Thiosulfinate (Schwefel): Bärlauch ist die Pflanze, die am meisten Schwefel enthält. Schwefel kann zur Metallausleitung eingesetzt werden (z. B. um Schwermetalle, Amalgam oder Pestizide zu reduzieren). Die Abbauprodukte der Thiosulfinate erhöhen Entgiftungsenzyme und können dadurch die Gefährlichkeit von Aflatoxinen verringern und Tumorwachstum hemmen. Sie führen außerdem zu einer erhöhten Thiamin – Aufnahme im Darm, haben eine Wirkung gegen Pilze und gegen freie Radikale.
Allinusin: es wirkt vermutlich antiarrhythmisch und verbessert die Fließeigenschaften des Blutes durch eine Hemmung der Blutplättchenverklumpung. Es hat auch eine ACE hemmende Wirkung.
Vorsicht ist geboten, da Bärlauch durch Eier des Fuchsbandwurmes Echinococcus multilocularis verunreinigt sein kann. Man sollte daher nur Präparate akzeptieren, die hierauf untersucht sind.
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