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Hüftgelenksarthrose

- Kurz und bündig  - Ursachen  - Festellen der Erkrankung  - Beschwerden  - Behandlung  - Vorbeugung 
 
 

Fachartikel zum Thema Hüftgelenksarthrose

Kurz und bündig

Die Hüftarthrose ist eine schmerzhafte, schließlich zur Gehunfähigkeit führende, Verschleißerkrankung, die im fortgeschrittenen Stadium nur durch ein künstliches Gelenk behandelt werden kann.
 
 


Ursachen

Über- und Fehlbelastungen ( siehe unter Arthrose ), Verletzungen nach Unfällen, Knochenbrüche mit Fehlstellungen oder Fehlbelastungen, Stoffwechselerkrankungen, rheumatische Erkrankungen.

Festellen der Erkrankung

Bei der Untersuchung durch einen Arzt kann häufig schon der Verdacht geäußert werden, wenn typische Arthrosezeichen wie Gelenkreiben, Fehlstellungen und Deformierungen des Gelenks oder typische Beschwerden vorhanden sind. Gesichert wird die Diagnose durch eine Röntgenaufnahme des Hüftgelenks.

Beschwerden

Typisch ist ein Anlaufschmerz, der zu Beginn der Bewegung auftritt und bei weiterer Bewegung allmählich wieder abklingt. Auch belastungsabhängige Schmerzen treten auf. z. B. beim Gehen mit Lasten. Das Gelenk kann auch wetterabhängig mit Schmerz reagieren. Kälte und Feuchtigkeit werden meist schlecht vertragen. Mit der Zeit kommt es dann zu einer zunehmenden Steifigkeit im Hüftgelenk, zum Rückgang der Muskulatur ( weil das Gelenk geschont und falsch belastet wird ), zu Fehlhaltungen und Verformungen der Wirbelsäule, weil der Patient dem Schmerz ausweicht, zur Verformung des Gelenkes und schließlich zu solchen Schmerzen, dass Gehen nicht mehr möglich ist.

Behandlung

Die Behandlung ist abhängig vom Grad der Knorpelzerstörung und vom Alter und Zustand des Patienten.
Bei leichter Arthrose, wenn nur eine oberflächliche Knorpelschädigung vorliegt ( Grad I-II ), kann mit Krankengymnastik zur Stärkung der Gelenk führenden Muskulatur, regelmäßiger Bewegung ohne Belastung, mit warm halten des Gelenkes ( z. B. durch Kleidung oder Gelenkwärmer ), mit Elektrotherapie, Bäderbehandlung und Schmerzbehandlung viel erreicht werden. Pufferabsätze sind sinnvoll, um die Gelenkbelastung zu reduzieren. Die Einnahme Knorpel aufbauender Substanzen ( Chondroitin, Glucosamin ) kann empfohlen werden. Homöopathische oder pflanzliche Medikamente können versucht werden, um die Entzündungsprozesse und damit die Schmerzen zu verringern. An chemischen Substanzen stehen NSAR (siehe auch unter medikamentöse Behandlung rheumatischer Erkrankungen) zur Verfügung. Akupunktur bringt häufig Erleichterung. Magnetfeldtherapie kann zur Schmerzreduktion eingesetzt werden. Injektionen können Schmerzlinderung bringen. Dabei setzen Orthopäden unterschiedliche Substanzen ein wie z. B. Hyaluronsäure, eine körpereigene Substanz, die zu einer gewissen Regeneration des Knorpels beitragen kann oder Kortison, das die Entzündungsprozesse und damit die Schmerzen reduzieren kann. Übergewicht sollte vermieden werden. Sind die Schäden größer ( Stadium III: es bestehen tiefe Krater im Knorpel, nur noch ein dünner Knorpelüberzug ist vorhanden oder Stadium IV: der Knochen liegt frei, der Knorpelüberzug ist nicht mehr vorhanden ), kommt nur noch ein künstliches Hüftgelenk in Betracht. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Prothesen. Bei der am häufigsten durchgeführten Hüftgelenksendoprothese werden Oberschenkelkopf-, Oberschenkelschaft und Hüftpfanne erneuert. Bei der Druckscheibenprothese wird nur der Gelenkkopf entfernt und mit einer Schraube an eine außen am Oberschenkelhals liegende Scheibe fixiert. Die Kurzschaftprothese weist einen kürzeren Schaft auf, was eine sanftere Bohrung im Oberschenkelknochen ermöglicht. Die Prothese nach Mc Minn ist eine Prothese, bei der lediglich die Kappe des Oberschenkelkopfes entfernt und überzogen wird.


