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Leberzirrhose durch Alkoholmissbrauch
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Leberzirrhose durch Alkoholmissbrauch
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Von einer Leberzirrhose spricht man, wenn die Leber durch knotigen Umbau ihres Gewebes zerstört wird und ihre vielfältigen Aufgaben nicht mehr erfüllen kann. Eine der häufigsten Ursachen ist der chronische Alkoholmissbrauch, der in unserer Gesellschaft oft als Bagatelle gesehen und in seiner schädigenden Wirkung unterbewertet wird.
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Beschwerden
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Meist dauert es sehr lange, bis sich die Leber knotig umbaut, oft 10 - 20 Jahre. Beschwerden bestehen anfangs kaum. Am Körper können sich kleine Gefäßerweiterungen bilden(Spidernaevi), die Hohlhand kann rot werden (Palmarerythem), die Zunge kann eine Lackfarbe annehmen. Es kommt evtl. zur Anschwellung der Brustdrüsen(Gynäkomstie), zu hormonellen Störungen wie Potenzstörungen , Menstruationsstörungen oder Abnahme des Geschlechtstriebes(Libido). Erst in fortgeschrittenen Stadien treten Krampfadern in der Speiseröhre, Bauchwassersucht(Aszites), Wasseransammlungen am Körper (Ödeme) und schließlich eine Gehirnschädigung (Enzephalopathie)auf.
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Feststellen der Erkrankung
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Die Erkrankung kann aufgrund erhöhter Leberwerte im Blut und anschließender Ultraschalluntersuchung der Leber festgestellt werden.
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Behandlung
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Ist die Leber einmal knotig umgebaut, kann dies nicht mehr rückgängig gemacht werden. Die Behandlung besteht darin, die schädigenden Einflüsse zu meiden, d.h. auf Alkohol und alle die Leber schädigenden Medikamente zu verzichten. Körperliche Überanstrengungen sollten vermieden werden. Da die Betroffenen meist in einem schlechten Allgemeinzustand sind, muss auf ausreichende Ernährung geachtet werden, die möglichst leicht und von guter Qualität sein sollte.
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Komplikationen
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-Aldosteron, ein Nebennierenrindenhormon, wird in der Leber abgebaut. Ist die Leberfunktion gestört, kommt es zu einem Anstieg des Aldosterons, das wiederum durch seine Rolle im Mechanismus des Natriumtransportes zu einem erhöhten Natriumspiegel und dadurch zu einer verstärkten Wasserbindung mit Wassereinlagerung führt.
-Krampfadern in der Speiseröhre bilden sich vor allem im unteren Teil der Speiseröhre durch die Stauung des Pfortaderkreislaufs. Sie können bei einer Entzündung oder leichten Schädigung platzen und zu tödlichen Blutungen führen.
-durch den Druck der knotigen Veränderungen der Leber auf die Lebervenen und die Pfortaderäste kommt es zu einer Erhöhung des Druckes in der Pfortader und das Blut wird über normalerweise unbedeutende Verbindungen (Anastomosen) zu den Hohlvenen umgeleitet. Umleitungen erfolgen über Speiseröhrenvenen und über Nabelvenen der vorderen Bauchwand. Letztere können am Bauch sichtbar werden als Venenerweiterung. Diese werden als Caput medusae bezeichnet. Eine Folge des Pfortaderdruckes ist auch eine Vergrößerung der Milz.
-die Bauchwassersucht entsteht durch die Behinderung des Lymphabflusses der Leber, die in den freien Bauchraum abgegeben wird. Durch eine verminderte Eiweißproduktion in der Leber und einen erhöhten Natriumgehalt kommt es ebenfalls zur Wasseransammlung im Bauchraum.
-Aufgrund der gestörten Leberfunktion kommt es zu einer mangelnden Blutgerinnung mit Blutungsneigung, zu einer Störung der Bilirubinausscheidung und Gelbsucht, zu hormonellen Störungen aufgrund des verminderten Abbaus und zu einer Schädigung des Gehirns durch anfallende Gifte, die von der Leber nicht mehr ausgeschieden werden.
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Patientenberichte:
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| Patientenbericht vom 01.02.2011: |
Mein Lebensgefährte war als wir uns kennen gelernt haben, im sommer 2009 trockener Alkoholiker. Seit letztes jahr trinkt er seit
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| Patientenbericht vom 18.04.2009: |
Hallo,
mein Mann war nie ein Trinker, leidet seit 5 Jahren an Leberzirrhose.
Allerdings hat er
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