biowellmed - Ihr Portal für Gesundheit biowellmed - Ihr Portal für Gesundheit GesünderNet
  Sie befinden sich: -> Startseite / Krankheiten und Behandlung / Herz- und Gefäßkrankheiten / Herzinfarkt = Myokardinfarkt  
 
 
 
 
 
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
-  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Herzinfarkt = Myokardinfarkt

 
- Patientenberichte - Patientenbericht schreiben

 
 

Herzinfarkt = Myokardinfarkt

Kurz und bündig:

Durch eine Mangeldurchblutung kommt es zum Absterben eines Herzmuskelbezirks mit schweren , zum Teil tödlichen Folgen. Das Ereignis ist meist von großen Schmerzen begleitet. Rasche ärztliche Hilfe ist erforderlich, um den Schaden zu begrenzen.



 
   
Durch den Verschluss einer Schlagader, die die Durchblutung des Herzens sicherstellt, kommt es zum Absterben des von ihr versorgten Gebietes im Herzmuskel und dieser Bereich geht zu Grunde, , da er von der Sauerstoffversorgung abgeschnitten ist. .Ungefähr 300 000 Menschen erkranken in Deutschland pro Jahr an einem Herzinfarkt. Dies sind fast 800 Menschen pro Tag. 85 000 Menschen sterben jährlich daran. 1,2 Millionen Menschen leiden an den Folgen eines Herzinfarkts.
Ursache ist also fast immer ein Gefäßverschluss auf dem Boden einer Arterienverkalkung.
Stellen Sie sich ein Bewässerungssystem mit verschiedenen Schläuchen in Ihrem Garten vor. Wird ein Schlauch durch einen Stein verschlossen, wird das durch ihn bewässerte Gartenstück nicht mehr gegossen und die Pflanzen sterben ab.
Meist setzt sich auf ein bereits von Arteriosklerose befallenes Gefäß ein Blutpfropf (Thrombus), der das Gefäß vollends ganz verschließt.
Seltener kommt es zu koronaren Spasmen, d.h. krampfartigem Zusammenziehen der Blutgefäße.
Auch Embolien, (d.h. ein Abwandern von gefäßverschließenden Teilchen) kann einen Gefäßverschluss und damit einen Infarkt auslösen.
Nicht immer müssen die Gefäße vollständig verschlossen sein, auch eine ausgeprägte Gefäßverengung kann die Durchblutung soweit einschränken, dass ein Teil des Herzmuskels abstirbt. Bis zu 50% der Infarkte enden tödlich.
Ein Infarktgebiet im Muskel kann auch manchmal wieder durchblutet werden.
Herzinfarkte können an verschiedenen Stellen auftreten. Bei Verschluss des Ramus interventricularis anterior der linken Herzkranzarterie kommt es zum Infarkt im Bereich der Vorder-Seitenwand der linken Herzkammer. Sind lediglich Äste dieses Herzkranzgefäßes betroffen, kommt es zum Befall lediglich eines kleinen Teiles der Vorderwand und der Herzscheidewand oder der Vorderwandspitze bzw. im Bereich der Seitenfläche der linken Herzkammer. Ist der Ramus interventrikularis posterior der linken Herzkranzarterie betroffen, kommt es zum Infarkt im Bereich des Herzens, der dem Zwerchfell aufliegt. Ist die rechte Herzkranzarterie verschlossen kommt es zum Hinterwandinfarkt. Bei Verschluss des Ramus circumflexus der linken Herzkranzarterie kommt es zum Infarkt im hinteren seitlichen Bereich oder im hinteren basalen Bereich des Herzens.

Da vor dem Auftreten eines Herzinfarktes häufig Beschwerden bestehen, sind vorbeugende Maßnahmen von Bedeutung.


Beschwerden

Diese äußern sich in einem Engegefühl in der Brust, manchmal auch nur in Übelkeit, Bauchschmerzen, Schmerzen im Hals- oder Kieferbereich, Schmerzen im Bereich des linken Armes oder im linken Schulterblatt. Folgen eines Herzinfarktes können unter anderem Störungen des Herzrhythmus sein, eine Herzmuskelschwäche bis hin zum Versagen der Herzmuskelfunktion, ein Einreißen des Herzens und ein Schock.

