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Leberzirrhose, primär biliäre

Fachartikel zum Thema Leberzirrhose, primär biliäre

Ursache der Erkrankung ist eine chronische nicht - eiternde, gewebszerstörende Gallengangsentzündung, an der vor allem Frauen nach dem 40. Lebensjahr erkranken.

Beschwerden

Es können Oberbauchbeschwerden und Verdauungsprobleme auftreten, Juckreiz, manchmal Gelenkschmerzen, trockene Schleimhäute und gutartige Fettgeschwülste (Xanthome).

Feststellen der Erkrankung

Neben einer gründlichen Untersuchung des Blutes ist eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes notwendig, die von einer Magenspiegelung ergänzt werden sollte. Beweisend für die Erkrankung sind PBC-spezifische antimitochondriale Antikörper im Blut

Behandlung

Eine ursächliche Behandlung ist bis heute nicht möglich. Therapie der Wahl ist momentan eine Behandlung mit Ursodesoxycholsäure in einer Dosierung von 10-15mg/kg täglich. Hierunter lässt sich meist ein besseres Wohlbefinden erreichen, der Juckreiz geht zurück und die Leberwerte normalisieren sich. Für die früheren Stadien der Erkrankung zeigte sich auch in vielen Fällen eine Besserung des feingeweblichen Untersuchungsbefundes und des Krankheitsverlaufs. Wenn unter der Therapie normale Bilirubin - und Albuminwerte erreicht werden, haben die Patienten die gleiche 10 - Jahres - Überlebensprognose wie die gesunde Normalbevölkerung. Neuere Forschungen sprechen dafür, dass Ursodesoxycholsäure die Bikarbonatsekretion aus Leber- und Gallengangszellen stimuliert, dadurch ein alkalisches Millieu erzeugt und so vor dem Angriff aggressiver Gallensäuren schützt. Ist bereits eine narbiger Umbau eingetreten, lässt sich der Krankheitsverlauf kaum mehr beeinflussen. In der Schwangerschaft sollte die Therapie nicht eingesetzt werden. Bei bestimmten Mischformen der PBC ist eine zusätzliche das Immunsystem unterdrückende Therapie sinnvoll.

Vermeidung von Komplikationen

Es kann zu einer Knochenerweichung kommen, der man mit Calcium und Vitamin D vorbeugen kann. Durch den Mangel an Gallensäuren kann es zu Fettstühlen kommen, die dann eine Vermeidung von Nahrungsfetten und eine Zugabe mittelkettiger Fettsäuren und fettlöslicher Vitamine notwendig machen kann.
Ist die Leberzirrhose weit fortgeschritten, kann den Patienten evtl. gut durch eine Lebertransplantation geholfen werden, da bei dieser Erkrankung der Verlauf (Prognose) dafür besonders günstig ist.

Erfahrungsberichte zum Thema Leberzirrhose, primär biliäre

  • Neuester Erfahrungsbericht vom 15.06.2017:

    Bei mir wurde durch einen Zufallsbefund und danach anschließenden genaueren Blutuntersuchung PBC festgestellt

    Es hat bei mir noch kein Umbau der Leber oder Galle stattgefunden

    Ich hatte zuvor keine Symptome zumindest nicht bewusst


    Ich nehme nun seit nicht ganz drei Wochen dreimal Ursofalk 250 mg.
    Einmal mittags 2 vor dem Schlafengehen


    Nach etwa eine Woche Einnahme habe ich bemerkt dass sich vor allem in der Körpermitte zunehme obwohl ich parallel mehr Sport machte als zuvor

    Zudem habe ich nicht die laut Beipackzettel möglichen Durchfälle sondern seit circa einer Woche also nach etwa zwei Wochen Einnahme stellte sich bei mir eine leichte Verstopfunge ein und ich habe ständig Blähungen und ein Druckgefühl im Bauch

    Bevor ich mit diesen Medikamenten anfing aufgrund dieses Zufallsbefunde fühlte ich mich völlig gesund

