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Chronisch lymphatische Leukämie
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Chronisch lymphatische Leukämie
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Kurz und bündig:
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Die chronische Leukämie ist eine Erkrankung des mittleren Lebensalters mit einem Erkrankungsgipfel zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Man zählt sie zu den Non-Hodgkin-Lymphomen. Sie verläuft manchmal so langsam, dass keine Therapie notwendig ist, daher behandelt man sie so spät und so schonend wie möglich. Im Gegensatz zu den akuten Leukämien sind die weißen Blutkörperchen der chronischen Leukämie funktionstüchtig. Es werden ständig Studien zur Optimierung der Behandlung durchgeführt. Allgemeine Aussagen zur Behandlung können daher nur eine grobe Richtung anzeigen und müssen von kompetenten Ärzten festgelegt werden.
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Ursache:
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Strahlen, Benzol, chemische Substanzen, Medikamente, die zur Chemotherapie verwendet werden ( Chemotherapeutika ), Medikamente, die zur Unterdrückung des Immunsystems verwendet werden ( Immunsuppressiva ).
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Beschwerden:
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Die Erkrankung beginnt oft schleichend und uncharakteristisch mit Blässe, Müdigkeit, Nachtschweiß, Fieber und Gewichtsabnahme. Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsabnahme bezeichnet man als B – Symptome. Es kommt zu Lymphknotenschwellungen in mehr als 90 % der Fälle, vor allem im Halsbereich, in der Achselhöhle und in der Leiste. Die Lymphozytenwucherung beginnt in den Lymphknoten, befällt alle Lymphknoten und führt zu deren Vergrößerung bis auf das zehnfache. Hauterscheinungen treten bei etwa 10 % der Betroffenen auf in Form von Juckreiz, Entzündungen, Pilzbefall, Gürtelrose, Hautblutungen oder knotigen Hautwucherungen. Da die Antikörperproduktion gestört ist, kommt es gehäuft zu Infektionen. Gelegentlich findet man eine Schwellung der Ohrspeicheldrüse ( Parotis ) und der Tränendrüsen. Die chronische Phase kann rasch in eine akute Phase übergehen mit rascher Zunahme der weißen Blutkörperchen im Blut und dadurch hervorgerufenen Gefäßverschlüssen, Blutgerinnseln, häufig auch einer Vermehrung der Blutplättchen mit Störung ihrer Funktion und Blutungen, eine Verminderung funktionstüchtiger weißer Blutkörperchen und dadurch auftretenden Infektionen, eine Blutverdickung ( Hyperviskosität ) aufgrund einer allgemeinen Blutzellvermehrung mit Verschlechterung der Fließeigenschaften des Blutes, in fortgeschrittenen Fällen Störung der Funktionen der Organe, z. B. Störung der Gehirnfunktion.
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Feststellen der Erkrankung:
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Im Blut findet sich eine krankhafte Erhöhung der weißen Blutkörperchen mit Lymphoblasten, Vorstufen der weißen Blutkörperchen, die normal aussehen. Dabaei können die B – Lymphozyten oder die T – Lymphozyten vermehrt sein. . Es kommt zu einer Erhöhung der Leukozytenzahlen zwischen 10 000 und 100 000 pro mm³, selten bis 600 000 pro mm³ mit einem Anteil der Lymphozyten zwischen 70 und 95 %. Typisch, aber nicht immer vorhanden sind Gumprecht`sche Kernschatten ( zerstörte Lymphozytenreste ). Im Knochenmark treten Lymphozyten normalerweise nicht auf. Bei der chronisch lymphatischen Leukämie finden sie sich massenhaft. Deshalb hat die Knochenmarkspunktion bei dieser Erkrankung einen hohen Aussagewert. Eiweißveränderungen im Blut sind ebenfalls häufig. Z. B. kommt es zur Abnahme der Gammaglobuline durch einen Defekt in der Bildung der B – Lymphozyten mit Antikörpermangel, Infektanfälligkeit, Gürtelrose und Zunahme bösartiger Tumoren. Es kann auch zu einer Erhöhung der Gammaglobuline durch Paraproteine, abnorme Gammaglobuline, kommen, die zum Teil gegen körpereigenes Gewebe gerichtet sind und dadurch zur Entstehung von Autoimmunkrankheiten wie der Bildung von Kälteagglutininen führen. Neben Blutuntersuchung und Knochenmarkspunktion gehört die Ultraschalluntersuchung zu den Standarduntersuchungen.
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Behandlung:
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Behandlungsprinzip ist: So spät und so schonend wie möglich. Die Zellzahl ist nicht entscheidend für den Beginn der Behandlung, sondern das Ausmaß der Verdrängung der normalen Blutbildung und die dadurch hervorgerufenen Folgen. Die Behandlung erfolgt je nach Stadium und Verlauf der Erkrankung.
Im Stadium A der Erkrankung sind lediglich Blutkontrollen alle 3 Monate nötig. Erst im Stadium C oder beim Vorliegen von Beschwerden, die den Betroffenen beeinträchtigen, führt man eine Therapie durch.
Bei Patienten, die in einem guten Gesundheitszustand sind und eine stärkere Therapie vertragen, um damit eine möglichst lange und gute krankheitsfreie Zeit zu haben, empfiehlt sich derzeit eine Chemotherapie (z. B. Fludarabin in Verbindung mit einem Antikörper), bei Patienten, die in schlechtem Allgemeinzustand sind, kann durchaus eine Behandlung mit Chlorambucil sinnvoll sein. Wenn die Betroffenen ein erhöhtes Risiko haben wie eine ungünstige genetische Anomalie des Zellmaterials oder wenn sie auf die Chemotherapie nicht ansprechen ist eine Knochenmarkstransplantation bzw. Stammzelltransplantation sinnvoll. Da diese auch mit hohen Risiken verbunden ist, wird sie nicht sofort routinemäßig eingesetzt.
Noch laufen viele Studien, welches Verfahren sich am besten eignet. Derzeit kann noch keine klare Auskunft darüber gegeben werden. Die chronisch lymphatische Leukämie ist mit Abstand die gutartigste unter allen Leukämien. Die mittlere 5 Jahres – Überlebensrate beträgt ca. 5 Jahre mit einer Streuung von 2-15 Jahren. Gefahr besteht durch die Blutarmut und durch nicht beherrschbare Infekte.
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Patientenberichte:
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| Patientenbericht vom 03.06.2011: |
Berichte von Untersuchungen:
entnahmen eines Lymphknotens. Bösartige Zellen entdeckt.
CT: B- NHL/CLL mit positiven B-Zellen überwiegend
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| Patientenbericht vom 19.08.2008: |
Hallo,
ich bin seit Monaten tagsüber sehr müde, schlapp obwohl ich genügend schlafe. Immer wieder entzünden sich
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| Patientenbericht vom 05.04.2007: |
ich bin 27 Jahre, zur Zeit Studentin, treibe keinen Sport, habe Normalgewicht, Periode schwach, Frauenarzt regelmäßig, Fleisch und Wurst
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| Patientenbericht vom 03.04.2007: |
Hallo,
ich schwitze seit ca. 1 1/2 Jahren nachts, d.h. ich wache meist klatsch-nass auf. Seit ein paar Monaten
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| Patientenbericht vom 19.03.2007: |
Hallo,
ich schwitze seit ca. 1 1/2 Jahren nachts, d.h. ich wache meist klatsch-nass auf. Seit ein paar
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