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Prostatakrebs
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Prostatakrebs
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Nach Serienuntersuchungen an Männern haben etwa 25 % aller Männer im höheren Lebensalter Prostatakrebs. Dieser kann, muss jedoch nicht aktiv werden. Nach Lungenkrebs ist es der 2.häufigste Krebs des Mannes in Westeuropa, in USA der häufigste. Der Erkrankungsgipfel liegt bei 60 - 80 Lebensjahren. In der EU erkranken jährlich 85 000 Männer neu an dieser Krankheit, in Deutschland 12 000 Männer pro Jahr mit steigender Tendenz(im Jahr 2004 waren es bereits 58 000), verursacht auch durch die frühere Erkennung des Krebses. 30 % der Männer über 50 Jahre haben ein Prostatakarzinom. Die Erkrankung entwickelt sich bereits viel früher, wird erst nach ca. 20 Jahren klinisch erkannt. Je jünger der Patient beim Auftreten der Erkrankung ist, desto gefährlich ist sie.
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Ursache
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Die Ursache ist unbekannt
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Beschwerden
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Am Anfang bestehen keine Beschwerden. Das macht die Erkrankung so heimtückisch. Später kann es zu Problemen beim Wasserlassen wie Harndrang, zu Blutungen, zu Entleerungsstörungen, zu nächtlichem Wasserlassen, zu Kreuzschmerzen und Ischiasbeschwerden kommen
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Feststellen der Erkrankung
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Da in frühen Krankheitsstadien die Heilungsaussichten am besten sind, sollte bei jedem Mann über 45 Jahre jährlich eine Vorsorgeuntersuchung durchgeführt werden. Hierbei tastet der Arzt durch den After ( rektale Untersuchung ) die Prostata. Er kann durch Gewebsunterschiede ( hart, derb ) anhand des Tastbefundes kritische Stellen finden und muss dann durch mehrere Entnahmen von Geweben mit einer Nadel oder Stanze ( Biopsien ) die Diagnose bestätigen. Mindestens 8 Biopsate sollten entnommen und dem Pathologen getrennt zugesandt werden. Die Untersuchung findet in Knie-Ellenbogen-Lage oder in Seitenlage statt. Die Probeentnahmen erfolgen durch den Damm oder durch den Enddarm. In seltenen Fällen kann es durch die Biopsie zu sog. Impfmetastasen im Enddarm kommen, insbesondere durch Mehrfachbiopsien
Durch eine Blutuntersuchung als Screening-Methode kann das PSA ( prostataspezifisches Antigen ), das fast nur in der Prostata hergestellt wird, bestimmt werden, was das Erkennen eines Prostatakrebses deutlich erhöht hat. Im Blut kommt PSA frei oder gebunden an Eiweiß vor. Neben der frühzeitigen Erkennung von Risikopatienten dient der PSA-Wert der Therapie- und Verlaufskontrolle. Erhöhte PSA-Werte bis 10 ng/ml Serum können auch bei anderen Erkrankungen wie Magen-Darm-Tumoren, Lungenkrebs, Leberkrebs, Leukämien u. s. w. auftreten. Andererseits können erhöhte Werte auch bei Prostataentzündungen oder Prostatavergrößerungen und durch Medikamente verursacht werden. Die Berechnung der PSA - Dichte erhöht die Aussagekraft(PSA - Konzentration im Serum dividiert durch das sonographisch festgestellte Prostatavolumen:<0,1 bei krebsfreier Prostata), die Bestimmung des freien PSA(Werte < 15 % deuten auf ein aggressives Prostatawachstum hin), die Berechnung der PSA - Anstiegsgeschwindigkeit(>0,75 ng/ml/Jahr weist auf ein Prostatakarzinom hin, >2 ng/ml/jahr auf einen sehr ungünstigen Verlauf). Ein normaler PSA-Wert schließt jedoch einen Prostatakrebs weitgehend aus. Bei nicht erhöhtem PSA kann die Bestimmung von PAP sinnvoll sein, da bei erneutem Tumorauftreten manchmal PAP allein erhöht sein kann. Nach Entfernen der Prostata soll PSA innerhalb von 3 - 6 Monaten bis an die untere Nachweisgrenze oder darunter abfallen. Ist dies nicht der Fall, deutet das auf einen nicht vollständig entfernten Tumor oder auf örtliche oder Fernmetastasen hin. Die Höhe des PSA - Wertes korreliert mit dem Tumorstadium. Bei einem Spiegel über 10 ng/ml ist das Risiko 50 - 80 %, bei einem Spiegel zwischen 4 und 10 ng/ml 25 - 35 %. Bei einer Erhöhung des Spiegels kann die Bestimmung des freien PSA eine weitere Eingrenzung der Erkrankung möglich machen.
