym' in das Feld 'Name' ein. Die anderen Felder können Sie je nach Belieben ausfüllen oder leer lassen.