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Eosinophile Ösophagitis

Fachartikel zum Thema Eosinophile Ösophagitis

Die Erkrankung kommt derzeit bei über 10 von 100 000 Menschen vor mit steigender Tendenz.

Beschwerden:

Bei Erwachsenen kommt es zu Schluckstörungen und dem Gefühl, die Speisen gingen nicht herunter.
Kinder gedeihen schlecht, erbrechen, klagen über Bauchschmerzen und verweigern die Nahrung.

Ursache:

Es handelt sich um eine immunvermittelte Erkrankung. Nahrungsmittelallergene und Umweltantigene führen zu einer dichten Infiltration der Schleimhaut mit eosinophilen Granulozyten. Diese rufen örtliche Entzündungen hervor und führen mit der Zeit zu einer Strukturveränderung der Schleimhaut und damit zu einer Funktionsstörung des Schluckaktes. Es handelt sich um eine chronisch verlaufende Erkrankung.

Feststellen der Erkrankung:

Bei der Magenspiegelung stellt der Untersucher bereits weißliche Schleimhautbeläge fest. Die Diagnose wird durch eine Biopsie gestellt.

Therapie:

Bei Kindern hilft sehr gut eine 4 - 6 wöchige six food elimination diet mit Meiden von Kuhmilch, Hühnerei, Weizen, Soja, Erdnüssen, Baumnüssen und Fisch. Bei Erwachsenen konnten hiermit keine vergleichbar guten Ergebnisse erzielt werden. Außerdem wurde die Diät meistens nicht durchgehalten und sie birgt die Gefahr einer Mangelernährung. Deshalb steht bei Erwachsenen im Vordergrund, die auslösende Ursache zu finden(Nahrungsmittelallergietests). Wenn notwendig können topische Steroide wie Flucitason oder Budesonid (2x2 Hübe schlucken, anschließend Mund ausspülen), bei Brennen in Kombination mit Amphomoronal für 3 Monate versucht werden. Zeigt sich in der anschließenden Kontrollgastroskopie keine Besserung, müssen eine systemische Kortisontherapie bzw. Montenuklast erwogen werden.

Erfahrungsberichte zum Thema Eosinophile Ösophagitis

  • Neuester Erfahrungsbericht vom 25.01.2016:

    Ich leide an Lactoseintoleranz.
    Die Beschwerden, die Sie schildern, habe iassch sehr stark, wenn ich wegen Schmerzen oder z.B. Osteoporose Tabletten einnehmen muss. Der HNO-Arzt diagnostiziert danach immer eine Speiseröhrenentzündung.
    Inzwischen weiß ich, dass die Ursache meine Intoleranz gegen Lactose ist, weil in nahezu jeder Tablette in Deutschland Lactose ist. Lactose kommt oft nur als Hilfsstoff für die Verarbeitung hinein und muss nicht deklariert werden.
    In finde das ein ernstes Problem der Pharmaindustrie, Lactose-1-Wasser ist zwar Bio, aber ruft mehrere Krankheitsbilder hervor, z.B. Reizmagen, Reizdarm
    Ich habe der Krankenkasse, Apothekenkammer,BFarm u.ä. geschrieben. Selbst das Gesundheitsministerium hat mir einen eigenartigen nicht durchführbaren Vorschlag geschrieben: meine Arzneien als Rezepturarzneimittel in der Apotheke anfertigen lassen.
    Ich suche Hife für die vielen von Lactoseintoleranz Betroffenen und bitte Sie diesen Zustand abschaffen zu helfen.
    Mit freundlichen Grüßen Dr. M.v.R.

    Liebe Frau Dr. v.R.,

    als Ärzte können wir dieses Problem, das uns auch in der täglichen Praxis belastet, nur bestätigen. Leider überschätzen Sie unsere Möglichkeiten. Wir können das Problem immer nur an die Pharma weitertragen. Mehr Möglichkeiten haben wir nicht. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team
  • Erfahrungsbericht vom 10.01.2016:

    Liebes Biowellmed-Team, vielen Dank für Ihre Antwort zu meinem Bericht vom 24.12.15. Ich bin weiblich, 50, Begleiterkrankungen keine, Medikamente: keine, außer 1/2 Euthyrox 50 je Tag. Sodbrennen, Völlegefühl o.ä. kenne ich nicht. Mit Euthyrox...
    Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Eosinophile Ösophagitis.
  • Erfahrungsbericht vom 24.12.2015:

    Hallo liebes Biowellmed-Team, seit ca. Mitte Januar 2015 leide ich an Schluckstörungen. Nach dem Ersetzen einer herausgefallenen Plombe (kein Gold wie bei den anderen Zähnen, sondern ein Kunststoff) bekam ich starke Halsschmerzen und starke Speichelentwicklung und verschluckte...
    Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema Eosinophile Ösophagitis.
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Ihr Bericht zum Thema Eosinophile Ösophagitis

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