Neben der Tastuntersuchung und der Blutentnahme sind Ultraschalluntersuchungen ( transrektal = durch den Darm ), eine Ultraschall kontrollierte gezielte Stanzbiopsie ( Gewebeprobe )und eventuell eine MRT - Untersuchung ( Kernspin ) mit Endorektalspule zum Festlegen des weiteren Vorgehens notwendig. Lautet das Ergebnis einer Biopsie schlecht differenzierte intraepitheliale Neoplasie, ist eine nochmalige Biopsie erforderlich. Je größer der prozentuale Tumoranteil im Stanzzylinder war, desto höher ist das Risiko des PSA - Wiederanstiegs nach radikaler Prostatektomie.
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Komplikationen
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Frühzeitig können Tochtergeschwülste ( Metastasen ) entstehen, wobei vor allem Knochenmetastasen in der Lendenwirbelsäule und im Becken auftreten.
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Krebsarten beim Prostatakrebs
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- hochdifferenziertes Adenokarzinom ( ca. 13 % )
- wenig differenziertes Adenokarzinom ( 55 % )
- kribriformes Karzinom (ca. 2 % )
- anaplastisches solides Karzinom (30 % )
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Nach der Zellgewebsunterteilung unterscheidet man 4 Grade
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- hochdifferenziert
- mäßig differenziert
- niedrig differenziert
- anaplastisch
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Nach der TNM – Klassifikation unterscheidet man 5 Stadien:
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- To: Zufallsbefund bei der Entfernung der Prostata, kein Knoten tastbar
- T1: tastbarer, isolierter, kleiner Knoten
- T2: tastbares bösartiges Einwachsen in die Prostata
- T3: tastbares bösaratiges Einwachsen in die Prostata und über die Organgrenze in die Umgebung
- T4: der Krebs fixiert die Prostata mit der Umgebung
Von dieser Unterteilung kann die Behandlung abhängen, da z. B. ein undifferenziertes Karzinom besser auf Bestrahlung anspricht.
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Behandlung
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Ist ein Prostatakarzinom tastbar, mittelgradig bis schlecht differenziert und ergeben sich PSA – Werte von > oder gleich 10 ng/ml ist eine aggressive Therapie notwendig, insbesondere bei Männern unter 65 Jahren, da bei ihnen die Wahrscheinlichkeit, am Prostatakarzinom zu sterben, um ca. 11 % reduziert werden kann.
An erster Stelle steht die radikale Entfernung der Prostata (Entfernung der Prostata, der Samenblasen und eines Teils des Samenleiters). Eine laparoskopisch durchgeführte Operation (über ein Endoskop ohne Eröffnung der gesamten Bauchdecke) bringt wohl häufiger Probleme der Potenz und der Kontinenz mit sich, da die Nervenschonung noch schwerer gelingt. Wird eine Operation frühzeitig durchgeführt, kann sie zur Heilung führen ( 5 – Jahres- Überlebensrate um 80 %, 10 – Jahres- Überlebensrate um 65 %). Die Operation wird entweder durch die Harnröhre oder vom Damm her durchgeführt. In 4 - 50 % der Operationen kommt es dadurch zur bleibenden Harninkontinenz ( Probleme, das Wasser zu halten- 1-2 Vorlagen pro Tag werden benötigt ). Anfangs ist eine Harninkontinenz häufig. Sie ist jedoch durch Trainieren des Blasenmuskels meistens wieder zu beseitigen. Außerdem führt die Behandlung bei vielen Patienten zur Impotenz. Die Sterblichkeitsrate an der Operation ist relativ gering.
Eine weitere Behandlungsmöglichkeit ist die Strahlenbehandlung, die nie zur Harninkontinenz und selten zur Impotenz führt. Voraussetzung hierfür ist eine Entfernung der Becken-Lymphknoten, um einen örtlichen Lymphknotenbefall auszuschließen. Nur, wenn keine Metastasen vorliegen und der Tumor auf die Prostata beschränkt ist, kann diese Behandlung in Erwägung gezogen werden. In allen anderen Fällen kann sie nur palliativ ( mit lindernder, nicht mit heilender Absicht ) angewendet werden. Als Komplikation kann es zu einer Proktitis kommen. Die Überlebensraten sind etwas geringer als bei der radikalen Operation.