    Jetzt fühle ich mich ständig unwohl durch den geblähten Bauch

    Kann es sein dass die Diagnose falsch war und ich deswegen vielleicht durch die Tabletten etwas anderes bewirke

    AMA bzw AMA M2 wurde bei mir positiv nachgewiesen und ich habe genetisch bedingt hohe Cholesterinwerte wobei ich auch ein sehr hohes HDL habe

    Ansonsten sind meine Blutwerte durchwegs normal

    Ich konnte vor dem Urlaub leider nicht mehr zum Arzt gehen davon abgesehen hätte die Hausärztin dies vermutlich auch nicht einfach abklären können

    Ich bin schon versucht das Medikament im Urlaub abzusetzen oder die Dosis zu reduzieren

    was empfehlen Sie mir?

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung
    B.

    Liebe B.,

    die AMA2Erhöhung ist beweisend für PBC. Sie sollten die Medikation weiter einnehmen. Die Gewichtszunahme kann durch die Verstofung bedingt sein. Hier können Sie sehr gut mit entsprechender Ernährung gegensteuern. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team
  • Erfahrungsbericht vom 14.02.2013:

    hallo, ich nehme seit 2 1/2 jahren ursofalk 500mg 2 mal täglich als ich mit der behandlung angefangen hatte ging es mir deutlich besser nach ca. 3 bis 4 monaten habe ich ständigen dauer schwindel ich bekomm ihn nicht meht...
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  • Erfahrungsbericht vom 23.08.2011:

    Guten Tag ! Ich frage für meine Mutter nach da wir uns große Sorgen machen, wie sehen Sie das mit dem Aszites und den Blutwerten? Beschwerden gibt es eigentlich keine ihr geht es gut ! Vielen Dank für ihre Antwort....
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  • Erfahrungsbericht vom 28.09.2010:

    Hallo zusammen! Danke, für die Antwort nachträglich. Den Ratschlag mit der Fettarmen Ernährung habe ich befolgt und die Leberwerte haben sich normalisiert. Also GPT GOT waren ja Super. Nur Quick und Bili waren etwas erniedrigt bzw. erhöht. Haben sich...
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  • Erfahrungsbericht vom 18.08.2010:

    Hallo Liebes Biowellmed Team, habe vor 4 Monaten die Gallenblase endoskopisc entfernt bekommen. Da Leberwerte erhöht waren, wurde ien Leberbiospie gemacht. Ergebnisse: Gallenblase: Es handel sich um eine mäßiggradige chronische cholezystitis mit geringradiger Fibrose des Ductus Cysticus. ...
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  • Erfahrungsbericht vom 27.03.2009:

    Ich habe seit 2 Jahren PBZ und nehme seitdem Ursofalk 500 mg. ich habe enorme Nebenwirkungen z.B.Augenschmerzen,Muskelschmerzen,Kreislaufprobleme,Gangstörung, Sehnenentzündung,Hautrötungen,Gleichgewichtsstörungen,Schwindel,Muskelverspannungen usw.Ich suche ein homöopthisches Mittel Mfg. Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals, das halten wir für gefährlich. Die Erkrankung kann unbehandelt...
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  • Erfahrungsbericht vom 21.02.2007:

    Ich bitte Sie, mir ein homöopathisches Mittel gegem Leberzirrhose zu nennen. Mein Bruder befindet sich derzeit im Krankenhaus wegen einer Leberzirrhose und Bauchwassersucht, seine Blutwerte werden jeden Tag schlechter und man überlegt, ihn auf die Intensivstation zu verlegen. Er hat...
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  • Erfahrungsbericht vom 22.01.2007:

    Hallo, ich leide seit 10 Jahren an PBL und seit ca 4 Jahren an extremen Juckreitz, von dem mich noch keine Terapie befreien, bez. Lienderun verschaffen konnt. Wünsche mir das es jemanden giebt auf der Welt, der mir...
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