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Rheuma - Was ist Rheuma?

Fachartikel zum Thema Rheuma - Was ist Rheuma?

Die im Volksmund übliche Bezeichnung Rheuma umfasst im medizinischen Sinne eine Vielzahl von Erkrankungen mit verschiedenen Ursachen. Ihnen allen liegt eine Störung im Bereich der Muskeln, Gelenke, Knochen oder des Bindegewebes zugrunde, die mit Schmerzen, Schwellung, Gelenk- oder Knochenzerstörung, eventuell mit anderen Krankheitserscheinungen und schließlich mit Gewebszerstörung einhergeht. Diese kann allein aufgrund von Alterserscheinungen(Abnützung) entstehen, was man als degenerativ bezeichnet wie z.B. die verschiedenen Formen der Arthrose, die am zweithäufigsten auftreten. Im Gegensatz dazu wirken die entzündlichen Erkrankungen durch Entzündungsprozesse zerstörend auf Gelenke wie z. B. bei der Polyarthritis. Sie kommen in der Häufigkeit an 3. Stelle. Es können auch Erkrankungen vorliegen, die sich im Bereich der Weichteile manifestieren, wie z. B. die Polymyalgia rheumatica. Weichteilrheumatische Erkrankungen sind die häufigsten und es werden auch Erkrankungen dazu gerechnet, die sich „rheumatisch“ äußern und anderen Erkrankungen angehören.
Unter dem Begriff Rheuma fasst man u.a. zusammen die rheumatoide Polyarthritis(PCP), Spondylitis ankylosans(Morbus Bechterew), Psoriasis – Arthritis, juvenile idiopathische Arthritis, Wegener Granulomatose, Kollagenosen, Vaskulitiden, reaktive Arthritiden, degenerative Erkrankungen, Arthrosen, Gicht, Osteoporose, Häümochromatose, Polymyalgia rheumatica und Polymyositis.
Vielen dieser Erkrankungen liegt eine Störung des Immunsystems zugrunde, deren Ursache noch unbekannt ist. Folge dieser Störung ist ein Angriff auf körpereigene Strukturen und schließlich deren Zerstörung. Nicht selten besteht auch eine genetische Disposition.
Die Zuordnung der Symptome zu einer Krankheit ist nicht immer einfach, zumal inzwischen sehr viele rheumatische Krankheiten beschrieben sind. Zur Diagnostik sind die Anamnese, Körperuntersuchung und Blutabnahme essentiell, oft ergänzt durch Röntgenuntersuchungen und weitere Untersuchungsverfahren.
Im Folgenden werden unter rheumatischen Erkrankungen die verschiedenen Formen beschrieben.

Erfahrungsberichte zum Thema Rheuma - Was ist Rheuma?

  • Neuester Erfahrungsbericht vom 23.02.2017:

    Sehr geehrte Damen und Herren
    Seit letzten Sommer nehme ich wegen einer Polymyalgia Spiricort. Zu Beginn 40mg. Zur Zeit 5mg täglich. Ebenfalls seit letzten Sommer habe ich Rückenbeschwerden. Laut MRI (Massiggradige bilaterale Recessusstenose LWK 4/5 bei massiggradigen Spondylarthrosen und geringgradiger breitbasiger Diskusprotrusion und Zeichen einer diskreten Aktivierung LWK 3/4.) Ich habe auch Schmerzen im rechten Gsäss. Mein Arzt wollte mir schon vor einiger Zeit Kortison Spritzen. Ich konnte mich aber noch nicht dazu entschliessen. Da aber vor allem die Gesässschmerzen immer heftiger werden und ich sogar zu hinken beginne und die Physiotherapie nicht nachhaltige Linderung brachte, überlege ich mir doch die Depotspritze machen zu lassen. mich würde interessieren, warum Spiricort für das Rheuma hilft aber im Bereich des Rückens und Gesäss keinerlei Erleichterung brachte, die Lokaltherapie aber wirken soll. Meine Frage an Sie. Raten sie mir die Depotspritze zu machen und stört sie nicht das ausschleichen des Spiricorts.herzlichen Dank für Ihre Antwort