Behandlung

Die wichtigste Behandlung besteht in einem sofortigen ärztlichen Eingreifen.
Ein an Herzinfarkt Erkrankter muss so schnell wie möglich in eine Klinik gebracht werden. Dort ist es die Hauptaufgabe, den Kreislauf des Erkrankten aufrecht zu erhalten und ein verschlossenes Herzkranzgefäß wieder zu eröffnen, was z.B. durch eine sogenannte Lyse, eine medikamentöse Auflösung von Gerinnseln, geschehen kann.
Ziel ist immer, das zerstörte Areal so klein wie möglich zu halten und den Patienten schnellst möglich wieder auf die Beine zu bringen, um Folgen einer langen Bettlägrigkeit zu vermeiden.
Nach ein bis zwei Tagen strenger Bettruhe muss sich der Erkrankte deshalb nach Vorschrift wieder bewegen. Dann wird ein Trainingsprogramm aufgestellt, um ihn wieder körperlich fit zu machen. Hierzu gehört auch ein überwachtes Sportprogramm, das heute fast überall in Herzsportgruppen möglich ist.
Nach Wiedereingliederung des Erkrankten in ein normales Leben ist es besonders wichtig, dass er sich regelmäßigen Kontrolluntersuchungen unterzieht und bei geringsten Schmerzen einen Arzt aufsucht, damit eine Untersuchung, ev. eine Gefäßdarstellung des Herzens (Koronarangiographie) durchgeführt werden kann, um einen erneuten Infarkt zu verhindern.
Die Ursachen des Herzinfarktes sind die Ursachen der Arterienverkalkung d.h. Fettstoffwechselstörungen, hoher Blutdruck, Zuckerkrankheit, Übergewicht, Zigaretten, familiäre Veranlagung. Siehe unter Arteriosklerose.




Behandlung nach dem Infarkt

Wichtig sind vor allem eine Blutverdünnung und eine bessere Durchblutung des Herzens, die durch verschiedene Substanzen erreicht werden kann. Verschiedene mdikamentöse Behandlungen sind unter medikamentöse Behandlung nachzulesen.

Behandlung mit einer Erweiterung der Herzkranzgefäße.

Hier kommen verschiedene Methoden zu Anwendung, die zum Ziel haben, das verengte oder verschlossene Herzkranzgefäß wieder zu erweitern. Eine häufige Möglichkeit ist die Verwendung von Ballon-Kathedern, die sogenannte Ballon-Dilatation, bei der im Rahmen einer Gefäßdarstellung der Herzkranzgefäße mit einem Katheter in das Herzkranzgefäß eingegangen wird. Dieser Katheter enthält einen Ballon, der im Bereich der verengten Stelle aufgeblasen werden kann und dadurch das Gefäß wieder erweitert.

Gefäßchirurgie

Bei gefährlichen oder langstreckigen Verengungen der Herzkranzgefäße (Stenosen) kann eine neue Gefäßverbindung z.B. durch eine Verwendung von körpereigenen Venen, die an einer anderen Stelle entnommen werden, durchgeführt werden, um die Durchblutung wieder zu gewährleisten (Bypass).

Wann ist das Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen, erhöht?

Wenn einer oder mehrere der folgenden Faktoren vorliegen:
-Bluthochdruck –erhöhte Blutfettwerte – Rauchen – Übergewicht – Zuckerkrankheit – chronische Entzündungen ( z. B. Rheuma ) – im Alter – bei Bewegungsmangel –bei Stress – wenn in der Familie ein erhöhtes Risiko besteht –LDL – Erhöhung – HDL – Erniedrigung – Erhöhung von Triglyzeriden, Lipoprotein A, Homocystein, Finrinogen, CRP, small dense LDL oder Plasminogen Aktivator Inhibitor.


Wie kann man das eigene Risiko abschätzen?

Neben den oben genannten Faktoren sollte man sich beim Arzt untersuchen lassen einschließlich Blutdruckmessung, Bestimmung der Blutfettwerte ( Cholesterin, HDL, LDL, Lipoprotein A , Triglyzeride ), Homocystein A, hsCRP ( hochsensitives C – reaktives Protein ).
 
