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Pfeiffersches Drüsenfieber

Fachartikel zum Thema Pfeiffersches Drüsenfieber

Kurz und bündig

Pfeiffersches Drüsenfieber kann völlig harmlos verlaufen, jedoch auch zu einer lebensgefährlichen Erkrankung werden. Da der Erreger im Körper bleibt und mit bösartigen Erkrankungen in Zusammenhang gebracht wird, ist eine sorgfältige Überwachung von Erkrankten wichtig.

Ursache

Ursache der Erkrankung ist das Eppstein – Barr – Virus, das zur Gruppe der Herpesviren gehört und durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Die Inkubationszeit beträgt 10 – 50 Tage. Im höheren Lebensalter sind fast alle Menschen mit diesem Erreger infiziert. Das Virus infiziert den Nasen – Rachen – Raum, gelangt dann in die B – Lymphozyten, die sich zu Lymphoblasten wandeln und sich weiter vermehren.

Beschwerden

Bei ca. 30 – 60 % der Infizierten kommt es zur Erkrankung. Es kommt zu hohem Fieber, Halsschmerzen, Angina, Lymphknotenschwellung im Halsbereich, fauligem Mundgeruch, manchmal zu Milz – Leber – Schwellung, Gelbsucht, einem Hautausschlag, der über den ganzen Körper verteilt ist. Die Erkrankung kann jedoch auch völlig ohne Beschwerden verlaufen. Der Erreger verbleibt im Körper und kann eventuell bei einer Immunschwäche wieder ausbrechen. Fast immer ist man nach einer solchen Erkrankung immun.

Feststellen der Erkrankung

Bereits bei der körperlichen Untersuchung wird der Arzt den Verdacht auf diese Erkrankung haben. Der Erreger kann im Blut nachgewiesen werden. Die aktivierten B – Lymphozyten nennt man Pfeiffer`sche Zellen.

Komplikationen

Der Erreger wird mit bösartigen Erkrankungen in Zusammenhang gebracht. So erkranken Menschen, die diesen Erreger im Blut haben, etwas häufiger an Nasopharynxkarzinomen. Hierfür sind jedoch auch andere Faktoren wie z. B. die erbliche Veranlagung oder ein beeinträchtigtes Immunsystem verantwortlich. Auch das Burkitt Lymphom, ein Non – Hodgkin – Lymphom sowie das Hodgkin – Lymphom werden mit diesem Erreger in Zusammenhang gebracht.

Vorbeugung

Eine Impfung gegen Eppstein – Barr – Virus – Infektionen steht bisher nicht zur Verfügung.

Behandlung

Eine spezifische Behandlung, die zur Abtötung des Virus führt, gibt es bis jetzt noch nicht. Es können deshalb nur symptomatische Maßnahmen erfolgen wie Fiebersenkung, Bettruhe, Kreislaufüberwachung, Bekämpfung der Halsentzündung, Überwachung der Leber und Milz bei Befall, Blutüberwachung.
Achtung: In 12 % der Lymphome waren Epstein-Barr-Viren nachweisbar.

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