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kraniale Dystonie
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kraniale Dystonie
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Eine eher zarte (160 cm/55 kg) Frau erkrankt kurze Zeit nach dem Tod ihres Mannes an einer kranialen Dystonie. Diese Erkrankung äußert sich in starken Verkrampfungen der Kaumuskulatur, die zu Schmerzen, Schwierigkeiten beim Sprechen und Schlucken führt, in Verkrampfungen der Nackenmuskulatur mit Nackenschmerzen, Muskelkrämpfen im Bereich der Augenmuskeln mit wiederholtem Zusammenkneifen der Augen. Die Patientin leidet vor allem durch die verkrampfte Kaumuskulatur und fühlt sich auch gesellschaftlich unsicher, da sie mit ihren Gesichtszuckungen überall auffällt und sehr nervös wirkt. Man beginnt eine Behandlung mit dem Parkinsonmittel Trihexyphenidyl. Zunächst reagiert die Patientin mit Schwindel und fühlt sich nicht ganz wohl. Da sie jedoch spürt, dass sich die Verkrampfungen bessern, führt sie die Einnahme unter regelmäßiger nervenärztlicher Kontrolle weiter. Zunehmend bessern sich die Verkrampfungen und die Unverträglichkeit ebenfalls. Die Dosierung wird langsam unter Überwachung erhöht. Hierunter ist der Verlauf der Erkrankung recht erfreulich. Die Patientin kann wieder ganz normal sprechen, spürt keine Schmerzen mehr, die Verkrampfungen der Kaumuskeln sind fast vollständig zurückgegangen. Mit dazu beigetragen hat ganz sicher die gesunde, ruhige Lebensweise der Patientin, die sich sowohl um Entspannungsverfahren bemüht als auch ihre kreativen Interessen pflegt und Kontakte aufgebaut hat, wodurch sie sich auch im zwischenmenschlichen Bereich wohl fühlt und Freundschaften pflegt. Inzwischen lebt die Patientin seit mehr als 15 Jahren mit der Krankheit. Sie ist zufrieden, nimmt immer noch das gleiche Medikament ein. Eine Reduzierung der Dosis ließ sich leider nicht durchführen, da dann sofort wieder eine Verschlimmerung auftrat. Wenn man heute der Patientin begegnet, sieht man ihr die Krankheit nicht mehr an. Man denkt allenfalls, man treffe eine etwas nervöse Dame.
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Patientenberichte:
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| Patientenbericht vom 26.02.2009: |
Bei meiner Freundin wurde "kraniale Dystonie" diagnostiziert. Sie hat die gleichen Symptome wie von Ihnen bei einer Frau beschrieben und
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