In fortgeschrittenen Tumorstadien wird die beidseitige Hodenentfernung durchgeführt ( Orchiektomie ). Dadurch kommt es zu einem starken Absinken der Produktion männlicher Hormone und zu einem Bremsen des Prostatakrebs-Wachstums.
Liegen bereits Metastasen vor, wird eine Östrogentherapie durchgeführt. Diese kann als Tabletteneinnahme, als intramuskuläre Spritze oder als Infusion erfolgen. Eine Östrogenbehandlung muss lebenslang durchgeführt werden. Bei niedrig differenzierten Karzinomen kann die Behandlung auch schon in frühen Stadien durchgeführt werden. Auch bei Patienten, die eine Hodenentfernung ablehnen, wird sie angewendet. Die Behandlung kann Schmerzen lindern und zu einem Wachstumsstopp des Krebses führen. Als Nebenwirkung tritt immer Impotenz auf. Es kommt zu Brustschwellungen und zu einem Anstieg des Prolaktins. Nachteile der Behandlung sind auch die Herz-Gefäß-Komplikationen der Östrogene.
Heute werden auch Anti-Androgene eingesetzt, d. h. Medikamente, die die Wirkung der männlichen Hormone vermindern und dadurch das Krebswachstum hemmen sollen.
Chemotherapien werden bei fortgeschrittenem Prostatakrebs mit 5-Fluoruracil, Vincristin und Cisplatinum durchgeführt. Mit Estramuscinphosphat werden häufig Schmerzlinderungen erreicht. Dieses Mittel wird auch bei Tumoren eingesetzt, die nicht auf eine Hormonbehandlung ansprechen .
Bei schlecht differenzierten Karzinomen, die örtlich fortgeschritten sind und bei Männern, die aufgrund ihres Alters eine Lebenserwartung unter 10 Jahren haben, ist es auch vertretbar, abzuwarten und nur regelmäßige Kontrollen durchzuführen, damit bei weiterem Fortschreiten noch behandelt werden kann. Bei einer Kapselüberschreitung des Tumors hat vermutlich die Strahlentherapie in Kombination mit der Hormonbehandlung einen Überlebensvorteil. Die Strahlendosis hängt dabei vom PSA – Wert und vom Differenzierungsgrad ab. Bei kleinen Tumoren mit einem Volumen unter 50 ml kommt noch die Brachytherapie, eine Tumorspickung, in Frage. Bei Risikopatienten ist das übliche Vorgehen eine Bauchspiegelung. Stellt man dort keinen Lymphknotenbefall fest, erfolgt eine Bestrahlung von Prostata und Samenblasen und eine Hormon blockierende Therapie. Sind Lymphknoten befallen, wird zusätzlich das Becken bestrahlt. Bei Hochrisikopatienten erreicht man die besten Ergebnisse mit einer Bestrahlung der Prostata und des Beckens und einer Gabe von Cyproteron – Acetat 3 x 50 mg pro Tag im ersten Monat und Goserelin für 3 Jahre. Die Bestrahlungen werden von außen durch die Haut durchgeführt, geplant durch computertomographische Untersuchungen und in mehreren Feldern. Nebenwirkungen treten im Sinne von Hautirritationen auf, die jedoch häufig mit Kamillenbädern gut zu behandeln sind und durch entzündliche Veränderungen der Blase und des Enddarms( Proktitis). Für die Proktitis, die mit Durchfall einhergeht, ist häufig die Anwendung von Kortisonzäpfchen notwendig. Eine Bestrahlung kann zusätzlich nach einer Operation erfolgen oder später, wenn der PSA – Wert nach der Operation ansteigt. Dann ist allerdings die Prognose schlechter und es sind höhere Strahlendosen erforderlich. Nebenwirkungen der Hormontherapie, die eine Senkung des Testosteronspiegels zur Folge hat und dadurch als Wachstumsbremse auf die Prostata wirkt, können Impotenz, Schwellung der Brustdrüsen, Schmerzen im Bereich der Brüste, Missempfindungen der verschiedensten Art, Depression, Blutarmut und eine Erhöhung von Herz – und Gefäßkrankheiten sein. Es stehen heute verschiedene Hormonbehandlungen zur Verfügung. Östrogene senken das Testosteron, haben jedoch gravierende Nebenwirkungen, vor allem auf die Blutgefäße. Durch LHRH – Analoga wie Leuprorelin, Goserelin oder Buserelin wird der LH – Spiegel angehoben und die Testosteronausschüttung gebremst. Antiandrogene wie z. B. Cyproteron – Acetat, Medroxyprogesteronazetat, Nilutamid, Flutamid oder Bicalutamid blockieren die Anbindung von Testosteron an die Tumorzellen. Sie haben weniger negativen Einfluss auf die Lustempfindung und die Potenz. In seltenen Fällen kommt auch eine Chemo – Kombinationsbehandlung in Betracht, z. B. bei hormonrefraktärem Prostatakarzinom, bei dem eine Hormontherapie nicht anspricht.
