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Malignes Melanom

 
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Malignes Melanom

Kurz und bündig:

Ein als zunächst nicht bösartig eingestuftes Muttermal kostet einer 40 jährigen Frau das Leben trotz vieler Rettungsversuche von Seiten der Ärzte.

Einer knapp 40 jährigen, schlanken, sportlichen Patientin wird ein Muttermal im Bereich des vorderen Brustkorbs vom Hautarzt entfernt, da es juckt. 3 Wochen später kommt sie in die Praxis, da sie einen Knoten im Bereich der Achselhöhle entdeckt. Dieser schmerzt nicht, lässt sich nicht gegen die Umgebung verschieben und ist etwa haselnussgroß. Die Untersuchung des Muttermales hatte einen hochgradig dysplastischen Naevuszellnaevus ( fehlentwickeltes Muttermal, das jedoch noch nicht bösartig ist ) ergeben. Nachdem der histologische Befund bekannt war, wurde vom Hautarzt noch eine Nachentfernung mit größerem Abstand zum gesunden Gewebe ( Nachexzision ) vorgenommen. Wir schickten die Patientin an die zuständige Hautklinik der Universität. Dort wurden die Lymphknoten im Bereich der Achselhöhle entfernt. Bei der histologischen Untersuchung der Lymphknoten ergab sich der Befund eines superfiziell spreitenden Melanoms ( Typisierung des Melanoms siehe unter Krankheiten und ihre Behandlung „malignes Melanom“). Von den 12 entfernten Achsellymphknoten wies 1 Lymphknoten die Tumorzellen auf, d. h., der Hautkrebs war bereits in die Lymphknoten metastasiert. Es erfolgte eine nochmalige Nachentfernung mit 2 cm Sicherheitsabstand. Außerdem führte man eine Immuntherapie mit Interferon – Alpha 2 A 3 MIO IE an 3 Tagen der Woche durch. Das Interferon wurde unter die Haut gespritzt. Die Patientin, die inzwischen ihre Krankheit kannte, hatte große Probleme, mit ihrer Angst und Verzweiflung fertig zu werden, da man ihr zu diesem Zeitpunkt 50 % Überlebenschance für die nächsten 10 Jahre gab. Wir versuchten ihr durch Gespräche und Mentalübungen zu helfen. Nach 4 Monaten Interferontherapie stellte man bei der Nachuntersuchung Absiedlungen des bösartigen Hautkrebses in der Lunge und der Kopfschlagader fest. Daraufhin wurde die Interferondosis erhöht und zusätzlich DTIC intravenös verabreicht. Bei der Nachuntersuchung nach 2 Monaten zeigte sich leider dennoch ein Fortschreiten der Tumorerkrankung. Der Knoten im Bereich der Achselhöhle war noch größer wieder gekommen, außerdem zeigten sich jetzt bei der jungen Frau Absiedlungen der Tumorzellen in verschiedenen Knochen. Auch die Lungenmetastasen hatten an Größe und Zahl zugenommen. Man entfernte erneut den Lymphknoten in der Achselhöhle und bestrahlte die Knochenmetastasen. Wir unterstützen die Patientin, indem wir ihr die Visualisierungsübungen nach Simonton zeigen, Entspannungsübungen zusammen machen und sie auch mit antidepressiven Medikamenten behandeln, da Angst und Kummer immer mehr zunehmen. Außerdem leidet die Patientin an Knochenschmerzen und als Nebenwirkung der Interferon – Behandlung an Gliederschmerzen. Das Interferon spritzt sie sich inzwischen selbst. Sie geht auch unverändert ihrer Arbeit nach, soweit die Krankenhaustermine dies zulassen. In der Freizeit treibt sie regelmäßig Sport. Am meisten leidet sie unter der zunehmenden Todesangst. Hinzu kommen körperliche Beschwerden, die zunehmen wie Kälte- und Zerschlagenheitsgefühl, fiebriges Gefühl, Durchfall, Mattigkeit, Gliederschmerzen vor allem in den Beinen. Nach 5 Behandlungsserien sind die Lungenmetastasen um 50 % zurückgegangen, die Knochenmetastasen haben jedoch zugenommen. Nach 7 Serien schreiten Lungen- und Knochenmetastasen weiter fort. Deshalb stellt man die Behandlung um und gibt jetzt eine Chemotherapie mit Bleomycin, Vincristin, Onkoverin und Dacarbazin. Es sind inzwischen 8 Monate seit der Entfernung des juckenden Leberflecks vergangen. Die Patientin braucht regelmäßig Schmerzmittel. Ihr ist häufig übel. Sie kann nachts nicht mehr schlafen wegen Ischiasbeschwerden, die durch Knochenmetastasen hervorgerufen werden. Bei der Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes findet man Lebermetastasen. Nach der 1. Chemotherapie – Serie geht es der Patientin so schlecht, dass sie keine weitere Chemotherapie mehr möchte und sich aufgibt. Der erneut aufgetretene Tumor in der Achselhöhle ist faustgroß und bricht auf, blutet und riecht unangenehm. Sie hat Wasser in der Lunge und zunehmend Schwierigkeiten, zu atmen. Sie fühlt sich völlig schwach und ist bei der kleinsten Anstrengung schweißgebadet. Sie hat häufig leichtes Fieber. Ihr Zustand wird zunehmend unerträglicher und sie wünscht sich aktive Sterbehilfe. Ins Krankenhaus möchte sie nicht mehr. Sie leidet zunehmend unter Atemnot und Panik. 2 Monate nach Abbruch der Chemotherapie fällt sie ins Koma und stirbt kurz darauf.
 