 
 
 
nach oben

Patientenberichte:

 
Patientenbericht vom 23.07.2009:
Hi,habe heute meine Ergebnisse zu einer Narkoseuntersuchung durch den Hausarzt(für eine OP)bekommen und stelle fest,dass der Wortlaut fast identisch ist
Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Herzinfarkt = Myokardinfarkt.
 
Patientenbericht vom 22.04.2009:
Ich bitte um genaue Erklärung von der Auswertung meines Ruhe-EKG:

Systemauswertung:
normaler Sinusrhytmus
möglicherweise linksatriale
Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Herzinfarkt = Myokardinfarkt.
 
Patientenbericht vom 28.01.2009:
habe vor einigen Tagen ein EKG machen lassen und nach genauem Hinsehen den Bemerk Anterolateraler myokardschaden möglich gelesen.
Ich
Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Herzinfarkt = Myokardinfarkt.
 
Patientenbericht vom 19.01.2007:
Guten Tag,


(Schmerzen im Oberkörper, Rücken mit Ausstrahlung im Hals und Kiefer)

Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Herzinfarkt = Myokardinfarkt.
 
nach oben

Ihr Bericht zum Thema Herzinfarkt = Myokardinfarkt

Ihre Angaben sind freiwillig. Wenn Sie nicht Ihren Namen angeben möchten, geben Sie bitte 'anonym' in das Feld 'Name' ein. Die anderen Felder können Sie je nach Belieben ausfüllen oder leer lassen.
 

Name  
Email (optional)  
Ort (optional)  
Ihr Bericht  
     
    Anmerkungen:
   
Bitte haben Sie Verständnis dass wir nicht jede Frage beantworten können, da eine persönliche Beratung zu Krankheiten nicht erlaubt und auch nicht sinnvoll ist. Jede individuelle Beratung setzt eine eingehende Betrachtung der Krankheitsgeschichte und eine gründliche Untersuchung voraus. Wir veröffentlichen Ihren Bericht, da es anderen Betroffenen helfen kann, mehr Informationen zu ihrer Krankheit zu erhalten und sich dadurch mehr Möglichkeiten ergeben, Fragen an Ihren behandelnden Arzt zu stellen, um die Vorgehensweise oder Behandlung besser zu verstehen. Aus diesem Grund sind auch die Erfahrungen anderer Menschen, die an dieser Krankheit leiden, wertvoll und können dem Einzelnen nützen. Wir freuen uns daher über jeden Bericht. Die in unserem Gesundheitsportal zugänglichen unkommentierten Patientenberichte von Betroffenen stellen jedoch ungeprüfte Beiträge dar, die nicht den wissenschaftlichen Kriterien unterliegen. Wir übernehmen daher keinerlei Haftung für die Inhalte der Patientenberichte, auch nicht für den Inhalt verlinkter Websites oder von Experten zur Verfügung gestellter Beiträge. Wir haften auch nicht für Folgen, die sich aus der Anwendung dieser wissenschaftlich nicht geprüften Methoden ergeben. Benutzern mit gesundheitlichen Problemen empfehlen wir, die Diagnose immer durch einen Arzt stellen zu lassen und jede Behandlung oder Änderung der Behandlung mit ihm abzusprechen. Wir behalten uns auch das Recht vor, Beiträge zu entfernen, die nicht vertretbar erscheinen oder die mit unseren ethischen Grundsätzen nicht übereinstimmen. Alle Angaben oder Hinweise, die wir hier machen, sind hypothetisch, da sie nicht auf einer Untersuchung beruhen, sind nicht vollständig und können daher sogar falsch sein. Auch dienen unsere Erörterungen nur als Grundlage für das Gespräch mit Ihrem Arzt und sind niemals als Behandlungsvorschläge oder Verhaltensregeln zu verstehen.
Ihr Bericht ist für die Veröffentlichung im Internet und über anderen digitalen Kanälen von Ihnen freigegeben.
    Ich habe die Anmerkungen gelesen und akzeptiert.
     
   
Bitte geben sie die Prüfziffer ein:
     
 
nach oben
 
 
 





       
         
biowellmed - Ihr Portal für Gesundheit