Die Nachbehandlung muss regelmäßige Blutentnahmen zur Bestimmung des PSA einschließen, das 3 Wochen nach Entfernung der Prostata abfallen muss.
Bildet ein Prostatakarzinom Tochtergeschwülste, finden diese sich bei 85 % der Betroffenen im Knochen, seltener in den örtlichen Lymphknoten, in der Lunge, der Leber oder der Haut. Sind Metastasen vorhanden, beträgt die mittlere Überlebenszeit noch 2 Jahre. Patienten mit metastasierendem und hormonrefraktärem Prostatakarzinom haben derzeit die besten Ergebnisse bei einer Behandlung mit Docetaxel/Prednison. Bei Patienten mit einem Tumorstadium G7-10 beträgt die mittlere Lebenserwartung unter 10 Jahre. Da Prostatakarzinome heute jedoch durch bessere Kontrollen viel früher entdeckt werden, haben sie oft noch ein niedriges Volumen(unter oder gleich 0,5 ml) und sind hoch differenziert. Damit haben sie ein geringes Risiko, rasch fortzuschreiten und werden als „low – grade“ – Tumoren bezeichnet. Bei T1 – Tumoren, die nicht tastbar sind, beträgt die mittlere Überlebenszeit 17 Jahre, bei T2 ca. 12 Jahre. Nur 3 % der Männer über 50 Jahre sterben an einem solchen Tumor. Bei älteren Männern über 65 Jahre beträgt die Wahrscheinlichkeit, an einem Prostatakarzinom zu sterben nur 0,3 %. Deshalb kann man bei „low – grade“- Tumoren diskutieren, den Patienten aktiv zu überwachen und erst bei Fortschreiten des Tumors einzugreifen, um ihm die teilweise doch beträchtlichen Nebenwirkungen der Therapie so lange wie möglich zu ersparen oder Patienten, die aufgrund anderer Erkrankungen oder aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters keinen Vorteil von einer Therapie hätten, zu beobachten, um sie bei Auftreten von Beschwerden zu bestrahlen oder durch Androgenentzug zu behandeln. Für gut differenzierte Tumoren unterscheiden sich die tumorspezifischen Überlebensraten von Prostataentfernung, Bestrahlung und beobachtendem Abwarten nicht.
Allerdings ist die Ausdehnung des Befundes häufig erst durch die pathologische Untersuchung des Operationspräparates zu bestimmen und von ihr hängt entscheidend das Überleben ab. So haben Männer mit einem in der Prostata gelegenen Karzinom nach radikaler Operation die besten Überlebenschancen, solche, bei denen bereits Lymphknotenmetastasen bestehen, die schlechtesten.
Neuerdings gibt es ein minimalinvasives Operationsverfahren mit Einsatz eines OP-Roboters, mit dem man wohl präziser arbeiten kann, dadurch schnellere Heilungen erhält, bessere Schonung von Strukturen und damit weniger Probleme mit Harninkontinenz und Impotenz.
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Prostatakrebs – Patienten müssen nicht früher sterben
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Unten stehenden Text und Foto zu diesem Thema übernehmen wir mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift „ärztliche Praxis „:
Studie zeigt: Lebenserwartung Betroffener ist kaum reduziert
Heidelberg (rb) – Die Diagnose „Prostatakrebs“ ist beileibe kein Todesurteil. Denn die Mortalität der Patienten unterscheidet sich kaum von denjenigen in der Allgemeinpopulation.
