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Hepatitis C

 
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Hepatitis C

Hepatitis C ist eine Viruserkrankung, die eine Entzündung im Bereich der Leber auslösen kann. Das Hepatitis C Virus zeichnet sich dadurch aus, dass es sich sehr stark vermehrt und ständig sein Aussehen verändert, wodurch das Immunsystem stark beansprucht wird.
Etwa 150 Mio. Menschen auf der Welt sind mit dem Virus infiziert, allein in Deutschland beträgt die Durchseuchungsrate 0,3 bis 1%.


Ursachen

Das Hepatitis C Virus wird durch Blut übertragen, das mit Viren verseucht ist. Vor seiner Entdeckung (1989) konnte es durch Blutübertragungen verbreitet werden. Seit das Virus entdeckt wurde und Blut auf Hepatitis C untersucht wird, sind solche Ansteckungen nahezu ausgeschlossen. Nur durch Menschen, die mit Blut in Berührung kommen (medizinisches Personal, Zahnärzte, im Labor arbeitende Personen) kann evtl. noch eine Übertragung erfolgen. Die Übertragung durch Geschlechtsverkehr ist sehr selten. Die Benutzung nicht steriler Instrumente wie z.B. beim Tätowieren, Piercing oder durch unsaubere Spritzen kann eine Gefährdung darstellen. Hepatitis C ist heute die häufigste durch Blut oder Blutprodukte übertragene Infektionskrankheit.

Beschwerden

Die Beschwerden bei dieser Erkrankung sind sehr unspezifisch. Es können Müdigkeit bestehen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Gliederschmerzen. Dunkler Urin kann ebenso auftreten wie ein heller Stuhlgang. Selten kommt es zu einer Gelbfärbung von Haut und Augen (Ikterus). Beschwerden können, müssen aber nicht bestehen. Die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbrechen der Erkrankung beträgt ein bis zwei Monate (Inkubationszeit).

Feststellen der Erkrankung

Der Nachweis der Erkrankung erfolgt im Blut, wobei verschiedene Tests zur Verfügung stehen (z.B. Antikörper-Nachweis 2-4 Wochen nach der Infektion, nach 5 Monaten können bei einer Infektion immer Antikörper nachgewiesen werden. Da ein fehlender Antikörpernachweis anfangs eine Hepatitis nicht ausschließt, sollte noch HCV-RT/PCR erfolgen. Ein positiver Test spricht für eine akute oder chronische Infektion und für Ansteckungsgefahr. Dann sollte noch der Genotyp bestimmt werden). Die Leberwerte (Transaminasen) können stark schwanken von normal, leicht erhöht bis stärker erhöht. Falls eine Behandlung notwendig erscheint, sollte die Diagnose durch eine Leberpunktion gesichert werden.

Komplikationen der Erkrankung

Nach einer Hepatitis C Virusinfektion erfolgt in etwa 15-20% der Fälle eine spontane Ausheilung. Zirka 80% der Infizierten erkranken an einer chronischen Leberentzündung (chronische Hepatitis). Von diesen erkranken etwa 60% an der leichteren Form der Leberentzündung, etwas über 36% an der mittelschweren und etwa 4% an der schweren Form. Nach etwa 20 Jahren kann die chronische Hepatitis in einen Umbau der Leber mit Ersatz des funktionsfähigen Gewebes durch Bindegewebe(Leberfibrose) und schließlich Leberschrumpfung (Leberzirrhose) übergehen, was bei ca. 37% der Patienten mit chronischer Hepatitis der Fall ist. Bei etwa 0,4% entwickelt sich eine bösartige Erkrankung der Leber, Leberkrebs (Leberzellkarzinom). Leberzirrhose und Leberkrebs können zum Leberversagen führen.



Behandlung

Bei der Behandlung der Hepatitis C wurden in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Da die Behandlung zum Teil mit gravierenden Nebenwirkungen verbunden sein kann, muss immer eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen, zumal die Erkrankung zum Teil von selbst ausheilt (Spontanheilung) oder mit nur einer leichten Leberentzündung einhergehen kann. Ein Infizierter sollte nur behandelt werden, wenn er auch krank ist. Bereits bei nur gering erhöhten Leberenzymen (Transaminasen) sollte zur Sicherung der Diagnose und des Stadiums eine Leberpunktion erfolgen. Die Behandlung erfolgt derzeit mit Interferon Alpha, einer natürlichen Eiweiß-Zuckerverbindung, die vom Körper gebildet wird, um Fremdstoffe abzuwehren. Um den Körper in seiner Abwehrfunktion gegen die chronische Leberentzündung zu unterstützen, wendet man derzeit pegyliertes Interferon an, das sich durch einen längeren Interferon-Alpha-Spiegel im Blut gegenüber dem natürlichen Interferon-Alpha unterscheidet. Dadurch wird die Wirkung des Interferons verbessert. Die Ergänzung mit Ribavirin, einem der Virus-Erbsubstanz ähnlichen Baustein, der nur zusammen mit pegyliertem Interferon-Alpha eine gute Wirkung zeig, ist sinnvoll. Die Aufklärung des Wirkmechanismus konnte bis heute noch nicht erfolgen.
Mit Hilfe dieser Therapie konnte jedoch die Heilungschance deutlich verbessert werden. Beim Genotyp I ohne Leberzirrhose beträgt sie ca. 46%, mit Leberzirrhose etwa 41%, beim Genotyp II und III ohne Leberzirrhose etwa 76%, mit Leberzirrhose etwa 70% bei einer dem Körpergewicht angemessenen (gewichtsadaptierten) Behandlung über 2 Jahre. Dies zeigt, dass entgegen früherer Auffassung Fibrose und Zirrhose generell rückgängig (reversibel) zu machen sind. Bei der Behandlung müssen Für und Wider der Behandlung und der Nebenwirkungen ganz individuell gegeneinander abgewogen werden.


ACHTUNG

Eine Behandlung ist nicht möglich bei Alkoholkranken, bereits vorhandenen Blutbildveränderungen, Autoimmunerkrankungen, Depressionen oder schweren psychischen Störungen und schweren Nieren- oder Herzerkrankungen.

Nebenwirkungen der Therapie können grippeähnliche Beschwerden sein, Stimmungsschwankungen mit erhöhter Reizbarkeit und Depression, Müdigkeit, Nervenstörungen und vorübergehender Haarausfall.
 
 
 
 
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Patientenberichte:

 
Patientenbericht vom 14.01.2011:
bei einer betiebsärztlichen Untersuchung wurde bei mir Hepatitis C festgestellt
das war im Sommer 2009.die Leberwerte leicht erhöht,daran hat
Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Hepatitis C.
 
Patientenbericht vom 11.05.2010:
Liebes Team,
Ich bin im Septemper 2007 wegen Prostatakrebs operiert worden,und der befallenen Lymphknoten.
Im Vorfeld auf die
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Patientenbericht vom 06.09.2009:
Ich bin Zahnarzthelferin und bei uns hatte eine Patientin Hepatitis B und Hepatitis C. Gegen A und B bin ich
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Patientenbericht vom 08.12.2007:
hepatitis ist heilbar ! ich habe eine therapie gemacht (ein jahr) und jetzt ist sie gott sei dank weg. .
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Patientenbericht vom 12.03.2007:
WIE LASSEN SICH DIE KOSTEN DER BEHANDLUNG RECHNEN ?

Lieber Herr Abdallah,

was meinen
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Patientenbericht vom 09.04.2006:
Ich hatte als Ex-Junkie die Hepatitis B, die Hepatitis A (aus dem Thailand Urlaub), und die Hepatitis C. Mir wurde
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