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Haarausfall=Alopezie

Fachartikel zum Thema Haarausfall=Alopezie

Kurz und bündig

Haarausfall kann viele verschiedene Ursachen haben, die vom Arzt abgeklärt werden müssen. Viele Formen des Haarausfalls können heute gut behandelt werden.

Von krankhaftem Haarausfall spricht man bei einem Verlust von mehr als 100 Haaren pro Tag.
Ursachen:

  • hormonell ( Androgen- oder Östrogenüberschuss )
  • Zinkmangel
  • Vitamin D3 – Mangel
  • Substratmangel ( d.h. Mangel an notwendigen Nährstoffen wie Biotin, Aminosäuren etc. z. B. bei Mangelernährung ).
  • Medikamente
  • Gifte ( Toxine )
  • immunologische Ursachen
  • Unterfunktion der Schilddrüse ( Hypothyreose ).
  • genetisch ( vermehrte Androgenrezeptorausstattung ).

Hormonell bedingter Haarausfall der Frau (androgenetische Alopezie)

Ursache:

  • es kann eine genetische Veranlagung vorliegen
  • Androgene ( männlichen Geschlechtshormone ) überwiegen, z.B. kommt es durch ein Absinken der weiblichen Hormone in den Wechseljahren zu einem relativen Androgenüberschuss.

Feststellen der Erkrankung

Bereits durch Betrachten des Haares können Rückschlüsse gezogen werden. Typischerweise kommt es bei der androgenetischen Alopezie der Frau zu einer Lichtung der Haare im Mittelscheitelbereich. Weder liegen eine Vermehrung der Behaarung in androgenabhängigen Hautpartien wie z.B. der Oberlippe( Hirsutismus ) noch eine Menstruationsstörung vor. Fast immer sind die Androgen - Spiegel im Blut normal.

Behandlung

Minoxidil als Haarwasser wirkt sehr gut, wird allerdings oft schlecht vertragen. Es kann zu Hautreizungen kommen. Bei Frauen im geschlechtsreifen Alter kommen antiandrogenhaltige Pillen in Frage.

Erfahrungsberichte zum Thema Haarausfall=Alopezie

  • Neuester Erfahrungsbericht vom 08.09.2008:

    Hallo ihr Lieben,
    ich (28,w) bin total verzweifelt und könnte nur noch heulen. Ich leide seit mehreren Wochen unter extremen Haarausfall. Ich kann mir wirklich die Haare in kleinen Büscheln (ca. 30 Haare) herausziehen, und das den ganzen Tag über.
    Ich muss vielleicht erwähnen, dass bei mir Morbus Basedow diagnostiziert wurde und ich deshalb eine Radiojodtherapie gemacht habe. Bin dann relavtiv schnell in die Unterfunktion gerutscht und bin erst seit wenigen Wochen relativ gut medikamentös eingestellt. Ist noch nicht optimal, aber ich denke, dass ist noch eine Frage der Zeit. Ob das alles mit dem Haarausfall zu tun hat, weiß ich nicht. Mein Arzt meinte nur, wenn das so sei, könne man eh nichts machen außer abwarten.

    Wenn das so weiter geht, hab ich bald eine Glatze und das ist kein Scherz. Was kann ich bloß machen? Ich muss doch auf die Arbeit und so...Gibt es irgendwas, mit dem ich den Haarausfall wenigstens eindämmen kann? Woran kann das eventuell noch liegen?

    Hat jemand eine Idee????

    LG.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    es ist doch sehr wahrscheinlich, dass die Überfunktion der Schilddrüse Ursache für Ihren Haarausfall ist. Wenn Ihr Problem jedoch so schlimm ist, raten wir Ihnen, einen Hautarzt aufzusuchen, der das Haar untersuchen kann und Ihnen zumindest überbrückend ein Präparat geben kann, um den Haaarausfall etwas zu reduzieren. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  • Erfahrungsbericht vom 18.09.2006:

    Von jeher leide ich immer wieder an Haarausfall. Seit Jahrzehnten nehme ich mer oder weniger regelmäßig Minoxidil. Damit hatte ich immer gute Erfahrungen, doch diesmal funktioniert es nicht. Ich bin inzwischen im Klimakterium. Sollte ich deswegen Hormone nehmen (sonst habe...
    Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Haarausfall=Alopezie.
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