    Liebe(r) Leser(in),

    einen Rat kann Ihnen nur Ihr behandelnder Arzt geben, der Sie, Ihre Krankheit, Ihre Werte und Ihre Risiken genau kennt. Generell ist es natürlich ein Unterschied, ob Sie Kortison als Tablette einnehmen oder Kortison direkt z.B. an eine Nervenwurzel spritzen, um eine gereizte, entzündete, beengte Nervenwurzel zum Abschwellen zu bringen und damit die Schmerzen zu lindern. Es gibt nicht wirklich ausreichend Studien zur Wirksamkeit dieses Verfahrens, es wird jedoch in der Praxis sehr häufig angewendet. Die Erfahrungen sind unterschiedlich. Ist die Einengung der Nervenwurzel sehr groß, wird vermutlich Kortison auch nicht viel helfen. Möglicherweise erfahren Sie jedoch durch eine Spritze eine deutliche Besserung, die kurz oder längerfristig anhält. Die Spritze kann auch Nebenwirkungen haben wie Nervenverletzung, Infektion mit Folgen oder Blutung. Alternativ kann man z.B. auch biologische Medikamente versuchen, Akupunktur, Kryotherapie oder Lasertherapie. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team
  • Erfahrungsbericht vom 08.02.2017:

    Guten Morgen. Gerne möchte ich von Ihnen erfahren welche BSG und CRP Werte in Ordnung sind,um das Kortison bei einer Polymyalgia zu senken.freundliche Grüsse M.N Liebe Leserin, medizinische Maßnahmen sollten sich niemals...
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  • Erfahrungsbericht vom 06.02.2017:

    Guten Abend liebes Biowellteam. Seit einigen Wochen muss ich auf Grund eines Rheumas Spiricort nehmen.Ich leide sehr unter den Nebenwirkungen. Ab welcher Tagesdosis ist das Kortison (wenn überhaupt)Nebenwirkungsfrei. Herzlichen dank für Ihre Antwort ...
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  • Erfahrungsbericht vom 19.01.2017:

    Guten Abend Wegen eines Rheumas muuss ich seit Monaten Kortison nehmen.ich vertrage es gut.Meine momentane Tagesdosis ist 7.5mg.Seit einiger Zeit spüre ich Schmerzen im Schultergelenk und Armmuskeln. Belastungsunabhängig.am Morgen sind die Schmerzen stärker als am Abend.Entzündungswerte sind gut. Es...
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  • Erfahrungsbericht vom 06.11.2007:

    Rheuma - Vorbeugung , vorbeugen gegen Rheuma , Rheuma - Vorsorge als Selbsthilfe mit einer Naturmethode / Rheuma - eine der häufigsten und für die Kassen teuersten Krankheiten - beginnt vor allem in den...
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  • Erfahrungsbericht vom 02.11.2006:

    Hallo, ich habe Polymyalgia rheumatica. Nehme seit einigen Wochen statt 5 mg nur noch 2,5 mg Prednisolon. Von einer Ernährungsberaterin habe ich jetzt von MSM (Methyl-Sulfonyl-Metan) erfahren. Ist es ratsam, diese 'Supersubstanz der Natur' einzunehmen, und werden dadurch die Entzündungen...
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  • Erfahrungsbericht vom 12.08.2006:

    Sehr Geehrten Damen und Herren, ich habe sehr Probleme mit meinen Knien. Ich habe ständig Schmerzen im Knie, manchmal sind sie auch geschwollen und kann kaum laufen und auf treten. In meinem Blut habe ich Anzeichen von Rheuma, so...
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  • Erfahrungsbericht vom 27.05.2006:

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin seit vier Jahren an Rheumatoider-Arthritis erkrankt. Am Anfang hatte ich nur schmerzen in den Fingern, danach hat es sich auf alle Gelenke (Kiefer, Beine, Arme) ausgewirkt. Ich habe zwei Jahre lang kortison...
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