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grüner Star = Glaukom

 
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grüner Star = Glaukom

Kurz und bündig:

Der grüne Star tritt oft so schleichend auf, dass er nicht bemerkt wird. Da er zur Zerstörung des Sehnervs und damit zu Blindheit führen kann, ist eine rechtzeitige Diagnostik und Behandlung von großer Wichtigkeit. Auch wenn die Augendruckmessung derzeit von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen wird, sollte jedem Menschen das Augenlicht wichtig genug sein, alle paar Jahre die Untersuchung durchführen zu lassen.

Ursache

Beim Glaukom kommt es zu einem erhöhten Augeninnendruck. Der Druck auf die Augeninnenwand liegt normalerweise zwischen 15 und 22 mmHg. Er wird vom Körper relativ stabil gehalten. Jede Drucksteigerung im Auge ist auf eine Störung des Gleichgewichts zwischen Zu - und Abfluss zurückzuführen. Hierfür gibt es viele verschiedene Ursachen. Um eine Erhöhung des Augeninnendruckes rechtzeitig zu erkennen, ist eine Augeninnendruckmessung in regelmäßigen Abständen dringend notwendig. Sie gehört mit zu den wichtigen Vorsorgemaßnahmen, um das Augenlicht zu erhalten.

Chronisches Engwinkelglaukom

Das chronische Engwinkelglaukom ist sehr vielfältig. Es kann aus einem plötzlichen akuten Glaukomanfall entstehen oder sich chronisch entwickeln.
Beim chronischen Engwinkel - Glaukom kommt es zu einer Augeninnendruckerhöhung durch eine Abflussstörung des Kammerwassers. Die Betroffenen haben keine Beschwerden und auch die Sehschärfe ist anfangs völlig normal. Das Auge sieht normal aus. Durch den erhöhten Augeninnendruck kommt es zu einem erhöhten Druck auf den Sehnerven.
Dabei kann es zu Gesichtsfeldausfällen kommen (nicht mehr das gesamte Seh-Spektrum kann mit dem Auge wahrgenommen werden). Es kommt zu Durchblutungsstörungen durch Abknicken der Blutgefäße und schließlich zu einem Zugrundegehen des Sehnervs mit resultierender Blindheit. Anzeichen sind Beschwerden wie Nebelsehen, Kopfschmerzen oder Farbwahrnehmungsstörungen, die durch stärkere Druckschwankungen hervorgerufen werden. Der Verlauf kann durch Früherkennung und eine rechtzeitige Behandlung abgewendet werden. Diese besteht in drucksenkenden Augentropfen und regelmäßigen Kontrollen des Augendruckes mit Anpassen der Dosis.


Chronisches Weitwinkelglaukom

Beschwerden beim Weitwinkelglaukom fehlen praktisch völlig. Daher ist es sehr viel schwieriger zu erkennen und daher auch viel gefährlicher. Eine Erblindung kann durch Früherkennungsmaßnahmen und eine rechtzeitige Behandlung abgewendet werden.

Feststellen der Glaukom-Erkrankung

Der Augenarzt kann eine individuelle Tageskurve mit Aufzeichnen der Druckwerte des Auges anlegen und am Gipfelpunkt der Druckwerte eine Lösung ins Auge tropfen (Pilocarpin 1 %), die beim glaukomveranlagten Patienten den Augendruck innerhalb 1 Stunde um mehr als 4 mm Hg senkt. Als Frühzeichen tritt auch eine starke Schwankung der Druckwerte auf.
Mit dem sog. Tonometer kann der Augenarzt die Eindrückbarkeit der Hornhaut messen, die vom Druck im Auge abhängig ist.
Das Glaukom führt zu einer Zerstörung des Sehnervs. Der Augenarzt kann bei fortschreitendem Glaukom am Sehnerv eine zunehmende Einsenkung der Oberfläche feststellen. Diese ist mit dem Augenspiegel erkennbar, jedoch nur mit dem Laser – Mikroskop messbar. Durch die Messung kann der Verlauf der Erkrankung verfolgt werden. Mit Hilfe der optischen Koherenz- Tomographie
( OCT ) kann man die Netzhautdicke genau vermessen. Dies ist mit Routine- Methoden nur schätzbar. Da die Netzhautdicke mit zunehmender Glaukomerkrankung abnimmt, ist sie ein guter Parameter, um das Fortschreiten der Erkrankung zu beurteilen. Mit Hilfe der optischen Pachymetrie kann die Hornhautdicke exakt gemessen werden. Diese wird bei den Routineverfahren mit einem Wert von 0,550 mm angenommen. Weicht die Hornhautdicke von diesem Wert ab, wird der Augendruck nicht exakt bestimmt, da bei einer Hornhautdicke unter 0,550 mm der Augendruck zu niedrig gemessen wird.
Alle oben genannten Verfahren dienen der genaueren Diagnostik, sind ungefährlich und schmerzlos.


