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Sideroachrestische Anämie

 
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Sideroachrestische Anämie

Kurz und bündig:

Dies ist eine seltene Form der Blutarmut, bei der genügend Eisen zur Blutbildung vorhanden ist. Dieses kann jedoch nicht verwertet werden.



Ursache:

Zu der vererbten Form der sideroachrestischen Anämie gehört die Thalassämie ( siehe dort ) und sehr seltene Formen der hyochromen Anämie. Erworbene Formen sind das Myelodysplastische Syndrom und die Formen, die durch äussere Schädigung ( Gifte, Alkohol, Medikamente ) bedingt sind.



Feststellen der Erkrankung:

Die Erkrankung kann durch eine Blutuntersuchung festgestellt werden. Man findet eine Blutarmut mit einer Verminderung der roten Blutkörperchen, die einen verminderten Farbgehalt aufweisen ( hypochrom ) und einen erhöhten Eisenspiegel im Blut sowie ein erhöhtes Speichereisen. Durch die verkürzte Überlebenszeit der roten Blutkörperchen kommt es zur Ablagerung von Eisen in Haut, Leber, Bauchspeicheldrüse und in den Schleimhäuten.



Beschwerden:

Je nach Schwere der Erkrankung liegen Beschwerden der Blutarmut vor wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Haarausfall, trockene Haut und Schleimhäute sowie Beschwerden bei Befall der Organe.



Behandlung:

Da bereits eine Eisenüberladung besteht, darf kein Eisen gegeben werden, sondern es muss im Gegenteil manchmal ein Versuch mit Desferal unternommen werden, das zu viel gespeichertes Eisen entfernen kann. Eine vererbbare Sonderform spricht gut auf B6 – Behandlungen an. Da sie fast nur bei Männern auftritt, kann sie bei ihnen versucht werden. Die anderen Formen müssen je nach Ursache behandelt werden ( siehe bei den einzelnen Kapiteln ).
 
 
 
 
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Patientenberichte:

 
Patientenbericht vom 23.04.2010:
meine 91jhr. Mutter hat einen hb-Wert von 9,6, jdoch der Eisenwert ist erhöht, der Arzt meint, sie hätte eine sideroachr.
Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Sideroachrestische Anämie.
 
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