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oromandibuläre Dystonie

 
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oromandibuläre Dystonie

Eine damals 54 jährige Patientin, die ich schon seit Jahren kannte, sehr schlank (sie aß sehr wenig ,50 kg bei 167cm), betrieb keinerlei Sport, war eher in einem geschwächten Zustand. Sie litt sehr unter Wechseljahrsbeschwerden und unter häufiger Migräne, war jedoch sonst gesund. Sie entwickelte vor sechs Jahren zunehmend eine Verkrampfung der Kiefermuskulatur. Trotz Untersuchung und Behandlung durch den Neurologen nahm das Krankheitsbild immer schwerere Formen an. Sie wurde inzwischen in verschiedenen Kliniken u.a. Universitätskliniken untersucht und behandelt. Man fand bisher keine Lösung des Problems. Trotz Einnahme vieler Medikamente und regelmäßiger Spritzen im Bereich des Mundbodens und Kiefers war es inzwischen so, dass die Patientin kaum essen konnte, dass sich ihre Mundmuskulatur und ihr Kiefer ständig in alle Richtungen verzogen (Grimassenschneiden). Man bezeichnet dieses Krankheitsbild als oromandibuläre Dystonie. Inzwischen war die Patientin so stark abgemagert, dass eine Magensonde zur künstlichen Ernährung gelegt werden musste. Hierdurch begann die Patientin anfangs zwar erschwert, da sie höhere Kalorienmengen nicht gewohnt war, dann jedoch immer besser Gewicht zuzunehmen. Inzwischen wiegt sie 55 kg. Obwohl sie hierüber nicht sehr glücklich ist, da Schlanksein für sie einen extrem hohen Stellenwert hat, ist es zunehmend zu einer Besserung ihres Zustandes gekommen. Medikamentös wurde sie nach den Empfehlungen der Hochschule behandelt wie immer. Sie erhielt lediglich 3 x wöchentlich 1 Ampulle eines Vitamin B Komplexpräparates intramuskulär gespritzt. Noch vor Wochen war ihre Sprache nicht mehr verständlich, eine Unterhaltung nicht mehr möglich gewesen. Jetzt kann man sich vormittags bereits wieder völlig normal mit ihr unterhalten, gegen Nachmittag lässt die Verständigung wieder etwas nach. Sie hat auch schon begonnen, wieder einige Bissen zwischendurch zu essen und ist insgesamt einfach kräftiger, so dass wir Hoffnung auf noch weitere Besserung haben. Trotz der Besserung bleibt die Weiterbehandlung wegen der starken Fixierung auf die Gewichtszunahme ein Kampf und erfordert Feingefühl verbunden mit einem Schuss Autorität von Seiten der Ärztin und der mitbetreuenden Pflegerinnen und Pfleger.
 
 
 
 
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Patientenberichte:

 
Patientenbericht vom 04.11.2011:
oromandibuläre dystonie.habe schon zweimal hier geschrieben. als die erkrankung anfing und als ich auf dem weg der besserung war. nun
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Patientenbericht vom 19.04.2010:
Ich leide auch an einer sogenannten "Schreibkrampfdystonie". Zumindestens wurde mir das an der Uni Frankfurt bestätigt.
Die ebenfalls
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Patientenbericht vom 26.01.2010:
habe letzes jahr im januar geschrieben. mein zustand hat sich sehr entspannt. kann wieder ohne holz, was ich damals zwischen
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Patientenbericht vom 14.01.2009:
ich bin an einer oromandibulären dystonie seit januar 2008 schleichend erkrankt. hatte im beruf und zuhause sehr viel stress( haben
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