Der Frage, wie es um Langzeit – Überleben von Prostatakrebs – Patienten in der Ära des PSA – Tests steht, sind Professor Hermann Brenner und Volker Arndt vom Deutschen Zentrum für Alternsforschung in Heidelberg nachgegangen. Ihre Antworten verblüffen.
Denn relativ zum Überleben in der Gesamtbevölkerung betrachtet, liegt die Fünf – Jahres – Überlebensrate von Prostata – Kranken bei 99, die Zehn – Jahres – Rate bei 95 %. „Damit liegt der Sterblichkeitsüberschuss bei lediglich einem respektive fünf Prozent“, schreiben Brenner und Arndt ( JCO 23 [2005] 441-447 ).
Zwei von drei der untersuchten Männer wiesen gut bis mäßig differenzierte, lokalisierte oder regionäre Tumoren auf. In dieser Gruppe lässt sich keinerlei überschießende Mortalität feststellen. Die Wissenschaftler hatten die Daten von mehr als 180 000 US – Patienten analysiert. Als Basis hierfür diente das „Surveillance, Epidemiology and End Results Program“ mit Einträgen aus den Jahren 1973 bis 2000.
Brenner warnt indes vor Fehlinterpretationen der Resultate:“Die Zahlen geben nicht etwa den natürlichen Verlauf der Erkrankung, sondern vielmehr die aktuelle Situation wieder – Therapieerfolge eingeschlossen“. Der Anteil von Patienten, die an fortgeschrittenen Tumoren litten, haben relativ niedrig gelegen. Dies sei womöglich auf den verbreiteten Einsatz der PSA – Messung zurückzuführen. Wie sich diese Tests auf die Sterblichkeit auswirken, bedürfe aber noch der Klärung in groß angelegten klinischen Studien.
Für die Berechnung der Überlebensraten verwendeten die Forscher ein von Brenner entwickeltes Verfahren. Statt Kohorten von Versuchspersonen über einen bestimmten Zeitraum hinweg zu beobachten, werden hierbei zeitliche Querschnitte für einzelne Altersgruppen betrachtet. Mit Hilfe der Schnittdaten lässt sich dann die Mortalität in den einzelnen Gruppen ableiten und ein aktuelles Bild der Entwicklung zeichnen.
Es gibt Normogramme(z. B. Katten – Normogramm), in denen man anhand von Daten(PSA, Stadium, Gleason – Score) die Prognose abschätzen kann.
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Patientenberichte:
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| Patientenbericht vom 24.10.2011: |
bei mir wurde ein G2A wert und ein 7A Wert mit PSA 2,69 festgestellt. Prostata zeigt eine einseitige Veränderung.
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| Patientenbericht vom 20.10.2011: |
Sehr geehrtes Biowellmed Team
Mein Vater (62) hat Heute vom Urologen die Diagnose Prostatakarzinom -
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| Patientenbericht vom 08.08.2011: |
Sehr geehrte Damen und Herren,
Bei meinem Vater 77 J.wurde vor drei Jahren Prostatakrebs leider schon
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| Patientenbericht vom 07.08.2011: |
hallo liebes team, ich fühle mich sehr hilflos und kann nur zusehen wie mein mann um seinen papa leidet ...und
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| Patientenbericht vom 07.06.2011: |
Hallo liebes Biowell Team,
ich habe nur eine kurze Frage:
Mein Mann (55) wurde im April wegen einer
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| Patientenbericht vom 01.06.2011: |
Ich wurde am 15.12.2010 an der prostata operiert (radikal). Der
chefarzt sagte, Tumor weg, Glück gehabt.
Nach 3
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| Patientenbericht vom 01.06.2011: |
Hallo zusammen
Es geht um meinen Mann. Er hat gestern die Diagnose "Prostatakrebs" bekommen. Dazu eine Überweisung
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| Patientenbericht vom 16.04.2011: |
hallo, mein vater liegt zur zeit auf der urologischen wachstation.seine lebenserwartung ist sehr gering.. der prostatakrebs wurde bei ihm in
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| Patientenbericht vom 23.03.2011: |
50 monate nach prostataop.psa 0,02prognose für weitere überlebenszeit
Lieber Herr Walder,
die statistisch zu
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| Patientenbericht vom 04.03.2011: |
Hallo Biowell-Team!
