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essentielle Thrombozytämie

Fachartikel zum Thema essentielle Thrombozytämie

Eine ca. 50 jährige Patientin kommt in unsere Praxis und beklagt Hitzewallungen, Schwächegefühl und Schlafstörungen. Da wir keine anderen Ursachen finden, gehen wir von einem klimakterischen Syndrom aus, zumal die Patientin gerade in die Wechseljahre kam. Sie hat dann immer wieder Rötungen im Nebenhöhlenbereich mit Schmerzen, die wir als Sinusitis deuten und erfolgreich mit Antibiotika behandeln. Auffallend ist eine Migraine accompagne, die neu auftritt, da die Patientin bis dahin nie unter Migräne gelitten hat. Da sich dies häuft, veranlassen wir erneut eine Blutuntersuchung. Jetzt zeigen sich Thrombozyten über 2 Millionen/µl. Die Patientin wird von uns daher umgehend in eine Klinik zur Abklärung eingewiesen. Es stellt sich die Diagnose einer essentiellen Thrombozytämie heraus. Typische Genveränderungen lassen sich nicht nachweisen. Die Patientin wird zunächst mit Hydroxyurea behandelt. Hierunter fallen jedoch die Thrombozyten nicht ab. Daher wird Anagrelide eingesetzt. Hierunter fallen die Thrombozyten rasch ab und die Patientin fühlt sich gut, so dass wir auf einen weiter positiven Verlauf hoffen.

Erfahrungsberichte zum Thema essentielle Thrombozytämie

  • Neuester Erfahrungsbericht vom 29.12.2017:

    Sehr geehrtes Biowellmed-Team,

    seit etwa 2 1/2 Jahren wurde essentielle Thrombozythämie bei mir diagnostiziert. Mit einigen Problemen wegen der Zulassung bekam ich zuerst das Medikament Xagrid verschrieben. Leider kam es dadurch immer wieder zu Blutungen und Schüben des zusätzlichen Morbus Crohns, auch Herzrasen und vielen Extrasystolen. Nach einem Jahr der Einnahme Versuch mit Syrea, nach etwa 2 Wochen Einnahme 1xtgl 500mg kam es zu Schüttelfrost und einer Proktitis. Hab es reduziert auf 4x wöchentlich 1x Syrea 500mg, damit hab ich keine Nebenwirkungen. Leider ist bei der niedrigen Dosierung keine optimale Einstellung möglich. Thrombozyten liegen ca. bei 600 000-800 000 und die Ärzte sind natürlich mit diesen Werten nicht zufrieden. Zusätzlich hatte ich vor 3 Jahren eine Lungenembolie im schweren Crohn Schub erlitten und gehöre somit zur Risikogruppe bei der ET. Durch Xarelto, Pradaxa und Eliquis kam es immer wieder zu schlimmem Problemen und Krankenhausaufenthalten. Seit einem Jahr spritze ich nun als Gerinnungshemmer Fragmin.
    Momentan versuche ich die Dosis auf 5x wöchentlich 1xSyrea zu erhöhen, merke aber viele Nebenwirkungen. Die Ärzte sind bei mir überfordert und beim letzten Gespäch bei meiner Hämatologin musste ich mir nun Sprüche über die Psyche anhören, das dies wohl der Grund sei.
    Vllt kann mir hier jemand weiterhelfen damit es zu einer Besserung kommt.
    Mit freundlichen Grüßen

    Liebe Leserin,

    Eine Lungenembolie kann tödlich sein. Um sie in Ihrem Fall zu verhindern, muss man eventuell Kompromisse eingehen. Z.B. muss ja das einmalige Auftreten von Schüttelfrost nicht unbedingt mit ihrem Medikament in Zusammenhang gestanden haben. Außerdem sollte man ganz genau wissen, welches Medikament welche Nebenwirkung verursacht hat. Ihre Hämatologin ist Spezialistin und weiß, wie Sie auf welches Medikament reagiert haben. Sie kann Ihnen sicher am besten helfen. Sie kann Ihnen jedoch die Krankheit nicht nehmen und aus ihren Möglichkeiten nur ein Angebot machen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team
  • Erfahrungsbericht vom 11.11.2017:

    Ich habe seit Jahren einen vergrößerten Lymphknoten am Hals. Vor zwei Jahren ging ich auch im 3 Monate abstand kontrollieren, und er blieb gleich groß. Damals war er 2,3 x 1,1 cm. Der Arzt, ein Radiologe, meinte er sei sonst...
    Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema essentielle Thrombozytämie.
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