Behandlung

Ziel der Behandlung des grünen Stars ist es, den erhöhten Augeninnendruck auf Normalwerte zu senken, um die Schädigung des Sehnerven zu verhindern. Hierfür sind häufige Anwendungen von Augentropfen und regelmäßige Druckmessungen mit Anpassung der Dosis der Augentropfen ausreichend. Manchmal muss operiert werden. Ziel der Operation ist immer, das Kammerwasser zu reduzieren, um den Druck zu vermindern. Das kann durch verschiedene Operationsverfahren erreicht werden.
Ergänzend sei noch erwähnt, dass es auch ein angeborenes Glaukom gibt. Dafür liegt eine Vererbbarkeit vor. Eine frühe operative Behandlung ist dann notwendig.
Ein sekundäres Glaukom kann durch andere Krankheiten hervorgerufen werden. Augenerkrankungen, Augentumoren oder Entzündungen im Bereich der Augen können ebenso zu einem erhöhten Augeninnendruck führen wie Kortisoneinnahme über längere Zeit. Daher ist unter regelmäßiger Kortisonbehandlung eine Überwachung der Augen notwendig.

Akuter Glaukomanfall siehe unter Kopfschmerzen.
 
 
 
 
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Patientenberichte:

 
Patientenbericht vom 23.07.2011:
Sie geben an, dass der Augendruck zu niedrig gemessen wird, wenn die Hornhautdicke unter0,550 mm unterschreitet. Ist es nicht so,
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Patientenbericht vom 18.04.2010:
Bin seit 15 Jahren immer 1/4 jährl. zum Augenanrzt und mein Augen innen druck war immer so zwischen 19/20-21 und
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Patientenbericht vom 04.02.2010:
Habe im September 2008 Abends nur Blitze gesehen dann wurde es Dunkel nach einer Stunde war alles verschwommen.
Anderen
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Patientenbericht vom 04.02.2009:
Guten Tag,

mein Augenarzt sagte mir seit geraumer Zeit, dass mein Sehnerv stark verändert ist. (Sie sagte
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Patientenbericht vom 04.10.2008:
Ich komme noch einmal mit meiner Glaukomerkrankung zurück. 2003 war es lt. augenarzt ein Niederdruckglaukom, 2007 in der selben
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Patientenbericht vom 02.10.2008:
Bei mir wurde 2003 ein Niederdruckglaukom festgestellt. Die Ursache ist unbekannt. Ich hatte mitte der neunziger Jahre eine Borreliose, die
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Patientenbericht vom 15.09.2008:
Bei meinem Sohn 29 Jahre, wurde vor 3 Jahren ein Glaukom festgestellt.Er war in der Klinik zur Langzeituntersuchung und sollte
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Patientenbericht vom 08.07.2008:
Im November 2007 wurde bei mir ein Augendruck von 20 mmhg
gemessen.Im Monat Juni 2008 wurde plötzlich einen
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Patientenbericht vom 09.02.2008:
Ich habe seit Jahren erhöhten Augeninnendruck ( Anfangs 26 ), und wird
daher mit XALATAN 0,005% mit Erfolg behandelt
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Patientenbericht vom 26.11.2007:
Ja, ich habe seit Jahren den Grünen Star, habe auch im Jahre die Netzhautabebung gehabt, konnte nix sehen am rechten
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Patientenbericht vom 05.02.2007:
Bei einer routinekontrolle wurde festgestellt:
- Augeninnendruck 18 bzw 20
- Gesichtsfeld uneingeschränkt
Dennoch soll ich Augentropfen
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Fachausdrücke zu diesem Thema:

 
 
 





       
         
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