Im März 1988 hatte ich Prostata-Ca im Stadium T3. PSA-Wert 44,6. Radikalentfernung. Keine Bestrahlung, keine Chemo. Begründung:
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| Patientenbericht vom 25.02.2011: |
Hallo,
Verlieren Sie die Zeit nicht, lassen Sie sich bestrahlen.
Mein lieber einziger Bruder (61
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| Patientenbericht vom 28.01.2011: |
Alter 67
Anfang Oktober 2010 PSA Wert 5,76 ng/ml
Am 02.12.2010 die Diagnose nach 12 facher Biopsie:
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| Patientenbericht vom 12.01.2011: |
Hallo
meine Frage lautet : Ich bin 2007 an Prostatakrebs ,PSA Wert 12 , (radikal entfernt )operiert worden
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| Patientenbericht vom 24.11.2010: |
am 11.November 2010 wurde bei mir, nach eine Biopsie Prostatakarzinom diagnostiert, GLEASON - SCORE 3+3= 6 - vorher war der
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| Patientenbericht vom 13.11.2010: |
Bei mir wurden vor über zwei Jahren nach einem PSA Wert von 12 bei der Biopsi Krebszellen festgestellt. Nach weiteren
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| Patientenbericht vom 12.01.2010: |
Mein Name ist Anja Dieckmann, und im Grunde habe ich Fragen, die meinen Vater betreffen.
Mein Vater
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| Patientenbericht vom 22.01.2009: |
mein Bericht vom 02.09.07. Ich wurde am 17 Okt.07 vormittags gurz vor 9,00 Uhr in den Op-Saal gebracht. Am 16
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| Patientenbericht vom 02.01.2009: |
Hallo,
mit 55 wurde meine Prostata entfernt.
Der pathologischer-Befund nach der OP war:
pT2C, pN0, pR0,
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| Patientenbericht vom 03.11.2008: |
Nach der Operation (Entfernung) vor drei Monaten ist der PSAWert wieder angestiegen. Der PSA-Wert steigt seit 5 Monaten. Seit 6
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| Patientenbericht vom 10.07.2008: |
EINE FRAGE
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Guten Tag,
wie genau ist die Bestimmungsmethode von PSA
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| Patientenbericht vom 02.09.2007: |
Ich habe seid ca. 24 Monate staedig Hoden Nebenhoden schmerzen beidseitig und hatte bereits hodenfreilegungen durch leistenschnitt da man mich
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| Patientenbericht vom 06.02.2007: |
Hallo
Nach ratikaler Prostata OP mit befall der Samenblasen.
Wann soll eine Harmontherapie beginnen? ( 3 Montasspritze)
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| Patientenbericht vom 27.12.2006: |
ich habe ein psa wert von 38.9 auch spricht bei mir nicht die chemische kastration an und gehe auf anraten
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| Patientenbericht vom 02.11.2006: |
1.Vorsorgeuntersuchung mit PSA 1999: 5,2, Wiederhlg: 3,9
2.Vorsorge 2001 mit PSA : 4,2, kein weiterer Befund USchall und Tasten
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| Patientenbericht vom 17.09.2006: |
auch bei mir ist der psa wert von 1,9 innerhalb 40 tagen auf 34,8 ge-stiegen. meine urologin sagte das dies
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| Patientenbericht vom 30.05.2006: |
Hallo Darmstadt, bin seit Jan.06 kastriert worden, da ich einen PSA-Wert 21,5 Glleas on-Score 4+3=7 mit Kapseldurchbruch. 1 Tag
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| Patientenbericht vom 18.05.2006: |
da ich krebs habe, empfahl man mir die komplette kastration. Dieser Op. unterziehe ich mich am 31 Mai 06. Es
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| Patientenbericht vom 22.04.2006: |
hallo,
ich würde gern diesen bericht lesen!
läßt sich jedoch nicht anzeigen.
haben sie mal die
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| Patientenbericht vom 16.04.2006: |
mein PSA von 2,1 ist innerhalb 60 Tagen auf 10,4 gestiegen. Es wurde bereits die Kastration vorgeschlagen einseitig rechts.
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Buchempfehlungen zu Prostatakrebs:
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Buchempfehlung "Prostatakrebs"
vom 30.04.2008:
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Prostatakrebs erkennen, besiegen und potent bleiben
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