Vorbeugung

Vermeiden von Fehl – oder Überlastungen, Tragen von Gelenk schonenden Schuhen, gesunde Ernährung, sofortige Behandlung bei Hüftverletzungen, um Folgeschäden zu vermeiden, regelmäßige Bewegung, Behandlung
anderer Erkrankungen, die sich vielleicht negativ auf die Gelenke auswirken können wie z. B. Gicht, Tragen günstiger Kleidung, um die Gelenke vor Kälte zu schützen.
 
 
 
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Erfahrungsberichte

 
Erfahrungsbericht vom 02.09.2012:
Pat. weibl., 55 Jahre, Hüft-Tep am 03.08.12
Guten Tag,
nach der OP und auch im Anfang der Reha habe ich sehr gute Fortschritte gemacht, die Muskulatur fühlt sich aber seit ca. 5 Tagen überlastet an. Stärkere Anlaufschwierigkeiten und
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Erfahrungsbericht vom 28.07.2011:
Diagnose:
posttraumatische Coxarthrose nach Luxtration und femurkopfnekrose

Ich war jetzt 4 Jahre nicht mehr beim Arzt. Das depremiert nur
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Erfahrungsbericht vom 29.05.2009:
Vor knapp 3 Jahren fing es an, daß ich erhebliche Schmerzen in den Muskeln des rechten Oberschenkels hatte; später auch
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Erfahrungsbericht vom 23.04.2009:
Sehr geehrte Damen und Herren,

vielleicht können Sie mir weiterhelfen:
Meine Mutter (89 Jahre) leidet seit 14 Tagen unter
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Erfahrungsbericht vom 14.03.2009:
Hallo, ich bin knapp 48 Jahre alt, arbeite seit 15 Jahren in der Altenpflege und Hauswirtschaft und hatte bereits zwei
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Erfahrungsbericht vom 22.01.2009:
Im April 2004 wurde mir in Lebach ein MERION Hüftschaft implantiert.
Nachdem ich fast 2 Jahre auf Gehhilfen angewiesen war
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Erfahrungsbericht vom 30.03.2008:
Hallo, bin 26 Jahre alt, treibe gerne Sport, habe kein Übergewicht und ernähre mich abwechslungsreich. Dennoch hat der Arzt mit
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Erfahrungsbericht vom 27.02.2008:
Hallo,
ich bin,wie ich fälschlicherweise annahm, mit 48Jahren noch kein Kandidat für Hüftgelenksarthrose. Von einem Tag auf den anderen hatte
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Erfahrungsbericht vom 21.01.2008:
Hallo
vor 7 Jahren bekam ich eine künstliche Hüfte. Durch diese wurde mein linkes Bein 2 cm kürzer. Nach einer
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Erfahrungsbericht vom 26.09.2007:
Hallo,
seit etwa 4 Monaten habe ich akute Schmerzen im Hüftbereich.
linke Hüfte Po und der leiste. das gleiche aber
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Erfahrungsbericht vom 31.08.2007:
ich bin 36 jahre alt und arbeite als krankenschwester. habe seit etwa 3 monate schmerzen, die von einem punkt, den
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Ihr Bericht zum Thema Hüftgelenksarthrose

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