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Chikungunya - Fieber

 
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Chikungunya - Fieber

Kurz und bündig:

Eine bisher fast unbekannte Infektionskrankheit breitet sich derzeit rasch aus. Betroffen sind bereits erste Deutsche, die aus Mauritius oder Reunion zurückkommen. Erstmals entdeckt wurde das Virus 1952 in Tansania. 2004 verursachte es eine Epidemie, die sich rasch von Kenia auf die Inselgruppe der Komoren und von dort nach Mauritius, Reunion (1/5 der Bevölkerung ist dort erkrankt, 77 Menschen sind vermutlich daran gestorben), Mayotte, Madagaskar und die Seychellen und derzeit auf Indien ausbreitete.



Ursache:

Die Erkrankung wird durch das Chikungunya - Virus, ein Alphavirus hervorgerufen, das durch die Stechmücke Aedes aegypti übertragen wird, die auch Gelbfieber überträgt.

Wie kann sich ein Mensch anstecken?

Indem er von der Stechmücke gestochen wird, die mit ihrem Stich das Virus überträgt.



Beschwerden:

Ca. 2-7 Tage nach dem Stich kommt es zu hohem Fieber bis 40 Grad Celsius. Häufig bestehen Schüttelfrost und Gelenkschmerzen und Gelenkschwellungen symmetrisch an den kleinen Gelenken. Nach 3 – 4 Tagen geht das Fieber zurück und steigt dann nochmals an, wobei es meist nicht mehr die ganz hohen Werte erreicht wie beim ersten Mal. Es bestehen starke Kopf- und Muskelschmerzen. Manchmal tritt ein rötlich-knötchenförmiger, juckender Hautausschlag auf. Die Krankheit dauert normalerweise ca. 1 Woche. Bei manchen Menschen bleiben die Gelenkschmerzen noch Monate lang bestehen. Bei Kindern kommt es häufig zu Erbrechen, Übelkeit oder einer Beteiligung des Zentralnervensystems. Bei Erwachsenen sind Hirnhaut oder Gehirnentzündungen selten, Todesfälle die Ausnahme. Auch über die Plazenta kann eine Erkrankung auf das Neugeborene übertragen werden, das dann an einer Hirnentzündung erkrankt.



Feststellen der Erkrankung:

In den ersten Tagen kann das Virus von speziellen Labors im Blut nachgewiesen werden. Nach ca. 5 Tagen können im Blut auch IgM – Antikörper nachgewiesen werden. Die Untersuchung dauert jedoch einige Tage, so dass eine Unterscheidung von einer anderen Tropenkrankheit anfangs schwierig ist.



Behandlung:

Es gibt derzeit noch keine spezifische Behandlung. Man kann also nur das Fieber senken, NSAR gegen die Gelenkschmerzen und Gelenkentzündungen geben und Herz und Kreislauf überwachen.

Vorbeugung:

Eine Impfung steht derzeit noch nicht zur Verfügung. Man kann sich nur gegen die Mücken schützen, indem man helle Kleidung trägt, unter Mückennetzen schläft, sich mit Mücken abweisenden Lotionen einreibt und die Behausung nach Mücken absucht, bevor man Schlafen geht.

 
 
 
 
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Patientenberichte:

 
Patientenbericht vom 04.10.2009:
Hallo,
ich war im August 2009 für 3Wochen auf den Malediven. Nach 2 Wochen ging es los mit starken
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Patientenbericht vom 12.01.2008:
Hallo,
ich habe seit Ende Oktober angeschwollene Füsse und Hände, alles geht ab u an zurück nur die recht
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Patientenbericht vom 17.10.2007:
Hallo es hat mich genau am 01.01.2007 erwischt ich verbringe meinen Urlaub schon seit sieben Jahren auf Sri Lanka aber
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Patientenbericht vom 01.03.2007:
Hurra, nach 3 qualvollen Monaten geht es mir seit einer Woche endlich besser! Die reißenden Schmerzen in den Füßen, Händen,
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Patientenbericht vom 10.01.2007:
auch ich (w. 63 J) habe mich Anfang Dezember 2006 in Südindien mit Chikungunya infiziert, auch mit einem schweren Verlauf,
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Patientenbericht vom 21.06.2006:
Habe mich in der KW17 auf Maurtius mit dem Chikungunya Fieber infiziert. Ich habe in der 1. Woche nach Ausbruch
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