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Schwerhörigkeit

 
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Schwerhörigkeit

Kurz und bündig:

Schwerhörigkeit ist eine Erkrankung, die zunehmend häufiger und bei immer jüngeren Menschen auftritt. Inzwischen müssen bereits 13 Millionen Erwachsene wegen Schwerhörigkeit behandelt werden.

Man unterscheidet 2 Formen der Schwerhörigkeit:
  • Schalleitungsschwerhörigkeit: sie entsteht im äußeren Ohr oder im Mittelohr. Die Geräusche werden dabei gedämpft wahrgenommen, Umgangssprache und Flüstersprache wird meist gleich schlecht gehört.
  • Schallempfindungsschwerhörigkeit: sie entsteht im Innenohr oder im Hörnerv. Typisch ist verzerrtes Hören, schlechteres Hören bei Umgebungslärm und schlechteres Hören von Flüstersprache.


Ursache:

Schalleitungsschwerhörigkeit entsteht durch direkte Verletzung des Mittelohres, z. B. durch eine direkte Krafteinwirkung (Unfall), indirekt durch eine Kopfschädigung, durch Druck- oder Explosionsschäden, durch immer wieder kehrende Mittelohrentzündungen, familiär (Otosklerose) oder nach Operationen des Ohres.
Schallempfindungsschwerhörigkeit entsteht durch chronische Lärmeinwirkung, nach Infektionskrankheiten wie z. B. Gürtelrose, durch Medikamente, Gifte, neurologische Erkrankungen oder Schädigungen der Halswirbelsäule.
Beschwerden.
Auch Störungen der Nasenatmung können zu Hörproblemen führen. Dies kann z. B. nach Nasenoperationen, durch chronischen Schnupfen, bei behinderter Nasenatmung oder bei Rauchern der Fall sein.



Feststellen der Erkrankung:

Viele Menschen können bei Befragen bereits angeben dass sie schlecht hören. Ein Blick ins Ohr ermöglicht die Beurteilung des Trommelfells. Bei Schädigungen kann dies bereits Hinweise liefern. Der Arzt kann auch mit einer Stimmgabel prüfen, ob das Gehör schlecht ist. Bei der Schalleitungsschwerhörigkeit wird der Ton der Stimmgabel meist vor dem Ohr (Luftleitung) schlechter wahrgenommen als auf dem Warzenfortsatz (Knochenleitung) = Rinne Versuch. Bei der Schallempfindungsschwerhörigkeit wird der Stimmgabelversuch sowohl in Luft- als auch in Knochenleitung schlechter wahrgenommen, die Knochenleitung jedoch schlechter als die Luftleitung. Mit Hilfe der Sprachaudiometrie werden über Kopfhörer Zahlen oder Wörter mit zunehmender Lautstärke abgespielt und in ein Sprachaudiogramm übertragen. Bei der Schalleitungsschwerhörigkeit können sowohl Zahlen als auch Wörter bei genügend großer Lautstärke gehört werden. Bei der Schallempfindungsschwerhörigkeit besteht vor allem ein Hörverlust bei hohen Frequenzen und für Worte. Bei der Tonaudiometrie wird ebenfalls über einen Kopfhörer zunächst die Luftleitung über einen entsprechenden Kopfhörer, dann die Knochenleitung über einen Knochenleitungshörer überprüft, indem dem Patienten Töne entsprechender Lautstärke eingespielt werden. Objektive Hörprüfungen sind mit Hilfe der objektiven Audiometrie möglich, bei der man nach periodisch einwirkenden Schallreizen das Elektroenzephalogramm auswertet. Dies ist vor allem bei Kindern von Bedeutung.

Behandlung:

Nach gesetzlichen Bestimmungen ist ein Hörgerät erforderlich wenn der Betroffene in mehr als 2 Frequenzen einen Hörverlust von mehr als 30 dB aufweist, was einer Hörminderung von ca. 30 – 40 % entspricht. Dies bedeutet, dass sich der Betroffene an einer Unterhaltung nicht mehr richtig beteiligen kann. Im Alltag erkennt man eine solche Störung, wenn der Betroffene sein Gegenüber in normaler Lautstärke in einem Abstand von 1,5 Metern nicht mehr richtig versteht. Es gibt heute eine Vielzahl von Hörgeräten. In der Regel sind Hörgeräte, die hinter dem Ohr getragen werden, leistungsfähiger als solche im Ohr.
 
 
 
 
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Patientenberichte:

 
Patientenbericht vom 25.11.2006:
Hallo Liebes Team habe schon mal geschrieben aber no Antwort.Bitte regt Euch doch.Hatte als Kind ständig Mittelohrentzündung und 6 mal
Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Schwerhörigkeit.
 
Patientenbericht vom 21.05.2006:
Nach sehr langer (verschleppter) Erkältung hat meine HNO-Ärztin Poypen in der Nase festgestellt. Therapie: Nasenspülung mit 0,9 %iger
Salzlösung
Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Schwerhörigkeit.
 
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