 
 
 
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Patientenberichte:

 
Patientenbericht vom 19.12.2011:
Bei mir wurde ein malignes Melanom 0,8 mm Tiefe, im Gesunden,Abstand 1 mm entfernt(Ohrbereich).
MRT der Lympfknoten war unauffällig
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Patientenbericht vom 28.07.2011:
Ich bin 21 Jahre alt und habe schon seit vielen Jahren (seit meiner Pubertät) mehrere Leberflecken, wegen denen ich immer
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Patientenbericht vom 17.05.2011:
Hallo,
im September wurde bei mir ein desmoplastische Melanom aus dem Unterarm weiträumig entfernt. CL V
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Patientenbericht vom 16.05.2011:
Hallo, bei mir wurde im September im Unterarm ein desmoplastisches Melanom Cl V, 1,84 operiert. Die Sentinel hat 3 Lymphknoten
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Patientenbericht vom 15.04.2011:
hallo,ich habe holgendes problem:mein alter:64.ich habe oberhalb des mundes syeit der geburt ein muttermal,das ich hin und wieder kontrollieren ließ.es
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Patientenbericht vom 01.01.2010:
Hallo,

bei mir wurde im September August ein malignes Melanom mit Tumordicke 1,14 mm CL IV sowie
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Patientenbericht vom 24.07.2009:
Ich habe schon seitdem ich klein bin einen leberfleck an der fusssohle. vor einem halben jahr habe ich gemerkt, dass
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Patientenbericht vom 17.05.2009:
Liebes biowellteam,

habe eine Problem, dass mir den Schlaf raubt. Es geht um die Diagnosesicherheit. Ich, 46
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Patientenbericht vom 13.02.2009:
Hallo,

ich habe vor kurzem auf der Stirn einen roten Fleck entdeckt (so direkt am Haaransatz). Der
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Patientenbericht vom 24.10.2008:
hallo
ich hatte vor kurzem einen bericht hier geschrieben, über ein melanom in situ an der stirn und die
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Patientenbericht vom 29.09.2008:
meine blutuntersuchung beim hausarzt, war ok. ich hatte diesen husten, er stellte eine bronchitis fest, schickte mich aber noch zum
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Patientenbericht vom 22.10.2007:
weiblich 55 Jahre alt, hellhäutig und rothaarig

Entfernung eines schon 30 Jahre bestehenden Hautanhängsels im Juli 2007,
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Patientenbericht vom 17.08.2007:
habe seit ein paar jahren ein schwarzen fleck am rücken der sich aber noch nie verändert hat.Der blutet nicht,juckt nicht,keine
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Patientenbericht vom 16.04.2007:
Liebes Biowellmed team....... ich mache mir da so ein paar sorgen und zwar habe ich vor ca. 1 wocher ein
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Patientenbericht vom 25.01.2007:
Eine Freundin von mir hat seit einer Woche in der Aghselhöhle ein
Hühnerei großes Gebilde und schwammig
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